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Anfängerfrage

  • klausneu
  • 11. September 2006 um 00:06
  • klausneu
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    5
    • 11. September 2006 um 00:06
    • #1

    Hallo,
    bin wohl in der falschen Rubrik und auch meine Frage wird für viele lächerlich sein:

    Ich arbeite mit Kindern bei uns im Dorf und biete Schwarzlichtprojekte an. In unseren Räumlichkeiten war es einfach Vorhangstoffe etdc sicher zu befestigen. Im nächsten Jahr bin ich inb mehreren Schulen gebucht und suche nun nach einer Lösung für den Vorhang.

    Größe der Spielfläche: Breite 5-8meter, Tiefe 4-6meter
    Schwarzlichttheater erfordert nur Schwarzlichtröhre und ggf Blendlicht Richtung Zuschauer, das meiste Gewicht wäre also der MoltonVorhang mit 300g/m2

    Ich suche: variables Traversensystem (in höhe, breite und tiefe) welches ich ALLEINE auf- und abbauen kann. Natürlich alles mit Tüv - halt gut und sicher

    Habe nun mal etwas gesucht und bei http://www.zilz.de solch Manfrotto Windup 087NW Nachbauten gefunden bei 4STck für je 320,- ( ich gehe mal davon aus das die Tüvgeprüft sind )
    Was sagt ihr zu den Teilen?
    Zusätzlich brauch ich natürlich Traversen - reichen da dekotraversen oder muss ich da bessser Vierkant nehmen? bei http://www.zilz.de gibt es ja auch Traversen zu akzeptaplen Preisen, hab das Gefühl das die Traversen recht viel wiegen, hatte mal recht leichte in der hand.
    Würden die Sachen zu meinem Projekt passen oder würdet ihr mir etwas ganz anderes raten? Würde auch was gebrauchtes nehmen...

    Freue mich auf Antwort

  • Kracky
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    • 11. September 2006 um 11:50
    • #2

    Hallte nicht so viel von Manfrotto Windups für Traversensysteme, deren Maximalauslastung ist bei einer Spannweite von 8m doch schnell schon mit der Traverse ansich erreicht.

    Interessant fände ich ein System aus 4 kleinen Traversenliften, alla Fantek T-100B incl. Trussträger mit 6 Stücken 3m Globaltruss F33, 1 Stück 2m F33 und zwei F33 C21 Winkeln. Damit hast du ein rundumlaufendes System mit den Maßen von max. 8mx6m, kannst aber durch weglassen des 2m Stücks auch nur 6m Aufbaubreite haben. Befestigung des Moltons für die Spielfläche supereinfach über Spannfixe und zusätzliche Einbringung durch Lichtequipment an der Traverse sollte auch kein Problem sein wenn man es nicht übertreibt. Das ganze sollte auch auf dem Gebrauchtmarkt zu finden sein, wobei hier Obacht geboten ist bei Traversensystemen, die sind gerne eigentlich schon nicht mehr brauchbar wenn sie gebraucht angeboten werden.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • treibsand
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    • 11. September 2006 um 16:44
    • #3

    Prinzipiell stimme ich mit Kracky überein, wobei ich durch diverse Klein- & Marionettentheater noch etwas andere Ansichten habe.
    Bei 8m Spannweite brauchst du je nach Position der Stative/Lifte schon einen soliden 3-Punkt Truss.
    2Pkt. trägt zwar auch die (kleinen) Lasten, ist aber auf Stativ seitlich zu instabil (habe da ganz schlechte Erfahrungen mit LMP P2 gemacht...)

    Es gibt weitaus leichtere Trussen, aber 8m Spannweite ist definitiv zuviel für einen Dekotruss.
    Dazu kommen halt ca. 30Kg Molton und einige Kilo Beleuchtung&Co.
    Ich persönlich würde die Variante eines Rechtecks der eines U-Riggs vorziehen, 1. weil stabiler 2. wegen mehr Hängepunkten.

    Ja nach Variante hast du aber definitiv zuviel Gesamtgewicht für WindUps.
    Sie schaffen das zwar, leiden aber massiv under der Überlast. Von der Sicherheit mal abzusehen.

    Bei 2nd Hand Trussen hätte ich in deinem Fall wenig Panik, sie werden ja dann nicht mehr im R'n'R benutzt und die Lasteinbringung hält sich auch in deutlichen Grenzen. Trotzdem solltest du sie mal besichtigen und die Verbinder sowie ggf. Beulen in Augenschein nehmen.

    Was ich an deiner Stelle unbedingt beachten würde sind
    a) Transportmaße. 3m passen nicht mehr in einen Kombi oder T4/T5. Da brauchts schon den längeren Sprinter.
    b) Gewicht der Lifte. Wenns in den Schulen mal die Treppe zum 47. Stock hochgeht sind die Traversen zwar schnell getragen, ein Windup auch noch, aber dann hört's bald auf...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Kracky
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    • 11. September 2006 um 22:11
    • #4

    Ich sehe nicht das du anderer Ansicht bist, das F33 ist ein 3 Punkt Schnellverbindersystem und die U-Form war ja auch so angedacht. Nur eben mit hauptsächlich 3m Stücken, des Preises wegen. Du kannst natürlich alles in 2m Stücken einkaufen, was aber auch mehr Transportspace vorraussetzt dir aber erheblich mehr Flexiblität gibt. Das Gewicht haut hin, habe je 100 KG gerechnet pro Strecke, das sollte für ein paar Lampen und den Molton ausreichen.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
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  • klausneu
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    • 12. September 2006 um 15:06
    • #5

    Vielen Dank für die Antworten!

    Hab jetzt mal im Netz geschaut:

    4 Traversenlifte von Fantek T-101-B (hat BGV C1) höhe 1,26-3,8m Gewicht 21kg Belastung: bis 100kg für je 324,-€ bei huss-licht-ton.de (scheint für meine Anforderung das "beste" zu sein?!?!)

    Dazu halt Trussadapter - Nächste Frage: Will das ja alles möglichst Alleine aufbauen können (sprich auf Minimalhöhe zusammenbauen und dann immer ein paar Zentimeter höher mit jeden Lift), muss ich da einen bestimmten Adapter nehmen oder sind die alle etwas beweglich?

    Eurer Gedankengang mit 3Punkttraversen F33 ( bei thomann.de ) ist sehr gut, werden gekauft ;)

  • klausneu
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    • 12. September 2006 um 15:31
    • #6

    Noch ne dumme Frage :D

    Bei den Angaben zu den Stativen gibt es ja logischerweise eine Angabe zur max. Belastbarkeit.
    Bei dem Fantek T-101-B gibt es aber auch einen Eintrag minimale Belastbarkeit: 25kg - das verstehe ich nicht (muss ich bei Verwendung von 4Stativen also krampfhaft auf 100kg kommen damit ich Vorschriften einhalte?)

  • treibsand
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    • 12. September 2006 um 15:54
    • #7

    Ein wenig "Spiel" haben alle Adapter und bei 6-8m Spannweite sollte das i.d.R. reichen, um die Traverse nicht zu stark zu verwinden.
    Trotzdem ist ein one-man Aufbau eines Riggs nie schön. Abgesehen von dem Geschleppe solltest du zumindest zum Hochkurbeln einen Helfer haben - dann gehts wesentlich einfacher und flüssiger. Optimal wäre natürlich einer pro Lift.

    Die Angabe des mindestgewichts ist eher für's Runterkurbeln bzw. die korrekt gespannten Seile wichtig. Auch da kannst du drunter, dann hakeln die Lifte aber häufiger mal beim Abbauen und man muss immer ein Auge auf die Seilspannung haben...

    Kracky: wollte Dir keinesfalls wiedersprechen, eher noch ein paar andere Ansätze hinzufügen... :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Jeremy
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    • 12. September 2006 um 16:06
    • #8
    Zitat von "treibsand"

    Ein wenig "Spiel" haben alle Adapter und bei 6-8m Spannweite sollte das i.d.R. reichen, um die Traverse nicht zu stark zu verwinden.
    Trotzdem ist ein one-man Aufbau eines Riggs nie schön. Abgesehen von dem Geschleppe solltest du zumindest zum Hochkurbeln einen Helfer haben - dann gehts wesentlich einfacher und flüssiger. Optimal wäre natürlich einer pro Lift.

    Volle Zustimmung ... sogar bei einem Aufbau von 6 auf 8 Meter und einer Höhendifferenz von 2 Metern, die cm-weise abgearbeitet wird, kommt da einiges an Wegstrecke zusammen (überschlägig mehr als ein km bei 5cm-Etappen). Da macht das Zuschauen beim Aufbau möglicherweise schon ebensoviel Spass wie die eigentliche Vorstellung :twisted: ...

    Kleiner Tipp: Besorg dir für billigstes Geld aus der Krabbelkiste im Baumarkt ein paar kleine Laser-Wasserwaagen. Wenn Du die mit ein wenig Gaffa halbwegs präzise an der Truss befestigst, bekommst Du die Traverse viel einfacher in die Waagrechte als wenn Du im Dunkeln nach einer Libelle suchen musst.

    --
    Jeremy

    Harvard'sches Gesetz für Tierversuche: "Unter sorgfältigst kontrollierten, dokumentierten und jederzeit reproduzierbaren Laborbedingungen verhalten sich Versuchstiere immer so, wie es ihnen gerade passt."

  • Kracky
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    • 12. September 2006 um 22:16
    • #9

    Bitte bei den Trussaufnehmern darauf achten das es welche mit U-Bügel und Stift sind und keine mit Schellen, die haben nur sehr wenig Spiel, die U-Bügelvariante ist sehr viel flexibler.

    P.S.: Huss ist ein guter Partner, wenn du da alles bestellst und mit denen Redest geht bestimmt noch was am Preis und du hast alles aus einer Hand.

    Trussadapter ist der PSU-06 von VMB

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  • klausneu
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    • 14. September 2006 um 09:07
    • #10

    Komme mit meiner Entscheidungsfindung dank eurer Tipps echt voran, danke!
    Habe jetzt mal erfolglos nach Belastungsdaten gesucht, wo finde ich die für F33 Globaltruss ? Was ich einfach zB wissen möchte: Wenn ich 6m Strecke mt 4 STücken a 1,5m baue und da hängt sich nun solch "Kasper" mit 100kg Gewicht zum "spaß" mal ran (also 100kg auf einen Punkt in der mitte konzentriert,kennt ihr sicher aus der Praxis) was passiert dann? a) nichts b) evtl leichtes verbiegen der Truss c) einknicken/zusammenbruch der Strecke

  • funzelpit
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    • 14. September 2006 um 09:20
    • #11

    Globaltruss F33
    6m Truss
    mittig Punktlast :279,3 kg
    Streckenlast 93,1kg/M (gleichmäßig verteilt)

  • Kracky
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    • 14. September 2006 um 12:27
    • #12

    Würde sagen, in deinem Fall a, wenn nciht schon die truss mit Last ausgereizt ist, und wenn ich es sehen würde d, derjenige würde sehr schnell meine Baustelle verlassen! Wir bauen Trussing, und keinen Spielpaltz!

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  • treibsand
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    • 14. September 2006 um 13:59
    • #13

    Nunja, zur Not gibt's ja zwecks Disziplinierung den PAF-Adapter :wink:
    Ich kenne deine "Kinder" nicht näher und möchte mir auch keine Anspielungen auf das Adipositätsniveau heutiger Kinder erlauben, allerdings halte ich die 100Kg für rein hypothetisch.
    Entweder das sind Blagen von so um die 50kg - dann passiert nix - oder die 50kg Blagen hüpfen hoch, um den Truss zu erreichen (ist ja schon auf Stativ in einiger Höhe) - dann kommen da dynamische Lasten ins Spiel :?
    Ansonsten wird sich der Truss zwar durchbiegen, aber sicherlich nicht bei einer kleinen Überlast brechen.

    Verbogenen Truss habe ich persönlich noch nicht gesehen - da bricht eher was (zumindest das Bracing) , bzw. es treten Schäden an den Hänge- bzw. Aufliegepunkten auf. Wenn's verbogen aussieht, sind eher die Verbindungsstellen schuld.

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

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