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Justierung am Traversenschlitten

  • jaan2204
  • 4. Dezember 2005 um 17:47
  • jaan2204
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    • 4. Dezember 2005 um 17:47
    • #1

    Hallo!

    Wir haben jetzt neu Traversentower von Prolyte Mpt bekommen und müssen jetzt mal die Tower montieren? Daher folgende Fragen:

    1. In welcher Art und Weise justiert man die 4 Konusverbinder richtig und materialschonend an den Schlitten, so dass diese optimal passen ohne für 4 Tower extra noch das Justierwerkzeug zu kaufen. Es muss ja alles irgenwie gut zueinander passen, sollte nicht verdreht sein etc.

    2. Gibt es irgenwo eine klare Anweisung, wie ein ein Ground support in der richtigen Reihenfolgen und materialschonend zusammengesetzte wird?
    (also erst Strecken zusammenbauen, dann mit Tower verbinden und dann alles in waage bringen oder erste Strecken bauen, dann Tower in waage bringen und dann erst alles verbinden oder erst kompletten Kranz mit Schlitten montieren und dann diesen auf die Tower stecken um dann die Towertruss zu montieren und ausrichten etc.)
    Wie geht ihr dabei systematisch und effektiv vor. Am meisten interessieren mich die materialschonenden Varianten :-?

    mfg
    andré

  • GETEC
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    • 4. Dezember 2005 um 18:18
    • #2

    das justieren geht recht einfach: zuerst einen stab durch jeweils diagonale stecken und so grob ausrichten, dann so festziehen, dass federring die hülse ordentlich hält.
    dann ein stück truss dranstecken, stifte rein, stifte raus, endgültig festziehen, nochmal versuchen....

    edit: die mpt tower bei prolyte haben ja sowieso male verbinder???
    truss draufklopfen und an der rückseite verschrauben? geht nix einfacher, für die male verbinder gibts doch sowieso kein justierwerkzeug, nur für die female am cornerblock?

    lg getec

  • Sebbig
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    • 5. Dezember 2005 um 21:24
    • #3

    Hi jaan,
    wenn du keine Schablone hast, dann frage doch mal deinen Händler wo du die MPT her hast ob er dir eine ausleiht. Dann gibt es noch die Möglichkeit die verbunden Konusbuchen anzuschrauben, da sind die 4 Buchsen schon fest im richtigen Winkel zusammen. Oder gehe einfach dem Trick vom GETEC nach und schraube nur Halbkonuse an, welche mir einen Stück Truss fixiert werden. Macht aber nur dann Sinn wenn du nicht überall an den Längen Schaubbolzen hast.

    Für die Schrauben reicht ein Anzugsmoment von 50 N/m, Thema Vorspannung.

    Bei solch grundlegenden Fragen, wie du sie stellst, überlege Dir bitte ob du bei den ersten Einsätzen jemanden buchen solltest der sich mit dem MPT-Zeugx auskennt und euch einweist. ( Habe selber MPT im Dryhire und alle haben es schon gemacht, und sie kommen jedesmal kaputt wieder, schon mal 1cm Aluplatten verbogen?) lies dir zumindest das hier mal durch.

    http://www.prolyte.com/downloads/towe…ER%20MANUAL.pdf

    greets Sebi


    P.S.:Beim Abbau Schäkel im Sleveblock kostet dich ein Bracing.

    Ich möchte mal die Zwei treffen, welche als erste schwarze Traversen und silberne Lautsprechen vermietet haben.

  • jaan2204
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    • 14. Dezember 2005 um 10:27
    • #4

    Hallo Sebi!

    Kannst du mir noch mal kurz erläutern, wobei man beim Auf- bzw. Abbau vom mpt-Tower besonders achten sollte, also was sich erst aus Erfahrungswerten gibt. Was bedeutet zum Beipiel, dass ein vergessener Schäkel 1 Bracing kostet? Verbindet der Schäkel nicht den Kettenzug mit dem Sleveblock, den kann man doch vorher nicht rausnehmen bzw. warum killt ein Schäkel ein Bracing und vor allem an welcher Stelle? Kann man eigentlich den Kettenzug direkt oben am Galgen anschlagen oder muß dieser immer unten angeschlagen sein? Was spricht dagegen den Kettenzug gleich oben anzuschlagen? Welche verschiedenen Stahlseillängen machen sich zum Variieren beim Anschlagen gut, gerade wenn man mal Indoor arbeitet? Welche Schäkel empfehlen sich?

    mfg
    andré

  • Volker
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    • 15. Dezember 2005 um 07:55
    • #5

    Hallo!

    Hast Du den Kram bei Ebay ersteigert ?
    Deine Fragen sollte normalerweise der Vertrieb beantworten können und müssen.

    Es kostet Dich ein Brace, wenn Du zu große Schäkel verwendet und diese sich zwischen Sleeveblock und der Towertruss verkannten. Der Motor zieht locker durch. Die einfachste Lösung dieses Problems ist übrigens zum einen die richtigen Schäkel zu nehmen und zum anderen die Mutter ausserhalb der Sleeveblocks draufzuschrauben. Wenn nur der Schraubenkopf des Schäkels bei einem nicht zu großen Schäkel ( der trotzem mindestens 3 Tonnen können sollte...) nach innen steht sollte es eigentlich funktionieren. Du mußt dann nur noch beim Anlegen und Abnehmen der Sicherungsketten aufpassen, falls Du Die mit hoch- und runter fahren lassen willst und keine Lust hast Sie über die Schulter die Leiter hochzuschleppen.
    Was die Ausrichtung angeht, so empfiehlt sich bei vier Motorzügen der Einsatz einer Laserwasserwaage, damit alle Sleeves auf gleicher Höhe sind. Sollten nur Handkettenzüge oder diese alten Seilwinden vorhanden sein, empfielht es sich Motoren zu kaufen ;)

    Viel egrüße,
    Volker

  • marcoboy
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    • 15. Dezember 2005 um 09:24
    • #6

    eigentlich passiert garnix wenn man den bolzen vom schäkel durch den sleeveblock schiebt. dann sind ca 5cm platz.

    Im übrigen wenn man die chian am sleeveb. mit anschlägt muss der schäkel durch einen splint gesichert werden

  • GETEC
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    • 15. Dezember 2005 um 10:14
    • #7

    abgesehen davon, dass wir sowieso ausschliesslich mit splint sicherbare Schäkel verwenden, worauf basiert die aussage, dass nur wenn ich die kette direkt am Sleeve befestige, der Schäkel gesichert werden muss?

    ist für mich eine nicht logisch nachvollziehbare und argumentierte Aussage, wäre nett wenn Du das erläutern könntest.

    lg getec

  • jaan2204
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    • 15. Dezember 2005 um 18:22
    • #8

    Habe auch langsam das Gefühl, dass ich das Pferd von hinten aufgesäumt habe. Wir haben uns über eine Firma die Ware besorgen lassen, welche dann diese über ihre besseren Konditionen beim Lieferanten organisiert hat. So standen dann einfach mal ein paar Kartons da. Das Problem ist jetzt, dass ich zwar schon seit einigen Jahren mit Licht arbeite, aber mich trotzdem nochmal vorher informiere, damit ich nicht erst Lehrgeld zahlen muß. Das nötige Feingefühl und Respekt sowie generelle Erfahrungswerte mit Truss und Bühne ist da, halt nur nicht mit diesen Teilen. Kann man den Kettenzug nun direkt oben anschlagen oder muß dieser unter angeschlagen sein und dann die Kette über den ganzen Turm geführt werden. So ist es halt auf der Bedienungsanleitung, aber oben anschlagen müßte doch auch gehen. Wo bekommt man eigentlich günstig, aber sicher Anschlagketten oder Stahlseile für die Tower her??

    mfg
    andré

  • Christoph
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    • 15. Dezember 2005 um 19:04
    • #9

    Tach zusammen,

    wir benutzen MPT-Tower jetzt seit einigen Jahren und ich kann folgendes dazu sagen:
    Man kann einen Kettenzug oben im Top-Pulley anschlagen. Dazu gibt es (zumindest in unseren Towern) eine 30mm Bohrung, durch die sich ganz relaxt ein 25er Bolzen schieben und verschrauben lässt. Hier hat man nun einen Anschlagpunkt für Kettenzüge oder dergleichen. Wir benutzen den Punkt zum Tothängen des Riggs in Ketten (im übrigen kommen die von Canel&Sohn aus Hamburg). Die Ketten sind mit Verkürzungsklauen ausgestattet, um auch auf unebenem Boden das Dach oder Rigg ausgleichen zu können.
    Traditionell (schön daß es im Rigging diesen Begriff gibt!!) wird der Kettenzug am Sleeveblock oder am Basement angeschlagen und die Kette über den Tower geführt. Am Sleeve mit Rundschlingen anschlagen, für das Basement gibt es spezielle Atachement-Kits.
    Die sind unverschämt teuer, hier tut es auch eine Rundschlinge. Dabei entsteht alledings das Problem, daß der Sleeveblock beim ersten halben Meter am Motor schleift. Hier braucht man einige kräftige Hands, die die Motoren etwas auf Abstand halten. Der Vorteil beim Anschlagen der Motoren am Sleeve ist, daß die Konstruktion nur noch mit halber Geschwindigkeit fährt (normalerweise dann 2m/s). Damit verringert man ganz erheblich die auftretenden Anfahr- und Bremsbeschleunigungen, was die Traverse danken wird.
    Wenn ich die Diskussion richtig verstanden habe, wollt Ihr HKZs benutzen, und die direkt imTop-Pulley anschlagen. Da umgeht Ihr natürlich die geschilderten Probleme. Allerdings müßt Ihr das Ding erstmal da hoch schaffen. Wer schon mal einen 7m-Tower incl. HKZ hochgedrückt hat weiß wovon ich rede.
    Soweit meine Erfahrungen...

    Christoph

    Christoph Ginzel
    Meister für Veranstaltungstechnik

    COMA media GmbH

    cginzel@comamedia.de

  • marcoboy
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    • 15. Dezember 2005 um 20:42
    • #10

    dazu musstest du aber einen Handkettenzug haben wo die last kette nach oben und die arbeitsketten zum hochziehn nach unten hängt

    wenn du den zug aber wo anders brauchst zum Beispiel um etwas zu fliegen geht das ja nicht.

    Deshalb kaufen viel halt normale Handkettenzüge mit Last u. Arbeitskette unten und auch lang genug. Dann muss man den Zug aber ins Top hängen.

    Dazu kann man aber einen Bolzen für die umlenkrolle entfernen und den Zug in den Bolzen hängen. Ein Bolzen müste ja einen Spint haben :?:

    Die Chain schlag ich auch an den bolzen an und lege die einfach über die zweite Rolle nach unten und mit Schäkel mit Spint an den Sleeveblock angeschlagen. So ist der Tower dann totgehangen.

    Ich hab das mal früher so gelehrnt Schäkel mit Spinten oder draht zu sichern zumindestens wenn sich Personen drunter befinden.

    Ich mach da morgen mal Fotos drüber diskutieren kann man ja immer noch :roll:

  • jaan2204
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    • 16. Dezember 2005 um 12:54
    • #11

    Dank eurer Hilfe bekomme ich jetzt langsam ein klares Bild. Eins würde mich noch interessieren:

    Ich kann also einen Kettenzug oben Tob entweder mit einem Bolzen durch die Bohrungen oder mit einer Kette an einer Rolle anschlagen. Anschließend kann ich den Kettenzug tothängen, indem ich den Sleeveblock an der gegenüberliegenden Rolle mit einer anderen Kette sichere. Wie sieht es aber aus, wenn ich einen Motor oder Kettenzug an der Base anschlage und die Kette über beide Rollen des Top führe und dann wieder nach unten an den Sleeveblock bringe. Dann sind doch oben beide Rollen belegt. Kann ich dann den Sleeveblock nur noch mittels eines Bolzen an den Bohrungen sichern oder wo schlage ich dann den Sleeveblock richtig an?? Vielleicht hat ja jemand ein paar Bilder. Ich möchte halt, dass es auch beim ersten mal ohne groß probieren gleich klappt....
    Danke im voraus.

    mfg
    andré

  • marcoboy
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    • 16. Dezember 2005 um 19:53
    • #12

    Es gibt noch eine Möglichkeit den Sleeveblock mit Schellen zu sichern. Einfach unter den Sleeveblock pro Tower 4 Schellen od. coupler.

    Allerdings finde ich das doof. Man kann den E-Kettenzug aber auch an der Traverse übers Top dann an den Sleeveblock anschlagen. Somit zieht der Zug sich selber nach oben und er braucht blos noch die Hälfte der Last ziehen. Bei C1 Zügen muss auch nichts tot gehängt werden :D


    mist ich hab vergessen Fotos zu machen


    achja beim Anschlagen an der Traverse bitte richtig über alle 4 Gurte !

  • jaan2204
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    • 24. Dezember 2005 um 10:53
    • #13

    2 Dinge wäre noch interessant, welche mir jetzt beim sortieren den Tower aufgefallen sind.

    1.) Ist das richtig, dass die 50cm Trussstücken nicht vollends auf der Base aufliegen, sondern mehr auf dem Halbkonus hängen so das bis zur Base noch ca. 1m Luft bleibt? (wurde übrigens so geliefert)
    2.) Wir haben zu den Tower Outrigger lang. Dazu wurden 8 Bolzen mit einem halbkreisförmigen Spannbügel geliefert, welche sich laut Beschreibung und Bilder nirgendswo zuordnen lassen. Ich vermute, dass damit die Querstreben der Outrigger direkt am Fuß arritiert werden. Aber wozu ist dann dieser halbkreisförmige Spannbügel, welcher auf beiden Seiten des Bolzen eingehangen ist?

    mfg
    andré

  • Scanco1
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    • 24. Dezember 2005 um 16:59
    • #14

    Hallo jaan2204
    Schrieb doch mal woher du kommst,
    vielleicht wohnt ein Kollege in deiner nähe
    der sich mit Prolyte MPT auskennt.
    Das hört sich hier sehr nach "Jugend-Forscht" an.

    Ich habe selber 8 MPT Tower und kenne alle
    Teile mit Vornamen. :D

    Ton macht nur mit Licht Spass

  • marcoboy
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    • 25. Dezember 2005 um 11:36
    • #15

    das sehe ich genauso oder besuche eine Schulung beim Vertrieb. Nicht das noch etwas passiert!

  • jaan2204
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    • 26. Dezember 2005 um 15:48
    • #16

    nein, ich hatte bereits mit anderen Tower anderer Firmen zu tun. Mit Neuware von Prolyte allerdings das erste mal und ich möchte halt zu 120% wissen, welcher Bolzen wo zu sitzen hat und gerade diese Art von Bolzen geht auch aus keiner Bauanleitung hervor, obwohl ich schon denke, dass damit wohl die Querstreben an den Outriggern lang arritiert werden, aber wozu soll dieser Halbbügel sein. Diese Teile gehen auch nicht aus dem Katalog etc. hervor. Und bevor ich Prolyte aus den Betten klingel, dachte ich, mir kann mal jemand schnell sagen, wo sie den Platz genau haben. Das die Tower nicht vollends auf der Base aufsitzen und ca. 1cm drüber auf dem Konus hängen, habe ich jetzt selber auch bei anderen gesehen, verstehen konnte ich es aber nicht, aber wenn es so sein soll, naja. Danke übrigens für den Tip, dass man die Verbinder/Konus am Schlitten mit 50Nm anzieht. Also wenn hier jemand alle Teile mit Vornamen kennt, dann kann er mir sicherlich schnell mit einem Wort die Postition dieser Bolzen angeben. Danke

  • marcoboy
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    • 26. Dezember 2005 um 17:42
    • #17

    so richtig weis ich nicht was du meinst kann es sein das du die seegeringe beschreibst den den bolzen für den coupler bzw die stütze am outriger halten ? Genau heist das Teil ACC-LP-10 und CCS7-705 ???

  • jaan2204
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    • 26. Dezember 2005 um 18:53
    • #18

    Genau die meine ich. Bolzen mit einem Halbbügel drüber. Kannte bis jetzt nur geraden (keinen Konischen) Bolzen mit Splint durch und da habe ich mich gefragt, was der tiefere Sinne diese Halbbügels sein soll. Habe mich jetzt mal mit einem Techniker konsultiert und der hatte meine Ansicht bestätigt, dass damit der Stütze am Outrigger verankert wird. Warum nun gerade hier ein Halbbügel dran ist und kein einfacher Splint, konnter er mir allerdings nicht beantworten-wer weiß wozu......

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