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effekte im monitormix

  • chrizzz
  • 6. Januar 2006 um 19:53
  • chrizzz
    Beiträge
    103
    • 6. Januar 2006 um 19:53
    • #1

    hab nun schon zig anleitungen gelesen - aber ich krieg's nicht auf die reihe ... vielleicht kann mir hier wer helfen.

    möchte auf meinen monitor mix (aux 1) ein wenig effekt vom externen effektgerät (aux X) geben. (hall bei vocals) wie macht man das üblicherweise?

    danke.
    lg
    chris

  • soundworx
    Profi
    Beiträge
    748
    • 6. Januar 2006 um 20:07
    • #2

    Falls die Aux Returns Deines Pultes nicht die Möglichkeit bieten, den Hall auch auf den Aux1 zu routen, dann musst Du 2 Kanäle (oder 1 Stereo Kanal) als Returns opfern und dort den Effekt auf Aux1 geben.

    Gruß
    Marcus

    Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis ist, daß es in der Theorie keinen Unterschied gibt...

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 6. Januar 2006 um 20:32
    • #3

    Hi,

    wobei du vorsichtig mit Effekten auf dem Monitorweg sein solltest da die Kontrolle mit Hall oder Delay nicht mehr so gegeben ist.

    Grüße Michael

    Wo is na des Hirn........endlich ONLINE !


    http://www.audio-events.de

    http://www.stage-audio.de
    http://www.pedro-online.de

  • chrizzz
    Beiträge
    103
    • 6. Januar 2006 um 20:34
    • #4

    ja, aber gerade gesang ganz ohne hall fühlt sich so "leer" an (in-ear) ... wie machen das die "großen" ... haben die meist wirklich das unbearbeitete signal im ohr?

  • hausmeister
    Verifiziert
    Beiträge
    1.075
    • 6. Januar 2006 um 20:39
    • #5

    Hi,

    also 3 Musiker bei uns in der Band ( Git Bass und Key ) arbeiten sogar mit dem Frontmix . ( über die Matrix )

    Da haste gleich alles drauf aber ist Geschmackssache ...
    Ich persönlich spiele ohne FX. auf dem Monitor. ( Drums )


    Grüße Michael

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  • der onk
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    462
    • 6. Januar 2006 um 20:47
    • #6
    Zitat von "chrizzz"

    ja, aber gerade gesang ganz ohne hall fühlt sich so "leer" an (in-ear) ... wie machen das die "großen" ... haben die meist wirklich das unbearbeitete signal im ohr?

    Klar, IEM ist furztrocken...
    In diesem Fall bringen Effekte aber auch nicht die Probleme mit sich, wie beim Monitoring über Boxen. Mit Rücksicht auf die Intonation der Singenden sollte man es halt nicht mit den Effekten übertreiben.


    der onk

  • karel noon
    Verifiziert
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    • 6. Januar 2006 um 23:45
    • #7

    die großen haben in der regel für inear systeme noch atmo mics, da wird es etwas "feuchter".
    ich würd dann aber einen extra hall dafür nehmen, und nicht die effekte der front dazu mischen, da sich da das verhältniss ja gerne mal ändert.
    die lösung mit dem main mix finde ich für mich selber nicht gut, wenn ich davon ausgehe das sich der mix so häufig ändert wie ich es selber mache.
    da ja das eine stück gerne gitarrenbetonter, das andere eher piano ist.

    es hilf tnur viel ausprobieren, bis man die lieblingslösung gefunden hat.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • dasich
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    960
    • 7. Januar 2006 um 09:52
    • #8
    Zitat von "mediennutte"

    die lösung mit dem main mix finde ich für mich selber nicht gut, wenn ich davon ausgehe das sich der mix so häufig ändert wie ich es selber mache.
    da ja das eine stück gerne gitarrenbetonter, das andere eher piano ist.

    aber geht es nicht genau darum?
    Das Monitoring so pervekt zu machen, das ein nachregeln für die Front unnötig wird.
    Klar ich mache das hier und da auch, aber wenn die Musiker sich selber und den Rest den Band wirklich gut hören, sollten sie in der Lage sein selber einzelne Sachen mal etwas lauter oder leiser zu spielen.
    Bei einer Band die ich fest mische hat der Schlagzeuger InEar. Der bekommt dann zwei wege auf sein kleines Pult 1. Die Summe über nen Matrix out und einen Aux für individuelle Wünsche.
    Aber der wird dann in der Regel garnicht mehr genutzt, da der Matrix out reicht.
    Wobei du drauf achten solltest, das z.B. keine Delay FX mit drauf sind, die können dann schon etwas verwirren.
    Aber zum Thema hier:
    Also ich würde es auch mit einem Ambience Mic probieren und wenn Hall dann mit einem Seperaten Gerät, da kann man dann mit den Einstellungen etwas beherzter draufgehen.
    Alleine die Hallzeiten von der Front sind oft viel zu lang für einen Kopfhörer.
    Aber auch hier gilt wie bei so vielen anderen Sachen auch, es kommt auf das Programm an was gespielt wird und auf die Leute selber.
    Deshalb am Besten mal auf ner Probe oder so viel rumtesten.

    Es grüßt der Stephan

  • chrizzz
    Beiträge
    103
    • 7. Januar 2006 um 10:39
    • #9

    so wie's ausschaut, werden wir uns für ein a&h wizard (16 kanal)

    entscheiden. damit habe ich die möglichkeit das interne effektgerät auch auf die monitor auxe zu geben. (so habe ich das zumindest im handbuch verstanden - wenn es nicht so ist - bitte um meldung)

    ich hab mir da folgendes gedacht ... dass ich das mikrosignal entweder auf 2 kanäle splitte (wenn das eine nette lösung ist, bitte ich um kurze info, wie das in der regel gemacht wird) ... oder per line out von kanal 1 auf 2 gehe. somit kann ich den ersten für's monitoring nehmen (mit den internen effekten) und am kanal 2 hänge ich ein gutes effektgerät rein ... wenn die lösung brauchbar ist, bitte um kurze info, wie ich das effektgerät am besten einschleife (aux sind keine mehr frei) ... geht das zusammen mit dem compressor im insert ... wenn ja - in welcher reihenfolge?

    danke!

    lg
    chris

    Einmal editiert, zuletzt von chrizzz (7. Januar 2006 um 10:54)

  • der onk
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    Beiträge
    462
    • 7. Januar 2006 um 10:53
    • #10
    Zitat von "chrizzz"

    so wie's ausschaut, werden wir uns für ein a&h wizard (16 kanal)

    entscheiden. damit habe ich die möglichkeit das interne effektgerät auch auf die monitor auxe zu geben. (so habe ich das zumindest im handbuch verstanden - wenn es nicht so ist - bitte um meldung)

    Das kommt auf die Version des Wizard an. Bei der WZ³ können die internen Effekte auf alle vier pre fader Auxe geschickt werden, bei dem Vorgänger nur auf die ersten zwei.

    Zitat von "chrizzz"


    ich hab mir da folgendes gedacht ... dass ich das mikrosignal entweder auf 2 kanäle splitte (wenn das eine nette lösung ist, bitte ich um kurze info, wie das in der regel gemacht wird) ... oder per line out von kanal 1 auf 2 gehe. somit kann ich den ersten für's monitoring nehmen (mit den internen effekten) und am kanal 2 hänge ich ein gutes effektgerät rein ... wenn die lösung brauchbar ist, bitte um kurze info, wie ich das effektgerät am besten einschleife (aux sind keine mehr frei) ... geht das zusammen mit dem compressor im insert ... wenn ja - in welcher reihenfolge?

    Effekte im Kanal-Insert sind nicht gerade prickelnd. Falls - wie ich annehme - vier Auxe für's Monitoring gebraucht werden, musst Du halt Aux5 für beide internen FX-Engines nehmen und den 6er für die externe Effektmaschine. Da der Return der internen Effekte nicht auf die Summe gehen soll, kannst du natürlich sowohl die internen Effekte als auch ein externes Gerät mit Aux5 versorgen. So könntest Du letztlich drei Effektwege realisieren. Wenn Du damit nicht auskommst, brauchst Du einen Mischer mit mehr Aux-Wegen...


    der onk

  • dasich
    Profi
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    960
    • 7. Januar 2006 um 10:56
    • #11

    oh mann was ne verdrahtung...also
    Mic über y-Kabel auf zwei Kanäle ist erstmal eine gute Idee, weil du dann für Front und Monitor einen getrennten EQ hast. Weiterer Vorteil, du hast den Compressor nicht im Monitor weg. Ist bei IEM zwar nicht so von Bedeutung was die Koppelempfindlichkeit angeht ( so laut wird es wohl nicht :? ) aber der Sänger kann sich selber besser kontrollieren ohne Compressor.
    Jetzt kommt das aber..
    Wenn du keine Auxwege mehr frei hast, besorg dir ein anderes Pult.
    Klar kannst du mit dem FX hinter dem Compressor in den Insert, aber dann viel spaß beim wilden rumkurbeln, denn dann mußt du den Effekt anteil von der Stimme über das Effektgerät (Wet/Dry) regeln und dafür sind die Effektgeräte in der Regel nicht gebaut worden, also wildes gesteppe durch Menüs, jedes Programm muß vorher editiert werden und und und.
    Ist keine saubere Lösung

    Es grüßt der Stephan

  • chrizzz
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    103
    • 9. Januar 2006 um 10:08
    • #12

    wo platziert man das ambient mic am besten?

  • derautor
    Profi
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    18
    Beiträge
    1.089
    • 9. Januar 2006 um 13:16
    • #13
    Zitat

    Klar, IEM ist furztrocken...

    Würde ich so nicht stehenlassen. Zusätzlicher Hall und Delays in stereo auf dem IEM sind zwar nicht existenziell wichtig, machen aber deutlich mehr Spaß (wenn man sich denn einen extra Monitortisch plus Personal leisten kann)

    Ambient-Mics stehen häufig links und rechts an der Bühnenkante (geht am schnellsten aufzustellen und wegzuräumen), nahe am Publikum. Am besten starke Niere oder Keulencharakteristik verwenden, um PA- und Bühnenschall soweit wie möglich zu eliminieren.


    es grüßt

    derautor

    Immer schön vorm Soundcheck herverkabeln.....

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