Wenn Du den Thread genau liest, wirst Du merken, daß es sich nicht um Bauerndrehstrom (4-poliges Kabel), sondern um einen Fahler in der Verteilung gehandelt hat. Zu Bauerndrehstrom gab es auch schon ausführliche Threads.
Nulleiter nicht angeklemmt, Dimmpacks tot!
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Zitat
BGV C1§27 (2)
Bei Außenproduktionen ist vor dem Herstellen des Stromanschlusses dessen Fehlerfreiheit auf der Einspeiseseite festzustellen.Soviel Zeit muss sein! Allein schon deinen Dimmern zuliebe. Bevor man sich auf CEE - Standards beruft, sollte man mal die C1 gelesen haben.
Allerdings stimme ich zu, dass Leute, die CEE Dosen-ohne N anbieten, erschossen gehören.
Grüße
Opi -
kauft euch einfach vernünftige dimmer die abschalten wenn der nullleiter nicht angeschlossen ist und eine Sternpunktverschiebung vorliegt, wie zum beispiel ma dimmer,damit hat man keine probleme.
einmal mehr geld auf den tisch gelegt und nicht jedes jahr neue billig dimmer kaufen müssen!!!!!!!!
MfG -
Zitat von "Tobias Zw."
Tja, wenn man TN-C und TN-C-S für neue Kabelfernseheinkaufskanäle hält, und Stern und Dreieck links neben dem großen Wagen vermutet...

MfG Tobias Zw.
Klasse!!!!!!!!!!!!!!!
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also, ich versteh die diskussion im weitesgehenden nicht,........ über die anschaffung von "gescheiten Dimmern", die bei fehlender Null abschalten......
Also mal ehrlich, wie teuer is so ein "gescheiter" Dimmer gegenüber einem verpopeltem Multimeter?
So ein Multimeter erkennt auch, ob eine Null vorhanden ist oder nicht
--> misst immerhin 230V gegen die Aussenleiter
Falls man dem ganzen nicht traut, sollte man auch keine "gescheiten" Dimmer kaufen, die eh abschalten, wenn N fehlt, weil die bringen dann auch nichts wenn sie aus sind :wink:Vor kurzem is auf ner messe (ort egal) nem Kollegen der 63A CEE Stecker weggebrannt, weil Schraube locker und Übergangswiderstand zu hoch...
Sprich: Jedes Starkstromkabel überprüfen vor Gebrauch, wenn man sich nicht sicher ist-alle 6 Monaten ist eh Gesetz!!! BGV A3 (früher BGV A2) oder VDE, auch im Fachkundebuch Elektrotechnik nachzulesen.
Verpolungen erkennt man an hand der Messergebnise! wenn man sich anschaut, wo aussenleiter und Null auf CEE Kupplungen/Steckern liegen, weiss man was für Werte an den entsprechenden Stellen gemessen wird! Gilt natürlich auch für PE, aber der is sowieseo fetter als die anderen!
Gruß
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Zitat
Vor kurzem is auf ner messe (ort egal) nem Kollegen der 63A CEE Stecker weggebrannt, weil Schraube locker und Übergangswiderstand zu hoch...
:roll: korrektur: am PE natürlich... :idea:
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... und wen ich auf einer baustelle mit nem multimeter an energieverteilungen rumfummeln sehe, den erschlage ich in dem moment, wo er die messspitzen anpackt....
mit nem multimeter hat man an querschnitten höher als klingeldraht definitiv nix zu suchen...
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Naja, kommt n bischen drauf an, was man Messen will wurd ich sagen, und ob man das Gesamtsystem verstanden hat...
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Zitat
den erschlage ich in dem moment, wo er die messspitzen anpackt....
Das scheint verfrüht.Immerhin muss der Tekki seinen Anschluss auf der Einspeiseseite prüfen, weil irgendein Duspol-User vielleicht was verpolt hat.
Jaja, Cat III solls schon sein....
Mein Multimeter ist so alt, da gabs gar kein CAT nicht....Da hat man ein Meßgerät mit Meßbereich bis 1000V genommen und dann war das gut....Hoffentlich werd ich nicht eines Tages von Dir erschlagen...
ich werd auch versuchen, immer nur am Schuko-Ende zu messen
Grüße
Opi -
@ Apostoli:
Zitat... und wen ich auf einer baustelle mit nem multimeter an energieverteilungen rumfummeln sehe, den erschlage ich in dem moment, wo er die messspitzen anpackt....
mit nem multimeter hat man an querschnitten höher als klingeldraht definitiv nix zu suchen...
wie überprüst du deine deine Energieversorgung?
und erklär mir dann bitte, wie aussagekräftig deine ergebnisse sind und wie du sie interpretierst, anstatt mit totschlagen von leuten, die man evtl. noch gebrauchen könnte... :wink:
klar kannst du auch mit nem Duspol ne Verpolung erkennen-genauso wie mit nem Multimeter. Das hängt nur von deinem fachmännischen Wissen ab...
aber wie Ton_Opa schon beschrieben hat, gibt es mittlerweile Multimeter bis in den bereich 700V-1000V! :idea:gruß
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Ja ganz toll, aber:
1.) miß mal versehentlich im DC-Meßbereich eine Drehstromdose durch. (es gibt Multimeter, da gibt es nur verschiedene Meßbereich, AC/DC muß separat umgestelt werden.) Oder Du hast versehentlich den Wahlschalter falsch gesetzt. Kann ja mal vorkommen...
Spaß dabei: Du mißt 0V DC, während Du mit 230V (oder gar 400V) AC eine auf die Finger bekommst. Hauptgewinn...2.) Du hast ein CAT irgendwas Meßgerät. Leider ist nicht garantiert, dass die Meßstrippen auch der Norm genügen. (Kann ja mal einer versehentlich vertauscht haben. Außerdem kann jederzeit mit normalen 4mm Bananensteckern alles auf alles an dem Teil adaptiert werden. Da kann dann auch mal der Berührschutz flöten gehen.
3.) Die Strippen bei den amtlichn zweipoligen Spannungsprüfern wie Duspol oder Beha Unitest2000 sind doppelt isoliert - jede 0815-Silikon-Schnickschnack-Meßstrippe an einem Multimeter dagegen nur einfach.
4.) sobald es etwas dunkel oder besonders hell ist, kannst Du das Multimeter nicht mehr vernünftig ablesen, selbst wenn es eine Beleuchtung hat. Je nach Modell spürt man einen modernen Duspol, hört ihn oder kann zumindest anhand der hellen LEDs eine eventuell anliegende Spannung sicher erkennen.
5.) die besseren Geräte können eine anliegende Phase anzeigen, ohne ein zweites Potential zu benötigen. Versuche das mal mit einem digitalen Schätzeisen.
6.) Die zweipoligen Spannungsprüfer genügen i.d.R. anderen IP-Schutzklassen (Benning z.B. mindestens IP 64) als handelsübliche Multimeter.
7.) Du kannst mit einem Multimeter zwar einen FI auslösen, aber der sichere Betrieb des Meßgerätes ist danach u.U. nicht mehr gesichert. Mit einem Duspol lasse ich den FI solange springen, bis ich keinen Bock mehr habe (oder einer ankommt, dass ich nicht nur zum Spielen auf die Baustelle bestellt wurde...)
8.) Durch den extrem hohen Eingangswiderstand (und damit quasi nicht vorhandenen Strom durch das Meßinstrument) messe ich Dir mit einem Multimeter im Zweifelsfall alles, was Du an Ergebnissen haben möchtest.
Der Duspol/Beha etc. hat einen wesentlich geringeren Eingangswiderstand als ein Multimeter, dadurch ist die Messung wesentlich zuverlässiger. (Alter Grundsatz der Technik: Information benötigt Energie)9.) Die Meßspitzen handelsüblicher Prüfleitungen sind häufig nicht geeignet, um überhaupt in den Anschlüssen messen zu können. Mit den zweipoligen Spannungsprüfern geht das zwar auch nicht immer perfekt, aber i.d.R. trotzdem wesentlich besser.
10.) Mein persönliche Totschlagargument:
Vielleicht benutzen die ganz harten Elektriker tatsächlich noch ihren Zeigefinger oder den guten alten einpoligen Spannungsprüfer.
ABER: Jeder halbwegs seriöse Elektriker benutzt diese zweipoligen Teile. Punkt.
Die Leben davon, damit und u.U. auch dadurch noch. Also Finger weg von irgendwelchem halbseidenen Zeugs.Hier jammern immer alle, dass sie so wenig Anerkennung bekommen, die Gagen viel zu knapp sind und die anderen alle pfuschen und dumpen. Dann wird aber an den 35 Eurotalern für einen ordentlichen Spannungsprüfer gespart, und lieber ein Dimmer oder Amprack verheizt, oder sich durch den Einsatz ungeeigneter Meßgeräte selbst gefährdet.
Sorry, da setzt es bei mir echt aus.Wenn da Kollege Apostoli irgendwen erschlägt, ist das ja nicht unbedingt wörtlich zu nehemen. Wer seine Postings hier mal etwas genauer anschaut, sollte eigentlich wissen, dass er hier einer der wenigen Leute ist, die von der Materie ein bißchen mehr Ahnung haben.
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hallo lieber skyper.
1. wollte ich den apostli nicht "angreifen", zu dem was er gesagt hat, weil is mir auch klar, dass der niemanden umbringt... ODER????
2. danke für die vielen infos! :oZitatmiß mal versehentlich im DC-Meßbereich eine Drehstromdose durch.
da MUSS man einfach vorher den Kopf einschalten!!! wer des net rafft, brauchs auch net mitm duspol zu probiern...
ZitatAußerdem kann jederzeit mit normalen 4mm Bananensteckern alles auf alles an dem Teil adaptiert werden. Da kann dann auch mal der Berührschutz flöten gehen.
gut da geb ich dir recht! feste (doppelt) isolierte messspitzen muss!
Zitat5.) die besseren Geräte können eine anliegende Phase anzeigen, ohne ein zweites Potential zu benötigen. Versuche das mal mit einem digitalen Schätzeisen.
was gibts da aufm markt? hört sich einfach und zuverlässig an! und da kann man ne verpolung besser und schneller erkennen!!!
Zitat7.) Du kannst mit einem Multimeter zwar einen FI auslösen, aber der sichere Betrieb des Meßgerätes ist danach u.U. nicht mehr gesichert. Mit einem Duspol lasse ich den FI solange springen, bis ich keinen Bock mehr habe (oder einer ankommt, dass ich nicht nur zum Spielen auf die Baustelle bestellt wurde...)
wohl wahr!!! das ist ein sehr aussagekräftiges argument gegen ein multimeter!
bloß nix messen is halt in manchen fällen teuer...dann tut es auch mein multimeter! als lebensgefährlich würde ich es trotzdem nicht bezeichnen!
gruß
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a) zum Thema AC/DC-Meßbereich: ist wie vom mir geschildert. Muß gar nicht mit den Fähigkeiten zu tun haben. Wenn Dir plötzlich das halbe Rig abkackt bist Du u.U. eben etwas hastig, und schon ist es passiert... Der zweipolige liefert grundsätzlich mal ein Ergebnis, egal ob AC oder DC.
b) Phasenanzeige: haben inzwischen alle Duspole von Benning außer dem "Compact" und "Mini" (aber der ist schon etwas sehr spartanisch...)
Ist das kleine LCD mit dem "R" (welches auch zur Anzeige der Drehfeldrichtung dient) Ist nicht Monster die Anzeige, aber immerhin vorhanden.Bei Beha Unitest2000-Reihe übernimmt die Funktion eine LED mit Signalton.
http://www.beha.de/ut_pruef_spannung.html -
Hi,
ZitatZitat:
7.) Du kannst mit einem Multimeter zwar einen FI auslösen, aber der sichere Betrieb des Meßgerätes ist danach u.U. nicht mehr gesichert. Mit einem Duspol lasse ich den FI solange springen, bis ich keinen Bock mehr habe (oder einer ankommt, dass ich nicht nur zum Spielen auf die Baustelle bestellt wurde...)
wohl wahr!!! das ist ein sehr aussagekräftiges argument gegen ein multimeter!Nein dies ist ein aussagekräftiges Argument !!gegen!! einen Duspol. Ein Duspol ist nicht geeignet die Schutzmasnahme zu prüfen und gibt trügeriche Sicherheit. Die Schutzmassnahme muss bei jeder VA mit einem entsprecheden Schutzmassnahmen Prüfgerät geprüft werden, und dies sollte auch protokoliert werden. Bei einem Duspol weis man nicht wie hoch der "fehlerstrom" war, und wie lang die Abschaltzeit dauerte, und kann keine Aussage über die in der Anlage vorliegenden Impedanzen, und die Funktion des FI's treffen.
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Tag!
Also ich als Elektriker benutze äußerst selten mal noch meinen Duspohl, liegt wohl auch daran, das ich sehr selten nur noch ne normale Netzspannung messe!
Hierfür benutzen wir seit längerem nen selbstgebautes Meßgerät für CEE 32A, bzw über adapter dann auch 16A und 63A, welches mir das vorhandensein von den 3 Phasen, Nulleiter und auch Schutzleiter bestätigt!Ansonsten (ich weiß, ich werde gleich von einigen gelüncht, aber manchmal muss man halt etwas mehr Geld ausgeben, um wirklich was vernünftiges zu haben) benutze ich das Fluke ScopeMeter 120 (http://www.fluke.de/comx/show_product.aspx?pid=8221&product=SCM&type=4&locale=dede). Es ist sauteuer, und mit sicherheit nicht dafür, um nur kurz Spannungen zu messen, aber wer bei der Arbeit laufend vor diversen Schaltungen bzw. Schaltschränken steht (Elektronik aber auch Großanlagen) der kommt irgendwann nicht mehr um so ne Anschaffung herum!
Mfg Kara
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a) @sweemers: jein...
Inhaltlich gebe ich Dir vollkommen recht - da will ich meistens gar nicht wissen, wie das so mit den tatsächlichen Verhältnissen im Netz gehandhabt wird. Ich behaupte mal, da könnten ausnahmslos alle Firmen dicht machen, wenn man genauer nachbohrt.
Praktisch macht es aber so gut wie niemand. Ist traurig, aber wohl Stand der Dinge. Eine protokollierte Messung mag durchaus Sinn machen, ich habe davon aber eher selten Notiz genommen, auch auf größeren Baustellen nicht. Da fällst Du schon fast auf, wenn Du überhaupt mal die Prüftaste drückst...Mit dem alten Duspol mit Tauchspule ("Analog") ging es nicht wirklich, einen 30mA-Fi sicher auf die Strafbank zu schicken, mit den Beha Geräten schon (nebst der möglichen Messung Phase gegen Erde ohne auslösen). Trotzdem halte ich diese Methode für zwischendrin durchaus für legitim, um einen offensichtlich defekten FI (hängendes Schaltschloß etc) ausreichend genau zu dedektieren. Außerdem gibt die Prüftaste auch keine genauere Auskunft, was der FI exakt veranstaltet.
b) karabennemsi:
- Wie funzt denn Euer Meßgerät, dass es auch eine fehlende Null sicher anzeigt, und sich keinen künstlichen Sternpunkt schafft? (KEINE dumme Frage, sondern echtes Interesse - habe diesbezüglich mal fast einen größeren Bock geschossen...).
- das Fluke ist in der Tat ein sehr sinnvolles Spielzeug. Gerade für unterwegs eine Waffe, nicht nur im Netzspannungsbereich. -
Zitat von "Hr. Haart"
:roll: korrektur: am PE natürlich... :idea:
Das versteh ich jetzt nicht: Übergangswiderstand am PE zu hoch und der CEE-Stecker brennt weg? Wie das?
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Zitat
Mit dem alten Duspol mit Tauchspule ("Analog") ging es nicht wirklich, einen 30mA-Fi sicher auf die Strafbank zu schicken
Nö, habs grad ausprobiert. Uralt Duspol an Phase und PE. Der zeig nur hübsch seine Spannung an, aber fliegen tut da nichts. -
ich kenne die ursache selbst nicht; womöglich irgendwo gehäuseschluß... oder irgenwo im kreis ein Erdschluß...



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