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4er-BARs Par64 im Frontlicht

  • jaan2204
  • 12. April 2006 um 20:11
  • jaan2204
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    • 12. April 2006 um 20:11
    • #1

    Hallo!

    Habe jetzt schon öfter 4er Bars PAr 64 im Frontlicht gesehen. Dies müßte ja dann i.d.Regel mit CP 62 bestückt sein, ansonsten macht es ja wenig Sinn. Mich würde erstens mal interessieren, mit welchen Farbnummer (Korrekturfilter oder Grundfarben) PARs gerade im Rock´n´Roll-Bereich bestückt werden, ob dass sinnvollste wirklich die CP 62 in Longnose-Kannen sind und wie bzw. auf was die PARs ausgerichtet werden?

    PS: Ich vertrete die Meinung, dass nur Weisslicht von vorn ruhig durch etwas farbiges Licht aufgestockt werden kann und wenn keine MHs am Start sind, kann eventuell auch eine PAR-Kanne eine (preiswerte) Lösung sein.

  • sydon
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    • 12. April 2006 um 20:57
    • #2

    habe auch schon welche gesehen die haben mit diesen Flutern gerabeitet cym ?

    Heißen irgendwie I Color usw und haben ja auch 2000W je 500W

    fand das eigentlich garnicht so schlecht, ganze band war schön angeleuchtet viele Farben möglich, günstiges Leuchtmittel DMX Steuerbar.

    Sah wirklich ganz gut aus.

    Mit Kannen hat man ja immer nur eine gewisse fläche und dann nur eine farbe

  • Tobias Zw.
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    • 12. April 2006 um 22:15
    • #3

    Hallo, Ihr Adepten der Showbeleuchtung,

    tatsächlich ist die PAR-Kanne eigentlich das klassische Frontlicht für Rock'n'Roll. Die Brennerbestückung ist dabei abhängig von der Entfernung zum Künstler und der zu beleuchtenden Fläche. Wie Ihr schon richtig erkannt habt, sind die Lampen in der Front im Regelfall mit CP62 bestückt; wenn das Bar allerdings auf 11 m Höhe in der Fronttruss hängt und ich wirklich nur eine Position beleuchten will, wäre auch CP61 oder CP60 Mittel der Wahl. Wie immer gilt hier: Das richtige Werkzeug für die richtige Anwendung. Je nach Bestückung und Entfernung (ggf. auch je nach Frostfilter...) kann ich einzelne Musikerpositionen punktuell beleuchten, oder mit zwei Lampen links und rechts eine ganze Bühne farbig fluten.
    Die handelsüblichen Mehrkammerfluter sehe ich nicht gerade als ideales Frontlicht. Sie lassen sich nur zu ungenau ausrichten und das abgestrahlte Licht läßt sich nicht abschatten, um Bereiche im Dunklen zu lassen.
    Bei der Farbauswahl gilt wie immer, daß erlaubt ist, was gefällt und der Musik bzw. dem Design dient. Ich neige dazu, alles in drei Farben anleuchten zu können, und zwar jeweils in einem straw-Ton (ganz helles, weiches, angenehmes gelb), einem hellen blau und einem hellen rot. Da kann man bei Rock'n'Roll schon einiges machen, vor allem, wenn man die Musikerpositionen bzw. Bühnenbereiche getrennt eingeleuchtet hat und einzeln ansteuern kann (Leadsänger straw, Bass und Gitarre links und rechts blau, Drummer rot oder so...).
    Noch lieber habe ich natürlich 1kW-Stufen als Frontlicht, aber da sehen wir dann natürlich preislich ganz anders aus - und auch die Standzeit dunkler Farben ist eine deutlich kürzere, selbst wenn man die Gels mit Mauli-Klammern an die Barndoors klemmt.

    In der Hoffnung, Euch weitergeholfen zu haben...

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • jaan2204
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    • 16. April 2006 um 13:46
    • #4

    Danke für deine Antwort. CP 62 in PAR 64 Long Nose - funktioniert das gut? Ich rede hier von Anwendungen in Bühnengrößen bis ca. 12m Breit und ca. 5m hoch?

    Gibt es noch andere Farbfavoriten und Einstellungsmöglichkeiten für 4er Bars?

    mfg
    andré

  • sydon
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    • 16. April 2006 um 14:06
    • #5

    was willst du den groß einstellen können ?

    Pars sind die einfachsten und günstigsten scheinwerfer....

  • Tobias Zw.
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    • 16. April 2006 um 14:13
    • #6

    Klar funktionieren CP 62 in longnose gut, ich schätze mal, daß das 75 % des Frontlichts auf deutschen Bühnen dieser Größe ist. Von mir gerne verwendete Farben in der Front sind Rosco Supergel 09 / 15 / 19 / 22 / 26 / 36 / 49 / 52 / 68 / 74. Kannst ja mal schauen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • Jan Brandt
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    • 16. April 2006 um 20:58
    • #7

    Ich mag für solche Anwendungen immer gerne LEE 153 "pale salmon".


    Gruß,

    Jan

    040 audio GbR

    http://www.040audio.de | hallo@040audio.de

  • Everell
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    • 17. April 2006 um 11:20
    • #8
    Zitat von "jaan2204"

    Hallo!

    PS: Ich vertrete die Meinung, dass nur Weisslicht von vorn ruhig durch etwas farbiges Licht aufgestockt werden kann und wenn keine MHs am Start sind, kann eventuell auch eine PAR-Kanne eine (preiswerte) Lösung sein.

    Tja, so langsam kommt die Generation MH. PAR 64, was dat dann?! Ich werde einfach alt.

    Aber kein Vorwurf, arbeite ja selbst immer mehr mit Wackellampen...

    Veni, vidi, desperavi

  • sydon
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    • 17. April 2006 um 12:08
    • #9

    noch ist es eine kostenfrage.
    aber die dinger werden ja als billiger.

    Par Kanne 20€; MH min 1000€

    Geht ja dan mit den leuchtmittelpreisen usw weiter.

    Denke auch nicht das man ne Par mit nem MH vergleichen kann.

    Liegen ja Genarationen dazwischen.

    Desweiteren werde Par meiner ansichtnach nicht aussterben, da es einfach 100000 Anwenudngen gibt wo es einfach ist ne kanne als nen MH zu nehmen

  • jaan2204
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    • 17. April 2006 um 20:06
    • #10

    Ich habe halt selber noch nicht mit PARs in der Front gearbeitet, da der Rock ´n´Roll Bereich bislang nicht ganz meine Schiene war, nun sollen aber dafür unsere 4er Bars auf CP 62 oder CP 61 umgerüstet werden. Nun denk ich schon mal, dass CP 62 für uns geeigneter ist. Was mich jetzt noch interessiert einfach, werden die Pars einfach so ausgerichtet, dass die ganze Bühne gleichmäßig ausgeleuchtet wird (als auf die Fläche verteilt) und dann mit 2/3 oder 4 Filterfarben gefiltert oder werden immer nur die einzelnen Musiker eingerichtet und diese mit 2/3 oder 4 Filterfarben angestrahlt und welche Farben werden dann in aller Regel oft genommen?

  • xcite
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    • 18. April 2006 um 16:37
    • #11

    na moin...

    jaan2204: ganz eindeutige Antwort: es kommt darauf an :wink:

    Willst du eine ganze Bühne erhellen oder nur einzelne Musiker und dafür bestimmte Bereiche, wie schon genannt, im Dunkeln stehen lassen?
    Was für Farben willst du einsetzen und welche Ideen für Effekte hast du (wie auch schon genannt z.B. unterschiedliche Musiker unterschiedliche Farben)?
    Und dann hängt es, wie auch das schon genannt wurde, von deiner Bühnengröße und der Anzahl der verfügbaren Kannen ab.

    Bei uns (Rock-Cover-Bereich) sind es meistens CP62 in der Front ohne Farbfilter bzw. nur mal mit einem leichten Korrekturfilter zur allgemeinen Bühnenaufhellung und dann Farbakzente auf bestimmte Punkte (Vocal, bestimmte Effektstandorte auf der Bühne) in Rot, Blau, Grün oder Weiss. Die Wahl der Farbfolie hängt dann vom restlichen Bühnenlicht ab.

    Greetz, der Martin

    Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!" (Sir Peter Ustinov)

  • 08151
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    199
    • 19. April 2006 um 20:32
    • #12

    Hab auch schon die Erfahrung gemacht, dass bei geringerem Abstand bzw. kleineren Bühnen vom Musiker oft gewünscht wird, die Pars nur auf die Instrumente zu richten und den Rest etwas mit Stufenlinsen zu erhellen. Die braucht man meist (bei entsprechender Qualität) auch nicht ganz hochzuziehen, sondern einfach etwas moderat beimengen. Filter kann man natürlich je nach Bedarf hinzufügen. Viele verzichten bewußt auch auf Korrekturfilter, da Sie zu Anfang des Sommers eh noch ganz bleich sind...:-)

    Gruß Nils

  • jaan2204
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    • 20. April 2006 um 09:22
    • #13

    ...und ihr verwendet die CP 92 vorwiegend in PAR 64 Long. Die Long Nose hat keine negativen Auswirkungen auf das Abstrahlverhalten des CP 62 Leuchtmittels?

  • xcite
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    249
    • 21. April 2006 um 14:55
    • #14

    na moin...

    mit LongNose hast du einheitliche Kannen im Programm. Es wird sicher ein paar Einschränkungen des Beams geben, die aber meistens nicht ins Gewicht fallen.
    Du wirst auch aus einem PAR keine Stufenlinse machen können. Wenn es dir also um wirklich grossflächige Beleuchtung geht, solltest du eher letzteres wählen. Ansonsten sieht es so besser aus und schont ein wenig die Farbfilter (Abstand zum Brenner ist größer).

    Greetz, der Martin

    Die letzte Stimme, die man hört, bevor die Welt explodiert, wird die Stimme eines Experten sein, der sagt: "Das ist technisch unmöglich!" (Sir Peter Ustinov)

  • jaan2204
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    1.049
    • 9. Mai 2006 um 20:58
    • #15

    Eine Frage müßte ich jetzt generell noch mal stellen, was verwendet man im Frontlicht eigentlich:

    Fresnel + 6er BARs PAR 64 oder Fresnel + 4er BARs PAR 64 :?

  • Tobias Zw.
    Profi
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    • 9. Mai 2006 um 21:15
    • #16

    Das ist doch - mit Verlaub - gehuppt wie geduppt. (Also für die Nicht-Mittelhessen: Wurst.)

    So viele Lampen wie Du brauchst, so viele hängst Du auf. Und ob Du vier Sechserbars oder sechs Viererbars hinzwirbelst...

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • hasenfuß
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    • 9. Mai 2006 um 22:33
    • #17
    Zitat von "jaan2204"

    Eine Frage müßte ich jetzt generell noch mal stellen, was verwendet man im Frontlicht eigentlich:

    Fresnel + 6er BARs PAR 64 oder Fresnel + 4er BARs PAR 64 :?

    da ein 6er bar ca. 50% mehr beleuchtungspositionen
    erlaubt und zudem das standard multicore, dimmer etc.
    auf 6 kanäle ausgelegt sind, bietet sich das an.
    4er bars werden m.e. deshalb benutzt, weil das transportfahrzeug
    keine 2 m ladefläche bietet.. 8)

    für viererbars braucht man zusätzlich ein patchfeld, dry-hire ist
    bestimmt auch schwieriger weil´s halt nicht so standardisiert
    ist.

    ______________________________

    meister vt
    gMA operating
    photo
    dj

  • Tobias Zw.
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    27
    • 10. Mai 2006 um 07:57
    • #18

    @ Hasenfuß:

    Das ist nur bedingt richtig. Ich habe durchaus schon für Firmen gearbeitet, die mit einem 8-kanaligen Multicoresystem arbeiten und die dann starn-mäßig auf zwei Viererbars aufsplitten. (z. B. macht das http://www.irrlicht.com so).

    Wie gesagt: Es ist vollkommen wumpe, ob man Vierer- oder Sechserbars benutzt - whatever rubs your Buddha.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

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