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delayzeiten bei "angewinkelten"delaylines

  • EDE-WOLF
  • 16. März 2007 um 19:27
  • EDE-WOLF
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    1.780
    • 16. März 2007 um 19:27
    • #1

    Hi,
    ich habe von einer Düsseldorfer Schule den Auftrag bekommen die Aula mit einer Sprachbeschallungsfestinstalltion auszustatten!

    die aula ist ca. 40meter lang und 20 Meter breit.

    es sollen an den außenwenden kleine SPrachtops angebracht werden, die entsprechend delayed werden müssen. Nun werden die tops logischerweise nach innen angewinkelt.
    Inwieweit wirkt sich das auf eventuelle DElayzeiten aus?

  • Volker Holtmeyer
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    • 17. März 2007 um 13:10
    • #2

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es den Delay-Zeiten egal ist, wie die Lautprecher ausgerichtet sind. :lol:

    Nein, im Ernst, beschreibe doch mal die Räumlichkeit und vor allem das Nutzungsprofil etwas genauer, dann kann Dir sicherlich geholfen werden. Heutzutage hängt man nicht einfach irgendwie aus dem Bauch raus Boxen auf. Sowas ist in der Regel in wenigen Minuten simuliert. Zumindest die Direktschallverteilung (und auch die richtigen Delay-Zeiten :wink: ) bekommt man da in Windeseile raus.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

  • treibsand
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    • 17. März 2007 um 13:20
    • #3

    *Brüüllllllll !!!*
    Hätte fast eingenässt... :oops:

    Aber Hr. Holtmeyer darf wohl ob seiner regelmässigen, profunden Antworten auf solche Fragen auch mal etwas flapsiger werden... :wink:

    Oh, da hat er sogar nacheditiert...

    ...hauptberuflicher Sarkastiker.

  • wasserkocher
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    • 17. März 2007 um 13:34
    • #4

    Deine Simulationskompetenz in allen Ehren, Volker
    aber Edes Frage ist nicht so abwegig

    Theoretisch kann man ja nur für einen bestimmten Punkt im Raum eine korrekte Delay-Zeit finden, das ist simple Trigonometrie.

    Leider beschallen wir alle Flächen

    Zum Glück haben auch die meissten Delayboxen im MT/HT Bereich eine Richtcharakteristik, und das Ohr reagiert wohl am Empfindlichsten im Präsenzbereich und höher auf Fehler in den Delayzeiten.

    Niemand wird, um mal das krasse Gegenbeispiel aufzuführen, die Delayboxen auf die Front-Anlage hin ausrichten, weil das dann mit dem Delay eher kontraproduktiv wird

    Blubb

    solange Fragen nix kostet, sind Antworten nix wert

  • Volker Holtmeyer
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    • 17. März 2007 um 13:54
    • #5

    Natürlich, die Frage an sich ist berechtigt (sie war nur ein bisschen komisch gestellt :lol: ).

    Richtig ist es auch, dass die Delay-Zeit eben nur für jeweils einen bestimmten Zuhörerort genau stimmig ist. Der Haas-Effekt gibt uns aber ein relativ weites Zeitfenster (so etwa von 5 - 30 ms), womit sich dieser eine Punkt gewissermaßen zu einem größeren Bereich aufweitet. Ein einziger Zuhörerort ist also optimal und darum herum sind Ort die einen guten Kompromis darstellen.

    Da kann man sich freilich hinsetzen und das Ganze mit Papier und Bleistift aufzeichnen, sich einen Punkt aussuchen, den man für sinnvoll hält, und für diesen dann geometrisch (zweidimensional ?!) die Delay-Zeit bestimmen. Wesentlich eleganter geht das, wie gesagt, mit einem Simulations-Tool, wo man im Mapping dann auch gleich sieht, wie sich alle anderen Bereiche verhalten.

    http://www.volkerholtmeyer.de/

    Einmal editiert, zuletzt von Volker Holtmeyer (17. März 2007 um 14:08)

  • tufkaklto
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    • 17. März 2007 um 14:03
    • #6

    Da wir sicher nicht von Unterschieden von 10M oder so sprechen, und man ja ein Delay ein Spürchen mehr als die genaue Zeit einstellen sollte um das Image auf die Bühne zu kriegen , und man dann noch im +10db Rahmen bleibt, ists in Wahrheit wirklich egal.

    HAAS läßt grüßen.

    Natürlich stimmt es, das da durch das hereinwinkeln die Zeiten immer nur auf einer position stimmen würden.
    Das ist aber genau genommen bei Delays immer so. Denn ob sie von der Seite oder von oben kommen, es gibt immer minimale Laufzeitunterschiede.

    Deswegen, das Delay minimal mehr als gemessen verzögern, dann hören, ob die Ortung Richtung Bühne geht, notfalls nachkorrigierren.

    Vieles hört man auch ganz gut, man muß nicht immer jedes Detail messen.
    Und wenn man die Meter weiß, kann man das auch mit rechnen, und Ohren einstellen, das funkt.

    greez

    Amp und Boxen Brett _ Die Vuvuzela des Forums

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  • EDE-WOLF
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    • 17. März 2007 um 14:04
    • #7

    also sorry, so einfach find ich das jetzt auch nicht!


    nehmen wir die 2 extremen fälle:

    1. "normale" delayline: klar ist bekannt, übliche delayzeit, wobei die lautsprecher quasi hintereinander stehen...

    2. Lautsprecher strahlen parallel ab: man denke sich eine wand von der lautsprecher nun im 90° winkel abstrahlen, nimmt man hier das herkömmlich delay kommen da (meinem bescheidenen abstraktionsvermögen nach) ziemlich komische sachen raus, da ja das beschallte feld der einzelnen lautsprecher dementsprechend verschoben wird.

    ... so weit ist doch wohl mein gedankengang nachvollziehbar oder nicht!??!
    von daher halt ich die frage für nicht sonderlich doof, was bei bspw. bei 75 oder 80° rechnerisch passiert....


    also bitte....

    gewisse arroganz in allen ehren


    EDIT: eure antworten kamen während ich schrieb

  • tufkaklto
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    • 17. März 2007 um 14:43
    • #8

    Wie ich oben schon Schrieb, wirst Du kaum den "Idealen " Fall einer Delay Line finden.
    Oder erklär mir mal, wie Du die hängen willst, das die für alle Zuhörer in dem Bereich gleich ist ??


    Und deshalb ist es einfach schon so, wie eben oben beschrieben.

    Zitat

    1. "normale" delayline: klar ist bekannt, übliche delayzeit, wobei die lautsprecher quasi hintereinander stehen...


    Dann müßten Quasi alle Zuhörer hinter derr Box stehen, und diese dürfte nicht wo "oben " hängen, sonst hätten wir ja wieder einen Winkel , wo wir wieder beim Anfangsproblem wären.

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  • EDE-WOLF
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    • 17. März 2007 um 14:57
    • #9

    jo alles klar, hat sich ja quasi geklärt...

  • TomyN
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    • 17. März 2007 um 22:45
    • #10

    Hi,

    Geometrie ist schön und gut, und für die Coverageplanung auch sehr sinnvoll. Nur Delayzeiten würde ich heute nicht mehr so bestimmen.
    Einfach installieren, und dann an einem Referenzpunkt (den kann man bei der Planung schon festlegen) die Impulsantworten messen, und die Laufzeitdifferenz bestimmen.

    Tomy

    SIM II Operator und Dante Level I-II-III (Dante sogar dreimal :)
    Jugendschwimmabzeichen, Rettungsschwimmabzeichen in Bronze
    Meine kommerziellen Softwareprodukte SATlive und LevelCheck

  • sw474
    Gast
    • 16. April 2007 um 17:00
    • #11
    Zitat von "TomyN"

    Hi,

    Einfach installieren, und dann an einem Referenzpunkt (den kann man bei der Planung schon festlegen) die Impulsantworten messen, und die Laufzeitdifferenz bestimmen.

    Tomy

    So mache ich das auch immer.

    Stefan

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