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Sirus Digitalendstufen

  • tontechniker
  • 22. August 2006 um 15:34
  • jogi
    Beiträge
    497
    • 10. Oktober 2006 um 12:36
    • #21

    Oh Leute,
    bei Endstufen gilt:
    RMS-Leistung = Sinus-Leistung
    Ich kenne kein Endstufenleistungsmeßverfahren bei dem nicht mit Sinussignalen gemessen wird, normalerweise noch mit dem Zusatz der Meßbedingungen (z.B. 20-20000Hz/THD<0,1% oder 1kHz/1%)

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 10. Oktober 2006 um 12:48
    • #22

    Die RMS-Leistung bezeichnet die elektrische Leistung eines Verstärkers die er bei Speisung mit einem musikähnlichen Signal (rosa Rauschen) unverzerrt wiedergeben kann.

    Bei der Sinus-Dauertonleistung (DIN 45500) wir aber nur ein Sinussignal mit bspw. 1kHz draufgegeben.

    Soweit meine Information.


    Die PMPO Leistung existiert ja quasi gar nicht, weil nur die
    Leistungskurve in Abhängigkeit von der Zeit zurückgerechnet wird. Diese Leistung kann ein Verstärker dann aufgrund seiner Betriebsspannung gar nicht liefern...

    Gruß
    Thomas

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 10. Oktober 2006 um 12:54
    • #23
    Zitat

    Die RMS-Leistung bezeichnet die elektrische Leistung eines Verstärkers die er bei Speisung mit einem musikähnlichen Signal (rosa Rauschen) unverzerrt wiedergeben kann.


    Nein !!!
    das verwechselst du mit Lautsprechermessungen

    Zitat

    Bei der Sinus-Dauertonleistung (DIN 45500) wir aber nur ein Sinussignal mit bspw. 1kHz draufgegeben.


    Genauso wird die Leistung der Endstufen von jedem Hersteller gemessen

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • ukw
    Verifiziert
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    6
    Beiträge
    1.566
    • 10. Oktober 2006 um 13:21
    • #24
    Zitat von &quot;jogi&quot;

    Oh Leute,
    bei Endstufen gilt:
    RMS-Leistung = Sinus-Leistung
    Ich kenne kein Endstufenleistungsmeßverfahren bei dem nicht mit Sinussignalen gemessen wird, normalerweise noch mit dem Zusatz der Meßbedingungen (z.B. 20-20000Hz/THD<0,1% oder 1kHz/1%)

    Fast :roll:


    RMS-Leistung = Sinus-Leistung/ sqrt 2 :idea:

    und wenn bei 1 khz gemessen wurde, dann würde ich noch einen weiteren Korrekturfaktor einfügen, denn bei 1 kHz kann auch ein T-Amp gut was schieben :lol:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 10. Oktober 2006 um 13:46
    • #25
    Zitat

    Fast

    RMS-Leistung = Sinus-Leistung/ sqrt 2


    Nein !!!
    RMS-Leistung = Sinus-Leistung

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • mike j.
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    Beiträge
    2.924
    • 10. Oktober 2006 um 13:56
    • #26

    Ist Sinusleistung nicht die abgegebene Leistung einer Endstufe bei einem Sinus Dauerton, meistens 1kHz und RMS die Abgabeleistung bei einem breitbandigen Signal a'la Rosa Rauschen?

    Die Werte liegen nahe beieinander aber nicht RMS=Sinus und nicht RMS=Sinus/1,4irgendwas ;) (demnach wäre Musikleistung und Peakleistung gleich der RMS Leistung,....)

  • schrecki7289
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    7.887
    • 10. Oktober 2006 um 18:05
    • #27
    Zitat

    RMS-Leistung = Sinus-Leistung/ sqrt 2


    Auch nicht. Das wäre ja dann ganz normal die Formeln für Sinusspannungen. Der Effektivwert beträgt halt eben nur den Spitzenwert / sqrt 2.
    Allerdings wird imho als Spannung (wie bei der Steckdose) der Effektivwert (eben RMS) angegeben. (z.B. 230V anstatt 325V).

    Zitat

    Genauso wird die Leistung der Endstufen von jedem Hersteller gemessen


    Es wird längst nicht bei allen Herstellern die Leistung bei 1kHz gemessen (was der Sinus Messmehtode entspricht), bei t.amp vielleicht, aber bei allen professionelleren Herstellern ist normalerweise auch noch eine Leistung von 20-20000Hz bei 0,1%THD (entspricht der RMS Messmethode) zu finden.

    Zitat

    Nein !!!
    das verwechselst du mit Lautsprechermessungen


    Jogi, wer schreit ist im Unrecht oder wie war das?

    Also nochmal zum Mitschreiben:

    RMS-Leistung
    Die Angabe in RMS ist die amtliche, internationale und einzig aussagekräftige Aussage. RMS ist ein Messverfahren, bei dem die Leistung über den gesamten relevanten Frequenzbereich mittels rosa Rauschens erfaßt. Rosa Rauschen hat einen Pegelabfall von 3dB/Oktave nach oben, was sicherstellt, daß der Energiegehalt des Rauschsignals pro Oktave konstant ist.

    Sinus-Dauerton Leistung
    Dieses Messverfahren ist veraltet und nur auf Endstufen anwendbar. Lautsprecher würden bei einer Messung der maximalen Belastbarkeit mit Sinustönen leicht zerstört. (So viel zur Verwechslung...).
    Bei diesem Messverfahren wird eine Sinusspannung mit einer Frequenz (Bsp. 1khz) mit der Endstufe verstärkt und aus der maximal möglichen Spannung (ohne Clipping) die Leistung berechnet. Dabei nimmt man übrigens den Effektvwert (RMS) der Sinuskurve an.

    Die Leistungsdaten der unterschiedlichen Messmethoden liegen aber meistens recht eng beieinander.

    Gruß
    Thomas

  • audio-pip
    Beiträge
    1.412
    • 10. Oktober 2006 um 18:34
    • #28

    ähm ja,

    Englische Abkürzung für Root Mean Square. RMS bezeichnet entweder die Sinus-Dauerton-Leistung eines Verstärkers. Diese Größe ist laut DIN 45500 der sog. HiFi-Norm bei jedem Verstärker anzugeben. RMS wird aber auch in der Lautsprechertechnik verwendet und dient als Leistungs maß . Der Lautsprecher wird hierbei mit einem Signal angesteuert dass das ganze hörbare Frequenzspektrum umfasst. Die "RMS" Leistung beträgt in der Regel etwa 60 % der Nennleistung fällt also geringer aus.

    ...Sebastian

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 10. Oktober 2006 um 18:38
    • #29
    Zitat

    Jogi, wer schreit ist im Unrecht oder wie war das?


    Sorry, aber bei dem Unsinn, der hier geschrieben wird, muß man mal ein bischen lauter werden

    Zitat

    Es wird längst nicht bei allen Herstellern die Leistung bei 1kHz gemessen (was der Sinus Messmehtode entspricht), bei t.amp vielleicht, aber bei allen professionelleren Herstellern ist normalerweise auch noch eine Leistung von 20-20000Hz bei 0,1%THD (entspricht der RMS Messmethode) zu finden.


    und jetzt schau mal, was ich ein bischen weiter oben geschrieben habe

    Zitat

    Ich kenne kein Endstufenleistungsmeßverfahren bei dem nicht mit Sinussignalen gemessen wird, normalerweise noch mit dem Zusatz der Meßbedingungen (z.B. 20-20000Hz/THD<0,1% oder 1kHz/1%)


    Zitat

    RMS-Leistung
    Die Angabe in RMS ist die amtliche, internationale und einzig aussagekräftige Aussage. RMS ist ein Messverfahren, bei dem die Leistung über den gesamten relevanten Frequenzbereich mittels rosa Rauschens erfaßt. Rosa Rauschen hat einen Pegelabfall von 3dB/Oktave nach oben, was sicherstellt, daß der Energiegehalt des Rauschsignals pro Oktave konstant ist.


    Das ist fast richtig für Lautsprechermessungen. Nur für den Fall, daß du es nicht weißt: Es gibt nicht nur ein
    Standardmeßverfahren für Lautsprecher, sondern mehrere (Alle RMS und alle liefern verschiedene Ergebnisse) z. B. AES. IEC usw usw.

    Das ändert aber nichts daran, daß Endstufen immer noch mit Sinussignalen gemessen werden und deshalb ist bei Endstufen und nur bei diesen:
    RMS-Leistung = Sinus-Leistung

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • jogi
    Beiträge
    497
    • 10. Oktober 2006 um 18:43
    • #30

    PS
    bevor jetzt irgendein Erbsenzähler kommt. Ich weiß, daß es eigentlich keine RMS-Leistung gibt, sondern nur RMS-Spannungen und Ströme. Wird aber in der Umgangssprache so genannt.

    Lautsprecher, Hörner und Treiber zu verkaufen

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 10. Oktober 2006 um 18:52
    • #31

    RMS bezeichnet eigentlich nur den Effektivwert einer Spannung.
    Umso verwirrender ist es also das Kürzel auch für Leistungen zu verwenden.

    Imho können Endstufen auch mit Rosa Rauschen gemessen werden.
    Wie sonst erklärst du dir die Angabe "20-20000hz" ?

    Und wie gesagt, eine "Sinusleistung" gibt es bei Lautsprechern streng genommen überhaupt nicht, da diese wie schon geschrieben die Lautsprecher zerstören würde...

    Gruß
    Thomas

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 10. Oktober 2006 um 19:01
    • #32

    eigentlich gehts ja um Sirusleistung .... 8)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • 18tbx46
    Beiträge
    97
    • 10. Oktober 2006 um 19:09
    • #33

    Wenn mans genau wissen will ist doch die Kenntnis
    über Netzteilkonzept (Spannungen + Leistung / Siebung)
    eigentlich interessanter als ein Leistungsangabe unter
    "diesen oder welchen Messbedingungen".

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 10. Oktober 2006 um 19:12
    • #34

    Allerdings kommen wir dann wieder zum Punkt: "Beurteilung von Amps anhand bunter Bildchen".
    Mich interessiert viel mehr, was wirklich hinten rauskommt, als was drin steckt.

    Gruß
    Thomas

  • maxphil
    Beiträge
    87
    • 10. Oktober 2006 um 20:17
    • #35

    Tja Manu, aber was würde ich machen wenn ich nicht wüsste dass das gut endstüfchen im Endeffekt auf etwa 4kW zu reduzieren ist?

    2x 3KW RMS! Also da würde ich ohne Bedenken pro Kanal zwei meiner lieben TSE Infra anschließen, sprich 4 pro Amp. Denn damit wäre sicher gestellt das den Chassis sicherlich nichts passieren kann und ein gewaltiger Boom wäre auch zu erwarten. Nur würde die gute Endstufe ja dann bei jedem heftigeren Beat "leer" sein und ich hätte genauso gut zwei meiner Infra daheim lassen können.
    Das Wort Kondensator scheint wohl die zauberhafte Energiequelle in dem teil zu sein, aber ich kann mir kaum vorstellen das Elkos die 200 V vertragen müssen in einer 1 HE Endstufe nennenswerte Kapazitäten haben können, da das rein Platztechnisch schwierig wird. Angenommen eine nette Double Bass darf verstärkt werden und zwar so das die Endstufe komplett ausgesteuert wird. Das würde (laut Manu) bedeuten dass die Elkos 2000 Watt zu Verfügung stellen müssten, da vom Netzteil "nur" 4 KW kommen. Ich bin leider nicht in der Lage mir auszurechnen wie groß die Kapazität sein müsste um diese erforderlich 2 KW für die Dauer dieses beats (wie lange dauert sowas 10 ms, 1s ?)liefern zu könnnen.

    Wie klingt das bei so einem Amp wenn die Elkos leer sind?


    Die erwähnten Amps von Studio R, die mit 60 A bei 230 V angegeben werden sind mir da irgendwie viel sympatischer und glaubwürdiger, wenn man zwar wahrscheinlich auch einiges damit zerstören kann. Wobei jeder der in sowas investiert wohl ausreichend Ahnung haben sollte.

    Gruß Philipp

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 10. Oktober 2006 um 22:03
    • #36
    Zitat von &quot;maxphil&quot;

    Wie klingt das bei so einem Amp wenn die Elkos leer sind?


    Wenn du das mal ausknobelst wirst du mit den 4kW glücklich, 6kW sind etwa gleichlaut. :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • maxphil
    Beiträge
    87
    • 10. Oktober 2006 um 22:21
    • #37

    Deine Antwort ( Manu) ist zwar absolut richtig nur hatte ich mir eine etwas auf meine Frage eingehende erhofft.
    Du erwähntest eine LAB Endstufe mit 12 kW, da fehlen dann (wenn wir von deinen 4 kW ausgehen) immerhin 2/3 der angegebenen Leistung, aber ist ja egal :grin:


    Gruß Philipp

  • ukw
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    6
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    1.566
    • 10. Oktober 2006 um 22:29
    • #38
    Zitat von &quot;jogi&quot;

    PS
    bevor jetzt irgendein Erbsenzähler kommt. Ich weiß, daß es eigentlich keine RMS-Leistung gibt, sondern nur RMS-Spannungen und Ströme. Wird aber in der Umgangssprache so genannt.

    eins, zwei, drei ...

    Ach Jogi,
    hast Du schon mal die Leistung von einem Verstärker gemessen oder auch die Prospektangaben überprüft? Wahrscheinlich hast Du das getan. :roll: ich nämlich auch.

    Ein Beispiel:

    Mein Lieblings Hifi Amp - hier die Herstellerangaben (Anno 1978)


    Dann gemessen von einer Testzeitschrift (Audio 10/1979)


    staun staun 8)

    Wieviel ist 150 x Wurzel 2 ? :wink:

    PS: der K@ 907 ist übrigens ein feiner Verstärker für Hoch- und/oder Mittelton ...

    [Edit] Link funzt nun :oops:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

    Einmal editiert, zuletzt von ukw (10. Oktober 2006 um 23:09)

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 10. Oktober 2006 um 22:46
    • #39

    Da kann man nur leider nichts erkennen....

    Du verwechselst da was, ukw.
    Der Unterschied zwischen "RMS Leistung" und "Sinusleistung" ist nicht der Faktor Wurzel2. Wenn du von einer Sinusspannung ausgehst, dann ist die Spitzenspannung = Effektivspannung * sqrt2, das ist richtig, aaaber:
    Wenn du das nun auf die Leistung übertragen wolltest, ändert sich der Faktor, da die Leistung in einem quadratischem Verhältnis zur Spannung steht.

    Wie oben schon geschrieben liegt der Unterschied eigentlich nur an der Messmethode, bzw. mit welchem Signal gemessen wird. Das hat nichts mit dem Effektivwert einer Sinusspannung zu tun.

    Gruß
    Thomas

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