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Funkmikrofone XLR out und equalizer frage

  • chriwy
  • 22. August 2006 um 21:54
  • chriwy
    Beiträge
    20
    • 22. August 2006 um 21:54
    • #1

    Hallo

    Ich habe Sennheiser EW300. Kann ich an dem XLR Ausgang am Empfähger ein Y Kabel hintun, und dann zwei mal ins Mischput gehen?
    Ich möchte somit z.B. ein Kanal auf Gesang, und der Andere auf normales "Geschwätz" einstellen.

    Meine devinitive Frage:

    Würde dann etwas kaputt gehen, oder Singalverlust passieren, wenn beide Kanäle eingeschaltet währen?


    Zu EQ: Was sind so gangige ung gute marken? Behringer ja nicht unbedingt das beste was mir so gesagt wurde!
    Vielen Dank

    chriwy

    http://www.chrigel.tk

  • bias79
    Profi
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    Beiträge
    1.103
    • 22. August 2006 um 23:18
    • #2

    Funktioniert tadellos und nix geht kaputt. EQs solltest du mal die Suche benutzen, da gibts tausend Diskussionen. Behringer geht bedingt aber rauscht. Ansonsten DOD, dbx, Altair etc. Wenn zu viel Geld vorhanden BSS, Klark etc.
    Gruß, Tobi

    GHOSTNOTE-SOUND

  • montesuma
    Beiträge
    948
    • 23. August 2006 um 00:11
    • #3

    Wenn beide Signale eingeschalten sind, addiert sich die Lautstärke. Du kannst dann auch die Lautstärke einzeln nicht mehr richtig regeln, weil der zweite Kanalzug auch eine gewisse Lautstärke hat. Also solltest Du einen Kanalzug muten, während der andere läuft.

  • chriwy
    Beiträge
    20
    • 23. August 2006 um 07:52
    • #4

    Ja das würe ich im normalfall auch machen, aber falls ich es mal vergessen würde. ich dachte, das ich dann die Kanäle parallel schalte, und sich der strom ändert.

    merci für die Antwort.

    gruss chriwy

    http://www.chrigel.tk

  • yamaha4711
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    3.664
    • 23. August 2006 um 14:39
    • #5

    Hmm... hat das EW300 nicht auch noch zusätzlich einen Klinkenausgang? Der sollte doch parallel zu nutzen sein, oder?
    Wichtig bei dem Spielchen ist wie schon erwähnt, daß einer der beiden Kanäle gemutet ist, sonst hört es sich schrecklich an.

    Ansonsten:
    Das einzige was beim passiven Splitten geschieht ist eine Veränderung der Anschlußimpendanz. Die halbiert sich und damit ist der Ausgangsverstärker des Empfängers nicht mehr optimal belastet; letztendlich heißt das ein wenig Pegelverlust und erhöhtes arbeitsaufkommen für den Ausgangsverstärker des Empfängers. Sollte aber nix ausmachen - das muß das Teil abkönnen, wenn man es nicht übertreibt. Ich denke du wirst das Gain am Pult ein wenig höher drehen müssen um den gleichen Pegel zu bekommen.
    Ansonsten kannst du dir auch damit behelfen, indem du einen Insert zweckentfremdest - wenn das Pult einen hat und der vor dem Pult-EQ liegt - und dort das Signal abgreifst und es direkt in den Eingang vom nächsten Kanal bringst. Den Klinkenstecker da nicht ganz reinschieben, sondern nur halb sonst unterbricht in der Regel der Signalfluß, von wegen Insert.
    Nächste Alternative ist eine passive DI-Box falsch herum zu verwenden. Also in die XLR-Buchse das Signal rein und an den meist doppelt vorhandenen und parallel geschaltenen Klinken abgreifen.

    Zum Thema EQ:
    dbx ist recht gut, wenn man mal von der unteren Serie absieht.
    Yamaha-EQ's finden sich auch sehr oft in den Sideracks.
    Ansonsten kann man an einem BSS der Opalserie nix verkehrt machen und soooo teuer sind die nun auch nicht.
    Wenn's digital sein soll inkl. aller möglichen Helferlein: Sabine GRQ-3102

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • chriwy
    Beiträge
    20
    • 23. August 2006 um 17:53
    • #6

    Hey michael

    danke für die Ausführungen.
    Welches sind denn die unteren serien von dbx?

    wenn du sagst, das der eq digital ist, heisst das, ich muss mit nem Signal kommen, das aus 1 + 0 besteht, oder geht das auch mit analogen eingangssignalen, und der arbeitet einfach "intern digital"????

    gruss chrigel

    edit: was sagst zur marke "rane"?

    http://www.chrigel.tk

  • Alex Schad
    Beiträge
    26
    • 26. August 2006 um 08:56
    • #7

    Hi,

    du solltest evtl. auch daran denken, dass nicht unbedingt Phantomspeisung auf beiden Kanälen an ist. Im Zweifelsfall sollte da ein Trafo dazwischen.


    Gruss Alex

  • yamaha4711
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    Beiträge
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    • 29. August 2006 um 15:07
    • #8

    Hallo chriwy,

    der 1231 von dbx ist gerade noch erträglich. Der 2231 ist da schon besser, alldieweil der noch einen Rauschminderer drin hat. Ob der was taugt weiß ich nicht. Bisher hatte ich nur das Vergnügen mit einem 1231. Der tut aber seinen Job soweit.

    Mit digital meine ich, daß die Teile das Signal intern Wandeln und digital bearbeiten. Dannach wird das ganze wird rückgewandelt. Kannst also ganz trivial mit Analog rein. Eine Digitaloption gibt es aber auch - die kostet allerdings (warum das so ist: frag mich nicht).

    Rane ist an auch recht gut. Kann man im gleichen Atemzug wie Symetrix und dbx nennen. Ich kenn die kleinen Installations-EQ's, die man in ein Mainframe einsetzen kann. Recht platzsparend und klein.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

  • raumklang
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    1
    Beiträge
    403
    • 29. August 2006 um 16:39
    • #9
    Zitat von "chriwy"


    Welches sind denn die unteren serien von dbx?

    231 z.B.

    Zitat von "chriwy"


    was sagst zur marke "rane"?

    Die DEQ-Kisten fand ich sehr nett. Rauscharm, gut zu bedienen, klingt gut.

  • chriwy
    Beiträge
    20
    • 2. September 2006 um 20:16
    • #10

    Danke für eure Tipps.

    Gibt es irgendwie ein mass für das Rauschen? So wie der klirrfaktr z.b.??? muss ich bei einem digitalen equalizer auch aufs rauschen schauen, oder macht der das nicht? gruss chriwy

    http://www.chrigel.tk

  • yamaha4711
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    Beiträge
    3.664
    • 4. September 2006 um 18:31
    • #11

    Also Rauschen tut alles was irgendwie im entferntesten ein aktives Bauelement wie z.B. einen Transistor enthält (Stichwort thermisches Rauschen). Da beißt die Maus keinen Faden ab, will sagen das läßt sich gar nienicht abstellen. Reduzieren läßt sich das Rauschen durch die Bauteilgüte, Verarbeitung, sowie evtl. Abschirmungen. Das Maß für das Rauschen sei in erster Näherung deine eigene Toleranz, was du dir und deinem Kunden zumuten möchtest. Ansonsten spielst du wohl auf den Quotienten zwischen Nutz- und Störsignal an (Noise ratio).
    Meiner Meinung nach fängt das Entrauschen bei einem Vernüftigen einpegeln an. Was bringt es, wenn das Gain am Vorverstärker zu ist und man versucht alles über den Main hochzuholen. Umgekehrt ist es ebenso Mist. Beim EQ sollten extreme Anhebungen grundsätzlich vermieden werden. Absenken bringt oftmals viel mehr; auch in Bezug auf die Rauschwerte.
    Bei digitalen EQ's hängt sehr viel von den Wandlern ab. Das Rauschen das die Wandler dem Signal mit auf den Weg geben bleibt im Profil des Gesamtsignals vorhanden ebenso wie schon vorhandes Rauschen das man vorher schon mitgeschleppt hat. Innerhalb der digital Signalprozessierung sollte kein weiteres Rauschen hinzukommen, wenn man mal von Bitfehlern absieht. Damit hat man bei extremen Anhebungen bei digitalen EQ's weniger Rauschprobleme als bei analogen EQ's, da hier ja wieder irgendwelche Transistoren irgendwas Verstärken sollen und dabei auch mitrauschen. Bei guten EQ's fällt dies weniger ins Gewicht, da die Bauteile sehr sorgsam ausgewählt werden.

    Als Fazit kann man sagen: verschiedene Geräte probehören und das im direkten Vergleich auf ein- und derselben Anlage mit demselben Tonmaterial. Unbedingt auf angepaßte Pegel in der Signalkette achten und extreme Verstärkungen von kleinen Pegeln vermeiden.

    Grüßle,
    michael

    Laut heisst nicht immer gleich gut und toll und wer schreit ist meist im Unrecht.

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