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Dimmer - habe ich das richtig verstanden

  • Hildegardis
  • 21. November 2006 um 20:56
  • treibsand
    Verifiziert
    Reaktionen
    1.563
    Beiträge
    9.426
    Marktplatz Einträge
    1
    • 23. November 2006 um 09:04
    • #21
    Zitat von "Hildegardis"

    Wegen der Einstreuungen mache ich mir kaum Probleme, da komplett neue Leitungen mit eigenen Sicherungen aus dem Keller gelegt werden.
    Das ist zwar richtig, wichtig & gut, schützt aber nicht immer komplett vor Einstreuungen. Auch die korrekte, saubere Leitungsverlegung zu den Lampen sollte sein und Billigdimmer können auch in nahe liegende Microfon/NF-Leitungen einstreuen! Also ""Dimmercity" bitte immer etwas weiter vom Amping/Stagebox weg.

    Bei der Planung werden wir von einem Bühnentechniker unterstützt. Aber wie das so ist: Alle Leute haben immer zu tun und wenig Zeit.
    Kleine Aufmerksamkeiten (bezahlen...) können Wunder wirken. Muss nicht immer viel sein :wink:
    Wegen der beschränkten Anzahl von steuerbaren Leitungen bin ich auch etwas skeptisch. Nur sechs Leitungen für eine Seitentraverse scheint mir wenig.
    Ist viel zu wenig! Wie gross ist denn die Bühne? (es kann bei kleinen Bühnen und R'n'R reichen, ebenso, wie man Lampen recht&links symmetrisch zusammenlegen kann. Dann wären es halt 12 Kanäle für die Seiten...
    Bei Theater & Musical wird's halt schnell eng.
    Wenn ich einen 12 Kanal-Dimmer mit 35A nehme, dann bräuchte ich für den Saal 4-5 Dimmer, das macht dann 175A. Ich weiß nicht, ob das der Hausanschluss hergibt. Gibt es Dimmer mit 4 Harting-Anschlüssen, also 24 steuerbaren Leitungen. Weniger Maximallast pro Kanal wäre ja zu verschmerzen.
    Lieber nicht weniger Maximallast nehmen.
    1. weil die dimmer in der 1kW/kanal-Klasse qualitativ eher minderwertiug sind
    2. weil viele Techies meisst mit 2kW Dimmern arbeiten und deswegen auch die Lampen/Leuchtmittel dementsprechend dimensionieren. Und nix ist frustrierender, als wenn die Sicherung fliegt. Ausser vielleicht, die Sicherung nimmt gleich noch die "Billigtriacs" mit...
    Da beim Licht seltenst (nie) alle Lampen auf 100% laufen, kann man problemlos mehrere Dimmer an 63A nutzen. Gerade Theaterlicht erfordert meisst nur wenige Kanäle für eine Szene, dafür aber seltens die gleichen.
    Macht es überhaupt Sinn, eine Bühne aus 20m Entfernung von hinten zu beleuchten oder setzt man lieber auf Licht von 8m entfernten Seitentraversen?
    Hängt von der Bühnengrösse, vor allem aber von dem verwendeten Lampentyp ab. 20m erscheinen mir aber als zu viel, da der Winkel bei nicht ausreichender Höhe reichlich flach wird...
    Bis dann,
    Benedikt.
    Ebenso. Peter.

    Alles anzeigen

    :wink:

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • Hildegardis
    Beiträge
    66
    • 26. November 2006 um 16:36
    • #22

    Ich war ein paar Tage auf "Konzertreise".
    Unserem beratenden Techniker bezahlen wir natürlich etwas. Es ist halt nur so: Die Leute, die Arbeit haben, haben zuviel, und die anderen nichts ...
    Der Tip mit dem DMX-Booster ist klasse. Damit sollte ich zurechtkommen. Ein Dimmer mit 12 Kanälen pro traverse sollte für unsere Ansprüche (auch auf die Zukunft gesehen) reichen.
    Wegen der Einstreuungen: Die Dimmer wären in einem separatem Raum und die Leitungen hätten einen Abstand von ein paar Metern zu den Audio-Leitungen (Dimmerleitungen auf der Saaldecke und an den Seitenwänden, Audio eher ebenerdig).
    Rein preislich kommt als Dimmer fast nur so etwas in Frage:

    http://www.thomann.de/de/stairville_dd1210h.htm

    Wäre das sehr schlimm. Ich kann es nicht wirklich einschätzen, aber bei den Verstärkern haben wir uns damals auch t.amp angeschafft und für unseren Bereich sind die Dinger o.k. Laufen ohne Pannen und ohne großes Rauschen seit einigen Jahren problemlos.

    Gruß,
    Benedikt.

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