Also was mir mittlerweile auch zu Ohren gekommen ist, ist das In-Ear Monitoring ziemlich schwer zum abmischen sein soll ... also cih steh jetzt seit 5 Jahren hinterm Pult, arbeite als freiberufler auch hin und wieder für einige Firmen, aber mit In-Ear Monitoring hatte ich bisher noch nie zu tun ... irgendwelche Tipps?
Ein In-Ear Sender und 3 EMpfänger?
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Ein ausgewogenes Klangbild sollte der Mix eines jeden Einzelnen haben. Die eigenen Instrumente und Mikrofone einwenig im Vordergrund gemixt.
Mein Monitor-Mix wird von vielen Kollegen die mal reingehört haben, als angenehm und CD-ähnlich beschrieben.
Diesen Mix herzustellen ist garnicht soooo schwer. Ein wenig Zeit muss man sich jedoch dafür nehmen, teilweise über mehrere Veranstaltungen, bis jeder mit seinem Mix zufrieden ist.Wir haben ein separaten Monitormixer, jeder Musiker stellt sein Instrument und sein Voc-Mikro nach seinem Geschmack ein. Denn eigentlich weiß der Musiker, wie sein Instrument klingen soll.
Einwenig Hilfestellung am parametrischen EQ wirst du leisten müssen, wenn sich der eine oder andere Kollege damit nicht so auskennt.
Die Laustärkeverhältnisse mixt sich bei uns auch jeder selbst. Der eine mag mehr Drums, der andere lieber mehr Voc. Jeder so, wie er es als angenehm empfindet.
Wir schrauben auch nur noch sehr selten am Mixer, max die Raummikros werden dem Raum entsprechend nochmal angepasst.Was natürlich nach Hinten los geht ist, wenn du Funkstrecke oft abbricht. Das nervt und deshalb sollte man auch hier hochwertige Produkte (z.B. Sennheiser IEM 300 + G2 Empfänger+ Combiner + Richtantenne) nehmen. Dieses System hat einen guten Klang, hält sehr lange den Strom, hat in dieser Variante sehr selten Aussetzer und es gibt Ladeschalen für die Empfänger.
Das ist auch ein Punkt den man beachten muss, dass die Akkus lange halten. Ist der Akku alle, ist auch mit einem Schlag der Monitor weg und ein lautes pochen hat man dann im Ohr.
Wir verwenden deshalb die Sennheiser Ladeschalen. In den Pausen werden die Empfänger nachgeladen und das original Sennheiser- Akkupack hält wirklich recht lange (ca. 3 Stunden). Der 9V-Akku bei den alten Sennheiser-Empfängern hielt max. 1Stunde. -
Bei IEM gehen die Wünsche der Musiker weiter auseinander als bei konventionellem Monitoring, so zumindest meine Erfahrung. Wenn man bei den Musikern aber in etwa weiß, was sie gerne haben dann wirds relativ einfach.
Ich weiss halt bei meinen Verdächtigen zb. das der Sänger sich 3 db lauter als die Sängerin braucht, keine Drums auf dem IEM und die Backing Vocals ca 6 db leiser als sich selbst.
Ich nehme beim Spielen meinen IEM Sound auch desöfteren mal auf und stelle dann fest, dass ich mich als fast zu leise empfinde (also meine Drums) auf dem Mitschnitt nachher aber die Drums sehr weit vorne sind).
Stereo spielen macht aber fast nur Sinn wenn der Kollege mit beiden Stöpseln im Ohr spielt, desöfteren spielen ja Leute nur mit einem Stöpsel, dann bringt das ganze Stereokrams halt nix.Und bei uns spielen 2 Leute mit den "alten" Sennheiser Evolution Strecken und mit gescheiten Batterien halten die ca. 4-6 Stunden.
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