HAllo,
wollte mal fragen ob es möglich ist einen In-Ear sender, wie zum Beispiel den DB IEM 2200 mit 3 Empfängern zu empfangen?
vielen dank im vorraus,
fabs
HAllo,
wollte mal fragen ob es möglich ist einen In-Ear sender, wie zum Beispiel den DB IEM 2200 mit 3 Empfängern zu empfangen?
vielen dank im vorraus,
fabs
Aber ob die Musiker damit zufrieden sind, ist eine andere Frage. :lol:
Wenn der Monitormix optimal ist, dann sollte es mit den Musikern keine Probleme geben.
Die Probleme gehen los, wenn die Musiker unterschiedliche Hörer haben und jeder sein Instrument etwas im Vordergrund gemixt haben möchte.
Na, für das "eigene-Instrument-in-den-Vordergrund-mischen" gibt´´s doch aber einen Trick: vorausgesetzt, man hört nicht Stereo, dann bieten einige IEM-Fabrikate einen "Mix-Mode" an, bei dem ein zweites Signal (das Instrument) auf den 2. (meistens rechten) Eingang des In Ear Senders gelegt wird. Am Empfänger kann man dann mit dem "PAN-Poti" beide Eingangssignale im gewünschten Verhältnis zusammenmixen. Ist nicht luxuriös - aber in manchen Fällen durchaus hilfreich, um dem Ententrainer auf der Bühne etwas mehr Orientierung zu verschaffen.
In einem Punkt hat unser (Vorschreiber-)"Top 40-Tastendrücker" jedoch Recht - mit unterschiedlichen Stöpseln im Ohr kann es Probleme geben.
@ cookie
Zitat...In einem Punkt hat unser (Vorschreiber-)"Top 40-Tastendrücker" jedoch Recht ...
Hör ich da einwenig Sarkasmus herraus? :lol:
Ich hoffe doch nicht, dass du das Abwertend meinst.
Oder kennst du mich soooo gut, dass du dir über meine Fähigkeiten ein Urteil bilden kannst? Ich glaube nicht.
Sicher kann man das Signal aufsplitten, jedoch steht dann immer noch der 3. Musiker da und muss mit dem Mix eines Anderen leben.
Das Gelbe vom Ei ist diese Variante nicht, noch dazu pfui... in Mono.
Als kurzfristige Lösung, ok. Aber als Dauerzustand nicht optimal.
Als optimale und langfristige Variante bezeichne ich, wenn jeder Musiker seinen eigenen Mix bekommt und der in Stereo ist.
Stereo hat im IEM-Bereich den Vorteil, dass man ein "räumliches Bild" auf die Hörer zaubern kann. Z.B. bei den Gesangs-Mikros, hier kann man die Signale so legen, wie die Musiker auf der Bühne stehen. Damit hört man (gerade beim Satzgesang) jeden Musiker einzeln herraus und findet leichter seine eigene Stimme.
Du kannst das gerne bei mir mal ausprobieren, den Unterschied zwischen IEM-Mono und IEM-Stereo hörst du sehr schnell herraus.
Wer beim IEM anfängt mit sparen, sollte lieber gleich die Finger davon lassen. Das fängt bei guten Hören an, geht über ein ordentlichen Monitor-Mixer mit genügend Auxwegen (pro Musiker 2), bis hin zur Sendeanlage mit Combiner und Richtantenne.
Sparsam kann und sollte man dann mit dem Volumenregler am Empfänger sein. :lol:
Gruß Jacky
Halt den Ball flach - da war kein kein Sarkasmus enthalten und ins persönliche sollte das auch nicht zielen. Du brauchst dich also nicht auf den Schlips getreten fühlen. Im Gegenteil - ich finde Musiker, die sich etwas mehr mit der Materie "außerhalb ihres Instruments" befassen, schon sehr angenehm. Das mach den Leuten, die hinterm (Monitor-)Pult stehen, die Arbeit etwas leichter.
Grundlage meiner Antwort war das Ausgangsposting, aus dem ich herauslese, dass der finanzielle Faktor für BLMusiker doch schon eine Rolle spielt. Und dann finde ich jegliche Art von Trick, der das Monitoring verbessert, legitim. Eine 3. Stimme im Mix-Mode zu handeln ist auch kein Problem, da analog eines Instruments auch ein Mikro für die Vocals anschließbar ist.
Fuck - jetzt brauch ich ein billiges FOH-Pult mit 15 Aux!
Mir würde schon eines mit 12 reichen, wenn einer da was in der Richtung kennt, raus mit den Infos :D. Digital ist natürlich auch gerne gesehen...
Nein, jetzt im Ernst:
Meine Haus- und Hofband (6 Musiker) benutzt außer dem Sänger Inear mono und ist durchaus zufrieden verglichen mit früher.
Natürlich würde ich gerne jedem einen Stereomix machen - geht aber vom FOH mit 10 Aux nicht.
Zudem verwenden wir auch meistens keine Atmo mics.
Schlagzeuger und Bassist haben Shure E3 Hörer und der Rest die dabeigewsenen Sennheiser Pfropfen.
Bei kleinen Gigs kommen sie auch mit 4 Wegen aus - d.h. Bass und Drums sowie die zwei Keyboarder teilen sich je einen Kanal und sind immer noch zufriedenzustellen.
Einen Gitarristen und einen Keyboarder oder Drummer und Sänger zusammenhängen kann ich mir nicht wirklich vorstellen.
Preiswert mhhh..., na ja..., das Yamaha GA 32/12 hat 12 Auxwege. Ist zwar nicht Digital, wird aber auf Grund des Preises (ca. 2600.-) gerne als In-Ear-Monitor-Mixer genommen.
Ist leider aber auch sehr groß.
es gibt ja firmen die bauen sowas, auch speziell für monitoring:
...und daneben gibts in der Pro-Ecke schon seit längerem der CREST XRM mit 12 Mono/4Stereo Input und 6 Stereo- oder 12 Mono-Output. Und ebenfalls in 19"....
Also ich in Techniker bei einer "top 50" Band und da diese im Moment noch nicht so viel Geld verdient, aber die 3 Sänger mit der bisherigen Monitor Variante (2 x 350 Watt Monitore) nicht zufrieden sind, aber wir uns darauf geeinigt das sie In-Ear-Monitoring bekommen, aber alle eben den Selben mix. Sie sind damit einverstanden, da sie ja jetzt auch schon den selben mix auf den Boxen haben. Die restlichen Musiker haben weiterhin ihre eigenen Monitore!
Ich hoffe, sie verlieren bei dieser Variante nicht die Lust am In-Ear.
Wenn das komplette In-Ear-System nicht optimal ist, kann man auch schnell die Lust daran verlieren.
Auf der anderen Seite hat man mit einem optimalen In-Ear-Sytem, das besten Monitorsignal was man sich vorstellen kann.
Haben sie wenigstens die gleichen und vor allem ordentliche Hörer?
Gruß Jacky
Also auf jedenfall sollen alle die gleichen Empfänger und Hörer bekommen,
aber bisher haben wir noch keins angeschafft sondern schauen ersteinmal welches die beste Variante wäre, und vor allem nciht allzu teuer!
Hallo,
empfehlen kann ich Sennheiser EW 300 IEM G1.
Kann man mit etwas Glück gebraucht zu Spitzenkonditionen bekommen.
so ca. 1k€ für ZWEI Stereosender und 4 Empfänger -> Jeder bekommt seinen eigenen Mix (allerdings Mono)
Zitat von "BLMusiker"Also auf jedenfall sollen alle die gleichen Empfänger und Hörer bekommen,
aber bisher haben wir noch keins angeschafft sondern schauen ersteinmal welches die beste Variante wäre, und vor allem nciht allzu teuer!
Sparen deine Musiker auch bei ihren Instrumenten? Kaufst du dir ein preiswerte, oder eher doch eine gute PA?
Bei den Hörern sollte man nicht sparen, sondern sich wirklich gute Hörer kaufen.
Für den Anfang und zum Testen reichen die Sennheiser IE4 (111.- Euro), aber als dauerhaftes Monitoring sollte man sich schon angepasste Hörer (Ultimate-Ears UE 5, 7, od. 10, Hersafe Elite-ES-Sereie, oder Voicetronic VT- Serie) kaufen.
Nichts ist schlimmer als, beschissene Hörer, die nicht richtig sitzen und herrausfallen, die keine gute Klangqualität haben, die nicht richtig Dicht machen, oder bei denen am laufenden Band die Kabel kaputt gehen. Das wird dir als Techniker auf die Füße fallen, denn die lassen sich echt besch... löten. Bei den oben aufgeführten Hörern lassen sich die Kabel austauschen, auch haben sie gute bis sehr gute Klang- und Dämpfeigenschaften und grantieren als angepasstes System eine optimale Passform.
Wenn ihr aus finanz. Gründen mit billigen "Walkman-Ohrhörern" anfangen wollt..., lasst die IN-Ear-Geschichte lieber gleich sein.
Es ist immerhin der Monitor, mit den man seine Gigs bestreiten muss.
Eine nicht ganz einfache Umgewöhnung ist es ohnehin schon, dann sollte es wenigstens klingen.
Ich kenne etliche Bands, die In-Ear in einer billigen Variante ausprobiert haben. Die haben jetzt wieder ihre teuren Brüllwürfel auf der Bühne.
Andere, die wirklich Wert auf gutes Equipment legen, möchten ihr IN-Ear-Monitoring nicht mehr missen.
Hi!
Mische mich mal ein Bißchen ein, wenn ich darf :wink:
Das mit der Qualität bin ich absolut einverstanden!
und dazu kommt; Ca. € 1K ist bestimmt nicht "viel Geld"wenn man bedenkt, daß beim Kauf einer 4 Kanal Endstufe(oder 2 Stereostufen) und 4 Wedges da eine ganze Menge mehr hinzublechen wäre! (alles in einem vernünftigen Rahmen aber kein "Billigpröll" :wink: )
Ich kann leider nichts zu diese In-Ear-Geschichte sagen, weil wir eine 4 Kanal Stufe mit EV-Monitore (Coaxial-Systeme) seit 13 Jahre benutzen und damit zufrieden sind. (5 Mann Coverband, (Sängerin/Keys/Bass/Drums/Gitarre - 5 x Gesang)
Gruß
Mucker
Also das wir an den Hörern sparen wollen davon war nie die rede. Das ist das einzige was immer fest stand, das gute Hörer ranmüssen ... aber wo wir nach etwas gutem zum kleinen preis suchen sind die empfänger und der sender!
Das Problem liegt halt genau darin, dass ein wirklich guter IEM Sound eben mal nicht eben mit einer Billig-Einstiegslösung erreicht wird.
Gute Hörer, ein guter Mix (ZEIT!!! dafür) und auch Zeit zum gewöhnen an den anderen Sound gehören hier einfach dazu. Und eben auch ein Kollege der Ahnung hat von dem was am Pult gedreht wird. Und dann eben am besten auch Stereo. Am das alles umzusetzen benötigt man eben leider ein paar Euro.
Aber es liegt eben ein himmelweiter Unterschied zwischen einem vom FOH gemixten IEM Weg mal so nebenbei beim kurzen Soundcheck gedreht über eine billige Funkstrecke und mit günstigen Walkmanhörern und einem eigenen Stereo IEM Mix mit einigen Erfahrungswerten (am besten noch im Digitalpult gespeichert) über eine amtliche (huch da ist das Unwort wieder
)Funkstrecke an Mehrwegehörer.
Ich kenne halt einige Kollegen die mit halbherzigen Billiglösungen nicht zufrieden waren und es dann gelassen haben. Wer aber dann mal ordentliche Hörer genommen hat und einen gescheiten Stereomix anliegen hat, der will selten wieder mit Wedge spielen.
Kostet halt leider alles Geld, aber bringt eben auch wirklich was (entsprechendes Pult, Funkstrecke, Mehrwegehörer)
Das ist etwa so, wie als erstes Auto mal einen Trabbi fahren und dann keine Freude am Autofahren zu finden und deswegen zu sagen, nein dann fahre ich lieber Bus....