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Thema OPs

  • Zerg
  • 5. Februar 2003 um 20:01
  • Zerg
    Beiträge
    48
    • 5. Februar 2003 um 20:01
    • #1

    Hiho…


    Ich hab vor nen paar Tagen gelesen das OPs (Operations-Verstärker) unterschiedliche Frequenzen unterschiedlich Stark verstärken. Die Differenz liegt zwar in einem kaum messbarem Bereich aber vom Signal-Gerät bis zu den Boxen gibt es ja eine ganze Menge Geräte die OPs haben (Mischpult, Compressoren, Aktiv Weichen, EQ´s etc).

    Kann man dieses „Verstärkung“ getrost beiseite schieben, oder hat schon mal einer, eine Klang Änderung gehört/gemessen wenn viele Effektgeräte im Signal weg sind?

    Das ist ja auch der Grund warum in der (angeblich) „höheren“ HIFI-Technik Röhren Verstärker benutzt werden, wobei ich wenn ich ehrlich bin noch nie einen Unterschied gehört habe. Aber wenn der Unterschied wirklich so gravierend ist, dann müsste das in der PA Technik durch die ganzen Geräte ja noch viel Extremer sein.

    Oder ist das wieder einer von diesen "Kauft das und das weils ja viel Teurer ist dann muss es wohl besser sein und wir erfinden mal nen paar sinnlose Gründe warum das so ist" Sprüchen der Hersteller?

  • Fossi
    Beiträge
    2.034
    • 6. Februar 2003 um 00:09
    • #2

    Viele Fragen kurz zusammengefasst.

    Zu den OP's, so ziemlich alle Signalverstärkungen werden heutzutage mit OP's gelöst(sehen wir mal von diskret (mit einzelnen Transistoren) aufgebauten Verstärkern ab).
    Natürlich gibt es verschiedene OP's hinsichtlich Qualität und Klang, die Preise gehen von ein paar Cent bis zu einigen 10€ pro Stück.
    Ich würde die klanglichen Unterschiede einzelner Geräte aber nicht auf die vernachlässigbaren Toleranzen der OP's zurückführen, sondern auf das Schaltungsdesign (Verknüpfung dieser) an sich.

    Und das gute Röhrenverstärker "besser" klingen als Transistorverstärker ist KEINENSFALLS auf den Frequenzgang zurückzuführen, dieser ist bei guten Transistorverstärkern nämlich wesentlich besser als bei Röhren.
    Der Frequenzgang hat mit dem Klang an sich relativ wenig zu tun, viel interessanter sind hier Verzerrungen jedweder Art.
    (eine "Kackbox" mit einem DigitalenEQ zu vollständiger Linearität (Freq.gang) getrimmt (technisch möglich) wird immernoch schlecht klingen)

    Wenn Du durchweg vernünftige und nur die nötigsten Geräte im Signalweg hast kannst Du die marginalen Unterschiede in der Verstärkung der OP's vernachlässigen.

    Ich denke wir sind heute auf einem Stand der Technik wo zumindest der Frequenzgang der Mischpulte/Effektgeräte/Compressoren/Aktivweichen und Endstufen
    (auch der rel. billigen Produkte) kaum noch etwas zu wünschen übrig lässt.
    Vielmehr z.B. sind die Unterschiede in der dynamischen Bearbeitung (Dämpfungsfaktor/Anstiegszeit/Impulsfestigkeit am Beispiel Endstufe)
    des Signals zu suchen.

    Mehr fällt mir gerade nicht ein :)


    Kaufe das was Dir klanglich gefällt! (in punkto Haltbarkeit(welche ja im PA-Sektor ein wichtige Rolle spielt) solltest Du auf Erfahrungen anderer Vertrauen)
    Im Endeffekt kann man ziemlich viel messen was man nicht hört.
    Und letztendlich heisst es ja ich höre Musik und nicht ich messe Musik.


    Beispiel:
    EQ in einer guten PA: man nehme z.B. bei 2k 1dB raus, ich möchte mir anmaßen zu behaupten das die wenigsten von uns diese Veränderung hören würden! (und 1dB unterschied ist für die heutige Elektronik schon viel)


    Bitte berichtigt und ergänzt mich, sollte ne kurze Zusammenfassung werden, wenn ich an Deinen Fragen vorbei geredet habe sorry, dann frag nochmal etwas konkreter. (über das Thema gibts einige Bücher)

    blubb.

  • ADMIN
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    1
    • 6. Februar 2003 um 00:41
    • #3

    Die Leerlaufverstärkung eines OPs fällt mit der Frequenz (waren es nun 20 dB pro Dekade? Wer studiert das gerade?).

    OPs werden aber bei Verstärkerschaltungen so gut wie immer massiv gegengekoppelt, und dann wird die Frequenzgang sehr linear und deutlich besser als der von Röhrenverstärkern.

    Allein von den Meßwerten ist der OP der Röhre "haushoch" überlegen, Klanglich bewirkt die Röhre eine gewisse Verfärbung, und wenn die gewünscht ist, greift man halt zu derselbigen. (So wie ja auch Großmembran-Mics eingesetzt werden, wo doch Kleinmembran-Mics viel lienarer sind...)

    Bitte keine fachlichen Fragen per PM - Inhaber von dBmess

  • pm-acustics
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    3.542
    • 11. Februar 2003 um 16:33
    • #4
    Zitat

    Die Leerlaufverstärkung eines OPs fällt mit der Frequenz (waren es nun 20 dB pro Dekade? Wer studiert das gerade?).


    20 dB/ Dekade sind korrekt. Klausur war am vorletzten Montag......


    Grüßle

    Sven

    PISA! die Freiheit nehme ich mir ! ;)

  • Sven M
    Profi
    Beiträge
    2.530
    • 11. Februar 2003 um 17:23
    • #5

    Aha...welches Fach? Bauelemente und schaltungen?? (bei mir wars darin)

    Was sagt der Raver auf der Techno-Party, wenn sein Extasy aufhört zu wirken?

    "Was ist denn das für eine sch... Mucke hier?"

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