1. Home
  2. Chat
  3. Forum
  4. Kalender
    1. Termine
    2. Karte
  5. Lexikon
    1. Letzte Änderungen
  6. Marktplatz
    1. Bewertungen
  • Anmelden
  • Registrieren
  • Suche
Dieses Thema
  • Alles
  • Dieses Thema
  • Dieses Forum
  • Artikel
  • Forum
  • Termine
  • Lexikon
  • Marktplatz-Eintrag
  • Seiten
  • Erweiterte Suche
  1. PA-Forum
  2. Forum
  3. Professionelle Veranstaltungstechnik
  4. Veranstaltungstechnik AUDIO
  5. Signalquellen

Mikrofon im Schnellemaximum

  • karl-alfred_roemer
  • 22. Februar 2007 um 19:35
  • karl-alfred_roemer
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    175
    • 22. Februar 2007 um 19:35
    • #1

    Hallo zusammen,

    angenommen, ich habe einen Raum mit einer stehenden Welle
    der Länge Lamda/2.
    Dann habe ich in der Raummitte eine reine Schnellmaximum und
    Druckminimum. An beiden Wänden ein Druckmaximum und
    Schnelleminimum. (wenn ich es richtig verstanden habe)

    Wenn ich nun ein Mikrofon, sagen wir einen reinen Druckempfänger
    in der Raummitte positioniere: Bekommt der von der stehenden
    Welle irgend etwas mit?

    Danke und viele Grüße
    Karl

  • Volker Holtmeyer
    Profi
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    3.792
    Termine
    13
    • 22. Februar 2007 um 20:38
    • #2

    Nein - also ja ... :lol:
    Der Schalldruckpegel (bei dieser einen Frequenz) an der entsprechenden Position ist gleich null. Und somit gibt das Mikrofon auch kein Signal aus.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • karl-alfred_roemer
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    175
    • 22. Februar 2007 um 22:47
    • #3

    Hallo Volker,

    erst mal Danke für deine Antwort.
    :D
    Ein Mikrofon stellt ja gewissermaßen auch eine kleine Wand
    dar, an der die Luft nicht weiter kann, so dass an dieser
    'Wand' auch ein Druckmaximum ergeben könnte ?!?

  • Volker Holtmeyer
    Profi
    Reaktionen
    57
    Beiträge
    3.792
    Termine
    13
    • 23. Februar 2007 um 12:01
    • #4

    Irgendwo hier im Forum ging es mal um die Wirkung von eher kleinen Absorbern auf tiefe Frequenzen. Da hat dann jemand geschrieben, dass diese durchaus wirksam sein könnten, da sich die Welle ja evtl. darüber totlacht ... :lol:

    Mit einer Beeinflussung ist grundsätzlich erst zu rechnen, wenn die Ausmaße des Hindernises in die Größenordnung der Wellenlänge kommt. Bei einem normalen Messmikrofon wird es hier also wohl nichts zu beobachten geben; bei einem Studiogroßmembranmikro mit 2" Durchmesser könnte ich mir vorstellen, dass dieses im Hochtonbereich zumindest etwas Messbares rausgibt.

    Aber Raummoden bei 16 kHz begegnet man in freier Wildbahn eher selten ... :roll:

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • mathias k.
    Verifiziert
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    377
    • 23. Februar 2007 um 12:23
    • #5

    Das funktioniert tatsächlich, allerdings nur unter speziellen Bedingungen.
    Wir haben das einmal in einem Hallraum (KEIN reflexionsarmer Raum) ausprobiert. Wenn man dort tiefffrequente Sinustöne abspielt, kann man die stehenden Wellen (bzw. die Maxima und Minima) sogar hören, wenn man durch den Raum geht. Das ist teilweise so extrem, dass man den Ton in einem Ohr hört und am anderen Ohr nicht, wenn man sich einen halben Meter weiter bewegt, kann es schon genau andersherum sein.
    Ein sehr interessanter Höreindruck.
    :D

    Viele Grüße, Mathias

  • karl-alfred_roemer
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    175
    • 23. Februar 2007 um 15:25
    • #6

    Erst mal Danke für Eure Antworten.
    :D
    Das mit der Wellenlänge im Vergleich zum Mikrofondurchmesser
    ist einleuchtend.

    Aber es ist schon erstaunlich, dass eine Welle, die an einer Position
    im Raum die Hosen flattern läßt, an einer leicht verschobenen
    Position gar nicht zu hören sein soll. Aber wenn die Physik es so
    will.... :roll:

    Wenn ich diesen Gedanken mal weiter spinne:

    Ich möchte eine Mikrofonaufnahme in einem normalen Raum
    machen. Wenn ich das Mikrofon mehr oder weniger zufällig im
    Raum positioniere und in einer anderen zufälligen Position
    singe, kann es sein, dass manche Silben der Melodie komplett
    verschwinden, weil eine stehende Welle angeregt wird, für die
    das Mikro exakt im Schnellemaximum steht.

    Was ist denn dann eigentlich mit dem Direktschall?
    Rüttelt der wenigstens etwas an der Membran herum?

    Oder is es sogar so, dass die este Welle des Direktschalles
    das Mikro anregt und dass die stehende Welle, die sich ja
    langsam erst aufbaut, in der 4. oder 5. Welle den Direktschall
    auslöscht?

  • mathias k.
    Verifiziert
    Reaktionen
    3
    Beiträge
    377
    • 23. Februar 2007 um 16:42
    • #7
    Zitat von "Karl-Alfred_Roemer"


    Ich möchte eine Mikrofonaufnahme in einem normalen Raum
    machen. Wenn ich das Mikrofon mehr oder weniger zufällig im
    Raum positioniere und in einer anderen zufälligen Position
    singe, kann es sein, dass manche Silben der Melodie komplett
    verschwinden, weil eine stehende Welle angeregt wird, für die
    das Mikro exakt im Schnellemaximum steht.

    Was ist denn dann eigentlich mit dem Direktschall?
    Rüttelt der wenigstens etwas an der Membran herum?

    Alles anzeigen

    Im Prinzip sind Deine Überlegungen alle genau richtig. Die Eigenschaften eines "normalen" Raumes unterscheiden sich aber schon sehr von einem Hallraum, deshalb treten die Effekte in der Praxis längst nicht so extrem auf. Sprache und Musik besteht ja auch nicht aus stationären, monofrequenten Tönen.

  • Ton_Opa
    Profi
    Beiträge
    490
    • 24. Februar 2007 um 00:20
    • #8

    kann man ganz einfach ausprobieren und funktioniert auch (je tiefer desto eindeutiger der Effekt).

    Über Umwege (Reflektionen) gelangen jedoch auch andere Abstrahlungen der Schallquelle in das Mikro - denn die Stehwelle steht je nur auf genau einer Achse perfekt und deine Schallquelle wird ja kaum so gebündelt abstrahlen. eS SEI DENN, die Wellenlänge ist groß gegen die Raumbreite und Höhe (daher funktionierts bei Bässen besser).

    . Totale Auslöschung gibt es also nie - nur deutlich leisere Stellen. Extreme Architekturen (lange Schlauchförmige Räume oder auch kreisrunde Kuppelbauten begünstigen den Effekt.

    In meinem Büro habe ich bei 100 Hz nur einen Abfall um 6 dB messen können.

    Grüße
    Opi

    abgebrühter Alt-Aktivist im Vorruhestandsjob
    -danke Billbo-

  • karl-alfred_roemer
    Reaktionen
    2
    Beiträge
    175
    • 24. Februar 2007 um 22:06
    • #9

    Danke Ton-Opa,

    das klingt alles superplausibel. Und ist sehr hilfreich, dass
    du die Theorie mit einem Messwert untermauert hast.

    Danke auch an alle anderen.

Anstehende Termine

  • Kombiseminar Sachkundiger für Anschlagmittel und Traversensysteme (AnschlägerPlus)

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Sachkunde für Fliegende Bauten

    Dienstag, 29. September 2026 – Donnerstag, 1. Oktober 2026
  • Virtueller Stammtisch im Chat

    Dienstag, 29. September 2026, 21:00 – 23:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Dienstag, 6. Oktober 2026, 13:00 – 14:00
  • PA-Forum Stammtisch LeatCon

    Mittwoch, 7. Oktober 2026, 13:00 – 14:00

Letzte Themen

  1. EU Cyber Resilience Act (CRA)

    alexanderjoseph
    26. September 2026 um 20:14
  2. 17. - 18. November | PA Rigging & Truss Safety mit Tom Greber

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:33
  3. 13. - 14. Oktober | Live Mixing Workshop mit Jörn Müller in Köln

    Soundchecker
    23. September 2026 um 10:30
  4. können das hier (Foto) die original Weichen der KMT CS215 / CM215 sein ?

    phattomatic
    23. September 2026 um 09:12
  5. RCF: "Bass Motion Control" vs. "XBoost" => Ähnliche Funktionalität unter zwei verschiedenen Etiketten oder relevante Unterschiede?

    Hanseat
    21. September 2026 um 22:21
  6. Suche Lichteffekt

    Schreddl
    21. September 2026 um 12:22
  7. QLC+4 in MagicQ Visualsieren - wie richtig einstellen?

    metal-shot
    19. September 2026 um 17:44
  8. Verschiedene Verteiler mit Powercon Anschluss bzw. Ausgang kompatibel?

    tenderboy
    19. September 2026 um 12:22
  9. Suche Optocore Spezialisten - trouble shooting eines SANE Verbunds

    georg.h
    19. September 2026 um 10:21
  10. Quick & dirty reverse engineering - wie gehts weiter?

    phlownd
    19. September 2026 um 10:13
  1. Datenschutzerklärung
  2. Impressum
Community-Software: WoltLab Suite™