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Gigant 2000 - schon jemand gebaut? Frage zum Netzteil

  • vomo
  • 17. Januar 2003 um 22:51
  • vomo
    Beiträge
    11
    • 17. Januar 2003 um 22:51
    • #1

    Hallo Leute,

    sollte der Tread im falschen Brett sein, bitte verschieben - Ich konnte mich nicht zwischen Selbstbau, AMP und Elektrik entscheiden.

    Dem einem oder anderen ist vielleicht der Gigant2000, eine ´99er Entwicklung einer 300W sin. an 8Ohm Endstufe von Elektor bekannt.

    Da ich ein Bastler bin, überlege ich schon Jahre, das Teil mal zu bauen.
    Gibts hier Leute, die sich schon mal mit dem Ding beschäftigt haben?

    Unter
    http://www.geist-electronic.de/html/allgemeines.html
    (Preislich wirds reichlich billiger, als auf der Seite)

    Gibts einige wenige Infos zu dem Teil.

    Meine Frage:
    Hat das Ding schon mal jemand gebaut und kann mir was dazu erzählen?

    Mir ist die Netzteil-Lösung mit 2 500VA Trafos für einen Kanal zu heftig (und zu schwer).

    Daher überlege ich, ein Schaltnetzteil mit ca. 2KW zu entwickeln.
    Frage an die Elektroniker: In wie weit kann ich da durch an Kondensatoren sparen?
    Angenommen, ich takte das Netzteil mit 50-100KHz, wieviel Kondensator brauche ich noch?

    Besten Dank,
    vomo

  • John
    Beiträge
    579
    • 18. Januar 2003 um 02:16
    • #2

    Gnobet

    Eins kann Ich dir garantiert sagen: Lass besser die Finger davon.
    Ich kenn einen der das Teil gebaut bzw. bauen wollte. Bei einem Kanal hat er 2 Transistoren verpollt und die zweite hat erst garnicht funktioniert.
    EIn halbes Jahr Arbeit für nix. Da biste mit 4 Ta. 2400 10 mal besser dran vor allem mit der Leistung die du dann hast.
    Der Gigant 2000 ist nun mal schwer zu bauen.

    MfG John

    Easy ride easy GO!

  • JF
    Verifiziert
    Beiträge
    2.934
    • 18. Januar 2003 um 11:29
    • #3

    Grüsze!

    Einen Giant 2000 Thread hatten wir schon mal, such' mal danach (ist aber schon länger her).

    Ich würde das Ding nur bauen wenn mir SEEEEEHR fad wäre und es ausschließlich fürs Studio verwenden. Für Unterwegs wird das Ding viel zu schwer!

    Hast du schon ein paar Amps gebaut? Weißt du wie viel Aufwand das wirklich ist?
    Hab' mir vor langer Zeit mal einen Elektor HiFi Amp gebaut. Sehr gutes, klangliches Ergebniss, aber ich hab' ca. 3x so lange gebraucht wie vorher angenommen .....

    Warum sind da 2 Trafos drinnen? (Hab' das Netzteil jetzt nicht im Kopf) Aber 1kW gesamt wirst du schon brauchen!

    Zur Schaltnetzteilentwicklung gehören die Kondensatoren fix dazu, diese Frage kann man so nicht beantworten. Wenn du das noch nie gemacht hast, FINGER WEG!
    ICH würde mir das so ohne weiteres nicht zutrauen und ich bin Analogelektronikentwickler mit mitlerweile schon einigen Jahren Erfahrung. Schaltnetzteile sind eine eigene, kleine Welt! ;)

    mfg
    JF

  • vomo
    Beiträge
    11
    • 18. Januar 2003 um 14:30
    • #4
    Zitat

    Zur Schaltnetzteilentwicklung gehören die Kondensatoren fix dazu, diese Frage kann man so nicht beantworten. Wenn du das noch nie gemacht hast, FINGER WEG!
    ICH würde mir das so ohne weiteres nicht zutrauen und ich bin Analogelektronikentwickler mit mitlerweile schon einigen Jahren Erfahrung. Schaltnetzteile sind eine eigene, kleine Welt!

    Schon klar, dass das nicht mal eben gemacht ist, würde ne ganze Weile dauern! Hat mich nur interessiert, weil die Werte von dem Teil recht gut sind, mir nur eben das Netzteil nicht gefällt. Manchmal habe ich so Anwandlungen, da baue ich mir Sachen, auch wenn es finanziell und zeitlich gesehen Unsinn ist, nur um es selber gemacht zu haben...
    Studiere übrigend E-Technik.

    Ich habe mich die letzten Tage nochmal intensiv damit beschäftigt und das Ganze jetzt gecancelt...

    Aber noch mal zu den Kondensatoren:
    Die werden ja zur Siebung und als Puffer benötigt. Wenn ich nun eine wesentlich größere Frequenz als beim konventionellen Netzteil habe, kann ich doch Kondensatoren sparen, weil ich schneller nachladen kann. Nur so können die Amps mit Schaltnetzteil auch sehr klein gehalten werden, man braucht eben keine Cola-Dosen einzubauen.

    Zitat

    Hast du schon ein paar Amps gebaut? Weißt du wie viel Aufwand das wirklich ist?
    Hab' mir vor langer Zeit mal einen Elektor HiFi Amp gebaut. Sehr gutes, klangliches Ergebniss, aber ich hab' ca. 3x so lange gebraucht wie vorher angenommen .....


    Japp, waren schon einige, allersdings noch nie so einen Brocken... :-? (und nie mit Schaltnetzteil)

    Also baue ich doch erst noch ein paar Hörner und kaufe dann einen dicken Amp 8)

    Danke für die Antworten,

    Vomo

  • josch64
    Beiträge
    115
    • 18. Januar 2003 um 16:07
    • #5

    Hallo!

    An den Kondesnatoren ändert das Schaltnetzteil normalerweise nix. Diese sind zur Siebung der Gleichspannung da und sollen außerdem bei großem Leistungsbedarf eine zusätzliche Stromquelle bilden. Nur weil die Frequenz (Betriebsspannung ist DC!!!) höher ist, werden die Kondensatoren nicht kleiner.

    Endstufen mit Schaltnetzteilen sind deshalb so klein und leicht, weil der Trafo bei höheren Frequenzen viel kleiner und leichter sein kann. Das kommt daher, weil man dann einen anderen Trafokern verwenden kann.

    Ich habe mal vor Jahren den Gigant 1000 gebaut, der auch eine zeitlang gut funktioniert hat. Er war halt nur sauschwer, da ich 2x 700VA Ringkerntrafos eingebaut hatte.

    Aus heutiger Sicht ein völlig unnötiges Bauvorhaben.

    Ich baue auch gerne, habe aber heute auch einen TA2400.

    Dann wirklich lieber mal ein Paar Boxen oder einen Subwoofer selbst gebaut. Das rentiert sich wenigstesn (meistens) noch ein wenig.

    MFG

    Joachim

  • vomo
    Beiträge
    11
    • 18. Januar 2003 um 16:25
    • #6
    Zitat

    An den Kondesnatoren ändert das Schaltnetzteil normalerweise nix. Diese sind zur Siebung der Gleichspannung da und sollen außerdem bei großem Leistungsbedarf eine zusätzliche Stromquelle bilden. Nur weil die Frequenz (Betriebsspannung ist DC!!!) höher ist, werden die Kondensatoren nicht kleiner.

    Jetzt haben wir glaube ich gerade verschiedene Schaltbilder vor Augen.
    Die DC Betriebsspannung ist im Zwischenkreis, daraus wird duch Schalter dann wieder eine Wechselspannung erzeugt.
    Mir geht es um die Ausgangsspannung des Netzteils, die dann statt 100Hz bei einem konventionellem Netzteil mehrere kHz betragen kann. Um die zu glätten, müssen die Kondensatoren nicht mehr so groß sein.

    Zitat

    Endstufen mit Schaltnetzteilen sind deshalb so klein und leicht, weil der Trafo bei höheren Frequenzen viel kleiner und leichter sein kann. Das kommt daher, weil man dann einen anderen Trafokern verwenden kann.


    Das ist natürlich vollkommen richtig, wobei die Kondensatoren aber auch kleiner sind :wink:

    OK, danke für die Antworten, Tred kann geschlossen werden. :)

  • trockenbassfetischist
    Beiträge
    3.555
    • 18. Januar 2003 um 18:21
    • #7

    hm gigant - ich wiess ned "null" leistung mit massivem aufwand dazu nohc "ich schwinge gern" mosfets (kreigt man auch in den griff aber ...)
    da würde ich selber was designen - ich bin ja auch da dran :) MJ / SC rulez :)

    gleich vorne weg mit reichelt bauteilen hast Du schon jetzt "verloren"

    NEtzteil: fürn PA bereich praxisgerecht auslegen sprich die Highender auslegung 2 x Ausgangsleistugn = NEtzteil leistugn gleich mal beiseite legen beii 500 W ausgangsleistung würde ich so grob nen 50...625 VA Ringerkn reinsetzen - eine guten wo der kern nicht ausm letzten loch pfeift
    dafür die siebung großzügiger gestaltuen udn zwar nciht viel hilft viel sondern gute Elkos - mit gut meine Ich phillips / BC min 57 serie alos low ESR das bringt mehr wie ganze batterien von billigelkos

    SMPS: baue erst mal einen mit so um die 200 W ...... habe ich auch nach eineigen Puff und Peng kann man sich dann steigern für bis zu 400 Watt reicht ein ETD 34 völlig - auch wenn tabellen anderes behaupten allerdings n67er material bevorzugen über 50 kHz wirds kritisch - das gelich vorweg nein es wird sehr kritisch :)
    schaltnetzteil elkos können gar nicht gut genug sein! wenn es bessere als dei bestn gibt dann diese nehmen an die kühlung der elkos denken - das untershcätzt man gerne :) bes. Sperrwandler / flyback kann der elko ncihtgut genug gekühlt werden und die allerbeste des allerbesten an qualität haben - dafür sollte die induktivität ein minimum an parasitärer / stereuinduktivität haben entlastungsgleider sind auch richtig zu dimensionieren - zwar verpacken das moderne mosfetties in bestimmeter weise - toll ist das aber nicht
    zwischenkreis so 1 uF / Watt ist ein guter anhaltswert etwas mehr schadet nicht - da wars schon das tuer problem schon mal gesucht was so 1...3000 uF in 400 Volt lowest ESR kosten :) ohne verschenderische Elektronik firma an der ahnd dei das wegwirft wirds teuer
    ausgang:
    -diene SMPS ist wenig bzw. ungeregelt hier kannst Du beleibig viel hinknallen je mehr desto besser - immer an low esr / belastung (u.a. auch ripple Strom) denken
    -geregelte SMPS: das wird kompelxer da die elkos nat. die schnelligkeit der reglung beeinträchtigen zu wenig macht viel ripple zu viel den regler lahm wenn derregler dann zu schnel ldesignet wird dann schwingts (nein nciht der wandler die spannung) auch ist eine stromüberwachung zwingend wenn der kern in die sättigung fährt dann (bitte ohrstöpsel anziehen) ...
    überspannugn soltle auch abgefangen werden überstrom auch wenn die dioden "mickrig" designet sind
    usw.....

    viel bauen testen weiterbauen wenns dann geht dann den amp - den baut man mehr oder weniger als fleissaufgabe

    -------------------------------------------------------
    erst wenn die letzte Membran mit Pampe behandelt, der letzte Bass mit Resonator versehen ist ........... werdet ihr merken dass aus Messwerten keine Musik kommt :)

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