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Tube-Tech CL1-B vs. Manley VoxBox

  • flo76
  • 3. Februar 2007 um 19:59
  • flo76
    Beiträge
    12
    • 3. Februar 2007 um 19:59
    • #1

    Guten Abend,

    stehe vor dem Problem einer Entscheidung und hätte gerne einige fachkundige Meinungen eingeholt.

    Mein Anliegen ist, eine einzelne Vocalstimme in einer Band weit nach vorne zu bringen, so dass man beim Zuhören der Band den Eindruck bekommt, der Sänger stünde direkt vor einem.

    Empfohlen wurde mir bisher von einigen mir bekannten Fachleuten der Tube-Tech CL1-B Röhrencomp. sowie die Manley VoxBox.

    Habt ihr Erfahrung mit den beiden Geräten ? Welches eignet sich besser für mein Vorhaben ? Welches ist "haltbarer" im Roadbetrieb ?

    Vielen Dank für Eure Hilfe.

    Flo

  • oton
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    • 3. Februar 2007 um 23:40
    • #2

    1. Gesangstunden

    2. neue Sängerin

    3. anderes Mikro

    4. Manley, die Tube Techs klingen eher dezent, Manley macht da schon eine Schippe mehr. Bringt allerdings im Vergleich zu einem normal guten Compressor (BSS/DBX) nur marginal mehr oder fast gar nichts. Du könntest auch Focusrite, Summit etc. nehmen ... der erwünschte Effekt wird sich kaum so einstellen wie du dir das vorstellst .... das macht kein Gerät, das macht wenn der Sänger, vielleicht noch das Mikro.

    oTon Music - Marcus Thiel - Hilsbrunnenstrasse 8 - 76530 Baden-Baden

    http://www.popakademie.de
    http://www.otonmusic.de
    http://www.event-akademie.de

  • flo76
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    12
    • 4. Februar 2007 um 08:37
    • #3

    Vielen Dank für deine Meinung.

    1. Sängerin sehr gut
    2. Mikro: SKM5200 mit KK105 S und EM3031-U.

    Bei Manley eher Voxbox oder Vari Mu ?

  • Wurst Werner
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    • 4. Februar 2007 um 09:52
    • #4

    "Bei Manley eher Voxbox oder Vari Mu ?"

    Alter Schwede...was für ein Pult und PA nutzt Du denn?
    O_Ton hat schon recht, besagtes Zeug kannst Du auffahren, wenn alles(!) andere in einer vergleichbaren Liga ist. Wunder verbringen die Teile alle nicht...

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • flo76
    Beiträge
    12
    • 4. Februar 2007 um 13:38
    • #5

    Der Rest ist in einer vergleichbaren Liga. Also da mache ich mir keine Sorgen.
    Es geht hier wirklich nur um die restlichen 5%, was man noch rausholen kann, sozusagen um das Sahnehäubchen.

  • Wurst Werner
    Profi
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    4.623
    • 4. Februar 2007 um 14:34
    • #6

    Tja, wenn das so ist, dann würde ich es persönlich damit versuchen:

    http://www.mil-media.com/docs/products/origin.shtml

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

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    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • flo76
    Beiträge
    12
    • 4. Februar 2007 um 15:47
    • #7

    Oh ja, nach so etwas habe ich gesucht. Was ich bisher gelesen habe, vereint dieses Ding ja die angesagtesten Produkte von Millenia.

    Hast du denn Erfahrung damit ?

    Ist Millenia seinen Mitwettbewerbern wie Manley oder Tubetech vorzuziehen. Die Liste der User liest sich ja nett. Aber danach denke ich kann man nicht unbedingt gehen.

    Was ist deine Meinung ?

    Vielen Dank soweit.

  • K-Ulrich
    Profi
    Beiträge
    614
    • 4. Februar 2007 um 16:08
    • #8

    Ich glaube, ich ahne ziemlich genau, was Du Dir erhoffst und das schafft keine Gerät der Welt, solange Du ein SKM 5000 verwendest, weil Du für Direktheit Lo-Mids brauchst und dieses Mikrofon fast nur Höhen hat, egal mit welcher Kapsel.
    Versuch mal ein schnödes beta58 oder beta87 dagegen und Du wirst feststellen, dass der Gesang viieeel direkter ist. Und falls Du per Endorsement an Sennheiser gebunden bist- die haben mittlerweile auch Mikrofone, die das können- aber eben nicht das SKM5000. Das war nie wirklich als Live-Mikrofon gedacht.
    mfg
    Kai

    P.S. Achte mal im Fernsehen drauf: Moderation= SKM 5000---Live-Gesang=Shure

    Für mich zerrts, aber Sie sind ja der Künstler.

  • flo76
    Beiträge
    12
    • 4. Februar 2007 um 21:47
    • #9

    Vielen Dank für deine Meinung, allerdings habe ich das 5200 schon mehrfach live gehört und es hat mich überzeugt.

    Nachdem was ich heute über das STT-1 gelesen habe, denke ich, dass das Gerät einen Test wert ist. Werde sehen, wo ich eines her bekomme.

    Hat jemand Erfahrung damit ?

  • Wurst Werner
    Profi
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    • 5. Februar 2007 um 07:27
    • #10

    Der SST1 kann wahlweise in solid state oder mit Röhre verwendet werden. Im Gegensatz zu vielen anderen "Röhrengeräten" tut sich im Röhren Modus wirklich etwas...das Teil färbt. Ich denke, dass könnte sein, was Du suchst. Der EQ ist ein Traum und der Kompressor der Hammer, damit kann man richtig Sound machen. Allerdings nicht wirklich intuitiv zu bedienen (vor allem der Kompressor). "Problem" ist, dass sich schon auf kleinstem Regelweg Klangwelten auftun, da heißt es ausgiebigst Soundchecken. Ich kenn das Teil nur aus dem Studio, für PA...wie gesagt, da muss das restliche Material wohl ebenso oberamtlich sein, dass man von so einen Gerät einen wirklichen Nutzen zieht, außer das die Kiste optisch purer Porno im 19" Format ist :D

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

    Consultant Pro Audio @ IAD-Pro / WharfedalePro

    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • manuela
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    • 5. Februar 2007 um 08:11
    • #11

    Ich glaube eher nicht daß er es hier auf "Vintage Sound" abgesehen hat, das soll schon dezent und ziemlich klirrarm bleiben.
    Daß ein Neuheiser nicht runterkann ist schlicht und einfach falsch, und für eine RnB Lady und dergleichen ist es eine klasse Wahl.

    Dazu passend (bitte mal anmieten) das Avalon Design "737".
    Hat einen eher gutmütigen Opto drin, den kann man meist "schnell" einzustellen. EQ braucht man fast garnicht, wenn doch dann dort, nicht am Pult.
    Das 737 ist etwas mikrofonisch, nicht in der nähe von Subs und Gerumpel aufstellen, Trittschall mag es auchnicht besonders. Mit dem SKM N zusammen ein warmklingender Channelstrip der richtig schillert, ohne übertriebene "SSS", wunderschönes RnB ist damit machbar. Hab nur das skm5000, mit dem 5200 sollte es aber identisch sein.
    ! das 737 ist hinten ziemlich laut, nicht geeignet für Low Cost Pulte und Splitter die bei jedem Peak vor Schreck übersteuern :wink:

    Als Ersatzröhren (die sollte man mithaben, weil transportempfindlich und aufgrund des Preises meist ohne Spare, ist ja ein Monogerät,) eignen sich auch E88CC.

    Mein Vorschlag eignet sich wirklich nur für schöne geschulte Stimmen, solche Bügeleisen- und Reparaturmaßnahmen wie ein Voice One bietet das 737 ausdrücklich nicht.

    lG Manu

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • Wurst Werner
    Profi
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    4.623
    • 5. Februar 2007 um 08:54
    • #12

    Manu: Der SST klingt nicht nach vintage (wenn es so etwas wie DEN vintage sound überhaupt gibt), in der Solid State Einstellung ist das Teil sogar absolut clean, der Röhrensound hat eine eigene Note. Das Manley Zeug ist schon eher "Vintage", z.B. Massive Passiv (eigentlich ein aufgebohrter Pultec EQ1)...Der Avalon ist natürlich auch ein oft gesehener Vertreter in HiEnd PA Racks, ist definitv einfacher und schneller als der SST1 zu bedienen.

    Wenn man allerdings an so etwas Hi Endiges interessiert ist, dann würde ich mir drei, vier Geräte nach der Papierform aussuchen und dann (live!) testen (mit besagter Sängerin). In dem Bereich gibt es soviel Zeugs...u.a. Api, Calrec, Focusrite, GML, Langevin, Sontec, Summit, Tube-Tech, Universal Audio, Urei, SSL, Neve, Pendulum Audio, Grace...und natürlich W.U.R.S.T. Audio :D
    Also, es gibt defintiv kein Problem sein Geld im "Vodoo Audio" Bereich los zu werden :wink:

    Grüße
    WW

    CEO @ SoundSurface

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    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • manuela
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    9.103
    • 5. Februar 2007 um 09:54
    • #13

    hast Recht, Vintage ist ein doofes Wort, wär glatt eine Diskussion wert.
    Ich legs mir etwa so zurecht:

    Vintage Sound ist ausgeglichen,
    grundsätzlich low cut unter 35,
    es scheppert (einigermaßen harmonisch =K2,K3) hörbar (vergleichbar mit einer MA hinten...),
    Höhenboost 8 - 10kHz,
    bei manchen Geräten gehts noch damit einher daß bei niedrigen Pegeln die Bässe angehoben klingen.
    Es klingt gut gemixt, schluckt keine leisen Details runter. :wink:

    die Feuerzeuge der Gäste sind kleine Sterne die am Himmel unseres Alltags weiterleuchten.

  • flo76
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    12
    • 5. Februar 2007 um 13:05
    • #14

    Vielen Dank für eure Anregungen. Habe jetzt ein STT-1 und das 737 zum testen bestellt und werde nach getaner Arbeit hier mein Testergebnis verkünden.
    :D
    Halte euch auf dem Laufenden...

    LG Flo

  • schurik
    Gast
    • 5. Februar 2007 um 13:22
    • #15

    für mich macht der distressor genau das was du suchst, stimmen ganz weit nach vorne holen, funktioniert auch sehr gut mit snaredrums.
    habe mir auch einige röhrenkompressoren angehört, so richtig überzeugt hat mich bei den bezahlbaren keiner, beim 737 fand ich den preamp extrem gut, der eq war auch gut, der kompressor unbrauchbar, zu langsam und irgendwie immer hörbar.

  • Wurst Werner
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    4.623
    • 5. Februar 2007 um 13:56
    • #16

    jo, distressor ist auch ein feines Teil, grob fahrlässig 1176 mit zuschaltbarer Distortion...

    CEO @ SoundSurface

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    Waves Soft- & Hardware Dealer

  • Peerless
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    4.334
    • 7. Februar 2007 um 10:33
    • #17

    bei gearslutz schwört man aud so was hier http://www.innertubeaudio.com/atomic%20squeezebox.html

    was nicht ganz so teuer ist, ich aber aufm clueso konzert sehr schön fand ist der mindprint dtc

    http://www.ae-rental.de

  • tufkaklto
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    • 7. Februar 2007 um 10:45
    • #18

    Hallo

    Zum einen, ich verwend auch Röhrenteile für Stimmen.
    Aber TLA 5051 und SPL Goldmike, weil die das machen, was ich mir vorstelle.

    Ich würd mir persönlich keinen Manley oder ähnliches zulegen.
    So geil die Teile auch sind.

    Und einen Tip hab ich trotzdem.
    Probier doch mal aus, was Dir K-Ulrich vorgeschlagen hat.
    Es kostet ja nichts, es zu probieren.
    Und ev wunderst Dich ja doch über die Ergebnisse.
    Ich hab im konkreten auch bei einer Sängerin nach all den Supermicros wieder zu einem einfachen gefunden, einen TLA als Micpre und die superleise Damenstimme ist voll vorne. So wie ich mir das vorstelle.
    Mit einem 105er oder ähnlichem hätt ich das nie geschafft. Alleine schon deswegen, weil einfach zu viel Band mit im Mic war.

    Wie gesagt, probiers ev. trotzdem.
    So Teile kann man sich immer noch kaufen.


    greez

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

    Ganz großer Fan des " Themen als gelesen markieren " Buttons

  • 4Art
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    • 7. Februar 2007 um 11:08
    • #19

    Mensch, was macht ihr den mit Euren 105ern??? :shock: Wir betreuen ein Setup, in welchem Beta 87, Beta 58, und das 105er nebeneinander für wirklich gute Vox eingesetzt werden. Dass das 105er nun auf Bühnen, wo das Ding hingehört (nämlich GROSSE Bühnen) mehr überspricht als andere Mics konnten wir nie feststellen.

    Dass das Beta87 mehr Lowmids macht als der 105er - hääääää? Das 105er spricht meiner Meinung nach einfach viel stärker auf Kompression an - und wenn dann halt jemand sein lieblings super/duper 402er-Setup, dass er für alle Mics immer einsetzt und beim SM58 wohl auch funktioniert, auf das 105er überträgt, dann ist's klar, das mehr Uebersprechen da ist

    Das 87er klirrt einfach mehr und klingt um 1 - 2 Khz aggressiver - aber das war's auch schon. Ausserdem zerrt die Kapsel des Beta87 bei lauten Sängern/Sängerinnen viel früher als das 105er. Aber das will der Threatstarter ja nicht wissen...

    Ich wage immer noch zu bezweifeln, ob ein Edel-Röhrenteil tatsächlich diese letzten 5% im Liveumfeld bringt. Die Locations, wo man das wohl tatsächlich hört, sind ja ausserordentlich rar. Ansonsten:

    Das Teil hier kenne ich von einigen (wirklich ausserordentlich guten) Akkustik-Gitarristen. Und dort funktionierts eigentlich sehr gut um die Gitarre im Mix so richtig schön nach Vorne zu bringen und trotzdem noch nach Gitarre klingen zu lassen :wink:


    http://www.avalondesign.com/vt737sp.html

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