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Dynacord XA 48

  • Heinz0304
  • 8. Januar 2003 um 22:31
  • Heinz0304
    Beiträge
    48
    • 8. Januar 2003 um 22:31
    • #1

    Ich will mir für eine Discoveranstaltung die XA 48 dazumieten. (Also F18,F17,F12 pro Seite). Jetzt bekomme ich die Systemendstufe 2600 dabei. Die hat zwei Ausgänge. Einmal für low (2x700W) und für high (2x 600W). Wie muss ich jetzt die PA verkabeln? Die low Ausgänge nur für den F18 oder noch durchschleifen zum F17 und dann den F12 an den high Ausgang? Dann hätte ich ja für den F12 600W pro Seite. Wäre das nicht ein bisschen viel (siehe Einträge im Forum "klingen laut; aufdringlich; etc).
    Wie könnte man die Leistung drosseln? Geht das an der Systemendstufe andem 4 kHz Dip-Eq?


    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Heinz0304 am 2003-01-08 22:32 ]</font>

  • Anonymous
    Gast
    • 8. Januar 2003 um 22:50
    • #2

    Schalter an den Topteilen (F12CWH) auf "System" stellen. Dann mit vieradrigen Speakon einfach Links bzw Rechts durchverbinden. DIP EQ auf Front von Systemendstufe auf -4dB stellen falls System zu aggressiv klingt.
    wetbf

  • Jens Droessler
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    2
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    9.074
    • 8. Januar 2003 um 23:07
    • #3

    Nun, fangen wir ganz vorne an. Was heißt "dazumieten"? Willst du das XA48 zu deiner eigenen PA dazustellen? Das wäre nicht so gut, es sei denn, du hättest selbst XA-Kram mit der gleichen Endstufe.

    Punkt 2: Die System-Endstufe hat eigentlich viel zu wenig Leistung. 2x 700W im Bassbereich, wo eher (mit insgesammt 4 Subs) 2x1500-2000W angebracht wären....

    Punkt 3: Wenn du kannst, miete lieber ein Set mit vier gleichen Subs, also 4 F18 oder 4 F17. Diese Mischgeschichte ist mehr oder minder ein Marketinggag. So funktioniert Physik nunmal nicht.

  • Go Zuppi
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    193
    • 9. Januar 2003 um 00:40
    • #4

    Hi,
    Hi,
    ich bin immer ein bißchen verwirrt, wenn Ihr der Systemendstufe von Dynacord zu wenig Leistung im Bass unterstellt. Klar nen Amp mit 3 mal soviel Leistung muß merklich mehr raus tun, aber ob 700 oder 1200 Watt, das sind keine 3 dB mehr. Und für 700 Watt tut der Amp schon viel raus, da kommen z.B. meine überhitzten Polplattenbeschriftungen auf den JBL 2241 her.
    Guten Ton wünscht der
    Go

  • Anonymous
    Gast
    • 9. Januar 2003 um 00:42
    • #5

    Jens hat halt wieder seinen 'Anti-Misch-Tag'. Er sollte die Kombi mal messen und nicht immer nur seine fixen Ideen verbreiten.
    wetbf

  • Seven
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    • 9. Januar 2003 um 08:08
    • #6

    Ein Dynacord XA System sollte imho generell mit nem Terzbandeq raus gehen, um einen gescheiten Sound zu produzieren. Es geht auch ohne, besonders wenn man niemanden hat, der den EQ einstellen kann, dann lässt man es besser. Ich denke auch das der Systemamp absolut okay ist. Ich ziehe natürlich die doppelte Leistung auch vor, aber das System arbeitet und verdient vielerorts gutes Geld bei Butter&Brot Jobs.

    gruß
    Seven

  • Hami
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    • 9. Januar 2003 um 09:01
    • #7

    Für Disco würde ich pro Seite keinen F17, sondern einen F18er mehr nehmen. Bei Konzerten ist ein F17 sehr gut, aber der gemeine Wumms kommt bei Disco besser mit den Langbässen, finde ich. Was Du allerdings berücksichtigen solltest: das System ist in der Konfiguration zu niedrig, um auf dem Biden zu stehen. Es muß irgendwo drauf oder du solltest die Tops fliegen. Da gibt es ja Flugzubehör für. Das Horn sitzt mittig im Top, wäre gestackt nur auf den beiden Bässen höchstens auf Kopfhöhe. Zum Amp sage ich nix mehr.

  • Wurst Werner
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    • 9. Januar 2003 um 09:21
    • #8

    Noch mal ganz einfach jetzt: Du gehst vom Mixer in die XLR-Eingänge. Dann verbindest Du ein Speakon-Kabel vom Amp-Ausgang A und steckst ihn in die unterste Bassbox (die F18) vom rechten Turm (vom Mixer aus gesehen). Das gleiche machste Du mit einem Speakon-Kabel vom Endstufenausgang B und verbindest es mit der F18 vom linken Stack. Nun brauchste Du nur noch mit den restlichen Speakonkabel die übrigen Boxen durchschleifen. Also, aus der F18 raus, in die F17 rein, von dort wieder raus und in das Topteil. Das jeweils pro Stack - nicht die Stacks untereinander verbinden! Hab ich auch schon mal gesehen...
    Den Dip EQ kannst Du eigentlich immer auf -4 dB stehen lassen. Die Boxen sollten auf einem Bühnenpodest stehen (ca. 60cm hoch), da sonst die Topteile zu niedrig stehen. Ansonsten funktioniert die Systemendstufe natürlich, obwohl ich größeres Amping immer vorziehen würde.
    Viel Erfolg
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Heinz0304
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    • 9. Januar 2003 um 16:02
    • #9

    Danke für euren vielen und informativen Antworten. Dazumieten war im Sinne von mieten gemeint!
    An Wurst Werner: Ja aber dann benutze ich ja nur zwei der vier endausgängen an der Systemendstufe.
    Das Systemamp hat ja aber 4 Endausgänge: 2 x low und 2x high?? Oder nicht!

  • Go Zuppi
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    • 9. Januar 2003 um 16:46
    • #10

    Hi,
    Du kannst vier Kabel in den Amp stecken, das stimmt. Aber benötigt werden nur 2, da daß ja eine 2 Weg Verkabelung mit dem 4 fach Speakon ist. Deshalb kannst Du das Speakersignal einfach in den Boxen durchschleifen.
    Guten Ton wünscht der
    Go

  • Jens Droessler
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    • 9. Januar 2003 um 19:37
    • #11

    @ wetbf:
    Ich habe nicht meinen "Anti-Mischtag". Wer behauptet, dass diese Mischung besser klingt, als ein gleichwertiges System, wo nur eine Sorte Bass zum Einsatz kommt, sollte unbedingt mal zum Ohrenarzt gehen.
    Ich habe das System schonmal gemessen, aber das hätte ich mir sparen können, denn es kam ziemlich genau das heraus, was ich anhand der Impedanz- Frequenzgang- und Groupdelaymessung vorhergesagt habe.

    Wieso soll man denn Risiken eingehen und Systeme mischen, wenn es auch eine saubere Lösung gibt? Ok, vielleicht hat der betreffende Verleiher nur je 2 Tops, 2 F17 und zwei F18, dann mag das was anderes sein, aber wenn man sichs aussuchen kann, wäre es absoluter Blödsinn.

    Wenn eine solche Mischung auch nur annähernd funtionieren soll, heißt das in jedem Fall einzelne Amps und einzelne Controller-Ausgänge und viel viel viel Messen beim Entwickeln.

    Es mag ja sein, dass manche hier die Sache mit Groupdelayunterschieden, Impedanzunterschieden usw. generell nicht so eng sehen. Das heißt aber nicht, dass sie nunmal physikalische Realität sind und Auswirkungen haben. Und das sage ich als jemand, der nicht sagt, dass nur ein URPS richtigen Bass liefert. Und ich sage es aus Erfahrung.

    Kommen die Leute denn hier her, um mit Profis ihre Probleme zu diskutieren, oder kommen die hierher, um von anderen Anfängern oder Amateuren den Unsinn zu hören, denn sie auch im 08/15-Musikhaus erzählt bekommen? Soll ich mein Wissen vergessen, damit ich anderen Leuten die Sache einfacher mache? "Ja, nimm das XA48, das ist gut so!"
    Wenn das der Level ist, der hier propagiert wird, bin ich wohl fehl am Platze.

    <font size=-1>[ Diese Nachricht wurde geändert von: Jens Droessler am 2003-01-09 19:38 ]</font>

  • Hami
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    • 9. Januar 2003 um 20:49
    • #12

    aeehhhh, jens?

    hast du nicht den beitrag vom inselgert gelesen? das gleiche gilt natürlich für den, der hier einen kommentar in deine richtung abgegeben hat.

    fasst euch an den haenden und singt ein froehliches lied zusammen...

    ich bleibe auch dabei, 2f18er klingen besser bei der disco als der mischkram

  • Seven
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    • 9. Januar 2003 um 22:37
    • #13

    Jens:
    Natürlich klingt vieles besser als ein XA System und du hast auch recht wenn du meinst der Amp ist unter dimensioniert und ich glaube dir auch das eine Sorte Bass Sinn macht. Das Problem liegt doch darin, das XA ist ein System das recht oft bei Verleihern rumsteht und leicht Geld verdient bei Partys in kleinen Zelten oder in kleinen Bürgerhäusern, hat also irgendwo eine Daseinsberechtigung. Wenn ich nun als Veranstalter kein Meyersound leihen kann/will, dann wirds eben ein XA System. Sehen wir es doch so, einige Leute hier im Forum können eine Meyer PA kaum von nem XA System unterscheiden. Bei Veranstaltern ist das noch schlimmer und bei den Gästen sowieso, und ab einer gewissen Uhrzeit und einem gewissen Alk Pegel juckt das keinen mehr was da vorne steht. Ich rede jetzt nur von kleinen Disco Parties und nicht von Konzerten mit Bands die auch Geld kosten oder von Industrie Geschichten.
    Deshalb meine Empfehlung an den Topic Starter: "Nimm das System und werde glücklich". Mit dem vielfachen Budget und einer höherwertigen PA wäre ihm kaum geholfen. Wie hat mein früherer Trainer mal so schön formuliert "Überleg dir erst mal, wo du herkommst und wo du hinwillst...."


    gruß
    Seven

  • Seven
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    • 9. Januar 2003 um 22:37
    • #14

    .

    Einmal editiert, zuletzt von Seven (13. Januar 2003 um 16:23)

  • Seven
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    • 9. Januar 2003 um 22:37
    • #15

    .

    Einmal editiert, zuletzt von Seven (13. Januar 2003 um 16:24)

  • Jens Droessler
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    • 13. Januar 2003 um 15:38
    • #16

    @ Seven: Einmal hätte gereicht :)
    Ich habe nie und nirgends gesagt, dass das XA sch#+ße ist oder ähnliches. Mit einem EQ biegt man das hin. Ich habe lediglich gesagt, dass diese Mischkonfigurationen, wie sie angeboten werden, zu meiden. Ebenfalls wäre es besser den System-Amp wegzulassen und kräftige Amps und ordentlichere Trennung einzusetzen.

    Wenn jemand einen Thread öffnet und nach dem XA-System fragt, gebe ich ihm nur den Rat, der für mich selber in Ordnung wäre, wenn ich mit dem System arbeiten wollte/müsste. Ich habe kein anderes System empfohlen. Ich möchte es vermeiden, Dinge zu antworten wie "Nein, nimm das nicht, das ist Schrott." ohne weitere Begründung (mir Ausnahme von Threads über DAP-Boxen und Konsorten).

    Welchen Beitrag von Inselgert meinst du?

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