1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Sonstiges
  4. Cash und Co

Macht sich der Titel "Meister" bemerkbar / Ist er

  • Seven
  • 15. November 2006 um 12:08
  • Seven
    Profi
    Reaktionen
    320
    Beiträge
    4.376
    • 15. November 2006 um 12:08
    • #1

    Ich stelle mal die Frage in die Runde an Leute, die ihren Meister im Bereich Veranstaltungstechnik gemacht haben.
    Inwieweit seht ihr den Titel bzw. die Ausbildung/Prüfung als sinnvoll und speziell den Ausbildungsteil als praxisrelevant?

    Macht sich der Meister im Alltag bemerkbar? Kommen neue (bessere und andere) Jobs auf Euch zu?
    Könnt ihr bei bestehenden Kunden einen Preisaufschlag erzielen?

    Ich hab da mit 2 Kollegen die grade dabei sind eine ganz nette Diskussion gehabt und würde gerne weitere Eindrücke hören.

    gruß
    Jan

  • Tobias Zw.
    Profi
    Reaktionen
    821
    Beiträge
    2.857
    Termine
    27
    • 16. November 2006 um 01:50
    • #2

    Hi Jan,

    tja... kniffliges Thema. Bei unserem Alltags-Rock'n'Roll-Geschäft ist der Titel wurst und hat mir erstmal keinen Cent mehr Gehalt gebracht - außer indirekt durch den Umstand, daß man speziell hier auf'm flachen Land, wo die Leute sowas noch nicht so richtig kennen, damit natürlich gut werben kann. Indirekt zahlt sich's also doch aus, und sei es nur die Sicherung meines Arbeitsplatzes.

    Andererseits freelance ich ja nebenher auch ein bißchen, und da mache ich den ein oder anderen Job entweder, weil ich als Meister (-> Qualifikation) gebucht werde oder wirklich als "Verantwortlicher für Veranstaltungstechnik". Da zahlt sich's natürlich aus, und es gibt keine Diskussion, warum ich ein paar €uro mehr koste als der schnöde Zumpler... (und mal im Ernst: Wenn ich einen Kfz-Mechaniker-Meister so lange arbeiten lassen würde, wär's noch teurer...).

    Ich habe mir noch nicht durchgerechnet, wann ich mit den Extrajobs den Aufwand für die Meisterausbildungen wieder eingespielt habe, aber ich habe definitiv höherwertigere Jobs als vorher. Und wenn gar nix mehr geht, werde ich Hausmeister in der Stadthalle 8) .

    Meines Erachtens ist die Ausbildung noch nicht umfassend und tiefgehend genug, mir begegnen häufig genug "Meister" speziell aus nördlich / westlich gelegenen Bundesländern, die bei mir nicht mal ein Kabel aufwickeln dürften. IMHO besteht der dringende Bedarf, die Meisterausbildung stringenter, umfassender und praxisnaher zu gestalten und bundesweit zu vereinheitlichen.

    Zum Thema AdA-Schein darf man nicht alle Ausbildungen über einen Kamm blasen - gewiß gibt's da so viertägige Notfall-Vorbereitungskurse, in denen man auf die Prüfung getrimmt wird und wonach man immer noch nicht Ausbilder von Ausbildendem unterscheiden kann. Ich hatte das Vergnügen (wirklich!), einen dreiwöchigen Kurs beim BBZ Marburg zu absolvieren, der eigentlich ganz in Ordnung war, für mich als abgebrochenen Pädagogikstudenten allerdings auch gerne etwas mehr in die Tiefe hätte gehen können, speziell was Methodik und Didaktik angeht.

    In der Hoffnung, Dir mit diesem Sermon geholfen zu haben :wink:

    Mit freundlichen Grüßen

    Tobias Zw.

    Äch bän wäder do.

    http://www.tobiaszweckerl.de

  • jundc
    Profi
    Beiträge
    304
    • 17. November 2006 um 09:54
    • #3

    Mein Partner hat seit 2 Jahren seinen Meistertitel, unterem Strich muß ich sagen hat sich die Sache gelohnt, wobei wr das derzeitig nicht über den Stundensatz reinholen.

    - Bei uns war der Meister vielmehr die Möglichkeit uns von den Mitbewerbern abzugrenzen und war schon mehr als einmal das entscheidende "Zünglein an der Wage" das wir den Job bekommen haben

    - Hat uns mittlerweile zum Ausbildungsbetreib gemacht

    - Bei der Gründung unserer eigenen Veranstaltungshalle, hat es gerade mit den Behöhrden einige Vorteile gehabt, da hat eine Aussage in Bereichen wo die eventuell nur halbwissen haben schon gleich Gewicht.

    - hat manchen Veranstalter mittlerweile schon seine Veranstaltung gerettet, weil wir mit den Behorden die eine oder andere Fragestellung klären konnten.

    Denke über kurz oder lang wird man ohne Meister oder Ing. in der Firma ein zunhemendes Problem haben, zumal wenn immer mehr Autodidakten in den Ruhestand gehen und bei den Nachfolgern sich die Frage zwischen Ausgebildeten und nicht Ausgebildeten stellt und auch Behöhreden immer mehr auf die vorhandenen Vorschriften achten. Kurz um, auch ich werde meinen Meister noch machen.

    J&C Veranstaltungstechnik GbR
    Meisterbetrieb für Veranstaltungstechnik

    Tel:07531/3622380

  • Seven
    Profi
    Reaktionen
    320
    Beiträge
    4.376
    • 17. November 2006 um 11:03
    • #4

    Es gibt eben zunehmend größere (Größe ist relativ) Veranstaltungen, bei welchen Locationinhaber oder Betreiber einen Meister fordern. Zumindest ist mir dies aufgefallen. Und es gibt durchaus Landstriche mit einer sehr geringen Meisterdichte. Von daher kann ich mir vorstellen, dass es momentan zumindest vom Titel her Sinn macht sich hier weiterzubilden.

    Ich habe eben Kontakt zu Leuten, die das ganze in Bayern machen und damit nicht wirklich zufrieden sind, also mit der Ausbildung an sich. Zuviel einfaches Basiswissen was man voraussetzen sollte, zuwenig Tiefe und besonders im imho sehr sicherheitsrelevanten Bereich wie Rigging zu wenig.

    Danke für die Meinungen bisher und weitere sind willkommen.

    gruß
    Jan

  • hasenfuß
    Beiträge
    1.142
    • 20. November 2006 um 18:17
    • #5
    Zitat von "Seven"


    Inwieweit seht ihr den Titel bzw. die Ausbildung/Prüfung als sinnvoll und speziell den Ausbildungsteil als praxisrelevant?

    Macht sich der Meister im Alltag bemerkbar? Kommen neue (bessere und andere) Jobs auf Euch zu?
    Könnt ihr bei bestehenden Kunden einen Preisaufschlag erzielen?


    wie ich an anderer stelle schon schrieb: niemand wird
    dir mehr geld für die gleiche arbeit zahlen bloß weil du
    einen zettel hast (in unserer branche zumindest, anderswo
    macht z.b. ein xxx doktortitel sicherlich einen unterschied)

    wenn ein meister erforderlich ist, sieht das anders aus -
    das kann dann nur ein meister machen und dafür gibt´s
    dann halt was mehr. es gibt allerdings auch immer mehr
    meister (deren fachliche qualifikation unabhängig von
    der ausbildungsstätte halt wie überall im leben schwankt,
    aber das ist ein anderes thema) - somit ist das "was" mehr
    auch nicht genug um goldene nasen zu verdienen...

    wer sich weiterbilden möchte, bildet sich weiter - wer
    viel geld verdienen möchte, macht eine umschulung
    zum bankkaufmann oder wird immobilienmakler 8)

    ______________________________

    meister vt
    gMA operating
    photo
    dj

  • jundc
    Profi
    Beiträge
    304
    • 22. November 2006 um 10:57
    • #6

    "wer viel geld verdienen möchte, macht eine umschulung
    zum bankkaufmann"

    @ hasenfuß:

    Mein Leherer in der Ausbildung zum Finanzassistenten /Bankkaufmann hat mal behauptet:" Finanzassistenten und Bankkaufleute wissen alles übers Geld, bloß nicht wie man es verdiehnt", heute weiß ich das er damit recht hatte!!!

    J&C Veranstaltungstechnik GbR
    Meisterbetrieb für Veranstaltungstechnik

    Tel:07531/3622380

  • Eric
    Beiträge
    1.017
    Marktplatz Einträge
    1
    • 22. November 2006 um 19:22
    • #7

    Sorry, OT:

    Zitat von "Tobias Zw."


    Und wenn gar nix mehr geht, werde ich Hausmeister in der Stadthalle 8)

    als wenn das so ist Tobias, dann mach ich meine Ausbildung nochmal ;) Bis demnächst !

  • henkxl
    Beiträge
    69
    • 18. Januar 2007 um 16:05
    • #8

    Ich bin Meister, allerdings im Bereich RFT. Viele wollen Meister einstellen aber nicht zum Meisterlohn. Das war schon vor 20 Jahren so.

    Ich denke auch, dass der Meister VAT ganz nett ist, aber was nützt das wenn ihn keiner will.

    Die einige Gefahr die ich sehe dass der Beruf irgendwie den Innungstouch bekommt wie das im Handwerk üblich ist

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 20. Januar 2007 um 18:55
    • #9
    Zitat von "henkxl"


    Die einige Gefahr die ich sehe dass der Beruf irgendwie den Innungstouch bekommt wie das im Handwerk üblich ist

    Welche Folgen fürchtest Du?

    Die Branche hat keine Zukunft, wenn auf den Baustellen jede Menge Laien für 10 EUR die Stunde basteln. Bei uns in der Region ist das schon lange regelmäßig so und ich habe ich noch nicht mitbekommen, dass die BG oder das Bauamt hier eingereift.

    Insofern wäre doch eine Mindestqualifikation zur Betriebseröffnung eine andere Lösung. Die ordentlich arbeitenden Qualifikationslosen werden die Leidtragenden sein ... bei den Hobbyisten darf man sich dann bedanken.

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • henkxl
    Beiträge
    69
    • 20. Januar 2007 um 19:44
    • #10

    Nichts gegen Mindestqualifikation aber bitte keine "Handwerksrolle" o.ä.

    Ich frage wie ich ohne Meister VAT Veranstaltungen in relativ großem Umfang in den letzten 20 Jahren hinbekommen habe ?
    Es gab nie Theater mit TÜV o.ä.
    Meinst Du die wären besser gelaufen wenn ein Roadie mit Meistertitel aber ohne Berufserfahrung dabei gewesen wäre?

  • Stephan Graeske
    Profi
    Beiträge
    1.217
    • 20. Januar 2007 um 19:46
    • #11

    Nein ... weil Du ein Meistertyp bist.

    Aber es gibt genügend, da läuft es sehr schlecht weil sie keinen Blickwinkel, kein Wissen und kein Verantwortungsbewußtsein wie ein Meister haben.

    ... oder wie ein Meister haben sollte.

    Veranstaltungstechnik, Konferenztechnik, Medientechnik in Bergisch Gladbach bei Köln mieten: http://www.graeske.de

  • mringhoff
    Profi
    Reaktionen
    6
    Beiträge
    5.262
    • 22. Januar 2007 um 11:21
    • #12

    ...und leider schützt ein Meistertitel nicht vor Unwissen:
    http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=59229

    Aktuelle Gebrauchtgeräte: hier klicken

Anstehende Termine

  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Donnerstag, 8. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • Competent Person for Event Rigging according to IGVW SQQ 2 | Level 1 | Munich (English)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Freitag, 23. Oktober 2026
  • Combined seminar for experts in lifting gear and lifting beam systems (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 13. Oktober 2026 – Donnerstag, 15. Oktober 2026

Letzte Themen

  1. Neuer Mixer in Sicht: Behringer FLOWCASTER

    funkbrother
    5. Oktober 2026 um 16:21
  2. VI400/600 - Steuerung Local Rack über Mixing Station und Virtual VI ohne Surface?

    robert müller
    4. Oktober 2026 um 23:18
  3. Leatcon 2026 Forumstreffen

    skyper
    3. Oktober 2026 um 10:00
  4. Eminence Kappa 15 (LF) Bauvorschläge für Bassreflex oder Horn

    soundralf
    2. Oktober 2026 um 12:44
  5. Kleine PA und nur Fragen!!!

    Alex Bundschuh
    1. Oktober 2026 um 18:47
  6. Welche DI-Box/Line-Übertrager für Laptop/Kopfhörerausgang?

    wusel123
    30. September 2026 um 12:29
  7. Ersatzteilversorgung Lautsprecher (speziell Seeburg A3 MKII)

    Hanseat
    29. September 2026 um 18:25
  8. Neues Online-Simulationstool für Treiber / Gehäuse / Leistung / Filter

    Blancblue
    29. September 2026 um 13:16
  9. Subwoofer 80cm x 40cm x 80cm

    zegi
    28. September 2026 um 17:06
  10. Frontschaum in "Würfeloptik"

    Blancblue
    28. September 2026 um 15:41

Benutzer online in diesem Thema

  • 1 Besucher
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™