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Anordnung von Subs

  • manuela
  • 22. April 2006 um 11:07
  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 22. April 2006 um 11:07
    • #1

    ich bin wohl schlecht in "suchfunktion"

    Ich such den Vergleich 3 möglicher Anordnungen der Subs für recht große Beschallung (LA):

    1.) Ground Stack, große Haufen links und rechts der Stage
    2.) Alle Subs in einer Reihe vor der Bühne entlang am Boden (das ist recht lose gekoppelt)
    3.) als Bananen geflogen neben den Tops der LA.

    Da alle 3 Versionen praktiziert werden ist die Frage durchaus interessant, wo sind Vor- und Nachteile ?

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • skyper
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    • 22. April 2006 um 11:41
    • #2

    1.) Einfach, schnell verkabelt, absehbares Ergebnis. (Die Interferenzen zwischen den Stacks sind von vorneherein bekannt, ist eben aus physikalischen Gründen so).

    2.) gleichmäßigere Bassverteilung im Raum (weniger stark ausgebildete "Berge und Täler"), eine gewisse Richtwirkung nach vorne hin, die Anordnung wirkt dann grob gesagt wie eine Schallzeile. Auch wenn in der Theorie ein Sub omnidirektional abstrahlt (also die "Schallzeile" auch nach hinten bündeln müßte), funktioniert das in der Praxis ganz gut. Bisweilen sieht man deshalb auch wieder größere Ansammlungen von Subs auf der Bühne, um den Musikern das gewohnte "Bassfeeling" zu verschaffen, da von der PA nur noch recht wenig Bass auf die Bühne zurückkommt..
    Außerdem schafft diese Methode je nach Anzahl der Kisten mehr Platz und Sicht an den Seiten, und ist einfach hin/wegzubauen, auch ohne Stapler oder heftiges Gebuckel. Dafür sind lange Kabel nötig.
    (Imho echter Nachteil bei Festivals im Matsch: Die Bässe sehen danach ALLE aus wie Sau. Da hat das klassische Cluster rechts und links dann wieder Vorteile für Azubis und Praktikanten ;) )

    3.) vorrangiger Nachteil: höhere Deckenlast + benötigtes Riggingmaterial, Motoren etc.
    Vorteile sind ein homogeneres Klangbild, insbesondere für die Leute in den vorderen Reihen. Die werden nicht so überproportional vom Baß belästigt. Ferner kommen so keine Laufzeitunterschiede zwischen Sub und Top zusammen
    Häufig zu vernachlässigender Nachteil geflogener Bässe ist der Wegfall der 3dB Pegelgewinn durch Anordnung an einer Grenzfläche ( = Boden)

    Trust it - tilt it! Der universlle Neigeadapter für AV-Geräte auf Traverse: http://www.trusstilt.de
    Analog über Cat Lösungen und Anschlussfelder für Ampracks: http://www.cat-core.deNächster Messeauftritt: 6.-8.10.26 in Hamburg: https://leatcon
    PA-Forums-Treffen: täglich 13:00 bei mir am Stand A2/F06

  • Ton_Opa
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    490
    • 22. April 2006 um 11:57
    • #3

    hier mal bis zu Ende lesen:

    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=24100&postdays=0&postorder=asc&start=0

    Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • wora
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    • 22. April 2006 um 12:03
    • #4

    absolute zustimmung!

    1) bei großen beschallungen sollte man das nicht unbedingt machen, hier hat man ja in der regel auch genügend zeit die anderen varianten zu installieren.

    2) sehr effektiv. die topteile des LA sollten dann aber auch schon bass können, sonst zerfällt das ganze klangbild.

    3) diese variante bringt das akustisch beste ergebnis im grundtonbereich.


    IMHO der beste kompromiss ist also eine fullrange abstrahlende banane, die mit zusätzlichen infra-subs in reihe vor der bühne für die tiefsten frequenzen ergänzt werden.

    mit kollegialen Grüßen
    Wolfgang

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 22. April 2006 um 20:35
    • #5

    wora zu 2.), meinst du eine Überlappung fahren, wenn die Tops ab 50 laufen, die Subs bei 100 oder 120 cutten und dann versuchen die Phasenschweinerei innerhalb der Überlappung einigermaßen in den Griff zu bekommen? Ist ein Kompromiß, sicher.
    Oder ein strikter, aber tief angesetzter Übergang? Wobei ich dann 35 - 60 (Topse ab60) als eher unpraktisch bezeichne wenns nicht direkt Infras sind vorne.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • donut
    Beiträge
    274
    • 29. April 2006 um 17:00
    • #6

    im Prinzip ist alles schon gesagt, fast alles!

    das ganze hängt natürlich auch ein wenig davon ab, welche Art von Bässen man einsetzt:

    Direktstrahler und Bassreflex
    bandpass Bässe
    kurze Exponential Hörner
    lange gestauchte Exponential Hörner
    lange gefaltete 1/2 oder 1/4 Hörner
    Hybridbässe mit Direktstrahlung und Reflex bzw. Bandpass ins Horn
    fehlt noch was?

    und dann machst Du damit Arrays mit Richtwirkung und Aufladung:
    Cluster oder Linien
    W-Bins double W-Bins usw.
    oder ganz selten Bass canon Array mit hintereinander angeorneten Bässen, die dann alle einzeln exaktest verzögert werden müssen.

    und erst dann überlegst Du Dir, ob Du das Holz noch fliegen kannst, und warum Du es überhaupt tun sollst.

    --------------------------------------------------------------
    there's nothing important like headroom - exempt from more headroom
    Sound is no matter of taste - but an issue of education and recognition

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