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  4. Selbstbau und Reparatur Lautsprecher und Boxen

Über Begrifflichkeiten...welche amtlichen?

  • vondralbra
  • 3. August 2006 um 15:50
  • vondralbra
    Beiträge
    207
    • 3. August 2006 um 15:50
    • #1

    Servus,

    wer kennt es nicht, da werden Stunden an Schreinerarbeit geleistet bzw. bezahlt, duzente qm MPX in AA Qualität verarbeteit, alles nur um den auserwählten Lautsprechern ein neues Zuhause zu geben.

    ...aber dann - 08/15 Marshall Stahlgriffe draufgeklatscht...

    deswegen die Frage:

    Woher bekommt man die wirklich schönen Griffe die auch nach was aussehen und sauber eingefräst werden können?

    SG

  • tufkajck
    Profi
    Beiträge
    3.334
    • 3. August 2006 um 15:55
    • #2

    Adam Hall

  • twin
    Beiträge
    572
    • 3. August 2006 um 15:57
    • #3
    Zitat von "vondralbra"

    Servus,

    wer kennt es nicht, da werden Stunden an Schreinerarbeit geleistet bzw. bezahlt, duzente qm MPX in AA Qualität verarbeteit, alles nur um den auserwählten Lautsprechern ein neues Zuhause zu geben.

    ...aber dann - 08/15 Marshall Stahlgriffe draufgeklatscht...

    deswegen die Frage:

    Woher bekommt man die wirklich schönen Griffe die auch nach was aussehen und sauber eingefräst werden können?

    SG

    Alles anzeigen

    Wer sagt denn, dass Marshall Griffe nicht eingefräst werden können?
    Welche "wirklich schönen Griffe" meinst Du denn? Die tropfenförmigen Kunststoffteile?

    http://www.lautsprecher-technik.de

  • vondralbra
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    207
    • 3. August 2006 um 16:41
    • #4
    Zitat von "twin"

    Die tropfenförmigen Kunststoffteile?

    Tropfenförmig wäre nicht schlecht wenn das Material was taugt, es geht mir halt eher um sowas wie "organische Anmutung", ich finde die Marshalls etwas "platt" mit ihren 1 mm Materialstärke – wobei natürlich auch der klassische Charakter nicht übersehen werden darf.

    Bei AH hab ich natürlich schon gekuckt, allerdings ohne wirklich Erfolg.

    Vielleicht sind ja noch Tipps zum einfräßen von Griffen vorhanden, macht ihr das mit Schablone oder "frei Hand" nach Aufriss?

  • wasserkocher
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    477
    • 3. August 2006 um 18:01
    • #5

    Find die Marshalls nach wie vor sehr angenehm zum Tragen.

    Und zu den Schreinerarbeiten:

    Also nach dem zwanzigsten Gehäuse hab ich mir dann schon mal Gedanken gemacht, ob das auch schneller geht.

    Grüsse

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 3. August 2006 um 18:04
    • #6

    die "schicken griffe" wie z.b. d&b in den neueren kisten hat gibts z.b. bei penn-elcom...

    ich gebe dir recht, marshallgriffe sind todhässlich - die "runderen" finde ich aber auch nicht schöner, auch wenn´se sich besser anfassen.

  • ukw
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    1.566
    • 3. August 2006 um 18:14
    • #7

    Richtig "Bentley" schön - optisch & Qualtiativ - sind diese hier:

    Leider sind die Kisten Blei schwer, dass man wirklich nicht lange damit tragen mag.
    Der Chromgriff schneidet fast die Finger ab (Griffläche zu klein) :wink:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 3. August 2006 um 22:06
    • #8

    OT: naja ich hab zwar noch keinen bentley von innen gesehen aber ich hoffe doch da bleiben die finger dran... ;-)!

    am schönsten und bequemsten finde ich eingefräste griffe (hier: 15mm plattenstärke und steg zusätzlich hinterlegt mit 9mm leiste, alles rundgefräst):

  • hörnix
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    623
    • 3. August 2006 um 22:25
    • #9

    marshalls sind zum einen immer noch standart.
    :D (sorry musste sein.)
    und ehrlich gesagt, finde ich sie formschön (schönes wort) im dessin (kein schönes wort) UND gut zum tragen.
    ich glaube, die eingefrästen griffe verschiedener hersteller sind auch zur kostenreduktion eingeführt worden (CNC läuft eh gerade).
    und weil selbstbauer immer möglichst amtlich (amtliches wort) bauen wollen, müssen sie eben mit den unterschiedlichsten butterflies nachziehen.

    gruss.

    there is no sweet spot.

    HINWEIS: hÖrnix und hOErnix hören zwar beide nix, sind aber zwei verschiedene User.

  • F.A.Bi.A.N.
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    • 3. August 2006 um 22:46
    • #10
    Zitat von "hörnix"

    marshalls sind zum einen immer noch standart.


    aber mit dem "D" ;-)!

    Zitat von "hörnix"

    ich glaube, die eingefrästen griffe verschiedener hersteller sind auch zur kostenreduktion eingeführt worden (CNC läuft eh gerade).


    das hab ich noch nicht genau durchgerechnet aber ich denke dass mit du mit zuschnitt + herstellung der kleinen kammer für einen gefrästen griff preislich schon wieder über dem (hässlichen) marshallgriff liegst, zumal du beim griff-fräsen auch mehr verschleiß an den fräsern hast... billiger isses also denke ich nicht aber soll doch jeder machen wie er´s schön findet, ist halt die pure geschmacksfrage ;-)!

  • ukw
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    • 4. August 2006 um 01:34
    • #11

    @ Fabi und Hörnix: Wenn man eine halbwegs moderne Software auf der CNC hat, programmiert man einen Griff einmal und speichert ihn als Unerprogramm ab. Danach wird nur noch die Position bestimmt an der das das Unterprogramm ausgeführt wird. Das ist sehr zeitsparend.

    Zitat

    zumal du beim griff-fräsen auch mehr verschleiß an den fräsern hast...

    Das trifft nur für Hand und Schablonenfräser zu, da die CNC mit viel weniger Fräserumdrehungen den Griff exact ausfräst.
    Jeder Weg der Schneide am oder im Holz stumpft den Fräser.
    Je weniger (nutzlose) Angst und Korrekturfräsungen gemacht werden müssen, desto weniger stumpft das Werkzeug.

    Für die beiden Fräsungen des Griffs auf Deinem letzten Bild braucht (m)eine CNC 15,6 Sekunden (Griffmaß 120 mm breit 180 mm lang) incl. Rundung beider Ausschnitte oben und unten. Drehzahl 18.000 u/min.

    Mit der Stoppuhr vergleichen, wie lange diese Fräsung mit der Oberfräse dauert und über die Drehzahl die Anzahl der Wege "Schneide durchs Holz" berechnen... und staunen ;)

    Der andere große "stumpfmacher" beim Fräsen von Hand sind Schläge der vibrierenden Hartmetallschneiden gegen das "harte" MPX. Das spröde Hartmetall bricht an der mikroskopisch feinen Schneidenspitze einfach ab. Die leichten Handoberfräsen dämpfen die Schwingung nicht genug. Ein 2 Tonnen schwerer Portalarm einer richtigen CNC (nicht jedoch eine ferngesteuerte Oberfräse á La Eumaspeed) dämpft solche Vibrationen ab. Die wassergekühlten Präzisionslager der Frässpindel (extra Kühlkreislauf ! ) haben auch nach 5 Jahren im 3 Schichtbetrieb kein nennenswertes Spiel d.H. nur ein Bruchteil (im Bereich von weniger als 3/1000 mm ) von dem Lagerspiel einer guten, neuen schweren Handoberfräse (mit Baumarkt und Lidelkisten vergleiche ich lieber erst gar nicht)

    Anschauliche Beispiele: in dem folgenden Link unter "Stationärtechnik" einen der 4 Filme auswählen.
    http://www.ima.de/deu/index.php?…/dialog/imalive

    ... for a few dB's more . . .

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  • F.A.Bi.A.N.
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    • 4. August 2006 um 02:46
    • #12

    vielen dank für diesen informativen beitrag, habe ich gerne gelesen :) !
    ich meinte ja nur: der fräser trägt in jedem fall beim griff-fräsen mehr material ab als bei der senkfräsung für einen marshallgriff, ergo verschleiß.

  • hörnix
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    623
    • 4. August 2006 um 08:41
    • #13

    und ich meinte:

    Zitat

    standart. (sorry musste sein.)

    -> soviel zum t... :D

    und mit:

    Zitat

    (CNC läuft eh gerade)

    ziemlich das, was ukw danach schrieb. - ist es mal programmiert, ist es der großen cnc egal, ob marshall ausgeschnitten und versenkt, oder der griff ausgeschnitten und gerundet wird. bleibt der zeitaufwand für das leimen einer "3/4-kiste" im industriellen maßstab.

    gruß.

    there is no sweet spot.

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  • Thomas
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    • 4. August 2006 um 09:31
    • #14

    ich find marschalls immernoch gutaussehend und sehr angenehmt zu tragen. deswegen werde ich die auch weiterhin verbauen, auch wenn ein gefräster griff zum teil sogar weniger arbeit machen würde.

    mal abgesehen davon, dass ich schon diverse misslungene gefräste griffmulden von diversen herstellern in der hand hatte.
    da wünsch ich mir des öfteren nen marschall...

  • Chris.Ybanrac
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    492
    • 10. August 2006 um 11:00
    • #15

    ich bin auch kein wirklich Fan der Marshall Variante - aber Sie sind einfach günstig.

    Wenn ein Kunde eine einfach kostengünstige Kist braucht, dann auch so.

    Für Eigenbedarf fräse ich seit ca. 1,5 Jahren alle Griffe mit einer kleinen selbstgebauten Kammer. Vom 12er bis zum 18er Bass oder auch 2x12/2 HornTop.

    Was man aber auch beachten sollte, es ist möglich, dass die Kammer hinter dem selbst-gefrästen Griff größer ist als ein eingelassener Marshall Griff ! => Volumenverdrängung => kann somit schnell 0,5-1 Liter ausmachen. (was beim Bass jedoch nicht zu erheblich sein sollte)

    Von Klappgriffen rate ich grundstätzlich ab !
    viele Varianten klappern, auch am Top durch den "Luft-Schall"
    und zum tragen ist dies eine Katastrophe

    Wichitg, lieber immer einen Griff zu viel anbauen und 4 Rollen auf die Rückseite oder besser einen abnehmbaren Deckeln auf der Front mit Rollen- denn in 25 Jahren wollen wir mit unserem Rücken ja auch noch eine Box anheben können und nicht schon den Rückwärmer für ein angenehmes Gefühl nutzen müssen. Denkt an eure Gesundheit - auch wenn´s jetzt ein paar Euro mehr kostet !

    VG
    Christoph

  • vondralbra
    Beiträge
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    • 10. August 2006 um 11:16
    • #16
    Zitat von "Chris.Ybanrac"

    iund 4 Rollen auf die Rückseite

    Bei den Rollen hab ich immer die Angst das es mitklappert, deswegen momentan noch der Kompromiss mit einem Rollbrett. Außerdem sollten Boxen m.E. nicht schwerer als 50 kg werden, meine 15" BR-Bässe wiegen samt 150 Liter Gehäuse relativ leichte 36 kg komplett. Auch hab ich lieber die Tieftöner in getrennten Gehäusen und keine Doppelkisten.

    Welche Rollen funktionieren denn klapperfrei an der Gehäuserückseite und welche Durchmesser haben sie?

    SG

    Armin

  • Chris.Ybanrac
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    492
    • 10. August 2006 um 13:58
    • #17

    klapperfrei ? - sorry kenne ich keine.

    habe an dem neuen system nur noch aufschnallbare Rollbretter an der Front (Frontdolly).
    Somit dann den Bass auf die Front gelegt und den nächsten oben drauf.
    (2. Bass besitzt nur ein Frontdeckel ohne Rollen dafür mit eingelassenen Füßen welche in die eingefrästen Löcher auf der Rückwand des anderen "schon liegenden" Basses passen).

    Damit ergibt sich das Problem mit den klappernden Rädern nicht.

    Größe der Räder: ich verbaue nur 100mm Rollen von PennElcom (Preis und Qualität i.O.)
    Dynacord verbaut auch 80er und bei manch älterer Anlage habe ich auch schon 120mm gesehen.

    zum Thema Gewicht, meine 18er wiegen ca. 50 kg das Stück - hier hebt man allein vom Boden nur noch ungern, so schiebe ich alles in den LKW oder Anhänger und über eine selbstgebaute ausklappbare Rampe. So kann man notfalls problemlos auch mal allein agieren.

  • Thomas
    Verifiziert
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    • 10. August 2006 um 14:12
    • #18

    wenn die rückwand clever verstrebt ist klappern die rollen nicht.
    bei meine 18" kisten klappern die räder nicht.
    auch nicht bei 1,5 kw pro pappe.
    allerdings bestehen die kisten zusätzlich aus 21 mm holz...
    gewicht genau 50 kg.

  • F.A.Bi.A.N.
    Verifiziert
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    • 10. August 2006 um 14:18
    • #19
    Zitat von "Chris.Ybanrac"

    Größe der Räder: ich verbaue nur 100mm Rollen von PennElcom (Preis und Qualität i.O.)


    ich auch aber meine klappern kein bißchen.

    m8 schraube außen + große unterlegscheibe, federring, mutter auf der innen seite.... egal ob in 18er oder 15er holz, nichts klappert.

  • schrecki7289
    Beiträge
    7.887
    • 10. August 2006 um 14:44
    • #20

    Habe bisher BlueWheels von PennElcom und Tente verbaut.
    Bisher habe ich nicht das geringste Klappern feststellen können.

    Gruß
    Thomas

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