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rigging für tontechniker??????

  • karel noon
  • 20. Juni 2005 um 15:02
  • karel noon
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    • 20. Juni 2005 um 15:02
    • #1

    Hi,
    muß jaetzt mal ne "aufsteigerfrage" stellen.

    was muß ich als freelancer ton alles über rigging wissen?
    es geht darum das ich demnächst mehr und mehr auch bei VA arbeiten möchte wo Lines hängen, und andere geflogene systeme.

    den PC anschmeißen und die winkel berechnen ist ja kinderkram, aber jetzt
    muß das ganze in die luft.
    wer hat da welche verantwortung? sage ich den riggern nur das loch und so hoch? also wie sieht es da aus?

    bitte nur fachliche antworten, halbwissen habe ich selber genug, deswegen jetzt diese frage!

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    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

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  • Michel
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    • 20. Juni 2005 um 18:56
    • #2
    Zitat

    sage ich den riggern nur das loch und so hoch?

    Damit bist Du in jedem Fall (Achtung Wortspiel) schon mal fein raus. Du gibst damit eine für Dich sachliche Anweisung an ein anderes Gewerk welches auf der gleichen Baustelle, höchstwahrscheinlich für den gleichen Auftraggeber arbeitet.
    Der Rigger muß selbstverantwortlich abschätzen können ob das zu fliegende Objekt den gängigen Vorschriften genügt und wenn ja ob er es Deinen Angaben entsprechend Richtlinienkonform hängen kann. Sobald er das betreffende Objekt also hochzieht darfst, mußt und kannst (?) Du Dich darauf verlassen das alles seine Ordnung hat bzw. haben wird.

    So, das war jetzt der Idealfall. Ordentliches Mat und erfahrenes/geschultes Personal vorrausgesetzt geht das auch immer so.

    Blöd wirds wenn du eine Pfeife im Klettergurt vor Dir stehen hast. Da wird folgender Satz bedeutsam:

    Zitat

    was muß ich als freelancer ton alles über rigging wissen?

    Das läßt sich m.M. pauschal mit: "je mehr desto besser" beantworten.

    Wenn Du als Toner siehst das Dein LA nicht gesafet ist, ist daß das unterste Alarmlevel.

    "Rigging für Anfänger" empfinde ich als nötige Allgemeinbildung für jeden in dieser Branche. Schon deshalb um überhaupt abschätzen zu können ob die Rigger vertrauenswürdig sind. (wovon man meist augehen kann)

    Wenn Du die SR1.0 SR.2.0 und BGV C1 (alles http://www.Vplt.org) mal angesehen hast bist Du zwar noch lange kein Rigger, aber eben nicht mehr ganz hilflos. Mein Tip.

    Gruß, Michel

  • karel noon
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    • 20. Juni 2005 um 23:15
    • #3

    so ähnlich hatte ich es mir gedacht, die gennanten vorschriften sind bei mir badewannenlektüre, die immer mal wieder durchgeblättert wird, und ungesafet geht noch nicht mal ne par kanne hoch wenn ich es sehen sollte!

    also so wie gedacht, ich die theorie und ein offenes auge, der rigger macht dann seinen job!

    danke!

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  • Hami
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    • 22. Juni 2005 um 10:28
    • #4

    1. Ein Rigger sollte Dir die Sachen hängen
    2. Der Planer der Veranstaltung (und damit der, der Dich und den Rigger gebucht hat), sollte bei einem von Euch oder bei einem Dritten die Berechnung in Auftrag gegeben haben. Diese muss am am Tag des Aufbaus dann für den Rigger verständlich vorliegen (falls der das nicht selbst gerechnet hat). Vor Ort zu stehen und sich gegenseitig zu fragen, ob das Gewollte machbar ist, macht so gar keinen Sinn.

    Aufgaben des Tonmanns: Ton richtig curven, anschliessen, aussteuern
    Aufgaben des Riggers: Anhand von nachvollziehbaren Berechnungen Ton richtig hängen und sichern.

    Das hin under her Geschiebe von Verantwortlichkeiten vor Ort ist das Grauen...

    Gruß,

    der hami

  • karel noon
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    • 23. Juni 2005 um 00:13
    • #5

    genau deswegen wollte ich ja auch klarheit haben, wenn es hoffentlich mal so weit ist das ich der tonmann bin der rechnen darf.

    dann die nächste frage, nur zur sicherheit, wollen rigger gerne etwas schrifftliches oder sind die eher "oral" zu befriedigen? (den konnte ich mir nicht verkneifen :D )

    scheint ja dann doch eine gute und praxisgerechte aufgabenteilung zu geben!

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  • Hami
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    • 24. Juni 2005 um 13:11
    • #6

    Bei den Alternativen A: "Häng ma, ham wer immer so jemacht" oder B: "Hier, der Hängeplan, da kannst Du noch einmal einen Blick auf die Berechnungen des Statikers werfen", würde ich kein A kaufen...

    Wie immer bleibt das den Personen und vor allem der Situation überlassen. Kommt man in eine Halle, wo die Last jedes Punktes vom Hallenmeister angegeben ist und gibt es eine Berechnung, dass man das Limit nicht üpberschreitet, wird alles klar sein.

    Nicht schriftliche Absprachen werden leider im Schadensfall gerne vergessen, und dann steht der Rigger da - nicht wirklich befriedigt...

  • karel noon
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    • 25. Juni 2005 um 11:33
    • #7

    Danke, werde mir wohl mal einen kleinen mini drucker kaufen für den laptop,
    dann kann ich immer alles direkt ausdrucken.

    manmanman, da brauche ich bald für das ton-Toolcase alleine schon einen 7,5 tonner :roll:

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  • hr. haart
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    • 6. Juli 2005 um 19:19
    • #8

    Zur eigenen Sicherheit sollte man sich im klaren sein, wieviel sein LA im gesamten wiegt.
    Jeder Trusshersteller gibt auch Angaben über Belastungsdaten zu versch. Traversenlängen, oder die jeweiligen Kragärme der LA-Towers.
    Da kann man für sich schon mal drüberrechnen. :wink:
    Am besten jedoch IMMER VORHER die zuständige Riggerfirma kontaktieren und zusammen die Lasten berechnen, dann gibt es auf der VA kein hin und her!

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