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Assistent für Veranstaltungstechnik

  • rick
  • 25. Oktober 2006 um 15:28
  • rick
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    • 25. Oktober 2006 um 15:28
    • #1

    Tag zusammen!

    Ich arbeite nun schon seit geraumer Zeit in dieser Branche, leider kann ich aber meine "Qualifikationen" nicht auf dem Papier nachweisen.
    Ich würde mich nun gern qualifizieren. Allerdings kann ich keine neue Ausbildung anfangen, dass ganze muss neben meinem Hauptjob ablaufen. Ich habe jetzt den Assistenten für Veranstaltungstechnik im Auge.
    Wo kann ich diese Ausbildung außer bei der DEA machen, evtl. auch Fernstudium, Abendschule oder ähnliches?!
    Was für Aufgaben werden in der Prüfung gestellt? Vielleicht hat ja sogar jemand eine alte Prüfung, die er mir mal schicken könnte.

    Schonmal vielen Dank für eure Antworten!
    So long...

    Rick

  • Tobias Zw.
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    • 25. Oktober 2006 um 15:51
    • #2

    Hi Rick,

    der Assistent entspricht inhaltlich dem fachspezifischen Teil des Meisters für Veranstaltungstechnik, Fachrichtung Beleuchtung. Heißt, Du könntest auch irgendwo sonst, wo man eine Meisterausbildung machen kann (Berlin, München, Hamburg, Köln, Darmstadt...) diesen Teil belegen. Wenn Du den Teil erfolgreich abschließt, bist Du vielleicht dann kein "Assistent" (wobei ich mit diesem Titel so meine Probleme habe, weil er im "klassischen" Curriculum Fachkraft - Meister - Ingenieur nicht vorgesehen ist und vielerorts sicher mehr belächelt als anerkannt wird), kannst aber ein Befähigungszeugnis nach jeweiligem Landesbaurecht beantragen. Und das ist ein Schein, mit dem Du Dich bei einer Halle bewerben kannst und der auch dem 08/15-Beamten von der Bauaufsicht was sagt.

    Was spräche denn für Dich dagegen, entweder die Externenprüfung zur Fachkraft zu machen, oder mit nur geringfügig höherem zeitlichen Mehraufwand (ca. 7-8 Wochen Vollzeit) den kompletten Meister?

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    <EDIT>:

    Gerade erst gelesen, daß Du neu hier bist. Herzlich willkommen im Forum, und viel Spaß hier! Und nicht allen alles glauben... :wink:

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • slaytalix
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    1
    • 25. Oktober 2006 um 16:04
    • #3

    Unter Fachkraft angesiedelt auch "Operator für Veranstaltungstechnik"

    DEA Dt. Event Akadamie - so der O-Ton im VPLT Magazin

    Apollo Audio & E-Bike Rental.

    https://apolloaudioandebike.jimdo.com

    https://apollo-audioservice.jimdofree.com/

  • rick
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    • 25. Oktober 2006 um 17:59
    • #4

    Naja, das Ding ist halt ich habe eine Vollzeitjob (eigentlich schon mehr als Vollzeit) und habe Sesselpupes gelernt. Mein Chef will und kann mich nicht für so lange Zeit aus dem Betrieb nehmen. Klar, schön wäre der Meister schon, aber dafür habe ich (glaube ich) nicht geforderten Voraussetzungen, geschweige denn dass mich mein Chef so lange aus dem Betrieb entlässt und dazu kommen dann auch noch sicherlich die Höhe der Kosten.
    EIGENTLICH geht es darum in unserer Firma jemanden zu haben der einen anerkannten Schein in so´ner Richtung hat (bislang hat nur ein Kollege einen Befähigungsschein) um bei Aufbauten rechtlich auf der sicheren Seite zu sein.
    Der Operator darf aus VBG-Sicht auch nicht viel mehr als der Laie, deshalb der Assi.

    @ Tobias Zw.: In 7 - 8 Wochen kann ich einen kompletten Meister machen?! Was brache ich da für eine Vorbildung und wo könnte ich das machen zu welchen Preisen? Wie läuft denn die externe Prüfung zur Fachkraft ab?

    Zitat von &quot;Tobias Zw.&quot;

    ...Gerade erst gelesen, daß Du neu hier bist. Herzlich willkommen im Forum, und viel Spaß hier! Und nicht allen alles glauben... :wink:


    Danke! Bin noch in vielen anderen Foren Mitglied, das kenne ich schon! :wink:

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    1
    • 25. Oktober 2006 um 19:46
    • #5

    Eine Überlegung wäre auch, erst mal mit der "Elektrofachkraft für Veranstaltungstechnik" anzufangen, Strom ist eigentlich das Thema, wo es am deutlichsten vorgeschrieben ist, dass ohne Schein nix geht.

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • rick
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    • 25. Oktober 2006 um 22:01
    • #6

    Ja das hatte ich mir auch schon überlegt, ist eigentlich auch nicht schlecht. Aber ich wollte eigentlich mal so den kleinen Rundumschlag machen.

  • Tobias Zw.
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    • 26. Oktober 2006 um 10:26
    • #7

    Nicht ganz: Wenn Du in DA den Meister in Vollzeit machst, brauchst Du 10 Wochen für den fachspezifischen Teil, 4 für den fachübergreifenden, und dann noch die Zeit für den Ausbilderschein (in meinem Fall 3 Wochen) und - falls Du Beleuchtungsmeister werden willst - für die Elektrofachkraft. Das ganze verteilt sich dann aber über mindestens 2 bis hin zu 5 Jahre.

    Wenn Du den Assistenten machen willst, und der inhaltlich dem fachspezifischen Teil des Meisters entsprechen soll (hmmm...), dann solltest Du doch auch die Zulassungsvoraussetzungen zum kompletten Meister erfüllen können, oder? Das zusätzliche bißchen BWL, Arbeitsrecht und "Zusammenarbeit im Betrieb" sitzt Du dann doch auf einer Backe ab...

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • ukw
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    • 26. Oktober 2006 um 13:03
    • #8
    Zitat

    Nicht ganz: Wenn Du in DA den Meister in Vollzeit machst, brauchst Du 10 Wochen für den fachspezifischen Teil, 4 für den fachübergreifenden, und dann noch die Zeit für den Ausbilderschein (in meinem Fall 3 Wochen)

    Das ist ja eine fixe Sache... Teil 3 macht ihr gar nicht?

    Dann wundert mich das nicht :!:

    ... for a few dB's more . . .

    Merkel's Kommentar zu Finanzminister Schäuble und den 100.000,- DM

  • rick
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    • 26. Oktober 2006 um 19:23
    • #9

    Also die Zulassungsvoraussetzungen von Assi und Meister sind schon recht unterschiedlich.

    Kennt noch jemand irgendwelche Institutionen bei denen man den Operator oder den Assi machen kann?

  • Tobias Zw.
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    • 26. Oktober 2006 um 20:52
    • #10
    Zitat von &quot;ukw&quot;

    Das ist ja eine fixe Sache... Teil 3 macht ihr gar nicht?

    Dann wundert mich das nicht :!:

    Sehe den Zusammenhang nicht. Bitte um Erklärung. Verwechselt Du mich da mit jemand anderem?!?

    Die Meisterausbildung besteht immer noch aus einem fachspezifischen Teil, einem fachübergreifenden und der Ausbildereignungsprüfung.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

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  • ukw
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    • 27. Oktober 2006 um 01:39
    • #11
    Zitat

    Sehe den Zusammenhang nicht. Bitte um Erklärung. Verwechselt Du mich da mit jemand anderem?!?

    Ich habe unglücklich formuliert, das bemerke ich weil Du Dich direkt angesprochen fühlst. Ich weiß, daß Du nicht an dem Thread beteiligt warst. Ich habe den Link dorthin gesetzt, weil der verlinkte Thread unzureichende Betriebswirtschaftliche Kenntnisse der User zeigt. Das sind alles Dinge, die man im Teil 3 der 4 teiligen Ausbildung lernt. Aber Du schreibst: 4 Wochen (Dauer) für den fachübergreifenden Teil.

    4 Wochen für Teil 3 ist ein strammer Ritt, der nur in Vollzeit zu bewältigen ist. Mir schien es so, als würde das Rechnungswesen und die Wirtschaftslehre vielleicht etwas zu schnell abgehandelt. Und ich habe nicht berücksichtigt, daß die User im betreffenden Thread ev. keine Meisterausbildung haben.

    ... for a few dB's more . . .

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  • Tobias Zw.
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    • 27. Oktober 2006 um 10:08
    • #12
    Zitat von &quot;ukw&quot;

    ...4 Wochen für Teil 3 ist ein strammer Ritt...

    Durchaus. Ich habe den Teil noch in 5 Wochen Vollzeit gemacht, und behaupte auch nicht, daß das ein Spaß gewesen wäre. Die Ausbildung bei der IHK Darmstadt (jetzt GFTN) war zwar nicht der Brüller, aber doch ganz ordentlich.

    Das Leben ist kein Ponyhof.

    Soweit ich weiß, wird dieser sog. "Assistent" oder "Operator" sonst nirgendwo angeboten, da diese Ausbildungen die ganz persönliche Erfindung des VPLT / DEA sind.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

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  • rick
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    • 27. Oktober 2006 um 10:11
    • #13
    Zitat von &quot;Tobias Zw.&quot;

    ... Soweit ich weiß, wird dieser sog. "Assistent" oder "Operator" sonst nirgendwo angeboten, da diese Ausbildungen die ganz persönliche Erfindung des VPLT / DEA sind.

    MfG Tobias Zw.

    Der Operator und der Assi sind aber auch von der IHK anerkannt. Der Operator wird sogar in der VersammlungsstättenVO erwähnt.

  • Tobias Zw.
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    • 27. Oktober 2006 um 11:40
    • #14
    Zitat von &quot;Rick&quot;

    ...Der Operator wird sogar in der VersammlungsstättenVO erwähnt...

    Ich habe gerade mal in die MVStättVO geschaut: Da steht nix vom Operator. Wir in Hessen haben ihn auch nicht in der VStättV, und die wurde letztes Jahr novelliert. In der niedersächsischen VStättV taucht er auf, wird aber mit dem "erfahrenen Bühnenhandwerker" gleichgestellt (§ 40 (6)). In der Liste der "Verantwortlichen für Veranstaltungstechnik" ist er als Begriff auch in Niedersachsen nicht zu finden (§ 39 der VStättV). Mit Verlaub: Da würde ich doch lieber die Externenprüfung als Fachkraft machen, die ist dann wenigstens bundesweit aner- und bekannt.

    MfG Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • rick
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    • 27. Oktober 2006 um 11:56
    • #15

    Ja hast schon recht, der Operator ist nur ein kleine Licht. Die Fachkraft würde mir schon gut gefallen, aber das ist mir im Moment ehrlich gesagt noch zu umfangreich.
    Hatte grad ein Gespräch mit meinem Chef, mache jetzt den Assi und evtl. danach dann irgendwann den Meister.

    Rick

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