ZitatDesweiteren konnte ich nirgendwo in der VDE Bibliothek etwas zum Thema "Mit dem Querschnitt kann man in Verteilungen ruhig einen Nennquerschnitt runtergehen"
Doch, das ist Verlegeart E.
Gruß,
Klaus
ZitatDesweiteren konnte ich nirgendwo in der VDE Bibliothek etwas zum Thema "Mit dem Querschnitt kann man in Verteilungen ruhig einen Nennquerschnitt runtergehen"
Doch, das ist Verlegeart E.
Gruß,
Klaus
Im Verteiler mag das ja Verlegeart E sein, dann dürfen die Adern aber nicht gebündelt, oder im Verdrahtungskanal etc. verlegt sein.
Zudem muss man natürlich gewährleisten, dass die tatsächliche Temperatur im Verteiler nicht über die zu Grunde gelegten 25°C ansteigt... Neben der Abwärme der Betriebsmittel spielt da natürlich auch die Umgebungstemperatur eine Rolle.
Wie das in der VA-Technik durchführbar ist, ist mir ehrlich schleierhaft.
Vielleicht mit einem Hinweisschild: Diesen Verteiler nicht im Freien in der Sonne aufstellen. Wenn doch, bitte Klimagerät vorhalten...
Die pauschale Aussage "Im Verteiler einen Querschnitt 'runter" ist imho definitiv nicht haltbar bzw. von den VDE gedeckt. Im genau definierten Einzelfall - Ja (aber mit Bauchschmerzen), pauschal - NEIN!
Gruß aus Nürnberg,
Buzz
Wer sich meinen ersten Post nochmals zu Gemüte führt, wird dort besagte Einwände bereits erwähnt finden.
ZitatBei Verdrahtung innerhalb von Geräten darf man eine Stufe höher mit der Absicherung, da hier keine Mantelleitungen, sondern Einzeldrähte verwendet werden. Allerdings ist bei Verlegung im Kabelkanal die Häufung zu berücksichtigen, was diese Regelung dann wieder zu Nichte macht.
Gruß,
selbstverständlich darf im verteiler der querschnitt um eine stufe kleiner gewählt werden. der spannungsfall und somit die erwärmung ist minimal, da nur kurze strecken (habe nur selten verteiler mit längeren strippen als nem meter gesehen) gebraucht werden.
ABB liefert z.b. für die Verdrahtung seiner Sammelschienen zwischen mehreren Verteilerreihen nur ein 6mm² Verbindung an... Die Schienen und die Brücke sind aber bis 63 A zugelassen.
Und der Drahtquerschnitt bei Kabeln hat nichts mit dessen Isolierungsart zu tun. Es kommt (wie weiter oben beschrieben) tatsächlich nur auf die Anzahl der Belasteten Adern an...
Und keine Sorge wegen den deutschen Querschnitten: In Österreich etc. Wird z.B. über ein 5 x 16 mm² Kabel (bei uns 63 A) über 80 A übertragen... Ist da auch zulässig.
Und zu den Kaltgerätekabeln: Ein Föhn hat auch nur ne Zuleitung von 2 x 1mm², hat aber eine Leistung von oftmals 2 kW.... Also keine Angst bei kurzen Leitungen. Die brennen auch nicht ab.... Und bei Fehler im Kabel löst sowieso der FI oder der Automat aus (je nach Fehlerfall)...
ZitatUnd bei Fehler im Kabel löst sowieso der FI oder der Automat aus (je nach Fehlerfall)...
Und grade dies kann u.U. durch zu geringen Querschnitt (und dem damit verbundenem höherem Widerstand) eben nicht der Fall sein!!!
ZitatUnd bei Fehler im Kabel löst sowieso der FI oder der Automat aus (je nach Fehlerfall)...
Man ersetze hier "sowieso" durch "im Idealfall"!
Hatte heute morgen noch eine Baustelle, wo ein Dorffest (Frittenbude mit 2 großen Friteusen und Einmachpott, Spülmaschine, Bierbude, Kühlwagen) über eine schätzungsweise 100m lange Leitung an einer (!) 32A-Dose hing. Nachdem ich dort aufgebaut und den Soundcheck gemacht hatte, gab es kurze Zeit später ein kurzes "Plopp" und sämtliche Elektrizität war dahin.
Ein Blick in den Anschlußkasten offenbarte Schlimmes: der FI hatte erst ausgelöst, nachdem der Stecker zu schmelzen anfing.
Hab den Leuten dann meine ehrliche Meinung über ihre Installation offenbart, was aber von denen nur mit "Wieso, das hat doch bis jetzt immer geklappt!" beantwortet wurde.
Der FI löst ja auch nur im Fehlerfall aus. Also nachdem der Stecker geschmolzen und es zum Fehlerfall kam. Vorher war da ja kein Fehlerfall....
Ein Fehler ist auch eine dauernde Überlastung.... als 35 A statt den zugelassenen 32... Und bis da die Sicherung auslöst dauert es ein Weilchen (gibts nette Schaubilder dazu).
32-A Stecker sind eine Schwachstelle, das ist allgemein bekannt. Die halten eine Dauerbelastung von 32 A nicht aus, sollte sich aber inzwischen herumgesprochen haben!!
Außerdem gings um die Kaltgerätekabel... Die selbst sind eh nie länger als eineinhalb Meter. Und die Steckdose in die sie gesteckt werden sollte ja hoffentlich nach VDE aufgebaut worden sein... Wo ist dann dein Problem mit der zu großen Leitungslänge?
Zitat von "Eliminator"Laut DIN VDE 0100 Teil 430 darf eine 4mm²-Leitung in Verlegeart C (Frei auf der Wand/Boden) bei einer Umgebungstemperatur von max. 30°C mit 32 A abgesichert werden. Ein Querschnitt von 2,5mm² ist jedoch für 32A nicht zulässig.
Onkel Conrad hat sowas im Angebot: http://www.conrad.ch/goto.php?artikel=615017
(Und das zu dem Preis :shock: ca. 175€)
oops wie war das das große c ist nicht überteuert
vor allem wenn man mal auf die deutsche conrad hp guckt woher kommt der unterschied
http://www.conrad.de/goto.php?artikel=615017 - 62
da kostet der spaß 139,95 €
ich hab gerade mal nen wechselkurs chf u euro ergooglet
demnach sind 1chf = 0,64053 €
demnach sind 279,95 chf 180,651735€
Zitat von "die HP vom großem C"
Nennspannung: 400 V
Nennstrom: 32 A
Leitungs-Typ: HO7RN-F 5x 2,5 mm²
Weitere technische Daten: 5 polig
Länge: 25 m
edit zum was weiß ich wievielten mal: ja es ist shwer nen quote zu erstellen der so aussieht wie man das will ich bin zu blöd die artikel richtig zu vergleichen sop also nochmal von vorne
Zitat von "Micromann"woher kommt der unterschied
Tja, das wär ein Thema für einen eigenen Fred. In der Schweiz kostet alles mehr. Hab heute im Fernsehen gehört, das in D ein Döner Kebab 2.50€ kostet. In der Schweiz umgerechnet rund 4.50-5€ :wink: Aber back to topic. Der Preis ist das einte, der Querschnitt des Kabels find ich beuruhigender... :?
Edit: Ich hab eine Tabelle zum schnellen Ausrechnen von Kabel-Widerständen und Verlusten in abhängigkeit von Länge/Querschnitt etc. http://www.databass.ch/temp/forum/kabel_und_laengen.xls
Habs mit OpenOffice erzeugt, k.a. ob Excel das richtig öffnen kann.