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Welchen nutzen hat dieser Aufbau?

  • sp123
  • 10. Januar 2007 um 11:44
  • sp123
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    69
    • 10. Januar 2007 um 11:44
    • #1

    Hebe vor kurzen, im Kulturpalast Dresden, bei Mario Barth (Comedy), folgende Entdeckung gemacht.

    Auf der Bühne stand ein Line Array gestackt rechts und links. Die 3 Subwoofer pro Seite sind hintereinader aufgestellt worden.

    Meine Frage ist, warum das so gemacht worden ist?

  • Volker Holtmeyer
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    • 10. Januar 2007 um 11:50
    • #2

    Vermutlich war das ein so genanntes "End Fire Array", womit im Bassbereich durch eine unterschiedlich verzögerte Ansteuerung der einzelnen Subs eine Richtwirkung erzielt wird.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • sp123
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    69
    • 10. Januar 2007 um 12:00
    • #3

    Die Schalwände der zwei hinteren zeigen quasi auf die Rückseite des davor stehenden Sub's. Verstehe nicht ganz wie dadurch die Richtwirkung entsteht.

    In Richtung Verzögerung hab ich mir das schon gedacht, das jeweils um die Strecke verzögert wird, die den Abstand er einzelnen Gehäuse betrifft.

    Kann man diesen Aufbau vorteilhaft in der Praxis anwenden, z.B. mit herkömmlichen BR Sub's, oder geht das nur bei diesen End Fire Array?

  • Lamia
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    348
    • 10. Januar 2007 um 12:46
    • #4

    Sowieso mit BR Subs, nur die Art der Anordnung nennt man dann Bass oder Sub Cannon oder halt End Fire Array (wobei ich diesen Ausdruck dafür noch nicht kannte, ist das nicht eher was aus der Antennentechnik?)
    Habs selbst in dieser Form leider noch nicht ausprobiert aber schon öfters beobachtet!
    und der Herr Rat von den RHCP hat's hier http://ratsound.com/cblog/archives/P19.html
    auch beschrieben (ausserdem sowieso lesenswert der ganze Blog)

    PS.: Schalwände kenn ich eigentlich auch nur vom Betonieren!
    (nicht bös sein, ich hau auch oft daneben)

    - Alex -

  • audiobo
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    • 10. Januar 2007 um 13:41
    • #5

    Tach,

    -> Endfire-Array

    ich hatte mal was dazu geschrieben,

    ( http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=53524&highlight=endfire )

    falls es jemanden interessiert. Es gab auch mal einen Bericht dazu in der PP, hab den allerdings leider nicht mehr wiedergefunden. Ist, glaube ich, hauptsächlich, bei fest installierten Anlagen zu finden.

    Schönen Gruss, Bo

  • glatti
    Verifiziert
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    40
    • 10. Januar 2007 um 14:28
    • #6

    Am Montreux Jazz Festival 2006 wurden im Auditorium Stravinsky ebenfalls End Fire Array eingesetzt. In diesem Fall kamen Meyer Sound Systeme zum Einsatz.

    (Ich habe in diesem Saal nur ein ohrvoll von Simply Red und der Vorband (Raul Midon) gehoert, hat aber echt gut geklungen.
    Danach habe ich mir Travy Chapman in der Miles Davis Hall angehoert, hat ebenfalls sehr gut geklungen).

    Durch die grosse raeumliche Ausdehnung und die dadurch enstehenden Laufzeiten und passend eingestellten Delays fuer die vorderen Basslautsprecher ensteht eine gute Richtwirkung auch fuer tiefe Frequenzen.

    In der PP war das mal von der Idee her beschrieben, aber nicht weiter vertieft. Da gings um ein Festinstalliertes System, soviel ich mich erinnern kann war das sogar als Bass-Delay Line eingesetzt und da war natuerlich die Anforderung, moeglichst nur die hinter (von der Buehne aus gesehen) der Delay Line liegenden Plaetze zu beschallen.

    gruss
    stephan

  • lambda-halbe
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    Beiträge
    365
    • 10. Januar 2007 um 14:56
    • #7

    Hallo,

    und auch bei der Mario Barth Tour ist es ein Meyer Sound System.
    MICA mit HP600 / 700

    Und ja Enfired Bassarrays machen sehr viel Sinn und funktionieren Prima, was die Rückwärsdämpfung angeht.
    Stephan

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