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Messdaten EMU 0202

  • docjordan
  • 16. Februar 2007 um 11:08
  • docjordan
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    • 16. Februar 2007 um 11:08
    • #1

    Hallo,

    wir haben die EMU 0202 und die große Schwester 0404 vermessen.
    http://www.dr-jordan-design.de/Download/Examples_EMU0202.pdf

    Diese Karten sind insofern interessant, da diese eine extrem gute
    analoge Perfomance haben.
    - Dynamik 113dB
    - THD -111dB
    - THD+N -100dB
    - analoge Bandbreite 96kHz (192kHz sample rate)

    Damit erreicht diese Karte den Spitzenplatz bezüglich analoger Qualität
    und Preis. Selbst deutlich teurere Karten erreichen nicht diese Werte.
    Selbstverständlich ist die Qualität der Wandler nur ein Aspekt,
    aber wer sehr hochwertige Messungen mit sehr geringem Klirrfaktor messen will ist diese Karte eine erste Wahl.
    Insbesondere ist dies die einzige Karte in dem Segment die 192kHz full duplex unterstützt.

    docjordan

    Akulap by https://www.dr-jordan-design.de

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    • 16. Februar 2007 um 11:19
    • #2

    Grüße,

    ich kann den positiven Eindruck von docjordan definitiv bestätigen.
    Eine meiner ersten großen studiotauglichen Sound-Karten war eine E-MU 1820m. Die damalige Kaufentscheidung hat sich bei mir weniger nach dem Preis, jedoch mehr an der Qualität orientiert. Zur Auswahl standen im Frühjahr 2005 eine gute Hand voll Karten im Preisbereich von 300.- bis 600.- EUR, wobei die E-MU bei 600.- EUR damals angesiedelt war.
    Meine sehr positiven Erfahrungen mit dieser Karte haben mich dazu bewegt für den mobilen Einsatz eine E-MU 1616m zu zu legen.

    Wie diese Messung und auch Messungen bei einem Bekannten im Tonstudio beweisen (kurz nach Kauf durchgeführt), zeigt sich, daß E-MU nicht nur auf dem Papier sehr gute Werte vorweisen kann, sondern dies auch in der Praxis einhalten kann.

    Meine Kaufempfehlung lautet in diesem Preis-Segment (bis 500.- EUR) für Allround-Karten definitiv immer E-MU.
    Eine Qualität wie diese bei einem solchen Ausstattungspaket in diesem Preissegment ist meiner Meinung nach nirgend wo anders zu finden.


    Mit emulatoren Grüßen :)


    sec

    "geht nicht" ? - gibt's nicht !

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  • docjordan
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    • 16. Februar 2007 um 17:16
    • #3

    Ich denke jede Soundkarte hat ihre Vor und Nachteile.
    Die EMU 0202 und 0404 sind eine gelungene Umsetzung
    der Kombination
    AK5385 für den ADC
    und CS4392 als DAC

    Insbesondere Verzerrungen haben die hier gut gelöst, da sparen
    manche Hersteller.
    Letzlich gibt es bei dem günstigen Preis der beiden Karten
    nur ein Plastikgehäuse. Da sind andere Karten mit "massivem"
    Gehäuse robuster und auch teurer.
    Wie immer liegt es an der Anwendung welche Soundkarte optimal ist.
    Die beiden EMU Karten sind mein Favorit, wenn es um geringe
    Verzerrungen bei geringen Kosten geht.
    Gut ist die echte analoge Bandbreite von 96kHz.
    Auch die anderen Angaben werden erreicht.

    Leider findet man bei einigen Herstellern doch sehr abweichende Angaben.
    Die Meßtechnik zeigt da in der Praxis doch ganz andere Werte.
    Für viele Anwendungen kommt es aber nicht auf die letzten dB an.
    Ansonsten setzen wir zum Testen der Software eine
    ganze Batterie von RME, M-audio, EMU, digidesign, Edirol, Presonus etc. ein.
    Jeder Hersteller hat so seine Stärken und Schwächen.

    docjordan

    Akulap by https://www.dr-jordan-design.de

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    • 16. Februar 2007 um 20:09
    • #4
    Zitat von "docjordan"

    Letzlich gibt es bei dem günstigen Preis der beiden Karten nur ein Plastikgehäuse. Da sind andere Karten mit "massivem"
    Gehäuse robuster und auch teurer.


    ...bei den USB-Gehäusen mag das ja sein, jedoch ist das Audio-Dock der 1820(m) und der 1616(m) aus Metall.
    ...wohingegen die Versionen mit dem "m" die höherwertigeren Wandler besitzen; meines Wissens nach die selben, die auch bei den ProTools-Geräten genutzt werden (wenn es nicht sogar DIE von Protools sind).


    MfG

    sec

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