Hallo, mal ne Frage an die Experten, ist es möglich ein Schaltnetzteil zu bauen das nicht wie sonst üblich spannungs- sonders stromgeregelt ist?
Ich will z.B. immer das 500mA durch meine Last fließen, mehr oder weniger unabhängig vom Spannungsabfall über der Last.
Oder sagen wir mal wich brauche einen Regelbereich von 10% Spannung am Ausgang bei konstantem Ausgangsstrom.
Ein SNT funktioniert ja in den Grundzügen immer ähnlich, es wird eine ist Ausgangsspannung mit eienr soll Spannung verglichen. Wenn ich jetzt die Ist Spannung nicht durch einen Spannungsteiler zuführe, sondern durch einen Shunt oder Shunt + OP, kann das funktionieren?
Welche Topologie ist geeignet? Welcher IC?
Es geht hier um etwa 20-50W.
Keine Angst ich bin kein absoluter Anfänger, aber dabei eben nicht so ganz sicher.
Stromgeregeltes SNT
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das kannst du mit deinem vorhandenen SNT realisieren. Es geht lediglich darum wo der Sniffer sitzt der die Ausgangsspanung mißt (und dann nachregelt..), mach ihn ab und beleg das neu, mit einem Serienwiderstand in der Laststrecke, der Spannungsabfall vor diesem R ist proportional zum Strom der läuft, nun werte das einfach aus und regel dein SNT damit nach. Das eigentliche Netzteil ist somit zweitrangig, hier wird nur anders nachgemessen.
(Mit Netztrafo 35V)
ST Micro: L 4975
Manu
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Falls du ein vorhandenes 230V-SNT ummodden willst:
Mach aber auch eine Spannungsbegrenzung rein, die im Leerlauf oder bei zu hochohmiger Last abregelt. Sonst würde das SNT versuchen 500mA zu erreichen und die Ausgangsspannung kann dann -insbesondere bei Sperrwandlern- sehr groß werden und das SNT zerstören. -
Ja klar mache ich das. Ich habe das schon mehrmals aus 12V gemacht als Boost Konverter (LM2585) und da immer mit einer Z Diode und Shutdown die Ausgangsspannung begrenzt.
Zu welcher Topologie ratet ihr mir denn? Flyback?
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Wie groß ist denn dein Lastwiderstand in etwa?
Ansonsten würde ich folgendes empfehlen:
Bei Reichelt gibt't offene Schaltnetzteilmodule, hab eins in meinem Lichtpult (Best.Nr.: PSA 25-L120, EUR28.30, 12V 2A, tut seit 3Jahren seinen Dienst), die funzen sogar und sind sogar kurzschlussfest. (Wer hätte das erwartet?
) Alternativ gibt's sowas ähnliches auch bei Conrad.Die sind übersichtlich aufgebaut und die Regelung erfolgt von sekundärseite zur primärseite per Optokoppler. Ein "Modding" sollte recht einfach möglich sein.
Nur bei den Sperrwandler-Dingern unbedingt aufpassen, selbst wenn die Elkos sekundärseitig 16V abkönnen wenn's für 12V gemacht ist kann es passieren das bei 14-15V Ausgangsspannung der primärseitige Schaltfettie abgeschossen wird. Die Sperrspannung die er abkriegt ist bei Sperrwandlern die primärseitige Zwischenkreisspannung plus Ausgangsspannung mal dem Windungsverhältnis primär/sekundär des Speichertrafos.
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Nunja mein Lastwiderstand sind LEDs (wer hätte es erraten:-))
Aber ich bin froh das die Experten hier keine großes Problem sehen..
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Manu: Ich habe es nicht erwähnt aber Vin sollte 230V sein (bzw. 100-250)
Irgendwelche IC Empfehlungen? Am besten mit ausführlicher AppNote. -
Wenn du es so gerne selber basteln möchtest, why not

ST Micro L5991 gem. Fig.34, bitte die VCC für das IC noch auf 230V anpassen.
Für deine Konstantstromregelung ist Manu auch das passende eingefallen. Du setzt bitte einen L7805 nach, gefolgt von einem Drahtpotitrimmer, hinter dem Trimmer klemmst du Pin2 (Masse) vom L7805 an = Stromregelung. Das IC greift sobald ein Spannungsunterschied von 5V am Drahtpoti entsteht, dieses ist gem. der gewünschten Stromstärke zu wählen. Das SNT so einstellen daß es mäßig Überspannung serviert (damit L7805 nicht heißwird)Manu
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Ok, was du machen willst ist eine Spannungsquelle mit nachgeschalteter Stromlängsregelung. Das mache ich immer schon mit nem LM317. Hat den Vorteil das über dem Shunt (Drahtpoti) nur 1,25 V*I an Leistung abfällt.
Wenn ich dich richtig verstanden habe.Aber ich will die Regelung ja nicht auf konstante ausgangsspannung auslegen sondern auf Strom.
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Kann das so gehen?
Experten kennen den üblichen Teil drumrum
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war Blödsinn : mit dem Thyristor ist der Shunt regulator gemeint...
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Sven in deinem Schaltbild brennt grade D1 + D2 ab.
Stromkonstanter, Verfahren.
Ausgang SNT --- Pin1 7805
Pin3 7805 (ausgang 7805) --- in Serie mit Drahtwiderstand ca 10 Ohm zum Verbraucher.
Pin2 7805 = Meßbezugspunkt des Reglers, direkt mit dem Ausgang zum Verbraucher, also Amschluß2 des 10R verbinden.Spannung SNT: VCC + 8-10V
Funktionstheorie dazu.
Auf dem Serienwiderstand 10R fällt pro 100mA Strom 1 Volt ab.
Das sind 5 Volt bei 500mA
Der 7805 ( 5 Volt positiver Festspannungregler ) mißt nun den ausgang SNT gegen den ausgang des 10R der das negative Bezugpotential bildet, wenn dort 5V erreicht werden fängt er an abzuregel, d.h. der Ausgangsstrom stabilisier sich automatisch auf genau 500mA
Am 10R fallen 5 Volt bei 500mA ab, das sind 2,5 Watt (vertretbare Größe)
alles weitere fällt am 7805 ab, somit ist die Ausgangsspannung des SNT so einzustellen daß sich diese Verlustwärme in geringen Bereichen befindet.Ein einfaches funktionierendes Ding somit.
Manu
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Ja, Manu, so einen linearen Stromkonstanter kenne ich, zur Sicherheit habe ich mal meine Version und deine Aufgemalt, damit wir auch vom gleichen sprechen:
(Meine Version hat bei 500mA nur 625mW Verlust, wenn die Spannung vom SNT zufällig passt..)Aber das bedeutet ja das man ein Spannungsgeregeltes SNT nimmt, die Ausgangsspannung so dimensioniert das sie im schlechtesten Fall passt und dahinter eine längsgeregelte Stromquelle setzt.
Das ist nicht so recht das was ich suchte.
Warum brennen in meiner Schaltung die Dioden ab? Ich habe doch nur den Spannungsteiler der die Ausgangsspannung einstellt durch einen Shunt ersetzt. -
Das Ding hat garkeine Spannungsregelung mehr, nurnoch Strom. Es könnte somit sein daß am Startpunkt ein riesiger Peak kommt, Leds sind da vermutlich dann durch. Die Lösung ist schon praktikabel, jedoch sollte die Ausgangsspannung auch irgendwie limitiert werden, nichtnur der Strom.
ZitatAber das bedeutet ja das man ein Spannungsgeregeltes SNT nimmt, die Ausgangsspannung so dimensioniert das sie im schlechtesten Fall passt und dahinter eine längsgeregelte Stromquelle setzt.
man nimmt ein spannungslimitiertes SNT und regelt den Strom. Das ist dann eine geniale Lösung.

Hast übrigends Recht, der 317 hat eine kleinere Uref als ein 7805
Es macht aber kaum Unterschied, das eigentliche Backe-Kuchen ist die Spannungsdifferenz auf dem Regler, und die ist abhängig von der ausgangsspannung des SNTIch würde trotzdem meine Lösung bevorzugen da SNT üblicherweise noch andere Dinge zu füttern hat.
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Ok:-) das besser?
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Schließ U2 über 5k an den Shunt an. Den Knoten R4 - R5 dann direkt an U2. Der Shunt würde sonst alles "absaugen" was über D6 und R5 kommt.
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Ja sicher.. das war etwas zu fix gezeichnet.
Aber vom Prinzip her der richtige Weg? -
jau

arbeitest du an dem IR Scheinwerfer den ich suche ?
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IR Scheinwerfer? Erzähl mehr..
Ich werde das ganz jetzt mal aufbauen (ich hoffe ich komme in der nächsten Woche dazu)
Welche Topologie empfehlt ihr bei meiner Leistung von etwa 50W?
Welchen IC könnt ihr empfehlen? -
wenn du mit 12V auskommst würde ich ein Halogen-SNT dafür modden.
Totaler Eigenbau, das L5991 von ST ist perfekt geeignet in der Liga.zu dem IR Problem (das wäre hier OT): ich brauch ne Lampe für Cameraüberwachung bei Nacht, völlig unsichtbares IR.
