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Mischpult Umbau gegen Übersteuerung

  • jbl_alex
  • 24. Januar 2006 um 19:36
  • jbl_alex
    Beiträge
    280
    • 24. Januar 2006 um 19:36
    • #1

    Hallo

    Ich denke das Problem mit den Dj's die keine Grenzen kennen beim Auflegen, ist jedem bekannt.
    Daher dachte ich um das Signal bereits im Mischer gegen Clippen zu schützen und nicht erst später das verzerrte Signal mittels eine Limiters zu drosseln, baue ich den Mischer um!
    Und zwar meine Idee: Bei vielen Pulten kann man den Masterout bereits ins unendliche hochschieben. So, ich lege ein Signal von CD an einen Line Eingang, das max. 0db erreichen kann. Dann schiebe ich den Master genau auf die Stelle wo die Master Leds ungefähr 0db haben. Dann schraube ich das Pult auf und messe mir den Widerstand des Masterfaders an dieser Stelle raus, auch messe ich den Widerstand bei voll aufgerissenem Master raus. So, dann rechne ich mir den Wert eines Kohleschichtwiederstands aus, den ich dann in Reihe zum Masterfader schalte und fertig! Auch bei voll aufgerissenem Master hat das Ausgangssignal nie mehr wie 0db, vorrausgesetzt am Eingang liegt nicht mehr wie 0db.

    Dieses Problem löse ich ähnlich: Ich entschärfe quasi die EQ und Gain Regler der Eingänge, sodass sie keine unendliche Verstärkung oder Abschwächung mehr zulassen!

    Was sagt ihr? Wäre das was? Geht es und überhaupt hilft es????
    Weil, wenn ja, werde ich diesen Umbau mal starten!

    Gruß Alex

  • oops
    Profi
    Beiträge
    868
    • 24. Januar 2006 um 19:55
    • #2

    "vorrausgesetzt am Eingang liegt nicht mehr wie 0db an"

    die fader spielen nicht so die rolle, ebenso wie der master nicht das problem ist.
    wichtig ist es die vorverstärkung (gain) in den griff zu bekommen.

    der fred wird weiter unten schon diskutiert...

  • jbl_alex
    Beiträge
    280
    • 24. Januar 2006 um 20:15
    • #3

    das verstehe ich jetzt nicht. denn sagen wir mal ich hänge einen technics mk plattenspieler an einen eingang. so, der plattenspieler wird wohl kaum schon ein verzerrtes signal raushauen, aber ich kann es ja sehr wohl durch den mischer gain übersteuern. also wenn ich diese entschärfe, hab ich doch einen übersteuerungsschutz oder? oder liege ich da auf dem holzweg?

  • oops
    Profi
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    868
    • 24. Januar 2006 um 21:38
    • #4

    wenn ich dich richtig verstehe JA.
    wenn nach`m gain nix zerrt ist alles gut.
    du kannst JEDE quelle am gain pushen und somit verzerren. das gilt es auszumerzen.

    den gain mit widerständen, dämpfungsglied, etc... zu begrenzen macht keinen sinn, weil die pegelunterschiede der jeweiligen tonträger gewaltig sein können,- insbesondere bei vinyl...

    kurz: eine statische absenkung ist nicht die lösung.

  • Jan Brandt
    Verifiziert
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    1
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    960
    • 24. Januar 2006 um 23:11
    • #5

    Wir haben, z. B., in unser Dynacord M1 einen Widerstand ersetzt. Dadurch ist es nun nicht mehr so leicht möglich, das Signal mithilfe des Gain-Reglers zu übersteuern.


    Gruß,
    Jan

    040 audio GbR

    http://www.040audio.de | hallo@040audio.de

  • Campfire
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    1.356
    • 24. Januar 2006 um 23:30
    • #6

    Ich denke eine Statische Absenkung ist durchaus möglich, man muss halt am Ende der Signalkette (Kopfhörerverstärker, ev. Mixerausgang) für soviel verstärkung sorgen dass es trotzdem laut genug ist.
    Höherer Pegel am Ausgang ist ja nicht das Problem, das lässt sich ja gegebenfalls am Controller regulieren, allerdings sollte eben im Mischpult keine übersteuerung möglich sein.

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • jbl_alex
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    280
    • 26. Januar 2006 um 17:44
    • #7

    Hallo Campfire,
    ich versteh dich nicht ganz. Du meintest, dass es möglich ist, aber ich auf die Kopfhörerlautstärke, mixerausgang aufpassen muss. Warum?
    Wenn ich sagen wir mal den Master auf max 0db aussteuern kann, passts.
    Und wenn ich die Gains und EQ der Kanäle auf max+3db begrenze dürfte der Mischer doch nicht soo leicht zerren oder? Könnte zwar ein Problem werden, mit zu sehr leisen Musiktiteln, aber das nehme ich in Kauf, da die meisten Lieder eh fast 0db haben.

    Und wie du sagtest, ist aber höherer Pegel schon ein Problem am Mixerausgang: Wenn nämlich mehr wie 0db am Ausgang dann fängts langsam an zu clippen, ich kann den Kontroller schon runterregeln, aber was hilft es mir? Dann habe ich ein Signal unter 0db, das aber Rechteckanteile enthält, ich weis nicht ob das den Lautsprechern gefällt; ich mute es ihnen nicht zu :wink:

    Grüße
    Alex

  • Campfire
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    1.356
    • 26. Januar 2006 um 17:58
    • #8

    Wenn du sagst: "die leiseren Musikstücke sind mir Egal" dann brauchst du die Endlautstärke nicht erhöhen, allerdings kannst du das Profis dann nicht hinstellen.
    Wenn aber die Vorverstärkung generell niedriger gehalten wird, man aber trotzdem genug Outputlautstärke braucht muss man die Verstärkung auf Kopfhörerausgang (vielleicht steuern die DJs ja auch deshalb so hoch aus um genug Pegel auf dem Kopfhörer zu haben?).
    Das Zerren am Mischpultausgang lässt sich durch entsprechende Dimensionierung der Masteroutputverstärker sicher vermeiden, es lassen sich ja durchaus auch +10 db am Masterout ohne verzerrungen realisieren, und so ist sichergestellt dass man wenigstens 0Db auch bei leisen stücken bekommt.

    http://www.facebook.com/peter.trinkle

  • jbl_alex
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    280
    • 26. Januar 2006 um 18:05
    • #9

    es ist nämlich folgendes: Ich habe weniger das Problem mit "roten" Eingängen, also die bleiben schon unter 0db, also die Kanäle selbst zerren nicht, sondern umso später es wird, umso weiter dreht der DJ den Master auf. Die Folge ist, alle Master Leds stehen fast auf Anschlag, quasi Masterpegel von bis zu +14db! Und das ist für mich dann deutlich verzerrt und hört sich auch nur noch scheisse an.
    Also wenn ich durch einen zusätzlichen Widerstand zum Masterfader nur noch max. 0db aussteuern kann, das wäre dann super. Könnte ich das mit meiner beschriebenen Lösung in den Griff bekommen?

  • test
    Profi
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    4
    • 27. Januar 2006 um 16:05
    • #10

    insgesamt schöne idee. läßt sich aber anders für ein bruchteil des geldes realisieren. warum nicht in den master einen ducker einschleifen. wirds rot so ist der dj tod :D

    http://www.crystal-hannover.de
    Beschallung, Beleuchtung, LED technik
    Trussing, Line Arrays

  • jbl_alex
    Beiträge
    280
    • 28. Januar 2006 um 02:59
    • #11

    Ich kenne den Namen Ducker, er überwacht das Mastersignal, wenn über 0db regelt er die eingänge runter oder?

    Feine Sache eigentlich, dann könnte ich mir den Umbau sparen!
    Gibt es da so ein Gerät der oberen Preisklasse, dass etwas taugt, und auch den Ton nicht verfälscht (also schon so Richtung EV,DBX, BSS) ,kein Omnitronic oder Behringer?
    Weil ich würde dann so ein Gerät vor meinen Ev Kontroller und nach den Masterausgängen des Mischers schalten. Geht das so?
    Was könnt ihr mir empfehlen?

    Ich habe es langsam satt mit den Deejays; erst heute wieder kleinere VA gehabt, Problem: Master voll aufgerissen, (rote Lampen bis zu +14db), aber Kanäle alle deutlich unter 0db!!!
    Also für mich wäre so ein Gerät bares Geld wert.

    Gruß Alex

  • wtfits
    Beiträge
    641
    • 30. Januar 2006 um 08:05
    • #12

    :D

    Einmal editiert, zuletzt von wtfits (26. Februar 2009 um 18:02)

  • evoice
    Beiträge
    107
    • 31. Januar 2006 um 11:59
    • #13

    was auch ganz gut tut ist rodecs ALC-01

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