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seltsame wave form bei aufnahme

  • LEIF
  • 20. Dezember 2005 um 15:17
  • LEIF
    Beiträge
    240
    • 20. Dezember 2005 um 15:17
    • #1

    Hi, ich frage mich seit längerer zeit wie folgende wave zustande kommt:

    das ganze sind in cubase aufgenommene hihat/ride becken spuren, mit condenser mics.
    sehr schön zu sehen ist, das der negative teil der wave/phase nicht equivalent zu dem positven teil ist. ab und an ufert die phase dann minimal aus, wie zb an punkt A und C. im ersten bild ist die ride spur(B) sogar stätig kompremiert und weist keinerlei dynamic in den negativen teil aus. eine echte schwingung kommt somit nicht zustande. D hat nur einmal kurz einen aussprung...

    im zweiten bild (D) ist zwar dynamic in beide richgungen vorhanden, aber auch in keinsterweise eine equivalenz.

    woran liegt das?! ich schliese jetzt einfachmal das eher hohe signal der becken aus... und die preamps des pults auch, weil es bei allen anderen spuren/trommeln/mics normal aussieht...

    ich wäre sehr dankbar wenn mir geholfen werden könnte :)

    danke!
    (btw ich hab die frage auch schon in einem anderen, nicht ganz so technik versiertem forum gepostet, ohne erfolg)

    "i need stereo compressed talk back...."

  • Online
    djvomght
    Profi
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    214
    Beiträge
    1.010
    • 20. Dezember 2005 um 17:45
    • #2

    Hallo,

    das sieht sehr nach einem Gleichspannungsanteil aus. Um die Ursache zu finden, wäre es schön, wenn du mehr zum Equipment schreiben könntest (welches Pult, welche Preamps, welche Mikrofone, wie ist das ganze verschaltet).

    Gruß Jörg

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 20. Dezember 2005 um 18:14
    • #3

    Das sieht nach einem mic mit Single FET ausgang aus daß an einem symetrischen eingang betrieben wird.
    Ich schlage vor einen Symmetriertrafo zu setzen.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 20. Dezember 2005 um 18:28
    • #4

    Falls es DC-Versatz ist, kannst Du diesen rausrechnen lassen. Probier`s einfach mal aus, zur Not gibt`s ja UNDO.

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • LEIF
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    240
    • 20. Dezember 2005 um 22:28
    • #5

    also dc offset isses nicht, habs gerade extra nochmal ausprobiert, obwohl ichs mir schon gedacht hab das es das nicht is. (trozdem danke :D )

    das pult is ein *hust* mx8000a vom mister mit den ohren ;). aber eigentlich is das ding komplett inordnung, der fehler trifft nur bei diesen beiden condensern auf (unabhängig vom kanal zug). mit allen anderen mics egal ob dynamisch oder großmembran, futzt alles prima.

    das sind jetzt auch nicht die besten mics, welche das jetzt genau sind kann ich ausm kopf nicht sagen, da es halt billig teile sind. aber es ging ja (...ich glaube mich zumindest erinnern zu können ;) ) mal und troz dieses "fehlers" klingen die dinger für ihren preis/funktion als hihat/ride mic mit reichlich eq ok. :wink:

    ich wollt morgen abend nochmal einen anderen preamp ausprobieren und die phase via kabel drehen um einen fehler im pult oder der phantomspeisung wirklich komplett ausschliesen zu können.


    //edit: was genau ist ein symmetri-trafo, der gleicht dann die ambivalente phase aus!?

    "i need stereo compressed talk back...."

  • kater
    Beiträge
    2.304
    • 20. Dezember 2005 um 22:39
    • #6

    Wie kommt das Signal denn in den PC?

    Was juggt mich der Benzinpreis, ich tank eh immer nur für 20 Euro :D

  • binson
    Verifiziert
    Beiträge
    2.665
    • 20. Dezember 2005 um 22:53
    • #7

    Auf den Bildern sieht es so aus, als würde die negative Halbkurve aus irgendwelchen Gründen limitiert werden. Aber der maximale Pegel bleibt nicht konstant, sondern ändert sich und hie und da ist er sogar fast in Ordnung. Schon komisch.

    Das könnte fast alles sein: Pult, Interface, Software.
    Mikros und deren Kabel schließe ich jetzt mal aus, das wäre wohl ein zu großer Zufall. :D
    Interface und Software scheiden eigentlich auch aus, da Deine Nicht-Condenser ja scheint`s funktionieren.
    Bleibt eigentlich nur das Pult! Oder? :?:

    --- I've been mad for fucking years, absolutely years, been over the edge for yonks, been working me buns off for bands. ---
    (Chris Adamson)

    Blog: Optinal Mittelgrund

  • LEIF
    Beiträge
    240
    • 20. Dezember 2005 um 23:51
    • #8

    also der normale signal weg ist:

    mic->kabel->stagebox->pult, mic preamp input->directout vom pult, ab hier asymmetrisch->patchbay->adatwandler->lightpipe->steinberg sl2020->festplatte ;)

    hm... ich hab nicht alle kanäle des pults mit den condensern getestet, aber da von buffe zu buffe, je nach toms, die kanalbelegung anders ausfällt, müsste das pult quasi mit den mic's in-kompartibel sein ;)

    ich hab gerade nochmal nen paar takes mit den mics angesehen, es gibt auch takes die "normal" aussehen, aber unter welchen umständen die gemacht worden sind, bzw was genau da anders war, kann ich jetzt nicht sagen. auserdem kann ich das alter der "normalen aussehenden takes" nicht rekonstruieren, kann sein das die takes schon einjahr alt sind.

    ich probier morgen mal nen paar sachen aus, poste dann ob sich was getan hat, biss dahin - danke & gn8 :)

    "i need stereo compressed talk back...."

  • siedfleisch
    Beiträge
    379
    • 21. Dezember 2005 um 12:29
    • #9

    Hi !

    Falls ein technischer Fehler nicht in Frage kommt: Es gibt durchaus Signale, die nicht 100% symmetrisch sind.
    Sowas hab ich in meinen Anfangszeiten mit PC-Editing auch verwundert untersucht, keine saubere Erklärung gefunden (wohin "bewegt" sich denn der Schallerzeuger?), mittlerweile ignoriere ich es.
    Wenn keine hörbaren Verzerrungen da sind und die zu kurzen Signalseiten bei bis aufs Sample vergrößerter Ansicht nicht geclippt aussehen, was soll man da noch machen?

    Gruß:W.

  • manuela
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    9.103
    • 21. Dezember 2005 um 13:05
    • #10

    Eine Oszi-Begutachtung des Mics selber könnte da Aufschluß verschaffen.
    Imho sind die Signale immer sym.
    Wenn es nicht so ist dann mit Trafo symmetrieren oder auch den gleichspannungsanteil mit einem Koppel-Kondensator auf Null ziehen.
    Es kann zB eine eingeschmuggelte Phantomspeisung sein. Bei manchen Kondensermics sitzt hinten nur ein asym. beschalteter FET, der hat einen derartigen ausgang wenn ihm kein C folgt in der heißen Leitung.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • derautor
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    1.089
    • 21. Dezember 2005 um 13:21
    • #11

    Wie klingen diese komisch aussehenden Spuren denn? Komprimiert, verzerrt oder ganz normal? Sind Unterschiede an den Stellen A, B, C hörbar? Vielleicht spielt ja nur die Software, die den Pegelverlauf in die optische Darstellung umrechnet, ab und an einen Streich.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

  • Michel
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    • 21. Dezember 2005 um 13:25
    • #12

    Ich hatte das gleiche Phänomen mal bei einer billigen Phonovorstufe. Ich bin der Sache aber nicht nachgegangen sondern hab das Teil zurückgeschickt.

    Deshalb würde ich die Vorstufe(n) mal noch nicht völlig als Ursache ausschließen, auch wenn Du ja schon die Eingangskanäle gewechselt hattest. Du solltest mal versuchen durch Tauschen der Komponenten und Reduzierung des Signalwegs die Ursachen einzugrenzen.

    Das Pult ist doch m.W. in acht-Kanal Blöcke unterteilt. Schon mal einen der anderen Blöcke versucht?

    Gruß, Michel

  • LEIF
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    240
    • 25. Dezember 2005 um 12:30
    • #13

    also ich hab jetzt mal diverse optinen getestet (anderer 8ter block, externe preamps, andere kabel :P, andere positionen.. ) najo was wirklich interesant war, das meine stimme (in leise) normal in den phasen aufgenommen/dargestellt wurde, wenn das signal aber lauter war wurde es ungleich im phasen gang.

    mit anderen worten gehe ich davon aus das der mic interene preamp kaput ist und/oder clipt. das macht sich in der einen phase halt als compression bemerkbar, und bei der anderen springt der pegel fast wie magnetisch angezogen in richtung der 0 db.

    gibts irgentwelche billigen condenser mics die halbwegs normal funktionieren?

    danke!

    "i need stereo compressed talk back...."

  • akustikkoppler
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    975
    • 25. Dezember 2005 um 13:41
    • #14

    das em800 von tbone haben auf der drummikrovergleichscd meiner meinung nach für das geld richtig gut abgeschnitten. wenn man da mal n c1000 zu hört... danach kommt für mich das rode nt-3 mit 3/4" kapsel für ca. 160€.

    besondere vorkommnisse erfordern besondere maßnahmenhttp://www.xn--bjrnherzog-fcb.de
    für meine postings gilt die creative commons lizenz
    audio?? PRO!!

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