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Anregungen zu Testbedingungen bei Forentreffen

  • tamaris-pa / mts
  • 16. Mai 2006 um 18:50
  • tamaris-pa / mts
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    • 16. Mai 2006 um 18:50
    • #1

    Meine Ideen:
    -Alle Anlagen gleich laut eingepegelt
    -Endstufenpower begrenzt
    -Alle Anlagen(Stacks) ohne Regel anhören


    Das mit dem Umstecken ist etwas doof und grade bei anderer verkablung wohl nicht möglich. NL2, NL4, NL8, EP und was weiß ich, jeder hat ein anderes Konzept und so werden auf jeden Fall Adapter benötigt oder man kann den Vergleich so nicht ziehen.

    Wie könnte man das umsetzen?Genauso Systeme die Vollaktiv gefahren werden z.b. 3-4 wege oder ähliches und eben wegen der Verkablung. Was gibt es da für einen sinnvollen Weg?

    Wie könnte man den Vergleich mehrere Anlagen umsetzen?Großes Pult oder wie macht man das am besten?

    Wieweit langt Tomy Sat Live um die Anlagen bei Treffen zu vergleichen?

    Ebenfalls stellt sich die Frage wie man bei Forentreffen die einzelnen Wege verschiedener Anlagen am besten einpegelt und verzögert, damit man am besten sieht wieweit verschiedene Anlagen/Konstrukte zusammen spielen.

    Weiterhin stellt sich die Frage, was für Tracks gerne gehört werden bzw. welche Tracks sich am ehesten anbieten. Aber wahrscheinlich hat jeder da einen anderen Geschmack.

    Mir währe der folgende Track wichtig:
    The Penetrator - Hetzjagd

    Die Tracks sollten natürlich bei jedem Konstrukt die selben sein, um Vergleiche zuzulassen.

    Was gibt es weiterhin für Anregungen, usw.

  • ullix
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    • 16. Mai 2006 um 19:08
    • #2

    Hm wie gesagt, würd ich ein digitales Interface zum umschalten verwenden. Dadurch kann man direkt umschalten ohne vorher die Amps muten zu müssen. Der Vorteil des Interfaces ist ebenfalls, dass man die Ansteuerung mehrerer Kombinationen ebenfalls regeln könnte. Man kann dann einfach "mal schnell" ein Delay auf die Kanäle legen und die Anlagen auspegeln.

    Ansonsten geht auch eine symetrische Patchbay. Einfach Amp muten, das Ausgangssignal des Pultes auf die Nächste Anlage patchen und deren Amp einschalten. Das dauert zwar ein paar sec. aber geht auch.

    ...wir sind nicht hier, um zu sein, wie andere uns gerne hätten...

  • Sound-Klinik
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    • 16. Mai 2006 um 20:30
    • #3

    ... und schon die Reihenfolge, in der verschiedene Systeme gehört werden, hat Einfluß auf die Bewertung ... weiterhin die Hörerfahrung der Anwesenden.

    Weiterhin: Auch wenn ein System mit (... womöglich auf CarHifi optimiert/gemasterten ...) CD-Produktionen gehört wird, kann der Live-Betrieb dann völlig anders aussehen.

    Ebenso spielt die (Hör-) Umgebung eine gravierende Rolle: Es gibt Systeme, die aufgrund ihres unkontrollierten Abstrahlverhaltens in manchen "Problemräumen" einfach schaurig klingen ... outdoor oder in stark bedämpften Räumen dagegen vielleicht ganz "passabel".

    Es gibt noch viele Punkte, die man hier ansprechen könnte (z.B. daß verschiedene Bass-Systeme nicht direkt nebeneinander aufgestellt werden dürfen, weil dies Auswirkungen auf die Performance hat).

    Zum Verständnis: Wenn ich LS-Systeme abstimme, benutze ich z.B. Chart-Mucke nur, um den Grad der Lästigkeit abzuschätzen. Zum Hören/Beurteilen verwende ich audiophile Aufnahmen (z.B. Sheffield Lab) oder sauber produzierte Aufnahmen (... allerdings dann mehr aus der Jazz-, Fusion- und Klassik-Szene) oder auch schon mal eigene DAT-Aufnahmen von Naturinstrumenten (aufgenommen mit Neumann-Mikrofone ...).
    Es ist immer ein Wechselspiel zwischen (konzentriertem !) Hören und Messen (ohne Dazwischengequatsche wie z.B. in Osnabrück: "... der Titel klingt doof - leg doch mal DEN Titel auf ..." :roll: ).

    Dies nur mal als Anregung ... :wink:

  • thieloliver
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    • 16. Mai 2006 um 21:56
    • #4

    Über Sinn und Zweck solcher Vergleiche kann man sich ja sowieso streiten, aber bei mir sähen die Vergleichbarkeitskriterien anders aus:

    - PREIS ( stell mir zB für +/- 50k€ Material hin)

    - SUPPORT/bzw Dry Hire möglichkeiten ( is ja albern wenn ich mir fürn größeres Stadtfest ne kpl. andere PA mieten muss oder wenn ich 2 Wochen auf nen Ersatztreiber aus China warten muss)

    - Flexibilität/Skalierbarkeit ( welche Jobs macht mir der Kram )

    - Abstrahlverhalten (spielt auch bei der skalierbarkeit ne große Rolle)

    - Setupzeit ( brauch ich nen Lehrgang oder reicht der Lehrling um den Kram in mögl. kurzer Zeit optimal zum spielen zu kriegen )

    -Akzeptanz ( was nützt mir das durchdachteste Konzept wenn mich schon aufm Schützenfest der Gasttechniker wegen der Typenschilder auf den Boxen blöd anmacht)

    - Dann erst Klang bzw KLANGNEUTRALITÄT (was die Hersteller in ihren Controllern veranstalten um auf ihr Ergebnis zu kommen ist mir VÖLLIG egal! von mir aus können die in den Digitalcontrollern das ganze Signal mehrfach durch alle 2 stelligen Primzahlen teilen - Hauptsache ist: es spielt. es würde ja auch keiner ne PS15 oder ne E1/E3 ohne Controller betreiben)

    - als letztes wär mir noch der Energiebedarf wichtig. spätestens wenn man mehr als nen 63er fürn Ton braucht wirds auf vielen Baustellen schon komisch

  • TobiV
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    • 16. Mai 2006 um 22:10
    • #5
    Zitat von "Sound-Klinik"


    ...Zum Hören/Beurteilen verwende ich audiophile Aufnahmen (z.B. Sheffield Lab) oder sauber produzierte Aufnahmen (... allerdings dann mehr aus der Jazz-, Fusion- und Klassik-Szene)...
    Dies nur mal als Anregung ... :wink:

    Da dem "Lautsprecher gutklingend finden" doch imho auch eine emotionale Komponente beiwohnt, würde ich beim Weiche abstimmen -mit den von dir genannten Hörbeispielen- nie fertig werden, da ich wohl nicht gutfinden würde was ich da so höre :wink: :lol:

    sorry for OT, ansonsten ist das von manfred gesagte natürlich grundsätzlich durchaus richtig.

    ...ein Beck's bitte...

  • Sound-Klinik
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    • 17. Mai 2006 um 08:47
    • #6

    ... ein bei leider sehr vielen Systemen anzutreffendes "Phänomen" ist, daß die Systeme in Vorführungen den Geschmack vieler Anwesenden treffen (weil sie eben NICHT neutral sind !) ... aber dann auf einer Veranstaltung mit üblichem Lärmpegel (durch mehrere Besucher, Zuhörer) im Stimmenbereich völlig absaufen.

    Es gibt mehrere Gründe dafür:

    1. Ein Grund wäre wohl die "gefällige" Abstimmtendenz bei vielen Kisten, um diese im Laden ("Vorführwand" ... :roll: ) besser verkaufen zu können ...

    2. Ein anderer Grund wäre die Unterdimensionierung von verwendeten Chassis ("Mickertreiber") und Weichen (... auch einige Weichen "klingen" bzw. zerren, wenn Kernspulen leistungsmässig in die Sättigung gefahren werden - darum verwende ich bei Kernspulen WENIGSTENS Ferrobar-Kerne von IT ... sind zwar teurer, aber es lohnt sich !)

    Ob ein PA-System wirklich etwas "taugt", läßt sich erst im praktischen Einsatz (z.B. mit min. 500 lärmenden, grölenden Schützen oder Feuerwehrleuten ...) beurteilen ...

    ... und ob ein System sich auf einer Wiese mit 20 Zuhörern "durchsetzt" und "gefällig" klingt, ist mir persönlich ziemlich egal - denn: Was nützt eine "nett (mp3-/Soundkarten-/CarHifiMix-tauglich ... :wink: ) klingende" Anlage, bei der dann auf einem Stadtfest der Gesang (von Sprachdurchsagen mal zu schweigen) absäuft und nur noch "Mulsch" zu hören ist ???

    Auch wenn es einigen nicht "passen" wird: Es gibt 12"-Tops, bei denen auch in Zelten mit 500 ... 800 Personen noch einwandfreie Sprachdurchsagen bzw. Wiedergabe von Gesang möglich sind ... und es gibt 12"-Tops, wo schon bei 50 ... 100 Personen "Schluß" ist (... die Preisunterschiede bewegen sich in ähnlichen Relationen). 8)

  • tamaris-pa / mts
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    • 24. Mai 2006 um 13:02
    • #7

    So dann greifen wir doch mal ein paar Zitate auf:

    Zitat von "Mnyut"

    Soll man eine "Testbogen" ausgeben beim Probehören?
    Was soll da rein.


    halte ich für eine gute Idee, nur wie sollte der aussehen bzw. was soll drin sein.

    Vorschlag: (bitte weiter führen, bzw. wer hat Lust das auszuarbeiten?Wenn es bis am Fr fertig ist drucke ich es gerne aus)
    (Bewertender/Anonym)
    Systemname bzw. Boxenname
    _Klang: (gesamt, Infra/Bass/Mid/High)
    _Lautstärke
    _Handling
    _Aussehen(bei SB vor allem)
    _eventuell Gewicht
    _wie einfach ist der Aufbau/Verkablung
    _andere Aspekte

    Zitat von "hörnli"

    Nicht vergessen, wir brauchen Musik, mein Geschmack ist vielleicht nicht Jedermanns.....


    Was wird den hauptsächlich gehört?Bzw. wer bringt was mit?(am besten schon vorher etwas ankündigen, das die meisten die Tracks auch kennen)
    Ich werde die etwas krasseren Titel anspielen. DnB, Schranz, vielleicht auch der eine oder andere Gabbertrack.

    Zitat von "Mnyut"


    Und bitte: Vollgas wer den längsten ääähm die lauteste PA hat ganz zum Schluss. Wenn die Ohren zu sind können wir uns das restliche Probehören schenken ;)


    Genau, so sollte es sein, wenn man nichts mehr hört kann man es nicht mehr beurteilen:-)


    Zur Beurteilung greife ich mal einige Zitate auf:

    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... und schon die Reihenfolge, in der verschiedene Systeme gehört werden, hat Einfluß auf die Bewertung ... weiterhin die Hörerfahrung der Anwesenden.

    Weiterhin: Auch wenn ein System mit (... womöglich auf CarHifi optimiert/gemasterten ...) CD-Produktionen gehört wird, kann der Live-Betrieb dann völlig anders aussehen.

    Zitat von "Sound-Klinik"

    Es ist immer ein Wechselspiel zwischen (konzentriertem !) Hören und Messen (ohne Dazwischengequatsche wie z.B. in Osnabrück: "... der Titel klingt doof - leg doch mal DEN Titel auf ..." :roll: ).

    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... ein bei leider sehr vielen Systemen anzutreffendes "Phänomen" ist, daß die Systeme in Vorführungen den Geschmack vieler Anwesenden treffen (weil sie eben NICHT neutral sind !) ... aber dann auf einer Veranstaltung mit üblichem Lärmpegel (durch mehrere Besucher, Zuhörer) im Stimmenbereich völlig absaufen.

    Ob ein PA-System wirklich etwas "taugt", läßt sich erst im praktischen Einsatz (z.B. mit min. 500 lärmenden, grölenden Schützen oder Feuerwehrleuten ...) beurteilen ...

    ... und ob ein System sich auf einer Wiese mit 20 Zuhörern "durchsetzt" und "gefällig" klingt, ist mir persönlich ziemlich egal - denn: Was nützt eine "nett (mp3-/Soundkarten-/CarHifiMix-tauglich ... :wink: ) klingende" Anlage, bei der dann auf einem Stadtfest der Gesang (von Sprachdurchsagen mal zu schweigen) absäuft und nur noch "Mulsch" zu hören ist ???

    Zitat von "thieloliver"

    Über Sinn und Zweck solcher Vergleiche kann man sich ja sowieso streiten, aber bei mir sähen die Vergleichbarkeitskriterien anders aus:
    - Dann erst Klang bzw KLANGNEUTRALITÄT (was die Hersteller in ihren Controllern veranstalten um auf ihr Ergebnis zu kommen ist mir VÖLLIG egal! von mir aus können die in den Digitalcontrollern das ganze Signal mehrfach durch alle 2 stelligen Primzahlen teilen - Hauptsache ist: es spielt. es würde ja auch keiner ne PS15 oder ne E1/E3 ohne Controller betreiben)

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