Im Bereich "FOH" fand ich eine Diskussion zu Problemen mit (analogen) Funkmikros (und zwar, dass sich Sender gegenseitig stören). Dazu hätte ich eine Frage, die ich aber dort nicht äußern durfte.
Und zwar, wann sich endlich digitale Funkstrecken durchsetzen.
Denn diese würden ja solche Probleme minimieren oder überschätze ich da die Vorteile der digitalen Übertragung?
Drahtlose Micros - digital?
-
-
Das gibts bereits, z.B. von db technologies http://www.dbtechnologies.com/mod_produkte.cfm?pgid=7&pugid=19&psugid=0&pid=95
So ganz unproblematisch ist das allerdings nicht, denn diese Strecken arbeiten im völlig überfüllten 2,4 GHz-Band. Allein schon die Tatsache daß das System zusätzlich eine konventionelle UHF-Strecke als Havariereserve eingebaut hat macht mich sehr skeptisch...
-
Hallo RBP-Duo,
das Problem ist, dass natürlich auch die digitalen Daten "analog" übertagen werden. Für die Funkübertragung steht mir natürlich nur eine "analoge" Trägerwelle zur Verfügung. D. h. die Intermodulationen bleiben erhalten. Ich kann natürlich auf eine Trägerwelle in digitaler Technik eine Codierung vornehmen, dass der Empfänger das eigentliche Signal erkennt und Störsignale "ignoriert".
Auch könnte eine "Fehlererkennung" integriert werden. Aber dennoch werden wir immer das Problem von Intermodulationen haben. Auch hier ist die Digitaltechnik nicht nur das Gelbe vom Ei.
Grüße
-
tja, aber "digital" würde sich sicher besser verkaufen, wie viele andere anwendungsbereiche beweisen... :wink:
was man zu obiger begründung von shure dazufügen sollte:
bei digitaler datenübertragung bräuchte man eine höhere HF-bandbreite pro signal, und bandbreite ist (vor allem im europäischen funknetz) immer mangelware...