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  5. Licht

Farbwechsler anstatt PAR64 ?

  • Martin2003
  • 2. November 2006 um 13:33
  • Martin2003
    Verifiziert
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    671
    • 2. November 2006 um 13:33
    • #1

    Hallo!

    Wir überlegen zur Zt. folgenden Schritt und ich würde gerne mal eure Meinung dazu hören:

    Anstatt 24-32 PAR64 Raylight 500W wollen wir in Zukunft 6-8 Robe Colormix 150AT Wash einsetzten. Die Robe deshalb, weil wir bereits gute Erfahrungen mit den Washlights Robe 150XT gemacht haben, diese bieten mit dem HSD 150/70, 7000K Leuchtmittel eine Lichtausbeute, die locker mit den Robe Spot 250AT Movings und den PAR64 500W-Raylights mithalten kann, bei einigen Farben sogar heller ist. An "Glühlicht" bleiben ,je nach VA-Grösse, 4-6 Stufenlinsen Front, 1-3 Sätze ACL PAR36 und 2 Blinder vorhanden. Einsatzgebiet: Livebands/ Coverband´s

    Vorteile: -weinger Truckspace
    -weniger Aufbauaufwand/ weniger Ausrichten
    -weniger Platzbedarf, weniger Gewicht an der Truss
    -Ersparnis konven. Lichtpult, 1 Dimmerpac, Lastcores
    -Show (ohne ACL´s und Blinder) auch notfalls an CEE16

    Nachteile: -ohne PAR64 sieht der Aufbau nicht so "fett" aus :D
    -Anschaffungspreis

    Was meint ihr, kann man die Umstellung wagen?

  • Nyt
    Gast
    • 2. November 2006 um 14:19
    • #2

    Hi,

    je nach Größe der VA ist es natürlich angenehm möglicht wenig Konventionelles zu hängen. Ich würde aber bei klein/mittleren Aufträgen nicht ganz auf PAR verzichten, da wie du schon sagtest es "fett" aussieht!

    Der Standard Kunde sieht meist nur die Masse an Technik die er für sein Geld bekommt und nicht den Wert.

  • Crossfader
    Beiträge
    680
    • 2. November 2006 um 15:05
    • #3

    Den gleichen Gedanke habe ich jetzt auch schon öfters gehabt, wobei ich eher zu Lampen der 250er Klasse tendiere.

    Meine Gedanke war, 2 oder 4 Bars zu behalten und für den Rest eben Farbwechsler.

    Man sollte halt nicht vergessen, dass die Leuchtmittel für die Farbwechsler auch um einiges teurer und imho auch empfindlicher sind -> Case ist Pflicht. Ansonsten ist ein Farbwechsler technisch garantiert anfälliger als eine Blechkanne mit ner Fassung und einem Leuchtmittel drin.

    Entkräftigt die Argumente auf dass ich endlich Farbwechsler kaufen kann -> die Sache mit den teuren Leuchtmitteln hält mich atm noch ab :)

  • SimonFB
    Beiträge
    1.875
    • 2. November 2006 um 17:06
    • #4

    Den Laien/Kunden interessiert dein Truckspace kein bisschen, auch nicht wieviel Gewicht ihr schleppen müsst.
    Wer ein bisschen Ahnung hat, sieht dass die Geräte nicht billig sind - aber das sind die wenigsten.
    Bleibt also die breite Masse: Die sehen entweder 2x ~7m Par 64 (6 Bars, zwei Reihen in der Backtruss) ODER 8 poplige Lampen. Da wird sich keiner beschweren, weil keine Pars da sind, aber es sieht wirklich nicht bombastisch/beeindruckend/viel/gewaltig/wasweißich aus. Ist halt hell.

    Davon mal abgesehen sehe ich den Zeitvorteil noch nicht. Mit DMX-Verkabelung und Dip-Schalterchen ist man bestimmt nicht viel schneller als ne Bar mit 2 C-Haken zu hängen und LaKa in die Truss zu schmeißen.

    Wenn ihr vorher Raylights benutzt habt, werdet ihr auch keinen wirtschaftlichen Vorteil haben. LM teuerer, Wartung aufwändiger, Ersatzteile nötig.

    Gruß, Simon

    Am Anfang war das Licht

  • Martin2003
    Verifiziert
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    671
    • 2. November 2006 um 18:10
    • #5

    Hallo nochmal!

    Der Zeitvorteil bei der Verkabelung ist schon da, da wir für die Farbwechslerverkabelung fertige Strom/DMX-Cores benutzen, d.h. nur 1 Kabel. DMX-Schalter müssen nicht gesetzt werden. Die Adressen bleiben immer gleich, die Show wird dann nur im Licon entsprechend programmiert (wir arbeiten immer mit unserem und eigentlich nie mit Fremdequipment).
    Wartung mache ich mir keine Gedanken drüber, da Equipment immer pfleglich behandelt und meistens nur von mir auf/abgebaut wird (ist auch mein Equipment).
    Cases für die Farbwechsler ist selbstverständlich, hatte ich bisher teilweises sogar für die Bar´s. Leuchtmittellebensdauer für das Osram 150/70 Leuchtmittel ist mit 3000h angegeben, bei 20 Einsätzen im Jahr also auch nicht das Problem.
    Bleibt noch das Problem "was bekommt der Kunde für sein Geld"... Häufig werde ich von den Band´s gebucht (die dann auch mit schleppen müssen), oder von einer örtlichen Musikinitiative. Viel Budget ist selten im Spiel, dafür darf ich dann im Gegenzug das Mat. von dem Verein gelegentlich für lau haben.

    Noch andere Argumente..... :?::)

  • SimonFB
    Beiträge
    1.875
    • 2. November 2006 um 19:05
    • #6
    Zitat von "Martin2003"

    Noch andere Argumente..... :?::)


    Eins hab ich noch :wink:
    Die Farbwechsel!
    Ich weiß ja nicht um was für Musik es geht, aber einen flüssigen Farbwechsel wirst du mit den lampen nicht hinbekommen. Wenn du also langsam von einer Farbe zur anderen faden willst, kannst du maximal die Hälfte der Lampen nehmen. Das wäre dann 4, was ich ziemlich wenig finde (zumindest wenn die Bühne so groß ich, wie bei bisher 6 Bars vermute). Ausserdem hast du bei jedem Farbwechsel mit offenem Dimmer einmal kurz 'Regenbogen'.

    Edith hat auch noch was sagen:
    Hab mir gerade mal die Preise für die 150er angesehen. Hast du als Alternative schon mal über eine Armee von LED-Pars nachgedacht? Sind halt immer noch nicht besonders hell, aber die Masse machts. Wie gut die Farbmischung inzwischen ist kann ich nicht sagen, müsste man sich mal ansehen.
    Du sparst dabei zwar keinen Truckspace und auch kein Gewicht, aber:
    weniger Strom, viel mehr Möglichkeiten bzgl der Farben (ausser Weiß :wink: ), keine Kosten für Leuchtmitttel.
    Immerhin kosten 8 Farbwechsler soviel wie >60 LED-Pars. Da dürfen die auch etwas dunkler sein...

    Am Anfang war das Licht

  • Martin2003
    Verifiziert
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    671
    • 2. November 2006 um 19:31
    • #7

    Na, das ist doch mal ein Argument!

    Bei 8 Farbwechslern kann ich wenn ich den Regenbogeneffekt vermeiden will beim Wechsel nur 4 einschalten, die anderen während des Wechsels Dimmer zu, oder auf Farbe neben Farbe achten, passt nach Murphy aber meistens nicht, da nur unpassende Farben nebeneinander liegen.
    Bühne ist ca. 6x 4m, Backtruss meistens 8m. Musik von/bis (Top 40 Cover, Schlagercover, Oldiecover, Santana-Cover), gelegentlich auch Metal oder Hart, dann setzte ich aber weiter die Pars ein.
    LED-Pars weiss ich nicht, für mich kommt kein No-Name Equipment in Frage, gibts da was ordentliches??

  • tufkalifa
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    277
    • 3. November 2006 um 07:58
    • #8

    Eurolite LED PAR 64 10mm, kommt so an die 300 Watt PARs hin.
    (iss zwar nich ganz amtlich, aber wenn gar nichts mehr geht nimm den)

    Soudlight LEDSPOT36 mit 36 Luxeons (895€) kostet halt nur im System die Hölle !

    Eurolite ML-56 mit Luxeon LEDs

    Mfg lichfabi

    PS: Ich bin KEIN Chinafan ! (Eurolite)

  • lorien
    Beiträge
    285
    • 3. November 2006 um 13:25
    • #9

    nicht vergessen:

    1. Wenig Lampen = viel Schatten
    2. Viele PARs = schön hell bei "full" ... wenn's paßt
    -> nicht mehr möglich bei wenig Farbwechslern :(

  • Martin2003
    Verifiziert
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    671
    • 3. November 2006 um 18:27
    • #10

    Gibt es dieses LED-Pars eigentlich auch einigermassen "amtlich"? -Ich bin von Eurolite nicht gerade angetan und habe nichts anderes im Netz gefunden.
    Eurolite ML-56 leider bei Steinigke nicht lieferbar, sonst hätte ich mir mal ein Testexemplar geholt und hier berichtet....

  • Martin2003
    Verifiziert
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    671
    • 3. November 2006 um 19:37
    • #11

    Nochmal zur Info: Es sind nicht nur das Frontlicht und die Farbwechsler geplant, sondern auch, je nach VA-Grösse, 6-10 Robe 250AT Movings, 1-3 ACL-Sätze und Blinder. Also Full-On etc.. kein Problem

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