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Nebengeräusche durch Meterbridge am MX-8000

  • febbelsroom
  • 19. Juli 2005 um 12:56
  • febbelsroom
    Beiträge
    4
    • 19. Juli 2005 um 12:56
    • #1

    Hallo,
    ich habe mir ein gebrauchtes MX-8000 mit Meterbridge zugelegt und da ist mir aufgefallen, dass insbesondere bei perkussiven Signalen "zirpende" Geräusche entstehen, wenn die Meterbridge aussteuert. Wenn ich die Meterbridge abziehe, dann verhält sich das Pult normal.

    Ist dass Eurer Meinung nach Behringer "Qualität" oder ein Defekt? Kennt jemand dieses Verhalten?

    Grüße
    febbelsroom

  • peet82
    Beiträge
    69
    • 19. Juli 2005 um 13:56
    • #2

    HALLO

    Habe vor einiger zeit auch mit einem 8000 mit meterbrige gearbeitet,
    meiner meinung nach ist es kein deffekt sondern einfach nur Behringer
    habe jezt das Mackie sr 32/4VLZ ,der unterschied im klang und in der Wärme ist enorm ,speziell bei bassdrum und bariton

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 19. Juli 2005 um 14:07
    • #3
    Zitat von "febbelsroom"

    da ist mir aufgefallen, dass insbesondere bei perkussiven Signalen "zirpende" Geräusche entstehen, wenn die Meterbridge aussteuert. Wenn ich die Meterbridge abziehe, dann verhält sich das Pult normal.

    Ein Meterbridge ist ja auch nur Ballast, was solls also bessern :roll:
    Das ganze Gerät gründlich entlausen, und da wo eigentlich welche sein müßten Kondensatoren einlöten (Stromversorgung), dann hört es auch auf mit der Rumfieperei...
    Solche Gags entstehen durch Sparschwein-konstruierte Stromversorgung der einzelnen Stufen. Bei B.. findest du sogar Platzhalter auf den Platinen wo früher welche saßen die nun aus Kostengründen entfallen sind.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • febbelsroom
    Beiträge
    4
    • 19. Juli 2005 um 14:16
    • #4

    Hi Manuela,
    so etwas hab ich schon befürchtet. Ich werde dann wohl mal an einem gemütlichen Abend die Kiste öffnen und ein wenig pflegen.

    Deiner Aussage nach zu urteilen ist einfach die Spannungsversorgung für die Meterbridge mangelhaft ausgelegt / geglättet. Meinst Du, dass ich mit einer separaten Spannungsversorgung das Problem beseitigen könnte?

    Nun wenn alles nichts hilft, dann fliegt halt die Meterbridge raus. Ohne ist schließlich Ruhe und man kann in meinen Augen auch akzeptable Ergebnisse mit dem Pult erziehlen.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 19. Juli 2005 um 14:23
    • #5

    die Meterbride hat nur ein par Birnchen, das macht keinen Ton.
    die Lämpchen saugen aber mehr Strom ab als der ganze vorverstärkerzug. Versuch einfach mal von Hand Elko auf die Versorgungen zu halten, wenns aufhört hast du getroffen :D

    Es kann durchaus genügen die birnchen separat zu füttern, ob das einfacher realisierbar ist sei dahingestellt. Erstmal rumprobieren. Ich vermute ein 4700uF an der richtigen Stelle beruhigt das Ganze.
    Übrigends sehen weiße LEDs viel besser aus als Glühlämpchen, und schlucken auch erheblich weniger Strom.

    Die Stromzuleitungen der VV sind ja gut zu finden in dem Kasten.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • febbelsroom
    Beiträge
    4
    • 19. Juli 2005 um 15:58
    • #6

    Birnchen :?: :shock: , da sind doch LEDs drin dachte ich. Soll ich den C dann in die Spannungsversorgung der Meterbridge zw. Plus und Minus klemmen, oder wie hast Du Dir das gedacht?

  • derautor
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    1.089
    • 19. Juli 2005 um 16:37
    • #7

    Die Meterbridge des 8000 hat LEDs. Ich würde einfach mal an den Steckbuchsen für die Flachkabel messen, an welchen Pins die Versogungsspannung anliegt und wo die Masse ist. Dann das Platinenlayout (der Meterbridge, ev aber auch das des 8000) entsprechend weiterverfolgen. Vielleicht siehst Du dann ja auch schon freie Plätze, wo Kondensatoren "vergessen" wurden. Wie Manu schon geschrieben hat, kannst Du durch testweises Parallelschalten (Bzw. Einlöten) eines Elkos (Polung beachten!) überprüfen, ob das Gepfeife aufhört. Dass das Netzteil schuld ist glaube ich eher nicht, das hat eigentlich ganz ordentlich Power.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • derautor
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    • 19. Juli 2005 um 16:41
    • #8
    Zitat

    Soll ich den C dann in die Spannungsversorgung der Meterbridge zw. Plus und Minus klemmen

    Ganz genau! Am besten vor dem/den Treiberbaustein(en), der die LEDs ansteuert. Wie gesagt, Polung der Elkos beachten!


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • karel noon
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    1
    • 19. Juli 2005 um 16:58
    • #9

    Das problem ist typisch, ich habe es dadurch gelöst das ich sie schlichtweg dem wertstoffkreislauf zugeführt habe, ist zwar nett eine Meterbridge, aber irgendwie auch nicht wirklich notwendig für das was ich mache.
    das mit den lämpchen bezieht sich wohl auf das pendant von mackie, da ist ja der master als VU ausgelegt, bei B ist das auch eine led kette.

    viel erfolg beim umbau, mache doch am besten fotos, und poste die anleitung hier für andere mit dem sleben problem, das pult ist ja wirklich verbreitet, nur nicht jeder hört den fehler....

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • febbelsroom
    Beiträge
    4
    • 20. Juli 2005 um 06:45
    • #10

    Moin erstmal,

    also vielen Dank für die regen Postings. Sobald ich dazu komme - kann also schon ma ne Woche dauern - werd ich das Pult & die Meterbridge mal aufschrauben und schauen, ob durch den Umbau Ruhe einkehren wird. Wenns Hilft, stell ich ne Anleitung zusammen.

    Grüße
    febbelsroom

  • manuela
    Beiträge
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    • 20. Juli 2005 um 07:04
    • #11
    Zitat von "derautor"

    Dass das Netzteil schuld ist glaube ich eher nicht, das hat eigentlich ganz ordentlich Power.


    es grüßt

    derautor

    Meist sinds "Flachkabel" 8) Spannungsabfall auf der Versorgungsleitung bewirkt eine bei höheren Pegeln einsetzende Rückkopplung und ähnliches mehr, diese unbeabsichtigte Kopplung läßt sich durch besagte Elkos entsorgen, die bilden in erster Linie einen Signalkurzschluß gegen Masse, damit ist es dann entpfiffen 8)
    4.700uF ist da die richtige Größe für. Platz ist ja genug vorhanden.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • tobwen
    Beiträge
    228
    • 21. Juli 2005 um 06:15
    • #12

    Für die Statistik:
    Die Meterbridge des MX8000 ist mit LM339-Komperatoren aufgebaut (3 Stück pro Kanal). Als Buffer dient der TL064.

    Pro Kanal stecken 3 Elkos (2x 2U2, 1x 47) und 8 Widerstände drin.
    Achja und noch vier Transistoren :)

    Im Netzteil stecken LM350 (regelt in +/18V und in +5V), LM317 (ui, in einem Behringer ... ist für die 48V zuständig) und 7812.
    Also alles Teile, die man problemlos bekommt oder zuhause hat.

    Mess doch mal alles genau durch und häng ggf. nur teile der Meterbridge ab.

  • TTJS
    Profi
    Beiträge
    53
    • 21. Juli 2005 um 09:09
    • #13

    Hallo,

    also bei der Meterbridge des MX 8000 wird die LED Kette der Aussteuerungsanzeige aus Sparsamkeitsgründen nicht permanent mit Spannung versorgt, sondern mit einer Frequenz von ca. 4 khz getaktet. Das menschliche Auge kann das nicht als flackern erkennen, aber die Stromversorgung wird entlastet. Die Folge ist das, wie ein Keyboard klingende Geräusch, wenn pecussive Signale abschwellen. Im Livebetrieb ist es kaum hörbar, im Studio aber spätestens nach dem Mastern unerträglich. Aus diesem Grund ist das Pult auch in der Konfiguration mit Meterbridge kein wirkliches Studiopult.

    Tontechnik Joern Schindelbeck
    Lessingstraße 23a
    09380 Thalheim
    Fon: +49 3721 84564
    Fax: +49 3721 271548
    Funk: +49 172 3721116

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