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Bassrutschen richtig delayen

  • HaPe
  • 21. Juli 2008 um 00:18
  • HaPe
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    1.099
    • 21. Juli 2008 um 00:18
    • #1

    Problem ist folgendes:

    Besitze 2 Bassrutschen nach "JBL-Style", mit Speaker Frontseitig und dann geht der Rückwärtsdruck hinten rum über Rutsche, "so richtig" mit gebogenem Holz, vorne wieder raus.

    Messequipment habe ich leider nicht. Bin nun aber derzeit dabei, die Rutschen mit Hilfe meiner LAB SPL2-B Aktivweiche an die vorhandenen Bassreflexe anzupassen, weswegen ich derzeit auch mal bischen mit Delay rumspiele.

    Nun stellt sich mir aber die Frage bei diesem Konstrukt, wo es ja eigentlich Bauartbedingt Auslöschungen ohne Ende geben müsste, da der Schall ja von 2 Richtungen kommt (Denkfehler?), welcher Wert da relevant für das Delay ist. Gehe ich dabei von der Hornpfadlänge aus, oder nehme ich irgendeinen Mittelweg?

    Und vor allem - wenn Auslöschungen auftreten sollten - ab welcher Frequenz mag man die finden? Trenne derzeit auf 80Hz (Weichenpreset) und habe die Bassreflexkisten um die Entfernung, die die Hornpfadlänge in etwa darstellt (ca 1m) delayed. Das Ergebnis ist im Gegensatz zu vorher, wo ich es ohne Delay betrieben habe, schon gewaltig besser, aber irgendwie weiss ich nicht, ob das so richtig richtig ist.

    Würde mich sehr über klärende Worte dazu erfreuen.

  • Mechwerkandi
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    • 21. Juli 2008 um 08:36
    • #2
    Zitat von "hpaudio"


    Nun stellt sich mir aber die Frage bei diesem Konstrukt, wo es ja eigentlich Bauartbedingt Auslöschungen ohne Ende geben müsste, da der Schall ja von 2 Richtungen kommt (Denkfehler?), welcher Wert da relevant für das Delay ist. Gehe ich dabei von der Hornpfadlänge aus, oder nehme ich irgendeinen Mittelweg?

    Deine Überlegung ist sachlich völlig korrekt.
    Das wird auf einen empirisch ermittelten Zwischenwert hinauslaufen.

    Das originäre Problem besteht IMHO eher darin, das Du versuchst, die Rutschen in ein Systemkorsett zu zwängen, von dem die Entwickler seinerzeit wohl nur geträumt haben.
    Die Dinger liefen früher 'rauf bis ~ 2kHz, dann hing da irgend so ein grosses Multicel Horn drüber. Der Sound war entsprechend, mag man, oder mag man nicht.

  • audienceblinder
    Beiträge
    420
    • 29. Juli 2008 um 12:34
    • #3

    mhh wenn du das schon machst...

    wäre jetzt aber erst die Frage ab wann mehr von vorne abgestrahlt wird, als von hinten (Horn).

    und wäre es dann nicht auch ratsam die Phase des Basses noch umzudrehen, weil Du gehst ja jetzt davon aus das der größte Teil bei der Trennfrequenz über das Horn abgestrahlt wird, sprich die Rückseite des Lautsprechers ist dafür verantwortlich.

    und ich schätze daß Du mit der Trennfrequenz 80Hz schon zu tief liegst
    und daß Du dann den Bass nur um das Stück delayen mußt Versatz Bassreflex zur Vorderkante Basslautsprecher.

  • HaPe
    Reaktionen
    14
    Beiträge
    1.099
    • 22. Oktober 2008 um 03:18
    • #4

    Die Ermittlung der Frequenz und des richtigen Delays ist schwer. Aber nach Gehör und mit ein bischen Logik habe ich das ganze so eingestellt, das es extrem gut ballert. Nachteil dadurch ist halt, das eine Kombination mit anderen Anlagen nicht mehr hinhaut, ausser man verzögert meine gesamte PA über ein Driverack oder sonstiges. Bin dabei so rum vorgegangen, das die langsamsten Speaker die 0ms bekommen, und alle anderen demzufolge verzögert werden. Am meisten werden also die Bassreflexe da drüber verzögert, weil die ja schneller sind. Die Topteile sind in dem Falle 15/3er mit horngeladenen Mitten, so bilden diese Delaymässig das Mittelfeld.

    Frequenz ist nach wie vor 80Hz, da 120Hz IRGENDWIE nicht bei dem System klingen. Zwischenvariationen sind mit der Weiche leider nicht möglich, dafür hat sie aber enorme andere Vorzüge. - Sense-Leitungen etc.... Die Weiche arbeitet mit 24db/oct. Dieses verleitete mich dazu, den Kanal der Bassrutschen, der an einer (wirklich kraftvollen) AM 1600 hängt, nach einiger (vielleicht mich irreführender Lektüre) zu reversen. Macht ein bischen Bumms aus.

    Also das Ergebnis ist für eine derartige Bastelkombi echt zufriedenstellend. Allerdings wäre das mit meinen vorherigen Chinaendstufen nicht so möglich gewesen. Zwischen der Xenio Sound und einer Australian Monitor an den Bässen ist ein gewaltiger Unterschied. Ebenso zwischen einer QSC und einer LAB Gruppen an den Topteilen, wobei die LAB dabei klar den "Top Level" bildet. Hätte nie gedacht, das Qualitätsunterschiede zwischen verschiedenen Endstufen so dermaßen merkbar sind.

  • Jonnytrance
    Gast
    • 22. Oktober 2008 um 05:10
    • #5
    Zitat von "audienceblinder"

    wäre jetzt aber erst die Frage ab wann mehr von vorne abgestrahlt wird, als von hinten (Horn).


    ca. 140 Hz.

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