Hallo,
in meiner alten Schule, die ich Lichttechnisch berate, sollen nun 2 Hängepunkte installiert werden, an die dann mittels Motorkettenzügen eine Traverse kommt.
Grundsätzlich beauftragt das Bauamt eine Firma dies zu tun und nimmt die Anlage auch logischerweise ab, aber für den Antrag der Schule an Bauamt bräuchte ich noch ein paar Tipps:
Erstmal die wichtigste Frage: Solange keine Veranstaltungen sind, wird die Halle als Sporthalle genutzt
Welche Gefahren bestehen für Mensch und Maschine, wenn da mal ein Volleyball o.ä. gegenfliegt? Das der Kettenzug dann nicht gleich von der Hallendecke kommt, ist mir schon fast klar, aber kann er dabei Schaden nehmen, oder ist die Ausführung iA robust genug?
Wenn die Traverse 'oben' ist, besteht keine Möglichkeit (ohne auf die Leiter zu klettern, was nicht erwünscht ist) totzuhängen. Da sich beim Verfahren unter der Last keine Personen befinden, wohl aber danach, würden D8+ Züge ausreichen. Ist diese Art von Zügen inzwischen offiziell, oder immer noch ein Entwurf?
Ich meine gelesen zu haben, dass Systeme die nicht ortsveränderlich sind, immer der BGV C1 entsprechen müssen - ist das korrekt?
Mit welchen Kosten ist ganz(!) grob zu rechnen? Muss nichts oberamtliches sein - wird 5-6 mal im Jahr benutzt und hat keinen Transport zu überstehen... Hubhöhe sind 5m, Last 2x 250kg, und eine Steuerung wäre auch noch von Nöten. Welche Hersteller sind da interessant? In einem anderen Thread habe ich gelesen, Chainmaster sei von Preis/Leistung her interessant.
Welche (Wartungs-)Kosten fallen in Zukunft dafür an?
Ich hoffe, dass sind jetzt nicht zu viele Fragen geworden...
Vielen Dank im vorraus,
Simon