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Drei Bodypacks und ein Darsteller... passt das ?

  • xlarge21
  • 9. August 2006 um 11:26
  • xlarge21
    Beiträge
    85
    • 9. August 2006 um 11:26
    • #1

    Hey Kollegen! Mal einer aus der Kategorie "Was ich mir von Herstellern wünsche...":

    Ich habe neulich mal wieder beim Musical gastiert (mittlere Quartett-Produktion) und mich mit den Darstellern unterhalten. Eine junge Dame hatte unter Ihrem recht Figurbetonen Kostüm ( :lol: ) sage und schreibe drei (!) Bodypacks gehabt. Davon zwei Sender mit Lavaliers (am Haaransatz) und ein In-Ear Monitoring System. Alles Sennheiser. Das Musical klang super und war sicher auch gut gemeint von der Technik. Allerdings sahs echt sch... aus und war laut der Darsteller auch mörderunangenehm zu tragen (zumal einige noch Kostümwechsel mit dem Kabelgewirr zu veranstalten hatten), aber wäre es nicht einmal eine Herausforderung, so etwas kompakter zu entwickeln? Zum Beispiel eine Kombination Wireless-Microphone Sender und In-Ear Monitoring Empfänger...? Oder zwei Mikrofonsender als quasi Doppelpack...?

    Bitte um Meinungen.

    _____________________________________
    Selbstmord ist auch kein Aux-Weg!

  • Finelight
    Verifiziert
    Reaktionen
    145
    Beiträge
    928
    Marktplatz Einträge
    1
    • 9. August 2006 um 11:58
    • #2

    Der Sinn einer solchen Konfiguration ist ja, eine möglichst hohe Ausfallsicherheit. Was passiert, wenn eben dieser Doppelempfänger mal wegfliegt beim Tanzen, der Akku den Geist aufgibt...? Hinzu kommt, dass eine Trennung der Sende-/Empfangsstrecken grundsätzlich immer wünschenswert ist.

    Daher bleibt es (für Hauptdarsteller) bei 3 Beltpacks ;-).

  • cheesy
    Beiträge
    579
    • 9. August 2006 um 13:00
    • #3

    Richtig, die Idee ist drei unabhängige System (bzw. zwei unabhängige Sender) zu haben. Das kann man nicht zu einem Gerät zusammenbauen.

    Die einzige Hilfe ist, die Verkabelung am Rücken so ordentlich wie möglich zu machen (Spezialpflaster etc. ) und einen extra gescheiderten Gürtel zu nehmen, wo die drei Beltpacks in extra Taschen verstaut werden können, die unter dem Kostüm getragen werden. Es gibt sowas ja schon fertig aus Neopren, aber die Kostümschneiderrei hat meistens ein paar schöne Ideen, die dann auch zum Kostüm passen...


    Gruß
    Cheesy

  • shure
    Profi
    Reaktionen
    12
    Beiträge
    342
    • 9. August 2006 um 14:41
    • #4

    Hallo xlarge,

    das größte Problem bei einem solchen Doppelsystem (In Ear Empgänger und Mikrofon-Sender) ist der Funk. Die beiden Geräte sollten eigentlich nicht ineinander rein strahlen - sonst geht die Kompatibilität schnell runter. Deshalb empfehle ich auch immer den Körper zwischen die beiden bodypacks zu bekommen.

    Ne gute idee - aber technisch eigentlich nicht zu realisieren.

    Grüße

    Jürgen Schwörer
    Senior Applications Engineer
    Shure Distribution GmbH
    Jakob-Dieffenbacher-Str. 12
    75031 Eppingen
    Telefon: 07262 - 9249151

    *** bitte keine PN sondern direkt an: schwoerer_juergen@shure.com

  • Insomnia
    Reaktionen
    63
    Beiträge
    463
    • 11. August 2006 um 10:50
    • #5

    Und wie wäre es mit Duplexbetrieb? Es müßte doch machbar sein eine Sendestrecke in beide Richtungen zu betreiben.

    Ok, dann digitalisieren wir die In-Ear und Mikrosignale und haben keine Sorgen mehr beim übertragen :lol:
    Ist vielleicht jetzt noch zu Aufwändig, kann ich mir aber gut vorstellen, daß soetwas in naher Zukunft entwickelt wird. Der Nutzen für so eine Kombi ist sicherlich vorhanden, technisch machbar ist es sicher auch, wird halt eine Frage des Preises sein.
    Vielleicht ist das ja mal eine schöne Anregung für die Firmen die sich mit sowas befassen? :D:D
    Stelle mich auch gerne als Tester zur Verfügung.

    Grüße

    Insomnia

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