Habe in meiner Schatztruhe noch zwei DDR Kondensatormikros gefunden - M70 von RFT. Kann mir jemand sagen wo ich 1. noch solche Stecker her bekomme (7 Pol) ? und 2. wie die belegt sind ?
Danke, Tobi
RFT M 70, Kondensatormikrofon, Frage
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Hallo,
hab glaube ich noch sowas in der Grabbelkiste, und die Belegung hab ich noch irgendwo in den Unterlagen. Ich würde dir aber empfehlen, die Teile auf XLR und P48 umzubauen oder umbauen zu lassen, weil sie von Hause aus nur für 12V Speisung ausgelegt sind.
Gruß Jörg
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Solche Stecker habe ich auch noch irgendwo rumfliegen.
Aber vorsicht.
M70 ist ja bloß die Kapsel,
die 7-poligen Stecker an den Mikrofonen waren auch für die Röhrenmikrofone verbaut.
Sozusagen, kann man die nicht wirklich umbauen.
Dazu gäbe es dann ja noch den Röhrentrafokasten.Und die einfachen Kondensatormikrofone, waren in den letzten Serien auch schon mit XLR ausgerüstet gewesen.
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Also das sind M70 Kapseln mit MV 692 Mikrofon.
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Die Angabe 12V hört sich stark nach Tonaderspeisung an (12V an 180Ohm). Umbauen auf Phantomspeisung ist nicht so einfach, würde ich persönlich bei einem alten Teil auch gar nicht wollen.
"Röhrentrafokasten" klingt interessant...
Könnte aber auch auf eine proprietäre Art der Speisung hindeuten, schließlich gab es Mikrofone schon recht lange, bevor man auf die Idee kam, Anschlüsse und Versorgungen zu normen.Viel Spaß mit dem Schätzchen!
Gruß
Elektrikus
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Hallo,
nochmal zum M70 /MV69x:
Der Preamp hat einen normalen trafosymmetrischen Ausgang und kann phantomgespeist werden, allerdings nur mit 12V! und hat den 7poligen Neumann- Stecker. Röhrenmikros hatten einen 6poligen Stecker. Die 691er und 692er (der 692 hat schaltbaren Pad und LowCut) Preamps lassen sich umrüsten auf P48, dazu am besten in Gefell anfragen. Mit dem 690 (allerdings äußerst selten geworden) sieht es wohl schlecht aus mit Umbau.
Bin bei Tageslicht wieder auf Arbeit und kann die alten Unterlagen raussuchen, falls es Not tut.HTH Jörg
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Zitat von "Elektrikus"
"Röhrentrafokasten" klingt interessant...
Könnte aber auch auf eine proprietäre Art der Speisung hindeuten, schließlich gab es Mikrofone schon recht lange, bevor man auf die Idee kam, Anschlüsse und Versorgungen zu normen.Nun, für die älteren röhrenbestückten Mikrofone (z.B. M582) gab es Netzgeräte, die die Röhrenbetriebsspannung / Kapselspannung (150V) und Heizspannung (5,8V) bereitstellten. Bei manchen Exemplaren gab es auch noch eine am Netzteil einstellbare Spannung, mit der man die Richtcharakteristik verändern konnte.
Beispiele für diese Netzgeräte sind das N15, N30 und N215.
MfG
DirkB
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Ich würde mich mal an http://www.microtechgefell.de/ wenden. Die sind sehr hilfsbereit.
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Danke! für die sachdienlichen Hinweise. Werd mich mal an Gefell wenden.
Gruß, tobi -
Kannst Dich freuen!
bei http://www.microtechgefell.de findest Du unter der "Service"Buttom;
Durchführung professioneller Reparaturen
mit Originalteilen
Reparaturen älterer Mikrofontypen auf Anfrage,
Umbau der 12 V-Mikrofone auf 48 V PhantomspeisungViel Spaß mit dem Schätzchen!
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Danke. Umbau kostet pro Stück 95,- netto. Wäre ja ein Weihnachtsgeschenk. In welcher Liga spielen die Teile den klanglich?
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Toll!
Gucke mal das Foto von "Karin Nebel" :lol:
Ich kenne dein Mikro (M70) zwar nicht, kenne aber ein Studio in der Eifel, die haben in den 80er in Belgien ein ganzes Rudel an Gefell-Mikro's aus einer Konkursmasse ersteigert!
Das sind/waren echt Superteile! Umbauten haben die irgendwie selber gemacht und/oder weiterverscherbelt. Sofern ich weiß ist dort noch einiges in Einsatz! (Es sind und bleiben immerhin noch "Neumänner"!)
Wenn man die "History-Pdf" anschaut dann ist auch für Dich was dabei! Ich mag irgendwie dieses "Vintage-getue" :oops:
OT/Ich spiele(Gitarre) am liebsten auf Amps der 60 oder max der 80er Jahre (VOX - Marshall - Fender - Selmer ; leider nicht mehr da :cry: ) weil mir die neue "Teile" alle zu "clean" oder zu "brutal" klingen (Ich weiß nicht wie ich es ausdrücken soll ! sorry) OT.Off\
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Vintagegetue mag ich auch. :lol: Ich hab schon so manches Teil im Lager was besonders "warm" klingt. Schade das man im Arbeitsalltag selten Zeit für solche Schätze hat.
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Zitat von "bias79"
Vintagegetue mag ich auch. :lol: Ich hab schon so manches Teil im Lager was besonders "warm" klingt. Schade das man im Arbeitsalltag selten Zeit für solche Schätze hat.
Bei mir steht entweder im Wohnzimmer(Fender Champ), Proberaum manchmal auch auf der Bühne, bei größere Events und Platz, weil dann mit 2 Combos (VOX AC 30 - 1970)und auf der Bühne (Marshall - Bluesbreaker - 1968 oder so), für normale Coversachen ist immer ein Marshall-Combo 25/50W - 2x12 Zoll aus den späten 80er im Anhänger)
Alles wird benutzt ! Viel zu schade es verstauben zu lassen!
PS Hoffentlich werden wir nicht angemahnt wegen OT :oops:
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Als Musiker is das ja auch o.k.. Da nehm ich auch gern alten Kram. Wenn du aber an den FOH dein 20HE "Klangverbesserungsturm schiebst, wirst du sicher blöd angeschaut. Noch nich probiert, wäre aber mal ein Versuch. :wink:
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MV692:
Der Umbau von 12 auf 48V ist nicht sonderlich kompliziert, nur passende Stecker sind nicht in guter Qualität zu bekommen. Ich empfehle Umbau auf XLR.
Bei der Gelegenheit solltest Du auch die Kapsel prüfen lassen!Ich habe meine Gefells 2005 im Werk umbauen und überholen lassen:
MV 691/692 Umbau XLR/48V - 78,-
MV 692 dto. plus neues Chassis - 105,50
M70 Kapsel geprüft, gereinigt, lackiert, gemessen - 20,-
Dto. mit Austausch der Elektrode - 200,- (Kapsel wurde neu bespannt)
M582 (Röhre) Umbau auf 5-pol XLR, neues Außenrohr: 125.-
(alles netto)Du bekommst übrigens erst mal einen kostenlosen Voranschlag, danach kannst Du entscheiden, was gemacht werden soll. Da kann man nicht meckern.
Umbau lohnt, die Mikros spielen in der Oberliga.
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Hubert Barth: Danke. Ich wurde selten so nett am Telefon beraten wie bei Gefell.