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Topteile mit jeweils 2x12ev, 2x 1,5" RCF und 2x Ringrad

  • soundfreak77
  • 27. November 2005 um 19:27
  • soundfreak77
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    1.123
    • 27. November 2005 um 19:27
    • #1

    Hallo,
    ich habe vor mir ein paar Topteile zu bauen in coax bauweise, hab nur nicht so viel ahnung davon! Als Tief-mitteltöner will ich 2 electro voice 12L verbauen, als mittel-hochtöner jeweils zwei RCF TW 101 und als hochtöner zwei Ringstrahler! Geht das überhaupt? Bauweise soll coaxial werden, die mittel-hochtöner vor die ev`s. Kann man das überhaupt machen, wie wirkt sich das auf den klang bzw. Schalldruck aus? Wäre toll wenn ihr mir da helfen könntet!
    MFG
    soundfreak77

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  • SRAM
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    • 27. November 2005 um 20:43
    • #2

    Welche Hörner hast Du denn für die TW101 ? Um diesen Treiber wirklich zu nutzen, muss das Horn nämlich tief und gross sein, und das schließt eine Anordnung coaxial fast aus.

    Ansonsten spricht nichts dagegen, den TW101 über den 12" zusetzen, das große RCF-Originalhorn vorausgesetzt. Im Gegenteil, das kann mann sehr schön auch tief trennen :wink: (hab ich nämlich hier). Als HT empfehle ich Dir die Selenium Ringradiatoren, gibt es gerade äußerst preiswert zu kaufen (trenne bei 5 kHz zum TW101). Diesen kannst Du bei tiefer Trennung des 12L vor diesen zentrisch setzen, wenn Platz ein Problem ist.

    Gibt ne schöne old-school Kombination für (hard-)Rock :wink:

    Gruss SRAM

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  • Sound-Klinik
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    • 28. November 2005 um 10:46
    • #3
    Zitat von "SRAM"

    ... ne schöne old-school Kombination für (hard-)Rock :wink:

    ... nach dem Lackieren aber viele Kratzer und andere Gebrauchsspuren (z.B. Cola und Senf ... gut verschmieren und in der Sonne trocknen lassen ...) draufmachen, damit es standesgemäss "alt" aussieht.
    Und: unbedingt die guten alten "Marshall"-Griffe verwenden und als LS-Anschlüsse nur Klinke und XLR ... Speakon gab es damals in den 70ern nämlich noch nicht ... :P

    ... oder anders: Es gibt heute wirklich gute Mittelhochtontreiber und -hörner ... Daher: Müssen es heute wirklich noch extra Hochtonquietschen (u.a. betriebsunsicher bei Feedback durch irgendwelche Blödmänner auf der Bühne) ... Weiche viel komplizierter ... oder etwa auch noch 4-Wege-aktiv ? :? ) sein ?

    Einmal editiert, zuletzt von Sound-Klinik (28. November 2005 um 10:52)

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 28. November 2005 um 10:52
    • #4

    den tw101 kriegt man kaum kaputt - wohl auch einer der gründe, warum davon heutzutage immer noch so viele durch die gegend schwirren :wink: .
    für einen 1" ist der treiber erstaunlich tief trennbar (800hz waren auf dem altec-horn möglich).
    die "erweiterung" mit dem angesprochenen selenium-tweeter (massives gerät :shock: !) ist sinnvoll und klingt ganz gut (habe ich auch so gemacht... :D )!

  • soundfreak77
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    • 28. November 2005 um 15:59
    • #5

    Wo bekomm ich denn die selenium billig her? Also läuft der TW101 ab 800 hertz bis 16000 hz bei ihnen! Ich wollte ihn ab 1200hz laufen lassen, da hat der noch mehr leistung! Jetzt mal eine ganz plöde frage: Wird denn bei einer 3 wege frequenzweiche die im mittelton (TW101) der frequenzgang bei 5000 hz gekappt wenn der HT ab 5000 hz erst anfängt?

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  • test
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    • 28. November 2005 um 17:46
    • #6

    das kommt darauf an. wenn die weiche da einen bandpaß für den 10er vorsieht und der ht da einsetzt, ist es so. andernfalls kann man auch den 10er auslaufen lassen und den tweeter 'dazuschalten'. das muß man erhören und messen.

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  • soundfreak77
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    • 28. November 2005 um 19:37
    • #7

    Der TW101 ist ein 1,5" Mittel-hochtontreiber der bis 16hz hoch geht! Deswegen würde ich ihn gerne bei der 3wege frequenzweiche bis 16khz hochgehen lassen und trotzdem ab 5000 hz einen Ringradiator dazu machen! Geht das? Welche frequenzweiche macht sowas? Lässt jede passive frequenzweiche den mittel-hochtöner ganz bis an die HT Grenze?

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  • SRAM
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    • 4. Dezember 2005 um 14:15
    • #8

    SK: ob die heutige Philosophie so die richtige ist ? Weniger Aufwand sicherlich, aber physikalisch bedingt muss das Diaphragma nun mal sehr nahe am plug sitzen um hohe Frequenzen wiedergeben zu können. Dadurch sind selbst Treiber mit sehr grosser Spule 4" oft in der unteren Einsatzfrequenz beschränkt, nicht weil diese Frequenzen nicht wiedergegeben werden können, sondern weil das Diaphragma viel zu früh anschlägt. Da sind die alten Phenol-Treiber (Selenium und PA haben noch einige im Programm) viel toleranter und sehr viel robuster. Ein 1824, einen TW101 oder den low-cost-1"Treiber von Selenium bekommt man kaum durch Hubgrenze zerstört, die heutigen Rennpferde mit 76 mm Sule hingegen sehr wohl. Der Preis den man zahlen muss: sehr grosses und langes Mitteltonhorn und ein separater Hochtöner ab 5 bis 8 kHz. Der BMS Coax ist auch nichts anderes.......

    Soundfreak: das mit den 16 kHz kannste vergessen, Trenn das Teil bei 5 bis maximal 7 kHz ab, darüber muss ein kräftiger Hochtöner. Ausserdem ist ein grosses Horn zwingend.

    Gruss SRAM

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  • Sound-Klinik
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    • 4. Dezember 2005 um 15:06
    • #9
    Zitat von "SRAM"

    SK: ob die heutige Philosophie so die richtige ist ? Weniger Aufwand sicherlich, aber physikalisch bedingt muss das Diaphragma nun mal sehr nahe am plug sitzen um hohe Frequenzen wiedergeben zu können. Dadurch sind selbst Treiber mit sehr grosser Spule 4" oft in der unteren Einsatzfrequenz beschränkt, nicht weil diese Frequenzen nicht wiedergegeben werden können, sondern weil das Diaphragma viel zu früh anschlägt.

    ... beide "Philosophien" haben Vor- und Nachteile.

    Viele Wege mit z.T. hohen Trennfrequenzen mögen auf eine ausgezeichnete Hörachse optimiert Vorteile bringen - außerhalb der 0°-Achse gibt es winkelabhängig (sofern die akustischen Zentren nicht dicht genug zusammengebracht werden können) dann Probleme, zumal im PA-Alltag die zu versorgende Hörzone oft nicht gerade klein ist.

    Die Problematik ist mir sehr bewußt ... dennoch tendiere ich bei PA-Systemen zu möglichst wenig Wegen und einer - soweit von der mechanischen und elektrischen Belastbarkeit möglich - tieferen Trennfrequenz beim Mittelhochton-System, welches den Bereich "bis ganz oben" abdecken muß.

    Zu bedenken ist hierbei nämlich (wenn man das menschliche Gehör berücksichtigt !), daß eine ausgewogene Übertragung des Mitten- und Präsenzbereiches ggf. wichtiger ist, als eine (... "kosmetisch" gesehen ...) glattere Meßkurve im Bereich 7 ... 18 kHz für die Verkaufsunterlagen.

    Für einen Studioabhörmonitor würde ich vielleicht auch einen zusätzlichen Weg in Erwägung ziehen ... bei einer PA-Box sind die zu bewältigenden Abstrahlbedingungen aber oft anspruchsvoller.

  • soundfreak77
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    • 6. Dezember 2005 um 17:42
    • #10

    was für einen Ringradiator ratet ihr mir? Wo kriege ich einen guten leistungsstarken her?

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  • Ravemaster
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    • 6. Dezember 2005 um 18:19
    • #11

    http://www.monacor.de/de/produktseite_monacor.php?artid=3803&spr=DE&typ=u

    den habe ich schonmal gehoert. fand ich garnicht schlecht. jedoch ist das der einzige den ich bis jetzt gehoert habe. wie der nun aber letzendlich im vergleich zu den anderen ist kann ich nicht sagen :(

    greetz Malte

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 6. Dezember 2005 um 18:41
    • #12

    beyma cp22 klingt imho am brauchbarsten, gleich danach kommt der o.g. genannte selenium (preislich aber in etwa nur ein drittel des beymas!).
    als budget-tweeter ist der emi eapt80 sehr gut zu gebrauchen. kein scherz :wink: !

  • soundfreak77
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    • 6. Dezember 2005 um 20:39
    • #13

    was haltet ihr von cp 25?

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  • F.A.Bi.A.N.
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    • 29. Dezember 2005 um 14:11
    • #14

    edit!!!!

    Einmal editiert, zuletzt von F.A.Bi.A.N. (13. Mai 2007 um 23:02)

  • soundfreak77
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    • 29. Dezember 2005 um 19:10
    • #15

    Hallo,
    nee lasse das mit dem Hochtöner vorerst und mach es zwei wege! Fehlen wohl bisschen die höhen, aber für einen Karnevalswagen langt es erst mal!
    MFG
    Florian

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  • dampfwalzer
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    • 9. Februar 2006 um 23:35
    • #16

    Ich habe im lezten Jahr auch ein ähnliches Projekt mit 12 " Mitteltonhorn und ringstrahlern gemacht.
    Ich hab dazu ziemlich viele Ringstrahler ausprobiert, und kann sagen ,dass die Selenium klanglich nicht an herkömmliche Höchtonhörner herankommen.
    Und das sollte ja der sinn sein wenn man sich für ringstrahler entscheidet.
    Unter anderem habe ich auch 2 Der angesprochenen stage line ringstrahlern (MHT520 oder so) getestet und vermessen. Ein vorteil ist hierbei der relativ breite Absrahlwinkel von 60 Grad. Auch der klang ist sehr gut und verzerrungsfrei, jedoch fällt der Pegel ziemlich früh ab, was dazu führt, dass die Stage line nicht so brilliant und transparent klingen wie die cp 22 von Beyma. Bei den beyma cp22 ist der abstrahlwinkel bei 40grad, was bei herkömmlichen Pa Boxen meist zu schmal ist. Deshalb empfiehlt es sich 2 stück pro box horizontal um 35 grad verdreht anzuordnen. Die überschneidungen halten sich erfreulicherweise in akzeptablen grenzen. Diese problem hat man bei cp 21 oder cp25 nicht, jedoch sind die vom Wirkungsgrad nicht ganz so effektiv.
    Ich habe mich, nachdem ich es auch 2 cp 21 pro box ausprobiert habe für die Variante mirt den cp 22 ertschieden. Allerdings welche mit selektierten schwingspulen, da die Fertigungstoleranzen recht hoch sind.
    Leistungsmäßig sind die cp 22 nicht so stark wie die Stage line, was aber leicht durch eine höhere übergangsfrequenz kompensiert werden kann.
    Dies würde ich dir auch auf jeden fall empfehlen. ca 6500 Hz sind optimal.
    Die Freuquenzweiche ist bei ringstrahleren aber immer ein ziemliches gefummel....

    Man nennt mich den Endstufenflüssterer...

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