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HELP!: Tontechniker Studium / Praktikum / Fuß fassen

  • dforce
  • 1. März 2006 um 13:21
  • dforce
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    22
    • 1. März 2006 um 13:21
    • #1

    da hier ja viele von euch tontechniker oder ähnliches sind und in der audio branche tätig seid wollt ich von euch mal wissen wie ihr es in diese branche geschafft habt.
    ich suche nämlich nach einem weg. leider bleibt mir ein studium an der düsseldorfer FH zum bild+tontechniker verwährt und andere oder ähnliche studiengänge habe ich nirgends gefunden :cry: :cry: !

    mir würde es ja fast schon reichen einfach mal irgendwo dabei zu sein. egal wie ich will/muss unbedinung irgendwie in die audio branche.
    ob PA oder im Studio......egal!

    Es würde sicher auch schon helfen wenn ihr mal schriebt wie ihr das angestellt habt........also haut rein! Bitte!

  • markus f.
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    • 1. März 2006 um 14:50
    • #2

    Diesem "Gesuch" möchte ich mich mal anschließen.

    Für deinen konkreten Fall: es gibt in der Tat hierzuland so gut wie gar nichts was dich praktisch direkt ins Studio bringt. Außer Selbstständigkeit und Learning by doing, versteht sich.

    Neben dem angesprochenen Toningenieur-Studium gäbe es da natürlich noch die SAE. Wird auch bei vielen Studios geschätzt, halt für diesen Bereich sehr gute Ausbildung. Hat mit Live halt nix am Hut, das muss einem vorher klar sein (sollte aber auch jeder blicken der sich auch nur ein wenig darüber schlau macht). Haken: doch recht teuer und kein anerkannter Abschluß. Da lebt man evtl. immer mit etwas Bauchschmerz.

    Dann gäbe es auf der Ausbildungsebene den Mediengestalter Bild und Ton. Der kann auch direkt ins Tonstudio führen, ist aber leider relativ selten. Ist der Weg den ich grade gehe.

    Wenn es dir mehr um die Live-Geschichten geht, wäre doch vielleicht etwas in der Veranstaltungstechnik sinnvoller?

    Studio und Live sind halt zwei Geschichten, die du abgesehen vom knackigen Ton.ing.-Studium wohl nirgends kombiniert finden wirst.

  • slaytalix
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    • 1. März 2006 um 15:09
    • #3

    Mittlerweile gibt es auch Ausbildungen zur "Fachkraft für Veranstaltungstechnik"

    In KA sollte es Mitglieder geben des VPLT, Theater oder größere Firmen wie Rock Shop-Christal Sound, die auch ausbilden und Praktika anbieten.

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • dforce
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    • 1. März 2006 um 15:44
    • #4

    jo über SAE informiere ich mich grad bzw. hab schon ein prospekt geordert. allerdings wenn du schon sagst TEUER dann gefällt mir dad ganz und garnicht :cry: !
    vorteil ist halt das es nur 12 monate bei vollzeit geht und annerkant ist wie du sagst. interessant klingt es auch und es ist genau das was ich möchte.

    wobei ich mir nicht sicher bin in welchem bereich ich später lieber arbeiten möchte......live oder eben im studio. wobei es im aufnahmestudio auch "live" ist :wink:

    kennst du die preise von SAE? eventuell kannst ja mal was posten oder mir per PM schicken. wäre dir sehr dankbar!

    die ausbildung VA is halt so ne sache. irgendwie wieder mehr büroarbeit und vor allem halt ne besch***** ausbildung :evil: .

    wenn dann werd ich mal ein praktikum machen. würd sich ja auch anbieten da es gradmal 5 minuten von mir entfernt ist. :wink:

  • karel noon
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    • 1. März 2006 um 15:47
    • #5

    halt dir doch beie wege auf, gehe zur SAE, und arbeite nebenher als hand oder ähnliches auf veranstaltungen, durch das studium an der SAE wirst du schnell (bei etwas talent) auch kleinere technikjobs machen können, und andersherum finaziert dir das arbeiten in teilen die SAE.
    preise für die SAE kannst du direkt da anfragen, es gibt da mehrere stufen, ob du alles auf einmal oder in raten bezahlst.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • markus f.
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    • 1. März 2006 um 15:54
    • #6

    dforce:

    :!:
    Die SAE-Ausbildung ist nicht anerkannt!
    Wie ich auch schrieb...;)

    Preise und weitere Infos (bzw. Werbung) kannst du direkt bei der SAE anfordern, einfach mal http://www.sae.edu und dann auf die regional passende Schule. Dort kann man sich Material schicken lassen.

    Weiß nicht genau wo es dich hinziehen würde, die Stuttgarter SAE hat am 5.3. (dieser Sonntag!) von 14-18 Uhr einen Infotag. Vielleicht interessant für dich.

    Preise hab ich jetzt keine konkreten mehr da, aber es waren über 15000€ für die zweijährige Ausbildung (Audio Engineer), ohne den Master...

    PS: Hier direkt Prospektbestellung SAE Stuttgart
    http://www2.sae.edu/de/stuttgart/prospekt/index.php

    Einmal editiert, zuletzt von markus f. (1. März 2006 um 15:55)

  • dforce
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    • 1. März 2006 um 15:54
    • #7

    klar das müsste ich dann wohl sowieso SO machen.
    allerdings hab ich keinerlei adressen oder anhaltspunkte an wen ich mich da wenden könnte/sollte.
    hab mal bei SAE Köln angefragt.
    im prinzip ists mir aber wurst wo.
    stuttgart würde sich von der entfernung her noch anbieten.....

  • markus f.
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    • 1. März 2006 um 16:00
    • #8

    Noch ein paar Gedanken zum nebenher Geld verdienen...unterschätz das nicht.
    Die SAE setzt auch recht deutlich auf Eigenengagement. Es ist nicht wie in der Schule, das man alles hinterher getragen bekommt. Sprich es braucht auch Zeit zuhause.
    Damit zum nächsten Punkt: ausziehen und "Eigenheim". Das kostet laufend Geld. Und nicht wenig. Kostenpunkt 1.
    Dann die Kursgebühren. Kostenpunkt 2.

    Meine Meinung: ohne externe Hilfe (Eltern, etc.) ist das nicht so ohne weiteres machbar. Es sei denn man will sich verschulden.

    Nebenher arbeiten schön und gut, aber glaube nicht das du beim 12-monatigen Intensivkurs noch groß Zeit hast dein Leben zu finanzieren!
    Als Stagehand o.ä. schon gar nicht, denn mehr als Aushilfenbasis hat da wohl keinen Platz, und das sind max. (!) 400€/Monat.

    Ich würde wenn dann wirklich die zweijährige Variante nehmen, tust du dir glaub ich selber auch einen Gefallen mit.

  • dforce
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    22
    • 1. März 2006 um 17:31
    • #9

    hm ok da hast wohl recht! man legt sich das einfach immer viel zu sehr zurecht und redet sichs schön. also entweder das 2-jährige oder eben in stuttgart. da könnte ich pendeln. wäre dann wohl sinnvoller. aber lets see. ich brauch erstmal preise :roll:

    was mich allerdings noch interessieren würde sind EURE laufbahnen

  • bertz
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    • 1. März 2006 um 18:54
    • #10

    Toningenieurstudium in:

    Düsseldorf (http://www.musikundmedien.net),
    Potsdam (http://www.hff-potsdam.de)

    Tonmeisterstudium in:

    Berlin (http://www.udk-berlin.de/?cSID=c542639863941c76fe8b585661beaa45&ELEMENT=7761),
    Detmold (http://www.hfm-detmold.de/eti/)

    ...ansonsten nur die Ausbildung zur Fachkraft für Veranstaltungstechnik.

    Ihr könnt auch Elektrotechnik, Physik, oder andere themenverwandte Sachen studieren, um dann den Quereinstieg zu versuchen, um dann in Entwicklung o.ä. tätig zu werden.

    Ich selbst hab in der 10. Klasse angefangen bei einer kleineren Firma Kisten zu rollen (fast ohne Bezahlung) und bin dann durch Engagement (auch theoretisches) und gute Ohren bald an die Knöpfe gekommen. Hab auch Schulmusik studiert. Jetzt leb ich hauptsächlich vom Ton... (...to be continued)

    gruß,
    bert

    http://www.klanggeschaeft.de

  • karel noon
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    • 1. März 2006 um 19:28
    • #11

    also ich habe auch irgendwann angefangen einer band die kisten hinterehr zu tragen, irgendwann durfte ich den strom anschleißen, und jetzt würde die band einen gig ohne mich gar nicht mehr schaffen, weil das digitale pult zu hoch für die meisten ist :D
    dazwischen nach dem abi SAE (ohne abschluß, das ist zwitlich wirklich nicht zu unterschätzen :roll: ) und seitdem als freier unterwegs, fürs ofizielle versuche ich mich immer noch an nem normalen studium (theaterwiss./Philos. als BA).

    also du kannst wie gesagt auch heute noch queer einsteigen, und e-technik oder so studieren, zum glück wurde ich bei den meisten obs eher nach meinen fähigkeiten gefragt als nach einem papier an der wand.
    bei entsprechender berufspraxis könnte man immer noch den meister hinterherschieben, was ich evtl. auch noch machen werde.

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

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  • dforce
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    • 1. März 2006 um 20:26
    • #12

    wie kann man dann den meister machen wenn man garkein abschluss vorher hat? und wo?

  • hwb
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    • 1. März 2006 um 21:43
    • #13

    In KA kann man an der BA Veranstaltungs- und Produktionstechnik studieren: http://www.ba-karlsruhe.de/de_tech_eng_ve…odtech/Info.php

    Aber Du solltest Dir schon im klaren darüber sein in welche Richtung Du gehen möchtest, "ich will/muss unbedinung irgendwie in die audio branche" lässt darauf schließen, dass du noch wenig Erfahrungen auf dem Gebiet gesammelt hast. In diesem Falle sind verschiedene Praktika der beste Ansatz.

    Viele Grüße,
    Holger

  • dforce
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    • 2. März 2006 um 08:01
    • #14

    Auf die BA kann ich leider nicht, da ich "nur" eine Fachhochschulreife hab :shock: :cry:. In Hessen würde es aber z. B. gehen.

    Also dieses SAE 'Audio Engineer Program' wäre genau mein Ding.
    Wenn das allerdings wirklich zu teuer wird/ist dann kommt wohl LEIDER LEIDER nur ein Praktikum in frage. Ich hätte ja zu gern auf der FH Düsseldorf Bild+Tontechnik studiert. Aber da ich kein Instrument spiele und auch sonst von Noten nicht die mörder Ahnung hab kann ichs sowieso vergessen. Verdammt!! Es reicht halt der FH leider nicht zu wissen wie was klingen muss.

    Wie sind den die Verdienstmöglichkeiten wenn man den mal als Toningenieur o.ä. arbeitet?

  • karel noon
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    • 2. März 2006 um 11:10
    • #15

    schlecht, seeeehhh seeehr schlecht :D
    da gitb es keinen grundsatz, kommt einfach darauf an wo, was, für wen und wie lange schon.
    also reich werden ist bestimmt der falsche ansatz, aber wenn man es richtig macht kann man davon in ausnahmefällen sogar leben :roll:

    Privater Account mit meiner persönlichen Meinung.

    Sollte es ein Problem mit meiner Neutralität zu einem Thema geben mache ich das im Beitrag kenntlich. :thumbup:

    http://www.noon.ruhr

    Application Support Engineer - HK Audio

  • dforce
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    • 2. März 2006 um 13:48
    • #16

    ja jungz die kohle muss schon in massen fließen 8)
    irgendwie muss das investierte geld ja auch wieder rein kommen ;P!

    diesen sonntag ist tag der offenen tür bei SAE. da werd ich mal hinfahren und mir die sache vor ort anschauen. ist wohl das beste. hoffenltich gibts dann auch mal preise :evil:!

  • barley
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    • 5. März 2006 um 16:16
    • #17
    Zitat von "dforce"

    ja jungz die kohle muss schon in massen fließen 8)
    irgendwie muss das investierte geld ja auch wieder rein kommen ;P!

    Ob Du Dich mit einer derartigen Direktive (als Einsteiger) zu einer echten Bereicherung für die Branche entwickeln wirst, ist zu bezweifeln.

    Einsteiger sollten meiner Meinung nach mitbringen: Herzblut, Teamfähigkeit und Lernwille. :shock:
    Wenn die Kohle eine grosse Rolle spielt: BWL studieren, Kisten kaufen und dann viele gute Freelancer einstellen. :D

    Greets

    Chris

    weniger ist oft mehr...

  • markus f.
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    • 5. März 2006 um 19:02
    • #18
    Zitat von "barley"


    Einsteiger sollten meiner Meinung nach mitbringen: Herzblut, Teamfähigkeit und Lernwille. :shock:

    Gewiss, vollkommen richtig, aber irgendwann ist die Grenze zur Ausbeutung dann auch überschritten :roll: (wenn wir uns hier auf Praktika beziehen)...

    PS: Und gerade hier im Forum liest man ja bedauerlicherweise recht oft wie wenig diese Eigenschaften scheinbar interessieren...

  • barley
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    378
    • 5. März 2006 um 20:34
    • #19

    nein, ich wollte das nicht in Bezug auf Praktika verstanden wissen. Wer da etwas bringt, wird über kurz oder lang auch die materielle Anerkennung erhalten.

    VON NIX KOMMT HALT NIX!

    Nur muss sich der Interessierte erstmal positiv profilieren, und nicht als Erstes ans GELDVERDIENEN (in Massen :? ) denken, oder? Dann vielleicht doch lieber Finanzdienstleistung :D (da geht das aber auch nicht von alleine...)
    Wie in allen anderen Berufen auch, benötigt man persönliche Zugangsvoraussetzungen, die äußerst unterschiedlich aussehen können (gutes Ohr, tech. Verständniss, Ausgeglichenheit, Musikverständnis ...). Ob der feste Wille, geld in Massen zu verdienen dazu zählt, bezweifle ich halt nach wie vor... ohne dem jungen Kollegen hier gegens Knie treten zu wollen. Es ging ja schliesslich darum, wie er in der Branche Fuss fassen könnte. Und a) einen Praktikumsplatz zu bekommen, und b) fett verdienen zu wollen, dass geht halt nicht konform. :oops:
    Wenns auch nicht so schön ist, aber die Ochsentour (Grundlagenwissen erwerben + learning by doing) ist meiner Meinung nach immer noch eine der besten Ausbildungswege. Und da gibts erstmal nur wenig zu verdienen. Eine Möglichkeit wäre es auch, mit bissi eigenem Mat anzufangen. Ist aber auch eine spannende Geschichte ohne Garantien!

    Grüsse

    Chris

    weniger ist oft mehr...

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