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Jem Series 428

  • felix_lued
  • 17. September 2005 um 01:08
  • felix_lued
    Beiträge
    18
    • 17. September 2005 um 01:08
    • #1

    Hallo,
    Ich wende mich als kleiner Lichtler der Schule an euch Profis.

    Wir überlegen seit längerem uns für die ansonsten schon ganz gut ausgestatte Aula (AVAB Pult/Dimmer; AKG/Nexo Produkte) nun auch Nebelmaschinchen zu zu legen.
    Dabei bin ich bei Ebay über eine Auktion mit Jem Series 428 Köpfen gestolpert.
    Ich kenne aber nur die Magnum Club Smoke von Martin/JEM :oops: . Auch Dr.Google konnte mir nicht viel über diese ominöse Series 428 verraten außer veralteten Preislisten :roll: .
    An welche "Basismodul" werden die angeschlossen oder werden die nur untereinander gekoppelt?
    Hat jemand Erfahrungen mit den Komponenten?

    Ich wäre über eure Antworten sehr froh.

    Mit freundlichen Grüßen

    Felix Dohrmann

  • hell
    Beiträge
    57
    • 17. September 2005 um 05:13
    • #2

    Hi,

    wir haben das System (noch) in einer Discothek im Einsatz.
    Um vollständig zu sein, gehört noch ein Bedienteil und ein Tank dazu, der auch die Pumpen enthält. Von dort aus wird das Fluid dann zu den einzelnen Köpfen verteilt.
    Das Bedienteil ist bei uns inzwischen außer Betrieb, wir betreiben die Maschinen per Relais. Beim Pumpen des Fluids gibt es keine Probleme, alles ist dicht.
    Allerdings ist es schwierig, Ersatzteile zu bekommen, da es sich um ein älteres Produkt handelt. Fällt ein Kopf aus, kann man nur hoffen, daß der Defekt an einem gebräuchlichen Teil liegt. Daher haben wir uns zum Nebeln inzwischen die Pro2000 dazu geholt.
    Ein Manual gibt es übrigens noch hier:
    http://martin.com/service/service.asp?dofind=yes&support=Jem
    Einfach nach 428 Series suchen.
    Mein Tip für Euch: holt Euch lieber eine mobile Maschine, in einer Schulaula sehe ich doch die Gefahr, daß die Fluidschläuche leiden und es zu einer kleinen Schweinerei kommt.

    Gruß,

    hell

  • cyberlight2
    Beiträge
    71
    • 17. September 2005 um 13:19
    • #3

    Hi!
    Ich habe eine Antari Z 1500. Besitze sie schon seit gut 3 Jahren. Das Ding arbeitet nach wie vor zuverlässig. Hatte noch keine Ausfälle und roadtauglich ist sie allemal da der Fluidschlauch vom Tank zur Pumpe noch zusätzlich ummantelt ist.

    Der Nebler mit den TwinKöpfen von Martin ist ne gute Sache. Nebeln von 2 unterschiedlichen stellen. Guter Effekt. Ich schließe mich dem Hell an. Leider gibt es über dieses Gerät nicht mehr all zu viel hören und zu kaufen. Die Magnum Pro 2000 ist aber auch ein Spitzengerät.

    Gruß Matthias

  • felix_lued
    Beiträge
    18
    • 17. September 2005 um 19:19
    • #4
    Zitat von "hell"


    Das Bedienteil ist bei uns inzwischen außer Betrieb, wir betreiben die Maschinen per Relais. Beim Pumpen des Fluids gibt es keine Probleme, alles ist dicht.l


    Verstehe ich das richtig, das ihr jetzt mit einer "normalen" Pumpe das Fluid aus einem Tank zu den Köpfen pumpt?
    Welche Größenordnung muss die Pumpe denn haben/wieviel m³ Fluid muss die denn pro Minute (oder bei dieser Größenordnung wohl eher pro Stunde) befördern?
    Bei uns in der Aula ist nämlich das Problem, dass die Bühne nicht sehr tief aber sehr breit ist. Somit wäre es schon praktisch, von beiden Seiten und evtl noch einmal von oben zu benebeln.
    Und wenn man mit recht einfachen Mitteln die Pumpe davor setzen kann, wäre das ja sehr praktisch.

  • hell
    Beiträge
    57
    • 18. September 2005 um 14:13
    • #5

    Hi,

    als Pumpen betreiben wir noch die Originalen, hier sind die üblichen Nebelmaschinenpumpen verbaut. Allerdings 4 Stück.

    Das Problem ist allerdings, daß das Bedienteil und die Pumpen+Tank sind 2 verschiedene Geräte sind.
    Eigentlich steuert man die 8 Köpfe mit einem Controller, sodaß man auf jeden Kopf einzeln zugreifen und auch timer-gesteuerte Nebel Programme abrufen kann.

    Das Bedienteil steuert die Pumpen. Diese befinden sich in einem Aufsatz, der auf dem Tank installiert ist. Von dort aus gehen die Schläuche durch den ganzen Laden zu den Nebelköpfen.
    Der Tank selber ist ein 50 l Gefäß, auf den dieser Aufsatz paßt.

    Das Problem eines Eigenbaus wird sein, daß man die Heizung und die Pumpen getrennt steuern können muß. D.h. daß die Pumpen erst dann laufen dürfen, wenn die Köpfe ihre Nebeltemperatur erreicht haben, denn sonst pumpst Du das Fluid unverdampft raus.

    Bei einer kompakten Maschine ist diese Temperaturregelung halt gleich mit eingebaut, hier steckt sie im Controller. Die Nebelköpfe sind dazu über das Steuerkabel mit dem Controller verbunden.

    Hoffe, Dir soweit geholfen zu haben,

    Gruß hell

  • felix_lued
    Beiträge
    18
    • 18. September 2005 um 15:13
    • #6

    Jo danke.
    Hab jetzt glaub ich eine Vorstellung von dem ganzen bekommen.
    Ich hab mich heute mit den anderen Technikern mal abgesprochen und beschlossen, das uns ein Selbstbau und die ganze Tüftelei zu aufwendig und im Problemfall zu anfällig wäre, da halt in der Schule nach ca 4-5 Jahren immer ein Austausch des gesammten Bedienpersonals anfällt.

    Ich würd mir das zutrauen, aber da ich nächtes Jahr ABI hab und ich dem Nachwuchs das nicht zumuten kann/will werde ich es wohl doch sein lassen, da rum zu manipulieren.

    Trotzdem vielen Dank für die Hilfe..
    Muss ich wohl mal auf einen großzügigen Spender für den Förderverein hoffen, das wir mal ne abständige Maschine bekommen.

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