Hallo!
Wollte mal die Licon-User hier fragen wie ihr bei der Arbeitweise mit der Licon vorgeht? Habe bisher ca. 10 Gigs auf einem gemieteten Licon1 gemacht und auch relativ viel Zeit in die Einarbeitung investiert. Nun haben wir unsere eigene Licon (aber CX) und 8 Robe Color Spot 250 AT
. Zusätzlich ist noch ein kleines Midi-Keyboard vorhanden.
Ca. 30% der Einsätze ist für eine Coverband wo ich vorher weiss welches Stück kommt und dann gleich das entsprechende Cue etc.. zur Hand habe, das Problem sind eher die 70% der anderen Band´s, wo ich nicht vorher weiss was kommt. Wie geht ihr vor? Ich denke das die grundsätzliche Arbeitweise mit dem Pult klar ist, aber vielleicht gibt doch die eine oder andere interessante Sache die die Arbeit mit der Licon vereinfacht. Programmiert ihr z.B. eure Cues kpl. mit allen Infos Pan/ Tilt/ Color Gobo etc..), oder prog. ihr nur einen Teil der Infos in je 1 Cue und wählt die dann nacheinander an?
2. Frage: Wie würdet ihr 8 Movings Robe Color Spot 250 AT verteilen? -Haben bisher 4 in die Backtruss/ 2 in die Fronttruss/ 2 auf die Bühne gestellt, wenn keine Fronttruss da war, dann halt 6 Stk. in die Backtruss..
-bessere Vorschläge?-
Grüsse
Martin
Wie arbeitet ihr mit dem Licon CX/ 8 Wackler positionieren?
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na hey...
Mal aus eigener Erfahrung gesprochen: Es kommt darauf an

Fuer eine eigene Band lohnt sich eine gute durchdachte und abgestimmte Programmierung (die ja dann dauerhaft ist und somit nicht jedesmal neu gemacht werden muss).
Fuer die Beleuchtung unterschiedlicher Combos eignet sich aber eher ein sinnvolles Grundsortiment an Positions-/Farb und Bewegungs-Presets. Das ganze je nach Geschmack miteinander kombiniert oder einzeln auf die Cues verteilt und schon kann es losgehen. Vielleicht noch ein paar Farbwechsel- und Shutterchases sowie die Einbindung des konventionellen Lichts (PAR, Blinder, ACLs).
Abhaengig ist es von der Zahl deiner Einsaetze und als was du dort auftrittst (Verleiher, Lichtler, Bandbetreuer) sowie von den Bands selbst. Nuetzlich ist es, sich das jeweilige Repertoire vorher mal kurz reinzuziehen, um Ideen fuer Spezialeffekte zu sammeln. Dann beim Gig Playlist geben lassen und auf das eigene Gehör vertrauen :wink:
Bei mir sind meistens die Cues mit einzelnen Grundeinstellungen belegt, die dann je nach Bedarf unterschiedlich kombiniert werden. Damit ist man gut flexibel. Schneller Zugriff auf die Presets ist bei der Licon ja auch kein Problem.
Deine Robes sind schon ganz gut positioniert. Weitere Ideen:
- auf unterschiedlich hohe Traverstenstücke mit Bodenplatten montiert
- 4 Stueck auf dem DrumRiser (ringsrum)
- auf Back- und Middle-Truss verteilen, soweit vorhandenHTH & Greetz, der Martin
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Hallo!
Klar, für die eigene Band habe ich kpl. vorprogrammierte Cues, die dann nur passend zum Lied angewählt werden. Höre mir ab und zu im Proberaum die neuen Stücke an und baue 1-2x im Jahr die Lichtanlage nur zum testen und programmieren auf, dann wird Licht passend zu den Songs programmiert.
Das Problem sind die ca. 70% Band´s bei denen ich nicht vorher weiss, was auf mich zukommt, habe auch selten die Möglichkeit vorher die Stücke zu hören. Hier trete ich dann meistend als Verleiher auf (nur Licht).Solche Einsätze sind nur ca. 10x im Jahr, trotzdem stelle ich für mich den Anspruch, das das Licht einigermaßen passt (hier in der Gegend ist bei 90% der kleinen und mittleren Events nur Sch....licht :x ).
Zur Positionierung: Middle-Truss gibt es nie, auf der Bühne/ Drumriser ist es häufig schwierig, da die Bühnen eher kleinerer Natur sind... -
mahlzeit
also bei typischen "stadtfest" beleuchtungen wo man vorher nie weis was kommt mach ich es wie folgt:
ich ordne mir meine lampen so an wie es die bühne grade her gibt.
bei 8 wackeleimern + par licht gibts ja viele möglichkeiten.
eimer in der fronttruss mag ich nicht. da würd ich die lieber in die seiten hängen oder z.b. 4 in die backtruss und 4 auf einer imaginären linie in der bühnenmitte verteilen (2 oben in der truss und zwei auf dem drumriser)von der programmierung her gibt es eine ladung standard bewegungen und szenen. also was die effektengine quasi so her gibt. natürlich alles schön angepasst an die bühne

farben, gobos und effekte wie prisma, shuttersequenzen oder sonst was halte ich mir immer als presets (so heißt dat bei meinem pult) zurecht so das ich diese sachen dann immer live dazu schalten kann und mir jede kombination offen steht.
sollte mit der cx aber relativ problemlos zu machen sein mit dem scanco gings ja auch

mfg Sascha
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Hallo,
hab früher viel Coverbands gemacht, deshalb hier meine Erfahrungswerte:
Bestimmte PAN/TILT Positionen als Preset schreiben. Das hat den Vorteil, dass sich bei einer veränderten Bühnengröße und/oder ein veränderter Aufbau die ganzen Bewegungen nunr einmal in den Presets geändert werden müssen und sich dann in den ganzen Sequenzen automatisch anpassen.Ich habe immer den Licon so belegt:
Auf dem Sequenzbereich: Komplette Cues mit Gobo/Farben Shutter etc.
Auf dem Chaserbereich: Farb/Gobochaser, Shutterchaser und auch einzelne Moves. Wobei ich immer nur diese Informationen speichere.
Auf den Memories: Moveeffekte der Engine, Positionen, Farb/Gobokombinationen, Standbilder usw.Wie gesagt, so programmiere ich, ist aber jedem selbst überlassen

Viele Grüße
Armin
http://www.technikwear.de