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Mehrere Fragen über Resonanzen in Hornkonstruktionen

  • bernieserver
  • 27. September 2006 um 12:05
  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 27. September 2006 um 12:05
    • #1

    Hallo,

    da vor Allem lange Basshörner wie das Punisher ja meistens gefaltet werden, sind scharfe Knicke ja nicht zu vermeiden. http://www.speakerstore.nl/index.php?l=nl&pg=11&c=21
    Siehe im Plan unten den ersten Knick, der ja fast 100° beträgt.

    Resonanzen im Horn kommen ja dadurch zustande, dass die Welle am Hornausgang z.B. durch das aprupte Ende des Horns ( Unstetigkeit ) reflektiert werden und im Horn wieder reflektiert wird. Dann noch die richtige Wellenlänge und es resoniert. Nichts neues, denke mal dass dieses Horn diese Sache bei kleinen Stückzahlen diesen Effekt ausnutzt.

    Jetz haben wir aber durch Knicke ja noch zusätzlich quasi Unstetigkeiten eingebaut, die ja auch fröhlich herumresonieren dürften. Zwar bei höheren Frequenzen, aber die will ich ja auch nicht auslassen.
    Denn diesem Horn ( das ich zufälligerweise 4x besitze ) :) und anderen Hörnern ähnlicher Bauart wird ja nachgesagt, dass die nicht sooo hoch getrennt werden sollten wie ich gerne hätte. ( ca. 150 Hz ). Jetzt mal nicht vom Treiber ausgehen, nur die Resonanzproblematik betrachten.

    Nun die eigentliche Frage:

    Was würde es bringen, diese Ecken "runder" zu gestalten? Dass es dem Hornprinzip ansich wg. der großen Wellenlängen nichts bringt und auch keine Mitten besser damit übertragen werden sollen ist klar. Es geht einzig um die Bildung der kleinen Resonanzen, z.B. zwischen Hornmund und erstem Knick. Denn es gibt dann ja keine senkrechte Wand mehr, wo die Welle schön wieder zurückreflektieren kann. Und der Hornverlauf ist stetiger.

    Wer kann da Erfahrungen schildern?

    2. Frage :)

    Wenn ich bei hohen Lautstärken ans Horn gehe merke ich, dass an der Hornaußenwand im Hornmund mehr Luft bewegt wird, in der Mitte aber eher nicht. Woran kann das liegen? Haut da die Luft zur Seite ab, da der Strahlungswiderstand geringer ist?

    Nummero 3 :)

    Beim Xtro Top
    http://www.speakerstore.nl/index.php?l=nl&pg=11&c=23
    finde ich es seltsam, dass das bis 90 Hz geht.

    Was ist das eigentlich für ein Bauprinzip?
    Ich kann mir vorstellen, das zwischen Vorkammer und Hornhals ( meine den Tieftonpart natürlich :) ) ja quasi eine resonierende Luftmasse wie bei einem Bandpass vorhanden ist. Also ist es ein Bandpass. Wofür ist dann der Hornvorsatz da? Für höhere Frequenzen, wo das Hornprinzip funktionieren dürfte? So ab 150 Hz?

    Hoffe auf eine anregende Diskussion.

    Gruß

    Bernhard

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 27. September 2006 um 12:32
    • #2

    1. Das Hauptproblem ist, daß ein reales Horn praktisch nie ein "ideales" Horn ist, weil schon aufgrund der i.d.R. zu kleinen Mundfläche Reflektionen auftreten.

    2. Ein weiteres Problem sind zu extreme Faltungen (d.h. weit über 90°), die - je nach Ausführung/Form - Auswirkungen auf den Übertragungsbereich (... Resonanzen ... obere Grenzfrequenz ... Verluste ...) haben können.

    3. Die Gestaltung der Druckkammer (wg. Schnelltransformation) hat einen gravierenden Einfluß auf die obere Grenzfrequenz (Volumen !) und Effizienz (Transformationsverhältnis !).

    4. Und selbst ein - theoretisch - "ideales Horn" würde nicht ideal funktionieren, weil praktisch alle erhältlichen/verfügbaren Treiber nicht für eine solche Schallführung optimiert sind (idealwäre: sehr starker Antrieb, leichte/ultrastabile Membran, ...).

    Zitat von "bernieserver"

    Beim Xtro Top
    http://www.speakerstore.nl/index.php?l=nl&pg=11&c=23
    finde ich es seltsam, dass das bis 90 Hz geht.

    Was ist das eigentlich für ein Bauprinzip?
    Ich kann mir vorstellen, das zwischen Vorkammer und Hornhals ( meine den Tieftonpart natürlich :) ) ja quasi eine resonierende Luftmasse wie bei einem Bandpass vorhanden ist.


    ... falls Du die beiden 15"er meinst: die Volumina vor den Treibern sind Druckkammern (je größer das Volumen, desto tiefer die obere Grenzfrequenz !), in denen eine Schnelletransformation stattfindet ... die kurzen Trichter davor verbessern die Anpassung (durch Flächenzuwachs) an den Raum, wobei die Trichterlänge auch (was nicht zu vermeiden ist ...) aufgrund der kleinen Mundfläche als (einseitig offener Rohr-) Resonator wirkt.

  • Kracky
    Profi
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    12.055
    • 27. September 2006 um 12:51
    • #3

    Zu zwei gibt es einen beliebten Kindertrick, probier mal durch einen Trichter eine Kerze aus zu blasen. Instinktiv wirst du den Trichter direkt auf die Kerze richten, aber so fest du auch rein bläst sie wird nicht ausgehen. Es ist einfach physikalisch so das die Luft in einem Trichter gestreut wird und an den Wänden entlang fließt, im Mittelpunkt der Trichters ansich bildet sich ein Unterdruck.

    In meinem Lexikon fehlt das Wort unmöglich!

    ASR Computer & PA Technik
    André Ruhnau
    Rosenstr.6
    78598 Königsheim

  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 27. September 2006 um 14:02
    • #4
    Zitat von "Sound-Klinik"

    1. Das Hauptproblem ist, daß ein reales Horn praktisch nie ein "ideales" Horn ist, weil schon aufgrund der i.d.R. zu kleinen Mundfläche Reflektionen auftreten.

    Ist mir klar. Darum ja auch die "große"Resonanzbildung im Horn die wohl den Bass ein bisschen anhebt. :) , habe ich ja geschrieben. Darum ging es mir primär gar nicht. Es ging um die Verringerung der kleinen Miniresonanzen bei den Hornfaltungen ( oder sagen wir mal zwischen 2 Faltungen) durch die Knicke und senkrechten Wände. Und darum ob eine Rundung da was bewirkt, da die Druckwelle ja besser an senkrechten Flächen reflektiert werden kann als an runden. Hoffe du verstehst mich.

    Vielleicht mache ich mal einen Test in der Badewanne. :)

    Zitat von "Sound-Klinik"


    2. Ein weiteres Problem sind zu extreme Faltungen (d.h. weit über 90°), die - je nach Ausführung/Form - Auswirkungen auf den Übertragungsbereich (... Resonanzen ... obere Grenzfrequenz ... Verluste ...) haben können.

    Ja ist mir auch klar. Habe mal hier gelesen: Pro 180° eine Oktave.

    Woher kommt das genau? Verliert sich der Schall irgendwie oder findet er nicht heraus ? Wo wird die Energie dann abgebaut? Wie kann man sich das genau vorstellen?


    Zitat von "Sound-Klinik"


    3. Die Gestaltung der Druckkammer (wg. Schnelltransformation) hat einen gravierenden Einfluß auf die obere Grenzfrequenz (Volumen !) und Effizienz (Transformationsverhältnis !).


    Zitat von "Sound-Klinik"


    4. Und selbst ein - theoretisch - "ideales Horn" würde nicht ideal funktionieren, weil praktisch alle erhältlichen/verfügbaren Treiber nicht für eine solche Schallführung optimiert sind (idealwäre: sehr starker Antrieb, leichte/ultrastabile Membran, ...).

    Ja alles klar. :)


    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... falls Du die beiden 15"er meinst: die Volumina vor den Treibern sind Druckkammern (je größer das Volumen, desto tiefer die obere Grenzfrequenz !), in denen eine Schnelletransformation stattfindet ... die kurzen Trichter davor verbessern die Anpassung (durch Flächenzuwachs) an den Raum, wobei die Trichterlänge auch (was nicht zu vermeiden ist ...) aufgrund der kleinen Mundfläche als (einseitig offener Rohr-) Resonator wirkt.

    Ja offenes Rohr ist klar. So wie bei einer TL. Findet da auch schon eine Richtwirkung statt? Aber bei der Druckkammer und dem Hornmund: Wo ist da die Grenze zum Bandpass? Wenn man mal den Querschnitt etwas verkleinert und das Horn dann mal weglässt hat man da doch nen BP :)


    Gibt es eigentlich gute Bücher zum Verständniss von Hörnern und Praxiserfahrungen bei der Entwicklung? Wann bringst Du mal nen Buch raus?
    :)


    Zu Kracky:

    Wie kann man sich das vorstellen? Wenn man in den Trichter bläst... fließt die Luft dann an den Rändern schneller als in der Mitte und die Luft "reißt" dann quasi Luftpartikel mit, die dann durch die Mitte des Trichters angesaugt werden?

    Spielt das überhaupt bei "Wechselluftstrom" eine Rolle? Dachte eher dass es mit dem "Luftwiderstand" zusammenhängt. Der ist am Rand halt geringer, da der Druck sich quasi um die Ecke abbauen kann und daher nicht gegen andere Luftmoleküle vor dem Horn stemmen muss. Und der "Luftstrom sucht sich halt den Weg des geringsten Widerstandes" :)

    So jetz muss ich aber mal für Mathe lernen. :)

    Gruß

    Bernhard

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 27. September 2006 um 15:35
    • #5
    Zitat von "bernieserver"

    Und darum ob eine Rundung da was bewirkt, da die Druckwelle ja besser an senkrechten Flächen reflektiert werden kann als an runden.


    ... bei den zu übertragenen Frequenzen weniger ...

    Zitat von "bernieserver"

    Verliert sich der Schall irgendwie oder findet er nicht heraus ? Wo wird die Energie dann abgebaut?


    ... je nach Hornkontour ein bißchen Interferenz hier ... ein bißchen Reibung dort ... :wink:

    Zitat von "bernieserver"

    Ja offenes Rohr ist klar. So wie bei einer TL. Findet da auch schon eine Richtwirkung statt?


    ... kommt auf die Mundfläche ... einer ggf. vorhandenen Schallwand "um die Mundfläche" ... und der Form der Wellenfront im Trichter (ist abhängig von der Funktion: bei Tractrix recht kugelförmig ... bei Expo einigermaßen eben) an ...

    Zitat von "bernieserver"

    Wo ist da die Grenze zum Bandpass? Wenn man mal den Querschnitt etwas verkleinert und das Horn dann mal weglässt hat man da doch nen BP :)


    ... die Grenze ist häufig fließend - irgendwie ist alles hybrid ... :)

    Zitat von "bernieserver"

    Wann bringst Du mal nen Buch raus? :)


    ... keine Zeit ... muß schließlich Boxen entwickeln und diese auf Mucken dann selbst mit meiner Oldieband ausprobieren (...und der Verkauf der SK-Systeme entwickelt sich erfreulicherweise auch ohne Anzeigenwerbung immer besser ...). :D

    Außerdem gibts doch genug Literatur - schau mal unter Literaturtipps auf meiner Website (-> z.B. das AES-Pamphlet von Leach !).

  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 27. September 2006 um 15:58
    • #6
    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... je nach Hornkontour ein bißchen Interferenz hier ... ein bißchen Reibung dort ... :wink:

    hmm kann man da nichts machen? Was wäre wenn man quasi den Hornverlauf mit steifen Kanälen versieht, also quasi die Luft kanalisiert. Kommt es dann zu weniger Verwirbelung? Und dadurch weniger Reibung?
    Und die Interferenz? Ist es nicht so, dass gegensinnige Wellen sich einfach durchwandern? Sowas wie Auslöschung gibt es doch nur in Form stehender Wellen, von Ort abhängig. Also bleibt da nur noch Reibung übrig? Oder verstehe ich da was falsch? Soo viele Fragezeichen :)

    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... die Grenze ist häufig fließend - irgendwie ist alles hybrid ... :)

    hehe. dann haste dich ja selber verraten :)

    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... keine Zeit ... muß schließlich Boxen entwickeln und diese auf Mucken dann selbst mit meiner Oldieband ausprobieren (...und der Verkauf der SK-Systeme entwickelt sich erfreulicherweise auch ohne Anzeigenwerbung immer besser ...). :D

    hehe. Ja da wird es Zeit dass Dir mal nen Bein bricht oder sowas. Dann kannste Dein Wissen kanalisieren und in ein Buch einfließen lassen. :)


    Zitat von "Sound-Klinik"


    Außerdem gibts doch genug Literatur - schau mal unter Literaturtipps auf meiner Website (-> z.B. das AES-Pamphlet von Leach !).

    Danke, schaue mal nach.

    Gruß

    Bernhard Nöst

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 27. September 2006 um 16:17
    • #7
    Zitat von "bernieserver"

    Ist es nicht so, dass gegensinnige Wellen sich einfach durchwandern? Sowas wie Auslöschung gibt es doch nur in Form stehender Wellen, von Ort abhängig. Also bleibt da nur noch Reibung übrig?


    ... Auslöschungen gibt es auch, wenn zwei Schallquellen von unseren Ohren unterschiedlich weit entfernt sind. Stell mal zwei Tops nebeneinander auf einen Tisch und dann "wandere" mal hin und her (na, hörst Du dieses "Phasing" ?) ... :wink:

    Zitat von "bernieserver"

    Ja da wird es Zeit dass Dir mal nen Bein bricht oder sowas.


    ... sowas wünschen mir aufgrund einiger meiner Beiträge hier und in anderen Foren bestimmt mehrere "Kollegen" ... :wink:

    Zitat von "bernieserver"

    Dann kannste Dein Wissen kanalisieren und in ein Buch einfließen lassen. :)


    ... Du scheinst noch keine eigenen Kinder im Haus zu haben, richtig ?
    Sowas wäre höchstens am Vormittag (und wenn keine Ferien sind) überhaupt denkbar ... :D

  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 27. September 2006 um 18:20
    • #8

    Ok, ich denke ich habe es verstanden.
    Dadurch dass es bei einer Hin und Her - Reflektion immer zu Laufzeitunterschieden kommt, werden die noch ausgestrahlten Schallwellen des Chassis überdeckt und es kommt zu Auslöscherscheinungen. Also wenn das Chassis hubt kommt es nicht nur zu einer Wellenfront, sondern auch zu mehreren, die dann Auslöschungen erscheinen und es "nachklingen" lassen. Bei einem langanhaltenden Ton kommt es dann entweder zu Auslöschungen oder zur Überlagerungen ( Dröhnen )

    Das müsste es sein.

    Aber nochmal zur "Abrundung".

    Bringt es wirklich gar nichts, den Hornverlauf stetig zu bauen? Dann kommt es auch zu weniger Verwirbelungen.
    Keine Erfahrung damit?


    Zitat von "Sound-Klinik"


    ... sowas wünschen mir aufgrund einiger meiner Beiträge hier und in anderen Foren bestimmt mehrere "Kollegen" ... :wink:

    naja aber doch eher im negativen Sinne, oder? ;) naja aber ich denke mal tthorsten hasst dich schon irgendwie. Oder doch eher Hassliebe? ;)

    Zitat von "Sound-Klinik"

    ... Du scheinst noch keine eigenen Kinder im Haus zu haben, richtig ?
    Sowas wäre höchstens am Vormittag (und wenn keine Ferien sind) überhaupt denkbar ... :D

    nein, als 24 jähriger Student habe ich noch nichts dergleichen in Aussicht :)
    Noch nicht mal eine Erzeugerinn :)


    Gruß

    Bernhard

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 27. September 2006 um 18:55
    • #9
    Zitat von "bernieserver"

    Bringt es wirklich gar nichts, den Hornverlauf stetig zu bauen? Dann kommt es auch zu weniger Verwirbelungen.
    Keine Erfahrung damit?


    ... doch - aber bei geschickter Plazierung der "Knicke" lohnt der Aufwand mit stufenloser Trichterform bei Bässen eher nicht.

    Zitat von "bernieserver"

    ... naja aber ich denke mal tthorsten hasst dich schon irgendwie.


    ... glaub ich gar nicht mal. Er hat einfach nur eine ganz andere Herangehensweise ... :)

    Zitat von "bernieserver"

    ... als 24 jähriger Student habe ich noch nichts dergleichen in Aussicht :)
    Noch nicht mal eine Erzeugerinn :)


    ... gehst Du etwa auf einer reinen Männer-Uni ? :lol:

  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 27. September 2006 um 20:54
    • #10

    Sers SK ( andere dürfen ruhig auch mal was sagen ) ;)


    Was meinste mit geschickter Platzierung der Knicke? Auf ein fünftel der Hornlänge?

    Wie meinste ist das beim Punisher gelöst?

    Ich wollte die demnächst mal nen Zweier, Dreier und Vierer Stack messen, habe ich noch nie gemacht. Ich habe aber ein Behriner Messmikro und eine Studiosoundkarte und Software. Es geht hauptsächlich um die Platzierung der Mikros. Kalibrieren finde ich erstmal unwichtig.

    OT

    Ja ich gehe auf eine Männer FH in Koblenz. Erst ab 2008 wird der Anbau fertig sein, dann kommen die so-pä's, bwl-lerinnen usw. :)

    Solange muss ich noch trödeln.

    Oder ich muss weg von Hififorum und PA Forum. :) Hänge hier jede freie Min. ab. :) Und aufhören vom guten Sound und zufriedenen "Kunden" zu träumen

    /OT


    Gruß

    Bernhard

  • Waschhausernst
    Beiträge
    850
    • 27. September 2006 um 23:10
    • #11
    Zitat

    Erst ab 2008 wird der Anbau fertig sein, dann kommen die so-pä's, bwl-lerinnen usw.


    oh ja, ich hab mir schon öfter gesagt: du studierst das falsche fach, als ich mein studium generale mit allerhand oben genannter frauen hatte.
    wobei man auch sagen muss, dass viele von denen etwas merkwürdig im kopf zu sein scheinen :D

  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 28. September 2006 um 12:34
    • #12

    Hehe, mit dem falschen Fach haste in dieser Beziehung Recht. Aber man soll ja den Frauen nicht zu viel Aufmerksamkeit schenken, auch wenn sie das sooo für ihr Ego brauchen.

    In technischen Berufen sind halt leider nur Mannsweiber, oder solche die sich verlaufen haben, nur selten Außnahmen. Natürlich habe ich auch eine Ausnahme in meinem Semester, aber die Konkurenz ist groß :)


    Naja aber jetzt genug OT :)

    Wieder Hörner, die sind auch geil :)
    da kann man wenigstens mal den Kopf reinstecken.

  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 6. Oktober 2006 um 13:16
    • #13

    Hallo,

    hier mal was Kleines im Rohbau:

    hir findet man ne Messung dazu: http://www.rahaso.de/foren/msg.php?f=audiotreff_hoerner&idx=16030&

    Ja, SK, ich hab auch mal wieder Schaumstoff reingebracht. :roll:

    Was mir aber nicht ganz klar ist: ist der Peak bei 190Hz nu vom Fronthorn oder ist das ne Reso über den BR-Kanal? Mich wundert, daß sich die Welligkeiten im darüber liegenden Bereich sich auch so stark durch den Schaumstoff veränderten! Oder spielt da noch ne Gehäuseinnenreso mit? ( 56,4cm) könnte passen.

    Knicke: bisher hab ich versucht diese so gut es geht zu vermeiden und bin damit ganz gut gefahren, ist aber nicht PA-Fähig.
    Wenn so ein Knick obige 56,4cm lang ist gibt es ne Reso bei 305Hz => also praktisch außerhalb des Übertragungsbereiches. Aber ein Knick bremst etwas, oder schon mal ne eckige Basstuba gesehen? :D

    Alles nicht so trivial!

    MfG
    Peter

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 6. Oktober 2006 um 14:10
    • #14
    Zitat von "PeterG"

    Ja, SK, ich hab auch mal wieder Schaumstoff reingebracht. :roll:


    ... Deine erste Überhöhung resultiert vermutlich aus einer unterbedämpften BR-Abstimmung ... die obere könnte eine Gehäuseresonanz (Wandabstände ?) sein oder durch Deinen kurzen Trichter verursacht werden (... da ich die Maße nicht kenne, vermute ich das mal :wink: ).

    Zitat von "PeterG"

    Was mir aber nicht ganz klar ist: ist der Peak bei 190Hz nu vom Fronthorn oder ist das ne Reso über den BR-Kanal? Mich wundert, daß sich die Welligkeiten im darüber liegenden Bereich sich auch so stark durch den Schaumstoff veränderten! Oder spielt da noch ne Gehäuseinnenreso mit? ( 56,4cm) könnte passen.


    ... siehe meine Vermutungen oben - und schau Dir einfach die Gehäusemaße genauer an. :wink:

    P.S.: Hast Du eigentlich einen Kamin ? :D
    P.P.S.: Der SK-Basshybrid braucht keinen Schaumstoff ... :D

  • bernieserver
    Beiträge
    352
    • 6. Oktober 2006 um 17:28
    • #15
    Zitat von "Sound-Klinik"


    P.S.: Hast Du eigentlich einen Kamin ? :D


    lol. na ein bisschen netter kann man schon sein :)


    Try & Error ist halt so :)

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 6. Oktober 2006 um 17:43
    • #16
    Zitat von "bernieserver"


    lol. na ein bisschen netter kann man schon sein :)


    ... der Peter versteht das schon ... :wink:

  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 9. Oktober 2006 um 14:22
    • #17

    HI S-K,

    Zitat

    einer unterbedämpften BR-Abstimmung

    Man lernt doch nie aus! :?: Was versteht man darunter? Hab den Begriff noch nie gehört.


    Habe als Simu-Program Lasip bemüht und mit den Speakerdaten bei nem Kanalquerschnitt von knapp Sd/2 die Länge von 80cm errechnet bekommen und nen "graden" Schalldruckverlauf.

    Innenmaße sind 56,4cm Länge ( Lamda/2 305Hz) Breite 32cm ( L/2 270Hz) die Höhe ist ca. 45cm ( 191 Hz) :roll: da wäre ja die obere Reso zwischen Boden BR-Kanal und "Decke", sonst ist dieses Maß kleiner und mit dem FL-Hornverlauf auch unterschiedlich. Von der Membranmitte bis Hornmund sind es auch etwa 45cm.

    Was kann ich gegen die 190Hz Reso unternehmen?

    Wegen der "lieben Nachbarn" vermeide ich Multiplex und MDF und solche Sachen in Größeren Mengen der heimischen Verbrennung zu zu führen!

    MfG
    Peter

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 9. Oktober 2006 um 14:46
    • #18
    Zitat von "PeterG"

    Innenmaße sind 56,4cm Länge ( Lamda/2 305Hz) Breite 32cm ( L/2 270Hz) die Höhe ist ca. 45cm ( 191 Hz) :roll: da wäre ja die obere Reso zwischen Boden BR-Kanal und "Decke", sonst ist dieses Maß kleiner und mit dem FL-Hornverlauf auch unterschiedlich. Von der Membranmitte bis Hornmund sind es auch etwa 45cm.

    Was kann ich gegen die 190Hz Reso unternehmen?


    ... hast Du eigentlich mal die elektrische Impedanz - ohne Schaumstoff - gemessen (da kann man häufig auch einiges "sehen") ? :wink:

  • PeterG
    Verifiziert
    Beiträge
    698
    • 9. Oktober 2006 um 15:46
    • #19

    Hallo S-K,

    Impedanzmessung war zuerst und OHNE Schaumstoff.

    hoffe es läst sich verlinken, sonst mal auf früheren link schauen. Keine ausgeprägten Impedanzmaxima oberhalb des BR! So wie beim Vorgänger... ???

    MfG
    Peter

  • Sound-Klinik
    Verifiziert
    Beiträge
    7.900
    • 9. Oktober 2006 um 16:17
    • #20
    Zitat von "PeterG"

    Impedanzmessung war zuerst und OHNE Schaumstoff.

    Keine ausgeprägten Impedanzmaxima oberhalb des BR! So wie beim Vorgänger... ???


    WO (Outdoor ??) hast Du eigentlich den Schallpegelverlauf gemessen ?
    Und wie weit ist die Schallaustrittsöffnung vom Boden entfernt (ggf. wiederhole die Messung mal, wenn die Kiste ca. 0,5 m vom Boden "erhöht" wird) ?

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