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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

Spezieller Verstärker gesucht!

  • PeterG
  • 18. Mai 2006 um 15:26
  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 31. Oktober 2006 um 10:11
    • #21

    Hallo Dirk,

    ich habs nicht selbst gemacht. :oops:

    Plan: die Endstufe arbeitet auf einen Übertrager auf dessen Ausgangsseite im Fußpunkt die DC eingekoppelt wird und mit dicken Cs die AC "vorbei geführt wird" . An dem Ganzen hängt dann die Feldspule.
    Warum die zwei vorhandenen Endstufen dann plötzlich den Geist aufgegeben haben ist nicht ganz klar: eine mit nem lauten Rums die andere ganz still.
    Ich könnte mir ev. vorstellen, das die Kondensatoren irgend etwas nicht vertragen haben. ? und sich verabschiedet? Dadurch die DC wieder Mist gebaut hat? Das Problem ist: wenn etwas passiert, bin ich selten dabei und von den "meßgästen" erfährt man selten Sinnvolles => man braucht unkaputbare Systeme, was nicht immer einfach ist.

    Heute zB.: DAP Palladium Endstufe: ein Lüfter läuft nicht. Kein Problem dachte ich: von ner gestorbenen einen ausgebaut und in diese eingebaut. Sollte doch klappen! Denkste: der Lüfter sagt auch keinen mucks??? Kann die Ansteuerung kaputt gehen? Nen Plan hat man ja nicht und Zeit zum Fummeln auch nicht.

    MfG
    Peter

  • siedfleisch
    Beiträge
    379
    • 31. Oktober 2006 um 10:30
    • #22

    Hallo !

    Es kamen ja hier schon mehrere Ansätze, die in die richtige Richtung zeigen, aber entweder hab' ich's nicht gesehen oder es fehlt tatsächlich:

    Du möchtest einen Gleichstrom mit einem Wechselstrom überlagern. Also nimmst Du eine Gleichstromquelle (Netzteil) und sorgst dafür, daß der Wechselstrom nicht von ihr kurzgeschlossen wird. D.h. du mußt eine Drossel in Reihe schalten, die auch bei niedriger Frequenz und hohem DC-Anteil genügend Impedanz hat. Das wird ein richtiger Kawenzmann.

    Von der anderen Seite speist Du die Wechselspannung ein (Endstufe), mußt aber verhindern, daß diese den Gleichstrom kurzschliessen will. Also über einen Kondensator ankoppeln. Auch ein Kawenzmann, aber nicht so schwer zu besorgen. Ein üblicher dicker Netzteilelko kann das.

    Gibt es so in x-facher Ausführung, allerding i.d.R. im Kleinleistungsbereich.

    Gruß: W.

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 31. Oktober 2006 um 12:00
    • #23

    So hier:

    Evtl. sollte man den Schutzwiderstand einfügen.

    MfG

    DirkB

  • ljbigfish
    Beiträge
    1.080
    • 31. Oktober 2006 um 14:32
    • #24

    Moin,


    wie verhalten sich gleichstromnetzteile, wenn der Strom sich mit 3 KHz stark veraendert??
    Villeicht ict es sinvoll, statt der gleichstromquelle mal nen dicken Kondensator einbauen und diesen dann mit Vorwiederstand (Strombegrenzung) mit dem Labornetzteil "aufladen".
    Dann hast du sicher auch keine so grossen Impulse mehr, wenn du die DC ein/ausschaltest.


    LJbigFISH

    PS: irgendwie funzen grad die Umlaute auf meiner Tastatur grad net :?

  • Hörnli
    Beiträge
    1.880
    • 31. Oktober 2006 um 18:06
    • #25

    Moin,*

    Das mit dem induzierten Impuls...

    Der tritt ja immer dann auf, wenn die Last weg und zugeschaltet wird, oder die Gleichspannung. Primärseitig erwarte ich hohe Energien, die den Ampausgang malträtieren.

    Vielleicht hilft es die Primärspule mit einer Überspannungsschutzdiode "niederzuzwingen"?

    Vielleich auch ein Trafoschaden? Sinusdauerleistung geht nunmal nicht. Also dort einen Bimetallschalter aufkleben, der den Amp netzseitig trennt.

    Gruß


    __________________________________________________
    * Auch dieser Beitrag kann Bassinformationen enthalten. Mißbräuchliche Nutzung dieser Bassinformationen maskiert häufig wichtige musikalische Inhalte, die wesentlicher Teil dieses Themas im PA- Forum sein sollen. Ich bitte daher alle Forenteilnehmer, Ihren Umgang mit Bassinformationen sorgfältig zu ermitteln, und eventuell Bassabsenkungen vorzunehmen. Sollte es zu einem unangenehmen Dröhnen kommen ist die Bass-Information mittels steilflankigem Hochpass zu entfernen, um den wesentlich wichtigeren musikalischen Gehalt zu schützen. Vom Einsatz von subharmonischen Synthesizern rate ich ab.

    Lebe wohl, Michael Ebners Universum

  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 2. November 2006 um 13:53
    • #26

    Danke für die Ideen!

    Das DC-Netzteil ist mit dicken Cs "gebrückt" 20mF wurden da eingebaut, ne Schutzdiode und Entlade R.

    Zitat

    Sinusdauerton ist nicht!?

    Das muß aber! Der arme DAP hat so 4 Tage durchgehalten, Pause gibbet nur, wenn die F geändert wird.

    Trafoschaden? Da sind gute Teflonlitzen zum wickeln benutzt worden: die halten schon einiges an T° aus. Ich tippe eher auf die Elkos mit 100V Spannungsfestigkeit und dann angegebene max. 45V AC und dazu noch DC-Offset? Oder auch ohne.
    Naja, ich muß das Zeuchs nach Frankreich zurück schicken und da wirds untersucht und......

    ABER oben die Sachen von Kepco!!! Kennt die jemand? Könnte man sich vorstellen, das ein renomierter Hersteller von Netzteilen nicht berücksichtig, dass jemand ne Induktivität da anschließt??? ( der deutsche Vertrieb hat es bisher nicht nötig gehabt auf meine Frage zu antworten :twisted: )

    MfG
    Peter

  • tufkadib
    Beiträge
    2.687
    • 2. November 2006 um 14:27
    • #27

    Hallo Peter,

    ich habe es vielleicht überlesen: der DC-Lieferant ist abgeraucht? Das ist aber eigenartig.
    Wegen der Endstufen könntest Du probeweise alte Ela-Endstufen dranhängen, die sind sinusfest.
    So richtig genau kann man aber nur was sagen, wenn man das Ganze vor sich hat.

    MfG

    DirkB

  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 2. November 2006 um 15:47
    • #28
    Zitat

    der DC-Lieferant ist abgeraucht?

    Hi Dirk,

    nein, der lebt! :D

    Das Ganze hat mit Musik sehr wenig zu tun, so daß hier nicht mal so ne Endstufe rummsteht! :oops:

    MfG
    Peter

  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 23. März 2007 um 10:32
    • #29

    Hallo,

    ist zwar nicht ganz Selbstbau, aber nur Spezialisten können das richtig einschätzen.

    Welche Profiendstufe kann man als 4-Quadranten-Endstufe bezeichnen. Dh. welche kann auch wirklich rücklaufende Leistung "verdauen"?
    Das Problem ist eine rein induktive Last, die bis ca. 10kHz getrieben werden muss. Von http://www.kepco.com gibt es 4 Quadranten AC/DC Powersupplys, die aber laut Spezifikation nur bis 2kHz treiben können.

    Man muss nur den richtigen Spezi finden: wenn wir die DC-Komponente induktiv einkoppeln, braucht es nur einen entsprechenden AC-Verstärker, mit einem Leistungsbedarf von mind. 1kW.

    MfG
    Peter

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 23. März 2007 um 11:57
    • #30

    Das Abrauchen der Endstufen ist diesem externen DC Offset zuzuschreiben.

    Was mir noch gefallen würde:
    In der Urzeit der Transitechnik gabs noch den guten alten asymetrischen Verstärker, der hat "nur" einen Endtransistor, bzw. ein par parallel, und genau das wär hier die gesuchte Sache.
    Nun wär der Ruhestrom so einzustellen daß der DC Offset da ist, und Signal Marsch :D eine dicke Clampingdiode drüber um Umheil durch Rücklaufstrom zu vermeiden. So sollte dann klappen, dauerhaft

    somit noch einfacher als jeder symm. Amp (der hier auch nur einseitig be- bzw. überlastet wird)

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 23. März 2007 um 13:01
    • #31

    Hallo,

    den DC wird der Verstärker in Zukunft nicht "sehen", aber auf eine rein induktive Last arbeiten müssen.
    In letzter Versuchsanordnung ist die DC für den Verstärker auch "unsichtbar" geblieben. Nur war der UU-Kern Übertrager schlampig aufgebaut: diemechan. und elektrische Belastung hat das UU geöffnet. Das hat sie nicht überlebt. UND: 20A DC durch einen Kern hat zu Sättigungen geführt: der Sinus sah sehr ungesund aus.

    Ob ne Klass-A Endstufe einfacher ist? Bei zB. 1,4..mH Wicklung benötige ich gut 7A um den magn. Fluß zu erziehlen. Tja bei 1kHz sind das dann knapp 200V pp bei 7A. + 4V Offset. Diese Leistungsklasse ist mir persönlich etwas zu ungewohnt, als dass ich da Experimente machen möchte. Zumal mir auch das Umfeld dazu fehlt, sprich etwas größeres Labor.

    Schönes Wochenende, muß mich noch um nen Flußwächter kümmern, GWS halt auch noch.

    Peter

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