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Protect bei Sirus PXA3000

  • Dennis13
  • 6. Januar 2009 um 17:50
  • Dennis13
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    • 6. Januar 2009 um 17:50
    • #1

    Hallo,

    Hab das glaub ich schonmal in irgendeinem Thread geschrieben das ich Probleme mit dem Amp hab, naja jetzt gibts folgende:
    Der linke Kanal geht in Protect, ich hab vorhin einen Reperaturversuch gestartet, da ohne angeschlossenes Pult über XLR der Amp ein hörbares "brutzeln" :grin: :shock: ausgibt auf die Boxen, ich vermute mal da muss irgendwie ein kurzschluss sein oder so. Das Geräusch hört sich an wie wenn man schweißen tut! ( :oops: kann das leider nicht genau beschreiben)
    Naja hab dann daraufhin vorhin wiegesagt versucht zu schauen an was das liegt, allerdings haben die Platinen an den Kühlblöcken ganz normal ausgeschaut, nichts verschmort oder so, hat auch alles neutral gerochen im Amp. Hab dann manche stellen nochmal nachgelötet, besonders bei der Eingangsplatine mit den XLR's, hab dann auch soweit wieder alles zusammengesteckt.
    Jetzt mal ein Bild:

    Da wo es auf der linken Seite markiert ist, da ist das Kabel (von dem Temperaturfühler?? oder was ist das für ein Bauteil?) ziemlich ausgeleiert, hat das evtl was mit dem Protect zu tun?
    Ich weiß nicht mehr weiter, vielleicht hat jemand nen Tip wo der Fehler liegen könnte weswegen der Amp auf der linken Seite in Protect bzw da steht nur Clip und die LED leuchtet die ganze Zeit geht.
    Ich weiß.. ferndiagnose ist eigentlich unmöglich, aber hier gibts ja einige Amp-Bastler.

    Gruß
    Dennis

    PS: Davor lief alles normal! Bis auf dieses brutzeln eben. :wink:

  • kevin breier
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    • 6. Januar 2009 um 18:14
    • #2

    Hallo, mit dem Thermoschalter hat das normal nichts zu tun, da der Stromkreis offen ist und bei zu viel Temperatur geschlossen wird. Aber festmachen würd ich das Kabel trotzdem, am besten löten :wink:
    Was mir auffällt ist, dass der kleine Kondensator auf der Netzteilplatine zwischen den Relais gewölbt aussieht, wenn das der Fall ist den mal tauschen, der große rechts unten sieht auch gewölbt aus.
    Gruß Kevin :wink:

  • DJheini
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    • 6. Januar 2009 um 18:42
    • #3
    Zitat von "Kevin Breier"

    Hallo, mit dem Thermoschalter hat das normal nichts zu tun, da der Stromkreis offen ist und bei zu viel Temperatur geschlossen wird.

    Kennst du den Amp so genau? Könnte ja auch ein Öffner sein.

    @ Sunshine Sound

    Was meinst du mit ausgeleiert? Ist der Draht auf der Platine locker?
    Dann ist das eventuell eine kalte Lötstelle.
    Im schlimmsten Fall ist vielleicht auch das Lötauge von der Platine
    abgelöst und von der Leiterbahn abgerissen. Schau dir das mal genau an.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Dennis13
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    • 6. Januar 2009 um 18:51
    • #4

    Das kabel beim Thermoschalter ist aus silberdraht?, kann ich da auch Kupferkabel neu einlöten? Oder funktioniert das dann nicht richtig?

    Ob die Kondensatoren gewölbt sind kann ich jetzt nicht sagen, was wäre die folge wenn die geplatzt bzw defekt sind?

    Danke schonmal für deine Antwort. :)
    Gruß
    Dennis

  • DJheini
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    • 6. Januar 2009 um 18:56
    • #5
    Zitat von "Sunshine Sound"


    Das kabel beim Thermoschalter ist aus silberdraht?, kann ich da auch Kupferkabel neu einlöten? Oder funktioniert das dann nicht richtig?

    Wieso willst du das Kabel ersetzen? Das Problem scheint die Lötstelle auf
    der Platine zu sein. Was das für Draht ist, ist egal.
    Querschnitt sollte ungefähr der gleiche sein.

    MfG Heini

    (Lasst euch von dem DJ nicht verwirren. ;))

  • Dennis13
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    • 6. Januar 2009 um 18:57
    • #6

    @Onkel Heini

    Ne da ist nichts ausgerissen, das kabel ist direkt an der Platine festgelötet, aber etwas von der isolierung ist weg und da sind einige Litzen ausgerissen.

    Edith meint: Kabel kann ich leider nicht neu dran löten, da dass Kabel schon ziemlich auf "Gitarrensaiten" gestimmt ist und viel zu kurz ist eigentlich.

    Edith die 2. meint noch: Beide Relais die die Kanäle "normalerweiße freischalten" klicken! Also sollte wohl irgendwo dahinter der Fehler liegen, ich guck mir das morgen nochmal genauer an.

  • Jürgen Klingel
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    • 6. Januar 2009 um 19:31
    • #7
    Zitat von "Sunshine Sound"

    @Onkel Heini

    Ne da ist nichts ausgerissen, das kabel ist direkt an der Platine festgelötet, aber etwas von der isolierung ist weg und da sind einige Litzen ausgerissen.

    Edith meint: Kabel kann ich leider nicht neu dran löten, da dass Kabel schon ziemlich auf "Gitarrensaiten" gestimmt ist und viel zu kurz ist eigentlich.

    Edith die 2. meint noch: Beide Relais die die Kanäle "normalerweiße freischalten" klicken! Also sollte wohl irgendwo dahinter der Fehler liegen, ich guck mir das morgen nochmal genauer an.

    Nanu, beide Relais geben die LS-Ausgange frei, obwohl "Protect" angezeigt wird, dann frage ich mich was da geschützt werden soll?

    Das "Brutzeln" kann von mechanischen Steckverbindungen kommen. Versuche eventuell vorhandene Verbindungen von der Eingangs- zur Endstufenplatine zu ziehen, dadurch Fehler eingrenzen.
    Ursache können auch kalte Lötstellen oder defekte (Tantal)Elkos im Signalweg sein.

    Gruß, Jürgen :D

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Dennis13
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    • 7. Januar 2009 um 13:42
    • #8

    Hallöle,

    So.. heut morgen nochmal den Amp unter die Lupe genommen.
    Man schaue sich das 1. gepostete Bild von mir an, oben rechts das dicke rote Kabel wo man kaum übersehen kann :wink: , schlägt am Stecker Funken (! :shock: ) wenn ich dran rüttel, da scheint wohl etwas der Kontakt verloren gegangen zu sein?
    An der Kühlblockplatine wo das Kabel hinführt steht folgende bezeichnung: +VCC - und an der Platine bei den Elkos wo das Kabel rausgeht steht P306, vielleicht kann damit ja jemand was Anfangen? Ich denke mal das wird die Spannung sein von den Elkos für die jeweiligen Kanalblöcke. Aufjedenfall fass ich da nichts an, das könnte sonst etwas schmerzhaft Enden wie ich befürchte. :grin: :?
    Bis sich die Elkos aber entladen, kanns ja noch einige Zeit dauern aber.. :?

    Jürgen

    Das wird wohl rätselraten bis man findet woran der Fehler liegt woher das brutzeln kommt, denn wenn ich den Amp mit nem Pult verbinde, brutzelt da nichts mehr, das brutzeln ist ja auch nicht laut, aber defenitiv zu hören.

    Kevin

    Die dicken Elkos sind alle optisch gesehen i.O. allerdings die kleinen Elkos die du meintest haben in der Tat eine leichte Wölbung, alle beide.

  • Daniel23
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    • 7. Januar 2009 um 23:46
    • #9

    *edit*

    In der Tat nicht wirklich hierher passend... Wie sagt man so schön: "Einsicht ist der erste Weg zur Besserung..." :?

    2 Mal editiert, zuletzt von Daniel23 (8. Januar 2009 um 21:54)

  • Jürgen Klingel
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    • 8. Januar 2009 um 01:05
    • #10
    Zitat von "Sunshine Sound"

    Jürgen

    Das wird wohl rätselraten bis man findet woran der Fehler liegt woher das brutzeln kommt, denn wenn ich den Amp mit nem Pult verbinde, brutzelt da nichts mehr, das brutzeln ist ja auch nicht laut, aber defenitiv zu hören.

    Kevin

    Die dicken Elkos sind alle optisch gesehen i.O. allerdings die kleinen Elkos die du meintest haben in der Tat eine leichte Wölbung, alle beide.

    Hallo, gut gemacht, Funken ist nicht gut: die betroffenen Steckverbinder biegste mit ner Zange leicht nach, dass sie wieder satt sitzen, oder quetschst Neue drauf (bitte nur mit dem richtigen Werkzeug).
    Die Elkos können leider die Spannung manchmal recht lange halten, kannst aber mit einem ca. 100 Ohm/5 Watt-Widerstand nachhelfen, zwischen +Vcc und -Vcc (= Anschlüsse für die Railspannung) ne halbe Minute dranhalten, dann ist die Spannung in der Regel platt.

    Bei Elkos mit "Bauch" empfiehlt sich pauschal ein Austausch.

    Der Hinweis mit dem Brutzeln, das weg geht bei beschaltetem Eingang ist interessant: Vermutlich "fängt" sich der Eingang irgendein Störsignal aus der Luft ein. Kein Grund zur Sorge...

    Gruß, Jürgen :wink:

    Lieber mit Röhre geampt, als in Selbige geschaut!

  • Dennis13
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    • 8. Januar 2009 um 01:15
    • #11

    Das kannst du mir per PN schreiben, aber nicht hier. Zum damaligen verkauf kann ich mich nicht mehr genau dran erinnern, da ging die LED Kette an der Anzeige nicht, das konnte ich wegen einer kalten Lötstelle aber beheben. Da hatte ich auch noch kein Problem (oder habe es garnicht bemerkt) mit diesem Phänomen ohne angeschlossene Signalquelle. Ob das Problem erst während dem Verkauf aufgetreten ist kann ich nicht sagen, ist schon ne weile her. Die Endstufe war so die ganze Zeit normal in der Vermietung unterwegs und hatte auch kein Ausfall.
    Falls du mir also was zu sagen hast dann per PN, ansonsten bitte den Beitrag löschen/editieren weil das nichts mit dem Thema zu tun hat, danke.

    Um zum Thema zurück zu kommen:
    Ich werd morgen bzw. heute die Kabel zum Endstufenblock neu einbauen. Bei B&K schreib ich auch mal die Werkstatt an ob die für mich ein Tip haben bezüglich dieses "brutzeln".

  • Dennis13
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    • 8. Januar 2009 um 01:29
    • #12
    Zitat von "Jürgen Klingel"

    Hallo, gut gemacht, Funken ist nicht gut: die betroffenen Steckverbinder biegste mit ner Zange leicht nach, dass sie wieder satt sitzen, oder quetschst Neue drauf (bitte nur mit dem richtigen Werkzeug).
    Die Elkos können leider die Spannung manchmal recht lange halten, kannst aber mit einem ca. 100 Ohm/5 Watt-Widerstand nachhelfen, zwischen +Vcc und -Vcc (= Anschlüsse für die Railspannung) ne halbe Minute dranhalten, dann ist die Spannung in der Regel platt.

    Bei Elkos mit "Bauch" empfiehlt sich pauschal ein Austausch.

    Der Hinweis mit dem Brutzeln, das weg geht bei beschaltetem Eingang ist interessant: Vermutlich "fängt" sich der Eingang irgendein Störsignal aus der Luft ein. Kein Grund zur Sorge...

    Gruß, Jürgen :wink:

    Ah, dann ist das ja mal was "positives", wenn der Eingang sich nur ein Störsignal aus der Luft schnappt, normal ist das aber eigentlich auch nicht...wie gesagt ich schreib da mal B&K an.
    Ich wollte eigentlich heute das Kabel schon umtauschen in ein neues das länger ist, denn das wo jetzt drin ist, ist viel zu kurz was man ja auch sieht, steht total unter Spannung und kann auch nicht "normal" aufsitzen an der Fahne.
    An genau dem Kabel habe ich nämlich rumgedrückt weil das total unter Spannung stand und ich schauen wollte obs nicht irgendwo verklemmt ist, kann ja sein das da einfach ein ordentlicher Wackelkontakt vorhanden ist oder vielleicht sogar ein Kabelbruch.
    Wie gesagt, bevor ich den Amp auseinander genommen habe, gabs kein Protect, kann also im "günstigsten" fall eigentlich nur daran liegen. :wink:
    Mal hoffen das es so ist.. ich werd berichten.
    Danke für deine Hilfe. :)

    Gruß
    Dennis

  • Dennis13
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    4.834
    • 9. Januar 2009 um 18:08
    • #13

    So wollt mich mal kurz melden, Internet gesperrt. :?
    Amp funktioniert wieder, der Kabelschuh war gebrochen = kein Kontakt mehr zum Endstufenblock.
    Danke für die Hilfe. :wink:
    Wieso verbauen die Chinesen nur so billig Zeug das total instabil ist..und das Silberkabel genauso, grausam. :?

    Gruß
    Dennis

  • matthias bronko
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    489
    • 9. Januar 2009 um 19:06
    • #14
    Zitat von "Sunshine Sound"

    So wollt mich mal kurz melden, Internet gesperrt. :?
    Amp funktioniert wieder, der Kabelschuh war gebrochen = kein Kontakt mehr zum Endstufenblock.
    Danke für die Hilfe. :wink:
    Wieso verbauen die Chinesen nur so billig Zeug das total instabil ist..und das Silberkabel genauso, grausam. :?

    Gruß
    Dennis

    Ja weil es die Kundschaft so WILL. Wer billig kauft, kann nur Schrott erwarten.
    Das Innenleben sieht sehr nach dem chinesischen Werk aus, wo auch die Tamps und Daps herkommen aus.

  • Dennis13
    Verifiziert
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    4.834
    • 12. Januar 2009 um 15:37
    • #15

    Also ich will das sicher nicht, der Amp war ja eh nur ein zufallskauf.
    Ausserdem kostet die Kiste neu 400 Euro, so ganz mit t.amp mag ich das nicht vergleichen, ausser das man bei der t.amp an die Innereien viel einfacher dran kommt. :wink:

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