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  4. Selbstbau und Reparatur Technik

Case für PC, welcher Schaumstoff

  • TheN
  • 11. Juli 2006 um 23:29
  • TheN
    Beiträge
    178
    • 11. Juli 2006 um 23:29
    • #1

    Moin!

    Wir planen grade ein schickes neues Case für unsren LichtPC, im Prinzip ja ganz einfach, nur bei einer Frage bin ich mir unsicher:

    Wie schütze ich den Rechner gegen Stöße am besten? Es sind 2 handelsübliche Festplatten drinn, und die sind ja leider recht empfindlich.

    Ich denke normaler Hartschaum bietet da nicht genug Schockabsorption und Schwingungsentkoppelung.
    Was nehme ich am besten zur Auspolsterung? Einfach nur weichen Schaumstoff? Oder Schwingt der PC dann selber zu stark? Könnte er vielleicht bei schweren Stößen auf das Holz durchschlagen?

    Ich hatte auch mit dem Gedanken gespielt, Noppenschaum zu verwenden, damit die Auflagefläche nicht so groß ist, auf der Fläche eines PC ist auch weicher Schaumstoff ja schon nicht mehr so stark komprimierbar, was die Entkoppelung verringert, oder?

    Wie dick sollte ich das ganze wählen (das Case soll natürlich auch möglichst klein sein)
    Vielleicht wäre eine Kombination: Hartschaum 10mm, dann Weichschaum 20mm gut?

    Habe da selber kaum Erfahrungswerte, kann mir jemand helfen? :?:

    Edit: der PC ist relativ leicht, ist ein MikroATX Heimrechner, schätze so 4Kg.

  • chw
    Reaktionen
    22
    Beiträge
    839
    • 12. Juli 2006 um 00:28
    • #2

    Bei den Festplatten gibt es auch aufhängungen mit "Dämpfung".
    Wenn sie nicht in Betrieb sind und in "Parkpostion" ist die Empfindlichkeit auf Erschütterungen auch wesentlich geringer.

    Es gibt auch spezielle PC Gehäuse in 19 Zoll, mit Staubfiltern (gute sache!) und spezieller Festplattenaufhängung. Das ist zwar teurer, aber beim Aufbau auch schneller. (Besonders in Verbindung mit einer Bildschirm/Tastatur Schublade), informiere mich da auch gerade da ich auch einen PC "Roadtauglich" machen will.

    Für ein normales Case würde ich jetzt etwas gröberen "Noppenschaumstoff" verwenden, so wie er im Versandhandel genutzt wird. (Ich meine das Zeugs was sich manche Bands im Proberaum an die Wand kleben) Drunter den "normalen Caseschaumstoff". Ach ja, zuerst aber ein "zerbrechlich" Symbol ganz groß auf's Case malen ;)

  • manuela
    Beiträge
    9.103
    • 12. Juli 2006 um 07:40
    • #3
    Zitat von "chw"

    Es gibt auch spezielle PC Gehäuse in 19 Zoll, mit Staubfiltern (gute sache!) und spezieller Festplattenaufhängung.


    diese baut man dann in ein "ABS" Rack der Fa Amptown, das sorgt nochmals für beste Bedingungen.

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • TheN
    Beiträge
    178
    • 12. Juli 2006 um 12:09
    • #4

    das doofe ist nur, wir haben den fertigen pc schon. da wollte ich eigentlich nix drann ändern... die festplatten stecken in wechselrahmen, kann man also nicht mehr schwingend aufhängen.

    Also geht es schon um ein Case für den vorhandenen Rechner.

  • raumklang
    Reaktionen
    1
    Beiträge
    403
    • 12. Juli 2006 um 12:49
    • #5

    Mal ganz allgemein:

    Heutige Festplatten stecken geparkt schon so einiges weg. Man sehe sich z.B. Datenbätter von Fujitsu Notebookplatten an.

    Es ist natürlich nicht verkehrt, die Dinger trotzdem nicht auf den Boden zu schmeißen :)

    Kleiner Hinweis: Ich komme ursprünglich aus dem IT-Bereich und habe mich da insbesondere mit "roadtauglichem" Material beschäftigt - vor allem sog. "ruggedized" Notebooks von Panasonic und Dolch.

    Für DJs habe ich diverse 19" Rechner geliefert.
    19" 2HE oder 3HE Gehäuse mit anständiger Kühlung, HDDs in Wechselrahmen, ansonsten Case in Case (mit Schaumstoff-Zwischenlage zur Pufferung).

    Das Ganze verbunden mit Tastatur und Maus in Schublade, mit aufklappbarem TFT sowie Bedienteil für BPM-Studio.


    Normale Desktop-PCs kann man idealerweise in Haubencases unterbringen, die mit zwei Lagen Schaumstoff gepolstert sind. Äußere Lage: 20mm Plastazon (oder wie immer das bei den diversen Herstellern heißt), innere Lage: Noppenschaum.
    Festplatten werden übrigens in einem "mittelharten" Schaumstoff geliefert und überstehen dabei auch übelste Behandlung durch DPD und Co.

    Bei Desktops bitte darauf achten, dass alle Teile (Karten, Laufwerke) gut verschraubt sind, alle Kabel mit Kabelbindern gesichert sind (sonst verlegen sie sich von selbst und blokieren u.U. den CPU-Lüfter) und vor allem: Der CPU-Kühler abgestützt und nicht zu schwer ist.
    Die Dinger sind inzwischen so groß, dass sie bei unvorsichtigem Transport gerne mal den Sockel aus dem Board reißen.

  • Schalldruck
    Profi
    Beiträge
    441
    Marktplatz Einträge
    1
    • 14. Juli 2006 um 14:38
    • #6

    Festplatte gegen 2,5 Notebookplatte tauschen ist eine gute Idee, die halten einiges mehr aus. fuer einen LichtPc reichen ja ein paar GByte. Vielleicht gibt es ja einen stossgedaempften Einbaurahmen 2,5" auf 3,5"?

    Die Intelligenz eines Autors steht meist in umgekehrt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der verwendeten Ausrufezeichen.

  • TheN
    Beiträge
    178
    • 15. Juli 2006 um 16:29
    • #7

    wir wollten den vorhanden Rechner eigentlich ATM hardwaremäßig nicht weiter "mästen"...

    Werde wie Raumklang vorgeschlagen hat vorgehen, allerdings nur mit 10mm Plastazote (Case ist so schon groß genug...). Ich hoffe das schützt dann ausreichend auch bei starken Stößen

  • dienervt
    Beiträge
    608
    • 18. Juli 2006 um 20:27
    • #8
    Zitat von "chw"

    Ach ja, zuerst aber ein "zerbrechlich" Symbol ganz groß auf's Case malen ;)

    Ganz wichtig bei Cases mit solchem Inhalt:

    Keine Rollen dranschrauben, so daß Helfer zum Tragen gezwungen werden und nicht im Galopp mit der Kiste über den nächsten Pflastersteinboden schraddeln.

    Viel Bass ist durch nichts zu ersetzen- außer durch noch mehr Bass. http://www.DienerVT.de

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