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Fliegen an Aeroquip-Schiene, Safen??

  • Insomnia
  • 10. Mai 2006 um 08:23
  • F.A.Bi.A.N.
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    • 23. Mai 2006 um 14:20
    • #21
    Zitat von "Insomnia"

    @ Markus Hast Du mir eine Bezugsquelle für die Studs mit Verriegelung?


    direkt bei ancra: da gibts ösen mit einem kleinen, sicherheitsnadelähnlichen (ok, schon etwas dicker :-)) stift, der das lösen durch runterdrücken verhindert... schwer zu beschreiben aber das ist denke ich was du suchst.

    p.s.: dass das thema so kontrovers ist hätte ich nicht gedacht - beispiel ps15, da gibts auf ober- und unterseite schienen.
    vorgehensweise bei mir: in die obere schiene kommt eine den winkel grob vorgebende öse, eine zweite ein paar löcher weiter hinten; das seil ist aber für diese nicht auf spannung, also mit ein paar cm "headroom".
    auf der unterseite wird dann nochmal eine öse eingehangen, diese gibt dann den tatsächlichen winkel vor - that´s it....

    p.p.s.: die ancra-schienen sind zwar im ersten augenschein sehr bequem und schnell... aber das rumgebaumel nervt schon gewaltig. oder habt ihr schon mal einen scheinwerfer mit ancra-system gesehen?? ach stimmt, die muss man ja ausrichten können :roll: !

  • Volker Holtmeyer
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    • 2. Juni 2006 um 17:37
    • #22

    Ich wage mal zu behaupten, dass man bei 2 Studs gar nicht zusätzlich safen muss. Beim MAN-Gerafel braucht man ja auch keinen Savety.

    (Falls jetzt ein Schlaumeier kommt und sagt: "Ja, aber was ist denn, wenn der eine Stud versagt?! Dann schwenkt die Box ja fröhlich durch die Luft!" - freilich tut sie das, aber dann müsste man als Konsequenz auch beide Studs übersafen ...)

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • mringhoff
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    • 2. Juni 2006 um 17:53
    • #23
    Zitat von "Volker Holtmeyer"

    Ich wage mal zu behaupten, dass man bei 2 Studs gar nicht zusätzlich safen muss.

    Meiner Meinung nach ging es hier darum, zu safen, wenn die Box an einem Stud geflogen wird.

    Die anderen Studs dienen dann zum Ausrichten (das wird ja meist mit einem Spanngurt etc. gemacht, das kann also dann so nicht als Fallsicherung dienen) oder eben zum Safen.

    Hab aber auch schon Anwendungen gesehen, bei der die Box an zwei (unabhängigen) Stahlseilen geflogen wird. Hier spart man sich natürlich das Safen und hat gleich eine Möglichkeit (mehr oder weniger) die Box etwas auzurichten...

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

  • cyberlight
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    • 3. Juni 2006 um 19:48
    • #24
    Zitat

    Dann schwenkt die Box ja fröhlich durch die Luft!


    Was spricht denn dagegen, wenn dadurch niemand verletzt werden kann und die Kiste oben bleibt?
    OK, sieht blöd aus und die Box ist dann nicht mehr einsatzbereit, aber sonst? (um den Einwand von AlphaC wieder aufzugreifen)

    Muss die Schiene eigentlich auch regelmässig auf festen Sitz geprüft werden?
    (Schrauben nachziehen, beispielsweise)
    Wäre ja dann die logische Konsequenz.

    Wie sieht das bei Festinstallationen aus?

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Volker Holtmeyer
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    • 4. Juni 2006 um 11:48
    • #25
    Zitat von "cyberlight"


    Was spricht denn dagegen, wenn dadurch niemand verletzt werden kann und die Kiste oben bleibt?


    Na ja, eine fröhlich rumschwenkende PS15 in 5 m Höhe ist für den gemeinen LW155 schon eine Herausforderung, würde ich sagen.

    Zitat von "cyberlight"


    Wie sieht das bei Festinstallationen aus?


    Bei Festinstallationen machst du einfach Verbindungen die ohne Werkzeug nicht zu lösen sind (selbstsichernde Mutter statt Flügelmutter z.B.). Da braucht es dann keine zweite unabhängige Sicherung.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 4. Juni 2006 um 21:41
    • #26

    Ich meinte die Schiene in der Box.
    Das Kippen bei einzelnen Stativen bzw. nur 1 Traverse mit towern hatte ich nicht bedacht. Dachte eher an Trusscarree, o.ä.
    Macht das wirklich so viel aus, wenn man max. 20cm Fallweg einhält + "Schienenabstand" ?
    Da ist dann die Frage, ob man hinten oder unten eine Schiene zum anwinkeln benutzt.
    Wenn wir schon dabei sind: Standfläche 2x2m, Höhe 5m, Gewicht 30kg, Kettenlänge variabel.

    Gelten Muttern mit Kunststoffeinsatz alleine immer noch als selbstsichernd ?

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Christoph
    Profi
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    166
    • 16. Juni 2006 um 21:10
    • #27

    N`abend zusammen,

    cyberlight:
    DasProblem bei Muttern mit Kunststoffeinsatz ist
    a) die Themperatur, die Dinger sind nur bis zu einer gewissen Themperatur stabil, ( OK bei LS eher egal, aber was ist mit der 2kW-Stufe??).
    b) Wenn man die Dinger mehr als fünf mal bewegt hat, sind die ausgeleiert. Besser Sicherheitsmuttern aus Metall nehmen, da gibts total schicke Lösungen (http://www.schrauben.de/htmd/1a-start.htm) dann "robos", "robosafe".

    @all:
    Angeregt durch die Diskussion, habe ich mir gerade mal ein MAN-Stud aus dem Regal geholt, um den Aufdruck "SWL 600KG" zu bemerken. Die Dinger kommen ursprünglich aus UK, wie sind da Sicherheitsfaktoren, Wieviel kann so ein Stud wirklich?? Da es MAN aufgrund eines Konkurses nicht mehr gibt, kann der Hersteller dazu recht wenig sagen. Weiß irgendwer mehr?

    Sorry etwas OT, aber auf Antworten freut sich der

    Christoph

    Christoph Ginzel
    Meister für Veranstaltungstechnik

    COMA media GmbH

    cginzel@comamedia.de

  • cyberlight
    Beiträge
    6.061
    • 17. Juni 2006 um 19:58
    • #28
    Zitat von "Christoph"

    b) Wenn man die Dinger mehr als fünf mal bewegt hat, sind die ausgeleiert.


    Die Muttern sind für einmaligen Gebrauch gedacht. Mit der Zeit halten die nicht mehr wirklich, bei hohen Temperaturen werden die schnell spröde.

    frei erhältliche Metall-Sicherheitsmuttern haben die unangenehme Eigenschaft, dass sie hinter sich das Gewinde zerstören, damit sie halten.

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • Volker Holtmeyer
    Profi
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    • 19. Juni 2006 um 13:08
    • #29
    Zitat von "Christoph"


    Angeregt durch die Diskussion, habe ich mir gerade mal ein MAN-Stud aus dem Regal geholt, um den Aufdruck "SWL 600KG" zu bemerken. Die Dinger kommen ursprünglich aus UK, wie sind da Sicherheitsfaktoren, Wieviel kann so ein Stud wirklich?


    Die 600 kg sind das, was maximal geht - ohne Sicherheitsfaktoren (in den 600 kg steckt also kein Sicherheitsfaktor).

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • tom noise
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    • 19. Juni 2006 um 22:12
    • #30

    Moment? SWL heisst für mich aber Safe Working Limit/Load. Also ist da der Sicherheitsfaktor schon drin. Für England dürfte das 10 Fach sein. Letzterer Wert ist aber nur reine Spekulation.

    LiGr,

    Tom

    (The)Gecko GbR
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    Telefon: 01636564230 (HandyNR wegen aktuellem Umzug in neue Räumlichkeiten)

  • cyberlight
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    • 20. Juni 2006 um 19:40
    • #31
    Zitat von "www.hbernstaedt.de"

    Üblicherweise werden bei Hebezeugen in der Industrie der Sicherheitsfaktor 5 zur rechnerischen Bruchkraft oder der "Mindestbruchkraft" zugrunde gelegt. So ist dies auch bei WLL oder SWL der Fall. Für den Einsatz im BGV C1 Geltungsbereich ist die Durchführungsanweisung SP 25.1/2-3 anzuwenden. Dort wird z.B. unter Anschlagmittel der 0,5 fache Wert der vom Hersteller angegebenen Nennlast als maximale Last zugelassen, bzw. höchstens 1/10 der Mindestbruchkraft.
    Steht z.B. auf einem Schäkel WLL 2000 kg, so ist dieser im Bereich der BGV C1 nur mit 1000 kg zu belasten.


    http://www.google.de/search?hl=de&safe=off&q=swl+sicherheitsfaktor&btnG=Suche&meta=

    »Wenn China erwacht, wird es die Welt erschüttern.« Napoleon Bonaparte (1769-1821)

  • tom noise
    Beiträge
    1.572
    • 20. Juni 2006 um 20:06
    • #32

    Ich dachte es mir eigentlich...Aber das Volker das gar nicht wusste erstaunt mich jetzt doch. Da wäre ja bei einer C4 Schluss. Darunter dürfte man dann gar nicht mehr hängen.

    LiGr,

    Tom

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