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Nulleiter nicht angeklemmt, Dimmpacks tot!

  • peckatler
  • 20. Juni 2005 um 22:28
  • peckatler
    Beiträge
    174
    • 20. Juni 2005 um 22:28
    • #1

    Hallo liebe leutz!

    am WE sind 4 Dimmpacks bei uns abgeflogen. Sie waren am 32 A par out vom Starkstromkasten dran (vom Meister gebaut schon vor langer seit).. eigentlich ein schönes Ding
    ABER: der Null für den par out war nicht aufgeklemmt...
    Der Meister streitet ab... er habe alles getestet, kein Gerät verlässt die Profuktio ohne Prüfung...

    Fakt ist der: Dimmerpacks: TOT, un das ohne Null leiter?

    der Kasten hat natürlich einen 30mA FI hätte der bei evtl. kriechströmen über dem schutz nicht kommen müssen?


    Dimmpack. showtec mkII (2) => Display und Lüfter tot, keine Reaktion, kein Output


    Wer kann was sagen?


    THOMAS MÖLLER
    Buchenweg 3
    19086 plate
    01723660450


    Hersteller:
    Thorsten STAPPEN (+Vater) aus Magdeburg /// erstmal vorsicht, sonst sind die Jungsaber wirklich top! \\\

    Thomas Möller
    Force-Audio

    ~Mecklenburg/Vorpommern~
    0172/3660450
    Thomas Möller


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    Wer aufhört sich zu verbessern, hat aufgehört gut zu sein!

  • Matthias
    Verifiziert
    Beiträge
    767
    • 20. Juni 2005 um 23:09
    • #2
    Zitat

    Der Meister streitet ab... er habe alles getestet, kein Gerät verlässt die Profuktio ohne Prüfung...

    Dann lass dir doch mal das Prüfprotokoll geben und schau rein.

    Wiso hätte das RCD auslösen sollen wenn N fehlt? Der löst i.d.R. nur bei Fehlerströmen aus wenn "Hin- und Rückstrom" nicht gleich sind. In deinem Fall bei max. 0,03 A Differenz.

    Du bist aber sonst sicher das es IM Verteiler liegen muss und nicht davor irgendetwas nich in Ordnung war?

    Gruß matthias

    edit: Zu deinem

    Zitat

    alle tot, und dass ohne Nullleiter

    suche mal im Forum. Ist schon oft genug durchgekaut worden.

  • Matthias
    Verifiziert
    Beiträge
    767
    • 20. Juni 2005 um 23:18
    • #3

    Aso, vergessen: Schau mal in den Dimmern nach der feinsicherung vor den Trafo. Wenn du Glück hast ist nur diese und der evt. der Trafo durchgebrannt...

    Ansonsten wegschmeissen..Reperatur lohnt da nicht wirklich..
    Tut zwar weh, aber draus lernen. Alle CEE Dosen VOR Anschluss von Geräten prüfen. Dann ist zwar immer noch das Risiko eines Leiterbruchs, aber dein Schaden wäre leicht zu verhindern gewesen.

  • hell&dunkel
    Moderator
    Reaktionen
    1.095
    Beiträge
    12.398
    Marktplatz Einträge
    2
    • 20. Juni 2005 um 23:20
    • #4
    Zitat von "peckatler"

    Hallo liebe leutz!

    am WE sind 4 Dimmpacks bei uns abgeflogen. Sie waren am 32 A par out vom Starkstromkasten dran (vom Meister gebaut schon vor langer seit).. eigentlich ein schönes Ding
    ABER: der Null für den par out war nicht aufgeklemmt...
    Der Meister streitet ab... er habe alles getestet, kein Gerät verlässt die Profuktio ohne Prüfung...
    Fakt ist der: Dimmerpacks: TOT, un das ohne Null leiter?
    der Kasten hat natürlich einen 30mA FI hätte der bei evtl. kriechströmen über dem schutz nicht kommen müssen?
    Dimmpack. showtec mkII (2) => Display und Lüfter tot, keine Reaktion, kein Output
    Wer kann was sagen?

    Alles anzeigen

    "Stromkasten"? "par out"? "abgeflogen"?
    Wann landen sie wieder?
    "gebaut vor langer seit" = gebaut vor langer Zeit?
    ??

    Also:
    War der Null nicht angeschlossen oder war er lose?
    Eine lediglich lose Nullklemme kannst du ohne Last nicht ohne weiteres durch Messen feststellen.
    Bei uns an der Realschule gibt es einen 16er CEE, an dem sich schon ein Deejot die gemietete Anlage (nicht von mir) abgeschossen hat.
    Ein auf meinen Hinweis beauftragter Elektriker konnte damals keinen Fehler festsstellen.

    Ein RCD löst bei fehlendem Null und Überspannung nicht aus.
    Wo soll der Kriechstrom denn herkommen?

    Bei Überspannung infolge losem Null müssten auch Leuchtmittel sterben. Hattest du tote LM?
    Es kann allerdings sein, daß die Halbwertszeit des Showtecdimmers bei Überspannung geringer ist, als die der Leuchtmittel. :D
    Die Chinadimmer haben, wenn ich es recht weiß, nur einen Netztrafo (auf einer Phase). Wenn der tot ist, macht das Gerät keinen Muckser mehr.

    Die Adresse des Strippenziehers interessiert hier übrigens keinen.

    Ansonsten siehe Matthias, er war schneller.

    Armin

    Hier befindet sich i.d.R. die Signatur

  • cdt
    Beiträge
    94
    • 21. Juni 2005 um 12:24
    • #5

    Servus!

    möchte mich der Frage meines Vorredners anschließen:
    War der Null nicht aufgeklemmt oder sprechen wir von einem landwirtschaftlich konfektionierten Zuleitungskabel (4-adrig, Brücke zw. Null und PE)?

    Grüße
    cdt

  • Kracky
    Profi
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    Beiträge
    12.055
    • 21. Juni 2005 um 12:42
    • #6

    Wenn wenigstens eine Brücke zwischen Ground und null ist hast du ja schon glück, ansonsten Sternpunktverschiebung hoch 10 je nach belasteter Phase. Wir hatten auch schon den Spaß, vestgestellt durch eigene Verkabelung ausgemerzt am nächsten tag ohne wissen vom VA auf das größere Aggregat mit fehlerhaftem Adapter aufgesteckt worden und lustig wars!

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • peckatler
    Beiträge
    174
    • 21. Juni 2005 um 19:54
    • #7

    -Kasten ist Oktober 2004
    -die Klemme vom Paralell out ist nicht auf die Masse schiene gesetzt, Schraube ist fest, es gibt keine Abdruck auf der Schiene

    -Stromanschluss natürlich heutiger Standard und keine alten 4pol stecker

    die Dimmpacks flackerten vor ihrem ableben, also müssen dort krichströme gewesen seihen oder sich phasen über gemeinsame Masse ausgleichen (bin von den Fachbegriffen kein Experte! sorry)

    Habe die Dimmpacks auf, nix verschmortes zu sehen... mal schauen
    Auf dem ersten Blick gibt es keine Feinsicherung für die Arbeitsspannung (vorm Netztrafo) Vielleicht finde ich ja ein Sicherungselement,.... werde den Trafo wohl mal raus löten uns messen.

    Thomas

    Thomas Möller
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    ~Mecklenburg/Vorpommern~
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  • neuni
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    1
    Beiträge
    40
    • 21. Juni 2005 um 20:15
    • #8

    Hallo, ich glaube nicht das deine Dimmer durch Kriechströme gestorben sind sondern eher wie oben bereits erwähnt duch eine Verschiebung des Sternpunktes. Hattest du denn deine Dimmer gleichmäßig belastet oder lief ein Programm? Wenn mann alle Phasen gleichmäßig belastet hat man eine art virtuellen Nullpunkt, aber wehe man zieht auf einer Phase etwas mehr oder weniger....
    Mir ist auch mal auf einer Party ein 1200er HMI Zentraleffekt weggeschmort weil die Veranstalter ein Kabel ohne Nulleiter verwendet hatten. Ich kann dir nur zu einem vernünftigen Stromverteiler raten z.B. : http://www.ets-professional.de/SG/Details/Stromverteiler.html der schaltet bei sowas automatisch ab. Oder du prüft vor Betrieb jede Phase z.B mit einem 500W Par-Scheinwerfer... so habs ich früher immer gemacht, wenn der Scheinwerfer nicht leuchtet fehlt entweder die Phase oder der Nulleiter.... mfg B.9er

    ...denn Licht ist Musik für die Augen!!!

  • da_user
    Beiträge
    844
    • 21. Juni 2005 um 20:21
    • #9
    Zitat

    oder sprechen wir von einem landwirtschaftlich konfektionierten Zuleitungskabel (4-adrig, Brücke zw. Null und PE)?

    1.) ist das nicht unbedingt landwirtschaftlich, sondern in der industrie gang und gebe... (warum für nen drehstrommotor n N leiter ziehn, kostet nur geld)

    2.) is da auch keine brücke zw. N(eutral) und PE

    rechtschriebfehler sind bugs im board

  • Sokke
    Beiträge
    939
    • 21. Juni 2005 um 21:16
    • #10

    Es gibt doch für "reine" Drehstromanwendungen (Güllepumpen, große Lüfter, Motoren...) die vierpoligen CEE-Verbinder. Warum zum Geier werden die nicht benutzt und warum zum Geier werden nicht all diejenigen Elektriker oder Bastler die bei fünfpolige CEE-Dosen den Nullleiter abklemmen sofort erschossen? Das stellt immerhin eine gefährliche Normverletzung dar. Schäden entstehen hierdurch regelmäßig, was man unter Anderem an den immer wiederkehrenden "Alles hin - Nulleiter weg?" - Posts hier erkennt.

    Ich weiß ja, man soll immer alles selbst vorher prüfen, aber das ist die Theorie... in der Praxis sollte man sich schon auf Normen verlassen können, und ne CEE-Dose richtig anzuschließen ist ja nicht soo schwer. Außerdem sollten sowas eigentlich nur Leute machen die mit den Normen und den mit der Mißachtung verbundenen Risiken vertraut sind.

    [Hier die Signatur einfügen]

  • peckatler
    Beiträge
    174
    • 21. Juni 2005 um 21:24
    • #11

    - nein, es lief kein programm


    -Fehler ist klar, liegt einfach am aufbau
    => gemeinsamer null! das ist das problem!!!

    L1 geht an den netztrafo (der primär tot ist) und dort über den 2-ten pin vom trafo (masse/null) entladen über null-kabel-Lampe-kabel-triac (mißt nur noch 56ohm!?!) auf L1,L2 und L3


    eine Sicherung in der L1 zum Trafo hätte gereicht um den Ausfall zu vermeiden...

    mich wundern nur die 56ohm an den triac's... mal schauen....

    mit einem anderen Testtrafo habe ich die Frontplatine schon zum laufen, DMX läuft wieder toppi! :o)

    werde nun mal den Lastteil anschauen!

    halt euch aufem laufenden

    thomas

    Thomas Möller
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  • Matthias
    Verifiziert
    Beiträge
    767
    • 21. Juni 2005 um 23:41
    • #12
    Zitat

    -Fehler ist klar, liegt einfach am aufbau
    => gemeinsamer null! das ist das problem!!!

    L1 geht an den netztrafo (der primär tot ist) und dort über den 2-ten pin vom trafo (masse/null) entladen über null-kabel-Lampe-kabel-triac (mißt nur noch 56ohm!?!) auf L1,L2 und L3


    eine Sicherung in der L1 zum Trafo hätte gereicht um den Ausfall zu vermeiden...

    mich wundern nur die 56ohm an den triac's... mal schauen....

    mit einem anderen Testtrafo habe ich die Frontplatine schon zum laufen, DMX läuft wieder toppi! )

    werde nun mal den Lastteil anschauen!

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    Ohne dich in frage stellen zu wollen: Bist du dir sicher, dass du weißt was du tust?

  • uifei
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    787
    • 22. Juni 2005 um 09:08
    • #13

    @ an den REST: zefix, wo ist mein DUSPOL

    @ sokke: tja, solche vierpol Stecker bekommst Du in keinem Baumarkt und da der Bauer für seine Spezialpumpe richtig Strom braucht (Drehstrom) wird es immer so sein, dass es CEE-KABEL rot ohne N gibt!
    Fast auf jeder Baustelle tummeln solche Kabel!

    In diesem Fall ist der Lichtstrom also L1, L2, L3 + N + E eine spezielle Anwendung und nicht andersherum!

    Darum immer nachprüfen, da es eine "Spezielle Anwendung" ist!

    __________________________________________________________________

    D-Typ BoXo , PowerCon , Powercon True1 und Zubehör

    http://www.uifei.de

    BoXo Gehäuse

    Bezugsmöglichkeit des BoXo siehe: http://www.happareute.de

  • peckatler
    Beiträge
    174
    • 22. Juni 2005 um 17:43
    • #14

    Matthias
    "...Ohne dich in frage stellen zu wollen: Bist du dir sicher, dass du weißt was du tust?...."


    Ja, bin ich!
    wie soll es sonst gewesen sein?
    der Spruch hilft nicht weiter!

    Thomas Möller
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  • Apostoli
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    653
    • 22. Juni 2005 um 17:56
    • #15
    Zitat von "peckatler"


    -Fehler ist klar, liegt einfach am aufbau
    => gemeinsamer null! das ist das problem!!!


    nein, das ist nicht das problem! das problemist ein fehlender oder lockerer Neutralleiter in der Zuleitung oder Einspeisung.

    Durch ungleiche belastung der Außenleiter wird dann der Sternpunkt verschoben.

    Böse!

  • peckatler
    Beiträge
    174
    • 22. Juni 2005 um 18:43
    • #16

    Apostoli
    => bitte den ersten Text ganz oben lesen, genau darum gehts... das der Erbauer des Starkstromkasten eine Nullklemme vom 32A Ausgang nich gesetzt hat...

    und durch den gemeinsamen Null wurde dann geleitet über die Lampen (welche flackerten!)

    trotzdem Danke!

    Thomas Möller
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  • Apostoli
    Profi
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    653
    • 22. Juni 2005 um 19:25
    • #17

    ich habe den beitrag komplett gelesen. wollte diese aussage aber nicht unkommentiert hier stehen lassen.

  • Tobias Zw.
    Profi
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    821
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    27
    • 22. Juni 2005 um 20:06
    • #18

    Tja, wenn man TN-C und TN-C-S für neue Kabelfernseheinkaufskanäle hält, und Stern und Dreieck links neben dem großen Wagen vermutet... :D

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • peckatler
    Beiträge
    174
    • 4. Juli 2005 um 18:21
    • #19

    Dimmpacks laufen wieder :o))))

    Thomas Möller
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  • 08151
    Beiträge
    199
    • 5. Juli 2005 um 18:55
    • #20

    Hallo,

    das Problem ist ganz einfach:

    Der Nulleiter hat sicher an der Zuleitung gefehlt.(auch gern genannt Bauernstrom) Für diverse Güllepumpen,Kreissägen etc. ist dieser nicht notwendig, also auch nur 4-pol Kabel notwendig! Und bei Belastung einer Phase,z.B. Anschalten von Geräten verschiebt sich der Sternpunkt.Mann erhält also auf den anderen Phasen wesentlich höhere Spannungen, da der Ausgleich durch den Nulleiter fehlt.Das verkraften die meisten Geräte nur für kurze Zeit und gehen halt dann einfach kaputt.Meist kompl.Netzteile etc.Man sollte vorher unbedingt erst die Zuleitung prüfen.Man merkt es z.B. auch schon, wenn man einen Verbraucher ansteckt (z.B. einfache Par) und die Spannung bricht zusammen, falls man z.B. einen Stromverteiler mit entsprechenden Anzeigen hat.

    Der FI löst hierbei nicht aus, da es sich um Spannungsverschiebungen handelt, nicht um entsprechende Stromstärken.

    So hat man es mir mal erzählt, nachdem ich ebenfalls 3 Dimmer der gleichen Bauart wegwerfen durfte....

    Gruß Nils

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