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Phonic i7600 Supracurve Wie einmessen?

  • clemens
  • 4. Dezember 2006 um 23:36
  • clemens
    Beiträge
    35
    • 4. Dezember 2006 um 23:36
    • #1

    Heute ist der Phonic i7600 Supracurve bei mir angekommen.
    Erst mal ausgepackt, das Manual habe ich mir ja bei Phonic schon längst runtergeladen.
    Equalizer ausprobiert, mmhhh, lecker, klappt alles, wie gewünscht.
    Nun mal den Analyzer angeworfen und Konserve "angeschaut". Soweit auch alles ganz nett.
    Nun zum Thema Einrauschen:
    Das Teil hat einen Ausgang für Pink Noise, schon mal schön. Damit auf das Pult in einen Kanalzug gegangen und dann Meßmicro ausgepackt, schön in den Raum gestellt, auf einen anderen Kanal gestöpselt und mich dann erst mal gefragt: Was mache ich hier eigentlich gerade ?
    Wenn ich nun Pink Noise anwerfe und über das Mischpult das dem Teil gebe und dann Post EQ messe, dann kann da ja erst mal nix gescheites gemessen werden, selbst wenn es auf der PA schön rauscht. Fehlt ja die Rückkopplung zu dem Analyzer.
    Wenn ich nun aber das Micro aufdrehe, dann sehe ich zwar schön was, würde mir aber zusätzlich zu dem Rauschen, was auf den Eingang des Analyzers (also im Fall vom Phonic ja gleichzeitig auch EQ IN) höchstens Phasenschweinereien und lustige Messergebnisse holen, oder?
    Man könnte nun das Pink Noise Signal direkt auf den Verstärker schicken und dann lediglich das Micro Signal zum Messen nehmen und mit dem Micro über den Out des Mischpults in den EQ IN gehen und dann, nachdem man das mit der einen Seite gemacht hat, das ganze mit der anderen Seite wiederholen.
    Das bedeutet aber jede Menge Umsteckerei. Geht's auch anders ?
    Danke für die Hilfe im Voraus und ... nicht verlachen, wahrscheinlich ist's nur ein Knoten im Kopf.

    Grüße,
    der Clemens

    Hier die Anleitung: http://www.musikundtechnik.de/download/PHI7600_Anl.PDF

    Von meinem Beitrag distanziere ich mich nachdrücklich, da er nicht meine Gedanken widerspiegelt und nicht konform mit meiner Weltanschauung ist. Ich schließe jede Haftung aus für mögliche Folgerungen, die meine Worte im Kopfe des Lesers erzeugen mögen!

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    • 5. Dezember 2006 um 14:26
    • #2

    Hi,

    hat das Teil keinen eigenen Mikroeingang? Ansonsten halt über Auxweg (und den Kanal auf keinen Ausgang oder Gruppe routen) oder über direkt out des Kanals.

    Zum Thema einmessen mit RTA sei noch der folgende Hinweis erlaubt

    http://www.s4.forumfactory.com/cgi-bin/s4/foren/F_1827/cutecast.pl?forum=6&thread=10

    Tomy

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    • 5. Dezember 2006 um 14:35
    • #3

    Hi,

    habe mir grad mal das Manual angeschaut. Der RTA scheint ja mehr oder weniger nur ein Gimmick zu sein, sinnvolles Einmessen ist damit ja nur sehr schwer (wie du ja schon geschrieben hast) möglich, indem man eine Seite als RTA (pre EQ!) und die andere als EQ nutzt. Wenn man dann die eine Seite hat, alles umstecken...
    Wenn ich mir dagegen meinen Ultracurve anschaue, denke ich das Behringer gar nicht so dumm ist :)

    Tomy

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  • clemens
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    • 6. Dezember 2006 um 19:10
    • #4

    @ Tommy,

    nachdem Du das Manual angeschaut hast ... die ernüchtende Antwort, nö, das Teil hat keinen Mic Eingang.
    Ich mache das jetzt mit nem Patch wo ich den Pink Noise auf die PA schicken kann oder die Verbindung EQ Out -PA patchen kann. So geht das am schnellsten. (aus meinem Driverack heraus)
    Der RTA ist auch mehr oder weniger buntes Licht. Lediglich für die Monitore wäre das Teil vielleicht ganz lustig, wenn man vom FOH aus mischt und trotzdem weit fort ist, kann man quasi die Direct Outs der Gesamgsmics zum "Einschießen" ohne Pink Noise verwenden und sieht dann das, was man auch hört ... ? (als Feedback meine ich)

    Naja, der EQ ist meiner Meinung nach besser als der Ohringer, zumindest schneller bedienbar und letztlich braucht man ja doch die Ohren fürs Mischen.
    Schade, daß Du mir nicht sagen konntest, daß ich dusselig bin und dass das Ganze doch ganz einfach geht. :lol:

    Danke für die Schnelle und kompetente Antwort und den Link,
    der Clemes

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  • TomyN
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    • 6. Dezember 2006 um 19:25
    • #5

    Hi,

    klar kann man schneller zugreifen, also für Monitoranwendungen hat er wahrscheinlich seine Vorteile (aber man muss halt aufpassen, dass man gerade die richtige Seite gewählt hat).
    Der Behringer war und ist für mich halt perfekt, da er zum einen jede Menge Parametrische EQs hat, die in Zusammenarbeit mit SATlive natürlich optimal zum Einmessen geeignet sind. Wenn man dann während der Show nochmal schnell nachregeln muss, dann kann man den graphischen EQ nehmen. Delay ist auch noch drin, und vorallem ein 24Bit/96kHz Digitalausgang und das alles für einen Preis, denn ich bei meinem YPD-2006 (oder so ähnlich) nur für die Nachrüstung eines digitalen Ausgangs hätte zahlen müssen.

    Tomy

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