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Nackenbügel vs. Anschminker

  • johannes brüls
  • 5. April 2006 um 22:00
  • johannes brüls
    Profi
    Beiträge
    34
    • 5. April 2006 um 22:00
    • #1

    Hallo zusammen,
    ich habe eine Musicalproduktion zu betreuen und da sollen 18 Sendestrecken eingesetzt werden. Nun geht es um die Entscheidung Nackenbügel (Teqsas mit Sennheiser 104 oder 105er Kapsel) oder DPA Anschminker.
    Die Akteuere müssen sich sehr intensiv bewegen, teilweise Radschläge machen. Es sind hauptsächlich gut ausgebildete Rock/Pop - Sänger am Werk (hoher Pegel!) Nun meine zwei Fragen:
    Halten die Nackenbügel die Position, ähnlich wie die Anschminker?
    Könnte es im Bezug auf den Schalldruck Probleme mit Nackenbügeln oder Anschminkern geben?
    Ich muss hier eine fundierte Entscheidung treffen. Die Nackenbügel könnte ich selbst testen, tendiere aber eher zu den Anschminkern. Ich wüsste gerne Eure Meinung.
    Vielen Dank
    Johannes

    Eine Molltonleiter kann man sich nicht nach BGV-C1 zertifizieren lassen.

    http://www.latteyer.com

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 5. April 2006 um 22:34
    • #2

    also ich kenne die Bügel von Teqsas nicht, er sieht aber aus wie der vor DPA.
    Bei dem Stecker im Nacken wäre ich skeptisch?!
    Jetzt das aber, wenn da auf der Bühne rumgeturnt wird, Radschlag etc. dann fließt da auch schweiß und dann geht nix über einen Bügel.
    Die angeklebten Mikros laufen einfach viel, viel schneller voll.

    Beste Erfahrung habe ich mit dem DPA Type 4066-F gemacht.
    Lässt sich individuell anpassen, ein kleines Stück Leukoplast hinters Ohr aufs Kabel, dann rutsch da nix mehr.
    Klanglich sind die vom feinsten.
    Keine Angst vor hohen Pegeln, die überschreit so leicht keiner.
    Max. SPL, peak before clipping: 144 dB

    Auch ist das Übersprechen von Darsteller zu Darsteller mit Headset viel geringer.

    Noch unauffälliger als das DPA, sind die Ohrhänger von Countrymen.
    Nachteil, die lassen sich in der Länge nicht einstellen, somit haben kleine Leute die Kapsel direkt vor dem Mund, mirt allen Nachteilen die das so mit sich bringt.

    Es grüßt der Stephan

  • johannes brüls
    Profi
    Beiträge
    34
    • 5. April 2006 um 23:38
    • #3

    Die Teqsas Nackenbügel sind schon gut und stabil, die Kapsel hängt dann ungefähr im Mundwinkel. Countryman wär mein Traum, aber der Kunde hat zwei Angebote und ich darf mich entscheiden. Entweder die DPAs oder die Nackenbügel. Ich hab halt Sorge, dass grad die Nackenbügel sich bei den Bewegungen selbständig machen könnten...

    Eine Molltonleiter kann man sich nicht nach BGV-C1 zertifizieren lassen.

    http://www.latteyer.com

  • dasich
    Profi
    Beiträge
    960
    • 6. April 2006 um 00:01
    • #4

    Dann meine Empfehlung: Nackenbügel:

    Haarklammer und ein kleines Pflaster, da bewegt sich nix mehr.

    + Im Notfall schneller gewechselt
    + besserer Klang
    + geringeres "Übersprechen"
    + weniger abgesoffene Mikros

    - auffälliger wie geklebte Mikros


    4:1 klarer Sieg

    Es grüßt der Stephan

  • guma 13. Februar 2021 um 12:18

    Hat das Thema aus dem Forum FOH nach Signalquellen verschoben.

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