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wie zügelt ihr zu "rote dj`s" ???

  • oops
  • 8. Januar 2006 um 18:27
  • oops
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    Beiträge
    868
    • 8. Januar 2006 um 18:27
    • #1

    wir alle lieben sie, die dj`s, die je nach drogenpegel gern sämtliche knöppe auf anschlag rechts drehn und somit die eine oder andere pappe killen.

    ich bins auch leid wegen solcher deppen als "pegelwächter" ständig hinter solchen leuten zu stehen und kopfnussverteilenderweise auf die vielen roten lampen verweisen zu müssen.

    kann nich jemand mal einen "autogainer" für dj mixer baun ? quasi eine blackbox, die die konservenpegel analysiert und nur soviel pegel freigibt, dass bei gainregler anschlag rechts, max. +2db unverzerrt zur verfügung stehn ? manuela ? bau sowas und werd reich damit !

  • mathias k.
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    377
    • 8. Januar 2006 um 18:40
    • #2

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=38152

    Hier wurde darüber auch schon mal diskutiert.

    Viele Grüße

    Mathias

  • tontechniker
    Beiträge
    1.579
    • 8. Januar 2006 um 18:41
    • #3

    ---> Limiter schön in ein Rack mit Plexiglasschutz davor und der DJ kann machen was er will :D

    Souveränes Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit!

  • oops
    Profi
    Beiträge
    868
    • 8. Januar 2006 um 18:52
    • #4

    ah, ok.

    mir gehts aber nicht darum ein zerrsignal zu bremsen, sondern von vornherein ein zerren auszuschliessen. die variante limiter/compressor nach pult schliesse ich aus, weil das signal trotzdem zerstörerisch wirkt, vom klang mal abgesehn.

    mir schwebt eher eine "analysierende" lösung vor, die es möglich macht, den gain im besten falle ganz wegzulassen.

  • m.reitz
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    Beiträge
    346
    • 8. Januar 2006 um 19:20
    • #5

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 21:03)

  • oops
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    868
    • 8. Januar 2006 um 19:58
    • #6

    die led kette kann dann auch ganz wegfallen, weil braucht man ja nicht mehr.

    es sollte auch die volle dynamik möglich sein, ohne signale vorzukomprimieren oder anderweitig zu kastrieren. halt eine art echtzeit normalyzer...

  • Campfire
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    1.356
    • 8. Januar 2006 um 21:27
    • #7

    Ich bin jetzt nicht so Firm in der Materie, aber eigentlich müsste es doch möglich sein mit halbwegs hochwertigen Materialien einen Mixer zu bauen (oder einen vorhandenen zu Modifizieren) dass einfach bei Vollaufriss des Gainreglers und einem laut ausgesteuerten DC-Player/Plattenspieler immer noch im Unverzerrten Bereich arbeitet.
    Dass dürfte kaum einen DJ bei der Arbeit behindern (da der Gainregler ja noch normal funktioniert, wenn auch nicht mehr das Pult zum Übersteuern bringen kann).
    Der Kopfhörerpegel/Mainoutput-Pegel müssten dann eben noch etwas angehoben werden dass das Pult nachfolgendes Eqipment trotzdem halbwegs aussteuert und der DJ über den Kopfhörer noch was hört.
    Ev.auch die Aussteuerungsanzeige anpassen damit der DJ nicht immert nur 2 LEDs leuchten sieht, sonst denkt er das Pult ist zu leise..........

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • m.reitz
    Profi
    Beiträge
    346
    • 8. Januar 2006 um 21:33
    • #8

    ...

    Einmal editiert, zuletzt von m.reitz (12. April 2008 um 20:59)

  • karel noon
    Verifiziert
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    1
    • 8. Januar 2006 um 22:07
    • #9

    ich glaube aber so etwas habeich schon mal gesehen, auf der pls, nannte sich glaube ich leveller. der "untersucht" das ausgangsignal des pultes, und wenn das dann übersteuert ist regelt er schlichtweg den eingang zurück.
    es müssen natürlich alle quellen auch durch das gerät fließen, aber dann sollte es gehen.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 9. Januar 2006 um 06:53
    • #10
    Zitat von "oops"

    kann nich jemand mal einen "autogainer" für dj mixer baun ? quasi eine blackbox, die die konservenpegel analysiert und nur soviel pegel freigibt, dass bei gainregler anschlag rechts, max. +2db unverzerrt zur verfügung stehn ? manuela ? bau sowas und werd reich damit !

    ich hab vor kurzem die lösung im Party-PA mal beschrieben:

    Man nehme eine Endstufe
    2 Optokopller
    etwas Kleingemüse drumherum
    2 Motorpotis als Ersatz für die "Gain-Regler"

    Rezept:

    Die beiden Optokopller sind parallel zu den Clipleds der Endstufe zu schalten und so zu verbauen daß sie wenn es rot aufblitzt den zugehörigen Regler ein kleines Schrittchen nach links drehen.

    Das Ergebnis dieses Verfahren wird dich begeistern, sogar "Voll aufreißen" des Amps ist damit zulässig :D:D:D
    Er findet sofort wieder zu seinem Lieblingspegel und behält diesen auch bei.

    Die Kosten sind eher gering.

    Die Blackboxvariante ist ein FET-VCA der über ein träges R-C-Netzwerk vom Ausgagssignal versorgt wird und so den Pegel eintrimmt, das klassische ALC. Es ist technisch aufwendiger zumal man auch symmetrierglieder setzen muß

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Reini
    Beiträge
    3.225
    • 9. Januar 2006 um 08:31
    • #11

    ganz einfach, entweder hält er sich an die Vorgaben, oder er bekommt kein Geld. Musst halt vorher klären.

    http://www.hifi-reini.de/News.htm

  • linearray
    Gast
    • 9. Januar 2006 um 11:57
    • #12
    Zitat von "oops"

    dj's die sämtliche knöppe auf anschlag rechts drehn und somit die eine oder andere pappe killen.


    Hi

    wenn Pappen dabei sterben hat der Tontechniker versagt und nicht der dj!

    1. Die Kommunikation mit dem DJ

    2. (der wichtigste Punkt) genügend dj Monitoring stellen. Eine Wedge auf dem Stativ ist definitiv nicht genug. Orientiert euch daran was ein guter Drummer gerne als Drumfill hat.

    3. Ein sauberes Limiting in den Einzelnen Wegen im Controller so dass die Amps nicht ins Klippen können. Wenn der dj jetzt noch übersteuert gibt es höchsens verzerre Signale aber keine sterbenden Pappen. Ein Summenkompressor ist DER Soundkiller überhaupt und daher nicht angebracht.

    Gruss, Andi

  • text&ton
    Profi
    Beiträge
    590
    • 9. Januar 2006 um 12:02
    • #13

    Ein Summenkompressor nicht, aber ein Leveler, wie der Dateq.

    Diese habe ich in zwei Festinstallationen verbaut, und wenn sie nicht auf Bypass geschaltet werden (nicht vom DJ sondern vom Betreiber), dann bleiben auch die LS heil.

    Gegen verzerrte Signale aus dem Mixer kann er allerdings auch nichts ausrichten.

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 9. Januar 2006 um 12:22
    • #14
    Zitat von "text&ton"

    Gegen verzerrte Signale aus dem Mixer kann er allerdings auch nichts ausrichten.

    Das find ich höchst interessant, detektieren verzerrter Pegel 8)
    Das übliche "Clipping" in Amps ist ja was völlig anderes, ich werde das mal untersuchen ob sich die "Unterschiede" filtern und somit detektieren lassen.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • linearray
    Gast
    • 9. Januar 2006 um 12:25
    • #15
    Zitat von "Manuela"

    Das übliche "Clipping" in Amps ist ja was völlig anderes


    schlussendlich killen ja klippende amps die Pappen. Verzerrt vom Mixer aber die Amps danach nicht im Klipping ist meist nur ein Problem für die Ohren.

    Andi

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 9. Januar 2006 um 12:49
    • #16
    Zitat von "linearray"

    schlussendlich killen ja klippende amps die


    ...Hochtöner.

    Die Flachdachmodulation respektive Übersteuerung führt zu Rechteckähnlichen Geschichten die einen Riesenhaufen Oberwellen beinhalten, somit wird der HT-Anteil des Signals übermäßig hoch und überlastet dann entsprechend.
    Es dürfte also schon zu Erfolg führen den HT-Anteil desSignals zu detektieren um ein Clipping identifizieren zu können. Imho sind da auch Frequenzen bei die mit "Ton" nichtsmehr zu tun haben, also jenseits 18kHz, was ein weiteres Indiz dafür sein kann.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • oops
    Profi
    Beiträge
    868
    • 9. Januar 2006 um 13:41
    • #17

    um mal auf die meinungen einzugehen.

    kommunikation mit dem dj (im vorfeld) scheidet aus, weil es sich grösstenteils um sogenannte "superstars" handelt.

    ich habs auch schon erlebt, dass dj`s massivstes monitoring zerstört haben (4xPS15 an aktiv kontrollierten und gesensten amps) ausserdem ist es hinterher immmer schwierig die schuldfrage zu klären/zu vermitteln.

    es geht auch nicht um maßregelung solcher künsla, sondern lediglich um eine kleine "hilfe" was die bedienung des gains angeht.

    auch bin ich der ansicht, dass lautsprecher übern jordan gehen, wenn kein clipping anliegt, vorrausgesetzt im eingang zerrts ordentlich. da hilft kein controller und kein aktives sensing der einzelnen wege. hierbei spielt auch die komponente zeit eine nicht unwichtige rolle, weil derartige events auch gern mal 14 stunden dauern.

    am elegantesten wär ein externes gerät, dass es erlaubt verschiedene mixer (nach wunsch der einzelnen artists) einzusetzen.

    die variante mit sensing am pultoutput gefällt mir gut ! wer baut ???

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 9. Januar 2006 um 14:47
    • #18

    diese Sache bitte nicht unterschätzen, es soll ja professionellen Ansprüchen genügen, wird also nicht ganz einfallslos.
    Sofern sich da Interessenten finden kann man sich die Mühe machen.
    Sinn macht das nur wenn es auch eine Allergie gegen Feedbacken entwickelt, daran sind imho deine Monitore gestorben ( altes Übel: Mic reinhalten "gehts?" ) muß sofort zum muten führen.
    Übermäßiger Hochtonpegel muß mit einem separaten Fet abgeregelt werden, ebenso zu hoher Allgemeinpegel.
    Das ist ein Ding mit viel "Erfahrungswerten", somit nicht ganz ohne.
    Letztendlich kommt aber ein relativ kleines Gerät dabei zustande daß diese Anforderungen erfüllen kann.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • linearray
    Gast
    • 9. Januar 2006 um 15:06
    • #19
    Zitat von "Manuela"

    ...Hochtöner


    die Systeme dürften ja aktiv gefahren werden. Und da kann ein klippender Amp auch Bässe killen (thermisch wie mechanisch den Speaker überfahren).

    Zitat von "oops"

    kommunikation mit dem dj (im vorfeld) scheidet aus, weil es sich grösstenteils um sogenannte "superstars" handelt.


    bei uns scheinen die dj's besser zuzuhören als bei euch. Wir bedienen viele grosse Rave events und haben nie derartige Probleme. Dass amn einen dj auf den Pegel auch mal zweifach hinweist ist normal. Zudem ist das Set des dj eh nach spätestens 60 Minuten vorbei, dann kommt der nächste :)

    Zitat von "oops"

    ich habs auch schon erlebt, dass dj`s massivstes monitoring zerstört haben (4xPS15 an aktiv kontrollierten und gesensten amps)


    massivstes Monitoring ist anders. Würdest Du die 4xPS15 einem Hardrock-Drummer einer Mayor Band hinstellen? Ich nicht. Ein 2x18" drunter ist beim Drummer als auch beim dj Pflicht.

    Gruss, Andi

  • oops
    Profi
    Beiträge
    868
    • 9. Januar 2006 um 15:35
    • #20

    massivst ist dann wohl eher relativ. ein gewisser herr hell hat meine PS 15 (wohlbemwerkt 2stück pro seite auf ohrhöhe an Camco DL 3000 und sysctrl) gekillt. ohne mic und irgendwelche feedbackschweinereien. ausserdem macht mir eine neue musikrichtung namens "grime" sorge. wer dachte dass drum`n`bass anlagen an ihre grenze bringt, sollte das zeugs mal hören...

    vielleicht noch mal zur erläuterung:
    hierbei gehts um kontinuierlichen clubbetrieb und keine grossraves mit entsprechend mehr budget. d.h. die anlage (ist bei gott alles andere als billigkrams) sollte auch ohne abendbetreuung heil bleiben.

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