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Tour mit Headsets auf Truckbühne

  • djobi
  • 20. Juni 2005 um 16:34
  • djobi
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    • 20. Juni 2005 um 16:34
    • #1

    Tag zusammen, folgendes Problem:

    Ich hatte am WE als Verstärkung bei einer Tour mit einer Truckbühne zu kämpfen. Hauptproblem waren die Shure UC-Headsets (und die eigentlichen unfähigen Tourbegleiter)

    Die Anlage war mit 8 Funksendestrecken ausgestattet - leider bunt gemischt (4 Kanal Shure, aktuelle Sennheiser EW, uralt Sennheiser).
    Front waren 4 Subs mit 2 Mach-Topteilen (15"/2"). Auf der Bühne standen 2 kleine Monitore (10"). Die Anlage war für Musik und normale Moderation völlig ausreichend.

    Die Bühne an sich war leider durch die Truckkonstruktion (Blechdecke, Blechboden) akustisch .. mhh .. sehr "bescheiden". Halt ein grosser stark reflektierender Blechkasten.

    Bei Auftritt der Band (Vollplayback) kam es zwischen den Stücken (also wenn die Headsets offen waren) zu Feedbacks. Problem war das die Anlage gegen etliche 100 kreischende Blagen ankommen mußte. Die Zuschauer (überwiegend unter 15) standen direkt ab der Bühnenkante. Auf der Bühne selbst war dadurch ein Höllenlärm. Leider hatte ich keinen Pegelmesser zu Hand.

    Um die Sache zu verbessern hab ich
    a) die Tops schon vor die Bühnenkante gestellt (standen vorher auf Stativen auf der Bühne)
    b) die Monitore bei offenen Headsets runtergefahren
    c) den Front EQ gg. einen Sabine mit Feedbackfilter getauscht
    d) die Anlage mit einem Analyzer so gut wie möglich eingepfiffen.
    e) eins der Shure-Beltpacks mit AKG C-440 gg. ein Sennheiser mit einem ME-4 (?) getauscht. Dieses war vom Klang und Pegel ok.

    Ein richtiger Soundcheck mit der Band (2 Jungs, 2 Mädels) war leider nicht möglich, so das ich die Headsets nicht 100% auf die Band einstellen konnte. Lediglich einpegeln über Kopfhörer war kurz vorher möglich.

    Die Headsets reichten bei "normaler" Aussenlautstärke durchaus (selbst auf dem Monitor gings laut genug - ohne Rückkopplungen). Allerdings nicht bei den ganzen kreischenden Blagen. Mit diesem extrem hohen Aussenpegel hab ich vorher ehrlich gesagt auch nicht gerechnet.

    Jetzt meine Frage an alle Profis:
    was sind weitere Verbesserungsmaßnahmen um den Pegel der Headsets auf den nächsten Veranstaltungen zu erhöhen?

    - mehr Frontholz?
    - Absperrung vor die Bühne, so das nicht mehr alle direkt vor der Kante stehen?
    - Tausch der Headsets an sich (andere Kapseln) ?
    - Tausch der Shure UC Sender?
    - ???

    Biete: Zeitrafferaufnahmen, z.B. vom Konzert oder Bühnenaufbau
    zur Miete: TW Audio Sys One B30/T24, M15, Global 4 Punkt Truss, Le Maitre Trockeneisnebel, A&H GLD80, QU-24, ew100 1G8, Nexo PS10 + PS15
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  • Sven M
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    • 20. Juni 2005 um 16:50
    • #2

    Hallo, welche Mikros hattest du denn an den Sendern? das ist viel interessanter als die Bezeichnung der Beltpacks.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • Sven M
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    • 20. Juni 2005 um 16:52
    • #3

    Ach so, empfehlenswert ist für die UC Strecke WH 20 oder 30.

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

  • djobi
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    • 20. Juni 2005 um 16:56
    • #4
    Zitat von "djobi"

    eins der Shure-Beltpacks mit AKG C-444 gg. ein Sennheiser mit einem ME-4 (?) getauscht

    ooohhh: gerade in der Anleitung gelesen: die roten LEDs am Shure-Empfänger SOLLEN aufleuchten :!: Heißt ich hätte hier noch Spielraum gehabt. Allerdings bleiben dann noch immer die Feedbacks durch den hohen Aussenpegel der auf die Bühne geworfen wird ...

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  • Teddytaste
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    • 20. Juni 2005 um 20:01
    • #5

    Bei solchen events Lautsprecher mitnehmen, die nach hinten wenig abstrahlen und somit mehr headroom bieten.
    Ich nehme bei solchen VA´s gerne Nexo Alpha E Tops, die strahlen nach hinten fast nix ab, da kann man dann die Fader weit hochziehen ohne das es hupt.
    Ansonsten war die vorgehensweise ( bis auf sabine..geschmacksfrage) korrekt, hätte ich ähnlich gemacht.

    P.S. Habe mit den Sennheiser HSP-2 gute Erfahrungen gesammelt.... ausprobieren

    peter birkholz

    pb-showtechnik.de

  • stefanfx
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    • 20. Juni 2005 um 23:52
    • #6

    HAllo,
    wenn es bei der UC-Serie Rot leuchtet ist es doch eher schlecht... :twisted:
    Geht gar nicht.

    stefan

  • djobi
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    • 21. Juni 2005 um 09:35
    • #7

    Stefan:
    dachte ich eigentlich auch und habs auch so eingestellt - aber:

    Zitat von "Shure-UC-Anleitung s. 48"

    Wenn die roten LEDs auf dem Empfänger bei den lautesten Tönen nicht flackern [..] muss die Sendeverstärkung u.U erhöht [..] werden

    ähnliche Passagen finden sich mehrfach in der Anleitung :!:

    Beim nächsten Mal werden die Topteile wohl noch weiter vor der Bühnenkante stehen.

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  • timotimo
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    • 21. Juni 2005 um 09:55
    • #8

    Hat denn die Front oder der Monitor rückgekoppelt? Bei Vollplayback brauchst Du die Headsets doch nur für Moderation zwischen den Stücken. Also auch keine extremen Monitorlautstärken. Wie isses mit einem Monitor-EQ?

  • djobi
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    • 21. Juni 2005 um 10:03
    • #9
    Zitat von "djobi"

    Um die Sache zu verbessern hab ich
    [..]
    b) die Monitore bei offenen Headsets runtergefahren


    sprich: die waren aus! Monitor-EQ war auch ein Sabine, tut aber nichts zur Sache.
    Es koppelte also über die Front. Ein Hauptproblem ist in meinen Augen wie gesagt der hohe Aussenpegel der in den "Blechkasten" zurückgeworten wird.

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  • timotimo
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    • 21. Juni 2005 um 10:22
    • #10

    Dann hilft nur mehr Holz und gerichtetere Abstrahlung. Wurde die Anlage an den Grenzbereich, sprich einsetzender Limiter gefahren? Habe ich auch schon erlebt. Dann kann man nicht an der Rückkopplungsgrenze arbeiten, da die Anlage "pumpt" (wie ein Masterkompressor).

  • Knöppedreher
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    • 21. Juni 2005 um 10:38
    • #11

    Hallo

    das Mach zeug hat ziemlich viel nach Hinten - habe 2x damit arbeiten dürfen bei einer Bochumer firmaq wo von uns nur Frontplatz kam - es geht wirklich sehr laut, ist aber auch sehr anfällig bzgl. Feedbacks in der front so 500-800 gedröhne ...

    und das material hört sich so an als wenn es von einer essener pa firma kam die mit dem ersten buchstaben des abcs beginnt dann ist das klar - das ist nämlich ziemlich durch ...
    und diese sabine eqs mit ihrem angeblichen feedbackbeseitigung - nimm nen klark 31-bänder und alles wird besser ..., oder nen xta oder sowas

  • djobi
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    • 21. Juni 2005 um 16:34
    • #12

    das "Gedröhne" bei 500-800Hz kann ich leider nur bestätigen .. aber nicht nur da :?
    Gegen die Sabine EQs kann ich an sich nichts sagen, fand das System eigentlich ganz nett.
    und ja: der Top-Amp wurde (nahe) am Limit gefahren

    und zu der Firma sag ich auch nix 8) *GG*
    (auch wenn ich nicht recht weiss was du mir mit "das ist ziemlich durch" sagen willst)

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