Zitatdann nach 100m immer noch 108db
:shock:
Welche Rechnung liegt denn da zugrunde? ![]()
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...Sebastian -> rätzelt
Zitatdann nach 100m immer noch 108db
:shock:
Welche Rechnung liegt denn da zugrunde? ![]()
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...Sebastian -> rätzelt
Ich möchte Dich nicht zerreisen und auch nicht um irgendetwas herumreden. Meine Fragen waren wirklich rein sachlich.
Ich denke Du stellst eine Frage, die man nicht beantworten kann. Der Raum, die Art der Musik, die Pegelerwartung des Klientels und auch die Aufstellung der Lautsprecher bringt zu viele Parameter ins Spiel, als dass man eine Antwort in "Personenanzahl" geben könnte.
Stell Dir mal vor, Du hast einen länglichen Raum, z.B. 15m breit und 50m tief. Deine PA steht vorne auf 2m Höhe. Du kannst jetzt unmöglich mit der lautesten PA dort eine vernünftige Beschallung machen. Entweder mußt Du dezentral beschallen, oder aber das Zeug muss fliegen.
Deine Hochrechnung des Gesamt SPL Deines Clusters basiert auf einer Messung eines einzelnen Lautsprechers. Ich wage zu behaupten, daß Deine MaxSPL-Berechnung in der Praxis keinen Wert hat. Du wirst die Boxen sicherlich horizontal wie vertical aufwinkeln, und damit stimmt Dein MaxSPL nicht mehr. Gerade in den Höhen wirst Du wohl kaum eine phasenrichtige Addition der Wellen hinbekommen (alleine schon geometrisch nicht)
Ah jetzt steige ich langsam dahinter wieso alle "stutzen"...
Wie lang ist ein Kilogramm? :shock: kein wunder, kann keiner beantworten...
Aber ist es nicht genau so schwammig einen Personnen/Watt vergleich zu machen? Oder woher kommt da die sicherheit das 40kW für 3000 Pax reichen?
...Sebastian
Eine Angabe (Leistung pro Person) halte ich für absolut unsinnig.
1. Die Leistung seht in keinem konstanten Verhältnis zum Schalldruck
2. Es gibt keinen konstanten Bedarf wie Schalldruck pro Person.
Ein simples Beispiel:
100 Personen in einem kleinen Saal gequetscht oder 100 Personen auf einem großen Feld verteilt.
Zitat von "audio-pip":shock:
Welche Rechnung liegt denn da zugrunde?
...Sebastian -> rätzelt
20db pro entfernungsverzenhfachung
entspricht bei einer punktschallquelle 6dB pro entfernungsverdopplung
Zitat von "audio-pip":shock:
Welche Rechnung liegt denn da zugrunde?![]()
Vermutlich hat da jemand eine alte, längst vergessen geglaubte Formel wiederentdeckt, die in etwa so geht:
148-20log(100)=108
Des weiteren bin ich ganz Stephans Meinung: Jedesmal wenn ich einen Rider mit Leistungsangabe sehe, verliert der verfassende Tech mindestens 10 Punkte auf meiner nach unten offenen Kompetenzeinschätzungs-Skala.
Und wenn einige alte Leute ("Opis") hier lauthals verkünden, Schalldruck habe im Beschallerleben keine Bedeutung, möchte ich doch darum bitten, solche ironisch gemeinten Kommentare als Ironie zu kennzeichnen, damit nicht irgendwelche "Neuankömmlinge" verunsichert werden.
Danke für die Antworten!
Da drängt sich mir folgende Frage auf, welcher Pegel ist wünschenswert bei einer Openairveranstltung?
Das das es überall gut zu hören ist und im Radius um die Bühne (entfernung wie zum (FOH) der Bass entsprechend (nahe stark, entfernt leich)t fühlbar
oder
so das es auf dem gesamten gelände einem stendig die Augenzwinkern bei jedem höheren Ton und man in der näheren umgebung der Bühne förmlich vom Bass zerdrückt wird. (ist nicht meine Praxis):roll:
so bekommt es einen relatibven Charakter
...Sebastian
Welcher Schalldruckpegel wünschenswert ist?
- Der Akustiker wünscht sich einen möglichst konstanten Schalldruckpegel über die gesamte Fläche
- Der Rocker wünscht es sich immer lauter als es gerade ist :roll:
- Die Omi wünscht es sich immer leiser als es gerade ist ("mensch, da kann man sich ja gar nicht mehr bei unterhalten...) :roll:
- Der Gesetzgeber wünscht sich die Einhaltung seiner Vorschriften
- Der FOH-Mensch wünscht sich 0dB Schalldruck bei der Formulierung der Schalldruckpegelwünsche durch die Besucher ![]()
Moin,
ich wünsche mir ja auch immer eine Antwort auf vernünftig erscheinende Fragen.....
Unser Job ist die Übertragung akustischer Informationen. Ob diese klappt ist von verschiedensten Faktoren abhängig, vor allem vom Nutzschall/useless- Noise- Verhältniss. Ein Beispiel für useless Noise ist das Geschwätz des brotdummen Pärchens neben Dir.
Doch manchmal ist die Veranstaltung als kommunikativer Treff konzipiert... Innenhof, 3500 Leute, 1000 davon informiert beschallt mit 1000 Watt, 4 Stück 12"1" 95dBWm geflogen (+Bässe), Programm bunter Nachmittag von Comedy bis Coverrock. Ich habs geahnt und entsprechend Angeboten. Und ein Sonderlob vom Veranstalter bekommen (die Gäste sahen glücklicher aus als letztes Jahr (mit 10 kw)). Die Ansagen waren dank brutaler Kompression von allen zu verstehen.
Dann gibts die Veranstaltungen, die eine totale akustische Isolation des einzelnen Gastes erfordern.
Preisfrage wieviele deeehbeeehh brauche ich?
Die Maskierung des Noise ist ja nicht nur von der Leistungsfähigkeit der Beschallungsanlage, sondern auch von der Frequenzverteilung und dem dynamischen Verlauf der dargebotenen Information abhängig.
Ich denke damit hat sich der Versuch eine: Watt/dB/Pax/Fläche/Reflexion/Absorption- Formel zu finden erledigt.
Der aus einem Beschallungsauftrag resultierende Gewinn begrenzt bei mir den maximal möglichen Lärm, mein Gefühl am Pult den tatsächlichen....
Gruß